Bernhard Lassahn

Bernhard Lassahn, geboren 1951, ist ein deutscher Schriftsteller. Lassahn begann als Liedermacher und Verfasser von satirischer Prosa. Er schreibt Romane und Sachbücher über Musik und Geschlechterfragen. Seit den 1990er Jahren schreibt er vorwiegend Kinderbücher. Zusammen mit Walter Moers und Rolf Silber verfasste er Geschichten von Käpt’n Blaubär für Die Sendung mit der Maus. Er lebt in Berlin und tritt dort regelmäßig im Zebrano-Theater auf.

Weiterführende Links:
http://www.bernhard-lassahn.de/
http://www.frau-ohne-welt.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Lassahn

Archiv:
Bernhard Lassahn / 14.05.2021 / 06:15 / 57

Immunität für alle: Mal wieder Größenwahn

Stalin hatte sich die menschengemachte Pflanze in den Kopf gesetzt – nur durch veränderte Umweltbedingungen sollte aus Weizen Hirse werden, was sich als katastrophaler Fehlschlag herausstellte. Heute glauben wir an menschengemachtes Klima und neuerdings auch an menschengemachte Immunität. Doch schon Fontane wusste: „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.“ Was wird passieren, wenn wir uns im Fall Corona mal wieder übernehmen?/ mehr

Bernhard Lassahn / 29.04.2021 / 06:10 / 36

Zwei Corona-Hits: Mittanzen und aus der Reihe tanzen

Derzeit kursieren zwei Corona-Lieder. Das eine heißt „Danser Encore“, ein Protest-Song aus Frankreich. Es geht darin um Lebensfreude, Vitalität und darum, wieder durchs Leben tanzen zu wollen. Live-Aufnahmen zeigen Menschen, die sich ohne Maske näher kommen. Das andere Lied nennt sich „Jerusalema Dance Challenge“, und deutsches Pflegepersonal bewegt sich dazu mit Maske und Abstand in orchestrierten offiziellen Image-Videos. Dieser Text beweist, dass man auch eine sanfte Philippika schreiben kann. / mehr

Bernhard Lassahn / 25.04.2021 / 06:10 / 51

Wollt ihr die totale Lieblosigkeit?!

Warum ist die Zwölftonmusik so hoffnungslos unbeliebt? Warum gefällt sie niemandem? Weil es Quoten-Musik ist. Weil sie nicht schön, sondern gerecht sein will. Weil es politisch korrekte Musik ist, bei der stets das Gebot der Vielfalt – diversity – beachtet werden muss: alle Töne der Reihe müssen gleichermaßen repräsentiert, keiner darf überrepräsentiert sein. Es ist gut gemeint: Alle sollen drankommen und können zufrieden sein, aber es klingt scheiße./ mehr

Bernhard Lassahn / 11.04.2021 / 06:15 / 73

Corona-Drehbuch: Das perfekte Seemannsgarn

Als Drehbuchautor werfe ich einen Blick auf die Corona-Narration des Jahres 2020 und muss als Fachmann feststellen: Nach allen Regeln der Kunst wurde hier eine gute, in sich schlüssige Story konzipiert. Die Autoren verstehen defintiv etwas von Dramaturgie. Und ich habe immerhin ein Gespür für Lügen-Geschichten, schließlich war ich Autor für Käpt'n Blaubär./ mehr

Bernhard Lassahn / 04.04.2021 / 06:20 / 67

Nicht lachen. Es geht um Sex.

Beim Gendern geht es im Grunde um die Sichtbarmachung von Geschlechtsteilen. Anstatt sich ständig beim artikulierten Gendersternchen und anderen Knacklauten die Zunge zu brechen, könnte man auch einfach permanent „Penis!" oder „Vagina!“ rufen. Das wäre tatsächlich ehrlicher. Deshalb hat Gendern immer etwas Aufdringliches, Schlüpfriges und – um mal ein asbach uraltes Wort zu verwenden – etwas Unanständiges. Ich finde das peinlich, und Sie?/ mehr

Bernhard Lassahn / 28.03.2021 / 06:00 / 98

Schnelltest Gendersprache: Es tut nicht weh

Er ist kostenlos – und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Er ist freiwillig. Niemand wird gezwungen. Es handelt sich um einen denkbar einfachen Schnelltest, den Sie zu jeder Tageszeit an jedem Ort ohne ärztliche Betreuung und ohne zusätzliche Hilfsmittel selbst durchführen können. Er zeigt sofort an, worum es bei der gendergerechten Sprache im Kern geht. / mehr

Bernhard Lassahn / 22.03.2021 / 12:00 / 71

Gendersprache? Attest für Literaten!

Haben Sie schon von einer „öffentlichen Schreibweise“ gehört? Nein, noch nicht? Der P.E.N-Club führte unter seinen Mitgliedern eine entsprechende Umfrage zum Thema Gendersprache durch. Betont wurde jedoch, dass die vorgeschlagenen Formen nur für den „öffentlichen Schreibgebrauch“ gälten. In der Literatur solle jeder weiterhin machen, was er will. Nun ist doch aber auch Literatur „öffentliches Schreiben“. Wie soll ich das verstehen? Hier hilft wohl nur ein Attest .../ mehr

Bernhard Lassahn / 25.01.2021 / 12:00 / 18

Angriff auf das Individuum (2): Die Opfer-Olympiade

Was steckt hinter dem schwierigen Wort „Intersektionalität“? Man unterteilt die Gesellschaft nicht nur in „weibliche“ und „männliche“ Mitglieder, sondern gruppiert sie obendrein nach Rasse, Klasse und Religion sowie nach der Frage, ob ein Migrationshintergrund vorliegt oder nicht – und nach allem, was einem sonst noch einfällt. Somit ist die Opfer-Olympiade eröffnet, wir erleben einen Wettlauf um Fördergelder und Hilfestellungen. Und es ist nicht mehr witzig./ mehr

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