Roger Letsch

Roger Letsch, Baujahr 1967, aufgewachsen in Sachsen-Anhalt, als dieses noch in der DDR lag und nicht so hieß. Lebt in der Nähe von und arbeitet in Hannover als Webdesigner, Fotograf und Texter. Sortiert seine Gedanken in der Öffentlichkeit auf seinem Blog unbesorgt.de.

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Roger Letsch / 06.03.2018 / 10:33 / 20

Keine Zukunftsidee? Die Vergangenheit löschen!

Was mich an der Causa Spacey und ähnlichen Fällen fasziniert, ist die schonungslose retrograde Vernichtung desjenigen, der zum Abschuss freigegeben wurde und dessen Leben vollständig vernichtet werden darf. Dieses hysterische Autodafé trägt die schöne lateinische Bezeichnung „Damnatio memoriae“, die Auslöschung des Andenkens und der Erinnerung. Seit der Antike gibt es mehr als genug Beispiele, und die Sache kommt gerade wieder groß in Mode. Wo die Zukunft nicht zu gewinnen ist, werden die Geschütze auf die Vergangenheit gerichtet./ mehr

Roger Letsch / 27.02.2018 / 15:30 / 0

Varoufakis träumt vom Fliegen

Vor zwei Jahren hob der ehemalige griechische Finanzminister Varoufakis gemeinsam mit einer illustren Schar Gleichgesinnter, darunter Julian Assange (Wikileaks-Gründer), Georg Dietz (Spiegel-Kolumnist) und Katja Kipping (das linke Rotkäppchen) eine Art neuer linker europäischer Internationale aus der Taufe. Inzwischen ist aus den hochfliegenden Plänen eher ein Club zur Selbstversorgung geworden – man braucht Geld und gründet Parteien./ mehr

Roger Letsch / 25.02.2018 / 15:00 / 7

Justin Trudeau und das Kostüm-Fiasko

Staatsbesuche, besonders wenn sie mehrere Tage dauern, sind potenziell gefährlich. Besonders dann, wenn ein aufgeblasenes Ego wie das des kanadischen MP’s mitreist. Trudeau schlüpfte so oft in verschiedene indische Kostümierungen, dass es den Gastgebern schon peinlich war. Aber das war noch harmlos im Vergleich zur Gästeliste seines Staatsbanketts, zu dem auch ein berüchtigter Sikh-Nationalist geladen war./ mehr

Roger Letsch / 22.02.2018 / 17:00 / 13

Sind wir nicht alle ein bisschen Banane?

Immer mehr Menschen machen durchaus zweifelhafte Speicheltests, um über eine DNA-Probe mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Globalisierte Weltbürger belächeln das Unterfangen als „Herkunftsromantik". Aber so einfach ist es nicht. Der Mensch braucht ein Fundament – und wenn man ihm das entzieht, dann fängt er erst recht an, nach einer Erdung zu suchen./ mehr

Roger Letsch / 13.02.2018 / 15:30 / 7

Wenn der Meeresspiegel baden geht

Es sieht sehr danach aus, als hätten die Klima-Alarmisten mittlerweile eine gewisse Routine für „Data-Mining"-Zeitreisen entwickelt, um Messwerte aus der Vergangenheit so anzupassen, dass die Klima-Gegenwart möglichst dramatisch aussieht. Gerade ist mal wieder der Meeresspiegel dran. Die tatsächlichen mess- und beobachtbaren Entwicklungen draußen in der Natur pflegen sich allerdings nicht danach zu richten, was rätselhafte Computermodelle auf rästelhafter Datenbasis ausspucken – zum Glück./ mehr

Roger Letsch / 11.02.2018 / 14:34 / 7

Trüffelsuche im GroKo-Entwurf

Groko-Geldverschwendung mit Ansage. Und damit schon von Anfang an klar sei, wo die Samen in der Erde stecken müssen, die man mit Steuergeld kräftig zu gießen beabsichtigt, verwendet man hierfür die verheißungsvollen Schlüsselverben „fördern“, „einrichten“, „unterstützen“ oder „vorantreiben“. Stellenweise klingt er wie der Business-Plan eines IT-Startups aus Palo Alto. Vergleicht man die Koalitionsverträge der Vergangenheit mit diesem, wird deutlich, dass es sich immer mehr und stärker um Dokumente des Misstrauens handelt. / mehr

Roger Letsch / 08.02.2018 / 12:00 / 10

Ein Schrei nach dem alternativen Nobelpreis

Annalena Baerbock, die Parteichefin der Grünen, hat sehr eigenwillige Vorstellungen von der Energieversorgung hierzulande. Aber damit ist sie nicht alleine, sondern erfreut sich einer Riege kreativer Berater. Das führt dazu, dass bei der Erläuterung ihrer irren Aussagen noch irrere Aussagen zustande kommen. Das aber auf einem höheren Niveau. Lesen Sie hier die Schritt-für-Schritt-Exegese eines Herden-Blackouts./ mehr

Roger Letsch / 04.02.2018 / 18:00 / 17

Hijab oder Bikini? Geliefert wie bestellt

Die Marktwirtschaft ist nur ein Wirtschaftssystem, kein Regelwerk für das Zusammenleben von Menschen und schon gar keine Sammlung moralischer Werte. Hijabs sind als Produkt und Werbemittel nicht aus Provokation populär, sondern weil es der westlichen Gesellschaft nicht gelungen ist, etwas dagegen zu setzen. Die Debatte versucht nun, die Fortsetzung der verlorenen Schlachten um Wertvorstellungen und Moral der Wirtschaft aufzudrücken. / mehr

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