Chaim Noll

Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater war der Schrift­steller Dieter Noll. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte in Ostberlin, bevor er Anfang der 1980er Jahre den Wehrdienst in der DDR verweigerte und 1983 nach Westberlin ausreiste, wo er vor allem als Journalist arbeitete. 1991 verließ er mit seiner Familie Deutschland und lebte in Rom. Seit 1995 lebt er in Israel, in der Wüste Negev. 1998 erhielt er die israeli­sche Staatsbür­gerschaft. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität Be’er Sheva und reist regelmäßig zu Lesungen und Vorträgen nach Deutschland.

Weiterführende Links:
http://www.chaimnoll.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Chaim_Noll

Archiv:
Chaim Noll, Gastautor / 08.05.2018 / 14:00 / 9

Juden „zetteln“ und „zündeln“ – Ausflug ins Spiegel Online-Forum

Hass auf Israel ist ein identitätsstiftendes Bekenntnis der Spiegel-Gemeinde. Und geht fließend in traditionellen Antisemitismus über. Jakob Augstein, der mir bisher als Mastermind anti-israelischer Demagogie in Deutschland erschien, ist nur ein Populist, der den geistigen Zuschnitt der Spiegel-Leser kennt und kalkuliert./ mehr

Chaim Noll, Gastautor / 29.04.2018 / 08:20 / 39

Teufel Trump oder: Man fühlt sich stark in der Meute.

Eine abgeklärte, neutrale Stimme zum amerikanischen Präsidenten betrifft wird man in in deutschen Medien vergebens suchen. Die scheint es nicht zu langweilen, ihn Tag für Tag aufs neue zu verteufeln. Trump mag Deutschland wohl nicht. Woran könnte das liegen?/ mehr

Chaim Noll, Gastautor / 22.04.2018 / 06:27 / 21

Wie Wikipedia versucht, meinen Ruf zu ruinieren

Der Artikel in Wikipedia reduziert mich auf einen schmalen Sektor meiner selbst, er stempelt mich ab, wörtlich im Sinn dieser Metapher: Er macht mich flach und leicht konsumierbar. „Rechts“. So einfach ist es heute, einen unliebsamen Autor abzutun. Dabei habe ich noch Glück: Einem Juden traut man sich nicht so leicht „Rassismus“, „Nähe zu Rechtsradikalen“ oder „Fremdenhass“ anzuhängen. Was, wenn ich keiner wäre?/ mehr

Chaim Noll, Gastautor / 11.04.2018 / 10:00 / 14

Die Toten gehen auf die Kosten des Angreifers

Die Toten eines Krieges gehen letztlich auf Kosten des Angreifers. Die Angreifer sind in diesem Fall von der Hamas mobilisierte Palästinenser, darunter viele namentlich bekannte Terroristen. Was geschähe, wenn man sie gewähren ließe? Was würden sie, hätten sie Erfolg, in Israel tun? Kommen sie auf Kaffee-Besuch? Wollen sie sich einen lustigen Abend machen in Tel Aviv oder in Jerusalem ins Museum gehen?/ mehr

Chaim Noll, Gastautor / 26.03.2018 / 19:59 / 18

Heiko in Jerusalem und Pech für Deutschland

Der Besuch von Heiko Maas in Jerusalem wurde kaum bemerkt. Sein Besuch blieb befangen in den gewohnten Stereotypen. So schien auch die israelische Öffentlichkeit zu empfinden: In keiner der maßgeblichen Zeitungen des Landes war groß von seinem Hiersein die Rede. / mehr

Chaim Noll, Gastautor / 05.02.2018 / 18:00 / 10

Die Achse fragt, Allah antwortet

Warum hat der Judenhass in Deutschland zugenommen? Hier finden sie alle Antworten aus berufenem Munde. / mehr

Chaim Noll, Gastautor / 29.01.2018 / 17:00 / 12

Ehre den toten Juden, Verachtung den lebenden

Während man die Opfer von gestern ehrt, überlässt man die von morgen ihrem Schicksal. Unter denen, die mit der Phrase „We remember“ betroffen in ein Handy blicken, sind auch gestandene Feinde des jüdischen Staates, der einzigen Sicherheit, die Europas Juden haben. Sogar der deutsche Außenminister ließ sich mit dem Blatt Papier fotografieren, der den Judenstaat kürzlich als „Apartheidstaat“ bezeichnet hat./ mehr

Chaim Noll, Gastautor / 30.12.2017 / 15:01 / 12

Was Türken erlaubt ist, dürfen Juden noch lange nicht

Von Chaim Noll. Wenn türkische Truppen eine syrische Stadt besetzen, lassen sich dem allemal – auch aus Sicht der betroffenen Bevölkerung – positive Seiten abgewinnen. Schreibt der „Spiegel“. Wird jedoch ein umstrittener Ort von israelischen Truppen besetzt, verurteilt das gleiche Magazin den Vorgang harsch. Obwohl auch dort große Teile der Bevölkerung die positiven Seiten der Besatzung schätzen. Populärer Antisemitismus beruht auf solchen Doppelstandards. / mehr

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