Vera Lengsfeld

Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen ist eine Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Seitdem betätigt sie sich als freischaffende Autorin. 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Weiterführende Links:
https://vera-lengsfeld.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Lengsfeld

Archiv:
Vera Lengsfeld / 03.08.2020 / 12:00 / 14

Psychogeografie: Die Stunde der Plattmacher

Der öffentliche Raum und die Marktplätze verschwinden ins Online-Reich totalitärer Monopolisten. Corona beschleunigt diesen Prozess. Davon wird auch geprägt, wie wir wohnen und wie unsere Städte aussehen. Städte, die sich ähneln wie internationale Flughäfen, sind der Traum einer totalitären Architektur und Raumplanung. Für das Individuum und seine Gefühle und Sinne haben sie nichts mehr zu bieten. / mehr

Vera Lengsfeld / 02.08.2020 / 11:00 / 16

Roter Hunger – Stalins Krieg gegen die Ukraine

Es gibt Bücher, die zu lesen es viel Überwindung kostet. Bei der Lektüre von Anne Applebaums „Roter Hunger“ musste ich mich mehrmals zwingen, weiterzumachen. Was hier über die politisch inszenierte und exekutierte Hungerkatastrophe in der Ukraine Anfang der 30er Jahre des totalitären 20. Jahrhunderts geschrieben wird, erfordert starke Nerven./ mehr

Vera Lengsfeld / 28.07.2020 / 16:00 / 7

„Die letzte Adresse“: Stolpersteine für Opfer des Stalinismus

Das Projekt „Stolpersteine“ kennt fast jeder. An vielen Orten gibt es die kleinen in den Boden eingelassenen Platten, in denen Namen von Menschen eingraviert wurden, die während des Holocaust ermordet wurden. Beinahe unbekannt ist, dass es auch für die Opfer des stalinistischen Terrors eine Initiative gibt, die an die Ermordeten erinnern soll. „Letzte Adresse“ heißt das Projekt, das seit 2014 in Russland für die Opfer des Stalinschen Terrors Gedenktafeln anbringt./ mehr

Vera Lengsfeld / 26.07.2020 / 10:00 / 1

Sonntagslektüre: Georgien und Russland – Eine schwierige Beziehung

Philipp Ammon geht in seinem Buch der Frage nach, wie es zur Konfrontation zweier Völker – Russen und Georgen – kam, die keine tief verwurzelte Feindschaft trennt. Sein Buch ist voll von historischen Details, die unverzichtbare Teile im komplizierten Mosaik der georgischen Geschichte sind. Wer die Gegenwart verstehen will, muss sich auf diese Spurensuche einlassen./ mehr

Vera Lengsfeld / 25.07.2020 / 11:00 / 5

Ein Hauch Glyndebourne auf Schloss Heringen

Es gibt sie noch, die perfekten Sommerabende ohne Party-Randale, dafür mit bezaubernden Arien, gesungen von wunderbaren Stimmen. Solch einen Abend verlebte ich kürzlich auf Schloss Heringen. Die Operngala des Theaters Nordhausen/Lohorchester Sondershausen brachte einen Hauch des berühmten Operntheaters Glyndebourne in die Thüringer Provinz. Ich hoffe auf baldige Fortsetzung!/ mehr

Vera Lengsfeld / 19.07.2020 / 06:25 / 17

Sonntagslektüre: Wie überlebt man es, Stalins Tochter zu sein?

Durch einen Zufall fiel mir das Buch „Zwanzig Briefe an einen Freund“ von Swetlana Allilujewa, der Tochter Stalins, in die Hand. Es gibt kaum ein schwereres Schicksal als das, als Tochter eines Massenmörders auf die Welt gekommen zu sein. Wie Allilujewa das erlebte und verarbeitete, interessierte mich. Ich begann zu lesen und legte das Buch nicht mehr aus der Hand./ mehr

Vera Lengsfeld / 12.07.2020 / 08:00 / 4

Sonntagslektüre: Die Wende im Leben des jungen W.

Es gab wenige literarische Sensationen in der DDR. Ulrich Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“ war unzweifelhaft eine Sensation. Frederic Wianka wagt sehr viel, indem er in seinem Debut-Roman "Die Wende im Leben des jungen W." so eng an Plenzdorf anknüpft. Was geschieht mit den Prägungen eines Systems, das es dann nicht mehr gibt? Was bedeutet Flucht, wenn es keine Heimat mehr gibt? / mehr

Vera Lengsfeld / 08.07.2020 / 12:00 / 58

Die Maske als Machtinstrument

Die Politiker haben die Maske längst als Machtinstrument entdeckt. Ein Mensch unter der Maske wird in permanenter Angst gehalten. Nur wenn weiter Angst geschürt wird, besteht eine Chance, dass die harten Zeiten der wirtschaftlichen Repression, denen wir Dank der permanenten Fehlentscheidungen der Politiker entgegengehen, weitgehend widerspruchslos erlitten werden./ mehr

Weitere anzeigen

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com