Vera Lengsfeld

Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen ist eine Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Seitdem betätigt sie sich als freischaffende Autorin. 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Weiterführende Links:
https://vera-lengsfeld.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Lengsfeld

Archiv:
Vera Lengsfeld / 30.08.2020 / 06:27 / 24

Eine Lanze für Artur Lanz

Kinder wissen instinktiv, dass man Mut zum Leben haben muss, Erwachsene sind allzu oft bereit, diesen Mut für vermeintliche Sicherheit aufzugeben. Es gibt, wie Monika Maron feststellt, sogar ein Ersatzwort für Mut: Zivilcourage. Zivilcourage ist, wenn man, wie eine BVG-Werbung suggeriert, auf einen roten Knopf drückt, sobald einem etwas auf dem Bahnsteig spanisch vorkommt. / mehr

Vera Lengsfeld / 23.08.2020 / 15:00 / 13

81 Jahre Hitler-Stalin-Pakt

Heute, am 23. August, ist der Jahrestag der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes. Kanada folgte dieser Initiative mit dem Black Ribbon Day. Aber nur Schweden und die ostmittel- und südeuropäischen Staaten nahmen das Datum in ihre nationalen Gedenkkalender auf. Bis heute bleibt das Datum in Deutschland, Frankreich und Großbritannien wenig beachtet. / mehr

Vera Lengsfeld / 23.08.2020 / 07:47 / 6

Sonntagslektüre: Die Ruhe vor dem großen Sturm

Das Leben des 1932 in der rumänischen Bukowina geborenen israelischen Schriftstellers Aharon Appelfeld ist selbst ein Roman. Die Eltern des zehnjährigen Erwin, aus dessen Perspektive das Sommerstück geschildert wird, sind gespaltener Meinung. Die Mutter neigt dazu, den Unheils-Gerüchten zu glauben, der Vater lehnt sie ab. Appelfelds Buch trägt den Titel "Meine Eltern"./ mehr

Vera Lengsfeld / 09.08.2020 / 06:18 / 48

Sonntagslektüre: Wie ich meine Zeitung verlor

Birk Meinhardts Buch „Wie ich meine Zeitung verlor“ macht derzeit vor allem in den sozialen Medien Furore. Gerne wird es mit dem Attribut „umstritten“ belegt, was heute ja eher ein Gütesiegel ist. Wie kommt ein mehrfach mit dem prestigeträchtigen Egon Erwin Kisch-Preis honorierte Edelfeder dazu, sich gegen sein Blatt und seine Karriere zu wenden? Es ist kein Zufall, dass dieses Buch von einem Ostdeutschen geschrieben wurde./ mehr

Vera Lengsfeld / 03.08.2020 / 12:00 / 14

Psychogeografie: Die Stunde der Plattmacher

Der öffentliche Raum und die Marktplätze verschwinden ins Online-Reich totalitärer Monopolisten. Corona beschleunigt diesen Prozess. Davon wird auch geprägt, wie wir wohnen und wie unsere Städte aussehen. Städte, die sich ähneln wie internationale Flughäfen, sind der Traum einer totalitären Architektur und Raumplanung. Für das Individuum und seine Gefühle und Sinne haben sie nichts mehr zu bieten. / mehr

Vera Lengsfeld / 02.08.2020 / 11:00 / 16

Roter Hunger – Stalins Krieg gegen die Ukraine

Es gibt Bücher, die zu lesen es viel Überwindung kostet. Bei der Lektüre von Anne Applebaums „Roter Hunger“ musste ich mich mehrmals zwingen, weiterzumachen. Was hier über die politisch inszenierte und exekutierte Hungerkatastrophe in der Ukraine Anfang der 30er Jahre des totalitären 20. Jahrhunderts geschrieben wird, erfordert starke Nerven./ mehr

Vera Lengsfeld / 28.07.2020 / 16:00 / 7

„Die letzte Adresse“: Stolpersteine für Opfer des Stalinismus

Das Projekt „Stolpersteine“ kennt fast jeder. An vielen Orten gibt es die kleinen in den Boden eingelassenen Platten, in denen Namen von Menschen eingraviert wurden, die während des Holocaust ermordet wurden. Beinahe unbekannt ist, dass es auch für die Opfer des stalinistischen Terrors eine Initiative gibt, die an die Ermordeten erinnern soll. „Letzte Adresse“ heißt das Projekt, das seit 2014 in Russland für die Opfer des Stalinschen Terrors Gedenktafeln anbringt./ mehr

Vera Lengsfeld / 26.07.2020 / 10:00 / 1

Sonntagslektüre: Georgien und Russland – Eine schwierige Beziehung

Philipp Ammon geht in seinem Buch der Frage nach, wie es zur Konfrontation zweier Völker – Russen und Georgen – kam, die keine tief verwurzelte Feindschaft trennt. Sein Buch ist voll von historischen Details, die unverzichtbare Teile im komplizierten Mosaik der georgischen Geschichte sind. Wer die Gegenwart verstehen will, muss sich auf diese Spurensuche einlassen./ mehr

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