Chaim Noll

Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater war der Schrift­steller Dieter Noll. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte in Ostberlin, bevor er Anfang der 1980er Jahre den Wehrdienst in der DDR verweigerte und 1983 nach Westberlin ausreiste, wo er vor allem als Journalist arbeitete. 1991 verließ er mit seiner Familie Deutschland und lebte in Rom. Seit 1995 lebt er in Israel, in der Wüste Negev. 1998 erhielt er die israeli­sche Staatsbür­gerschaft. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität Be’er Sheva und reist regelmäßig zu Lesungen und Vorträgen nach Deutschland.

Weiterführende Links:
http://www.chaimnoll.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Chaim_Noll

Archiv:
Chaim Noll / 15.10.2018 / 16:00 / 16

Gehören Juden noch zu Deutschland?

Arye Shalicar schrieb dieses Buch auch aus Sorge um das Land, in dem er aufwuchs. Er meint, es wäre ein böses Omen für Deutschland, wenn dort eines Tages keine Juden mehr leben könnten. Ein Vorgang nicht ohne Präzedenz. Wie auch seine Folgen aus der deutschen Geschichte bekannt sind. Judenhass ist Deutschland nicht gut bekommen./ mehr

Chaim Noll / 08.10.2018 / 06:25 / 60

Wie der deutsche Medienbetrieb sich bei Sarrazin bloßstellt

Angesichts der Zerrüttung der politischen Landschaft Deutschlands hat ein Buch wie das von Sarrazin wenig Aussicht auf eine sachliche und faire Beurteilung. Die Verfasser der Angriffe verstehen sich weniger als Rezensenten denn als Kämpfer in den Gräben zwischen politischen Fraktionen – und entblößen damit den trostlosen Zustand des Medienbetriebs./ mehr

Chaim Noll / 28.09.2018 / 11:00 / 7

Der Literat, der das Feuilleton nackig macht

Im Fall des jüngst verstorbenen Ulrich Schacht offenbart sich die Unfähigkeit des deutschen Feuilletons, die literarischen Qualitäten eines Autors anzuerkennen, der vom politischen Mainstream abweicht. Den Blick aufs Literarische haben deutsche Journalisten verlernt. Man scheint es ihnen auf der Henry-Nannen-Schule und ähnlichen Brutstätten der Vorurteile nicht beizubringen/ mehr

Chaim Noll / 12.09.2018 / 12:30 / 26

Was ich von meiner Chemnitzer Großmutter gelernt habe

Lange hat mich die Frage beschäftigt, warum ich außerstande bin, mich politisch korrekt zu verhalten. Ich denke, es ist ein glückliches Erbteil meiner Großmutter. Sie hat überlebt, weil sie politisch unkorrekt war. Allerdings: So viel wie bei ihr stand bei mir nie auf dem Spiel./ mehr

Chaim Noll / 01.09.2018 / 06:25 / 59

taz-Freiheit

Warum es mir nicht gelang, in einer deutschen Tageszeitung das neue Buch von Thilo Sarrazin zu besprechen. Meine Korrespondenz mit der taz, in deren Feuilleton ich gelegentlich veröffentlichen durfte, dient als hübsches Beispiel für das Verständnis von Meinungsfreiheit in Deutschland./ mehr

Chaim Noll / 13.08.2018 / 11:30 / 4

Besuch an der Gaza-Grenze

Seid ihr oft unter Beschuss? frage ich die Frauen. Wie viel Zeit haben sie , um in den miklat, den Schutzraum zu laufen? Fünfzehn Sekunden, sagt die eine. Kommt auf die Rakete an, die andere. Sie haben verschiedene Sorten. Und fügt hinzu: 2014 haben sie versucht, über den Strand einzudringen. Vom Meer aus. Da hatte ich das erste Mal Angst. Die andere nickt. Es ist so sinnlos...,/ mehr

Chaim Noll / 12.08.2018 / 11:00 / 19

Bundesregierung nimmt besondere Verpflichtung wahr

UNRWA, die Millionen Hilfsgelder verschlingende Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen, finanziert unter anderem Feuerdrachen an der Grenze zu Israel, Sprengkörper an aufgeblasenen Kondomen oder aus dem Iran eingeschmuggelte Grad-Raketen.„Die Bundesregierung“, melden deutsche Medien, gibt dafür 2018 zusätzliche 8,4 Millionen Euro aus. / mehr

Chaim Noll / 30.07.2018 / 16:00 / 28

„Rassismus“ – Ein Wort wird verbraucht und verbrannt

Das Wort „Rassismus“ hat durch übermäßigen Gebrauch mehr und mehr seinen Sinn eingebüßt. Es wird in Fällen angewandt, wo es offensichtlich das Thema verfehlt. Auch der neue Sultan Erdogan, der demnächst zum Staatsbesuch nach Deutschland anreist, wird die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, seine treuen Untertanen zu weiterem Kampf gegen „Rassismus“ aufzurufen./ mehr

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