Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Von 2008 bis 2015 Leitartikler und Essayist bei der Tageszeitung “Die Welt”. Zugleich Privatdozent am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Seit 2016 als freiberuflicher Publizist tätig (u.a. für “Die Achse des Guten” und “Tichys Einblick”). Wohnt in Berlin.

Monatlicher Blog:
http://www.gerdheld.de/

Archiv:
Gerd Held / 05.11.2016 / 06:15 / 3

Politik als Dünkel der besseren Stände (2)

Die gute Gesellschaft, so wird behauptet, sei von einer Bewegung der Ungebildeten bedroht. Doch kommen die angeblich Gebildeten in Deutschland aus einem leistungsfeindlichen, wirklichkeitsfernen und ideologisch befrachteten Bildungssystem, das dem realen Leben oft nicht gerecht wird. Im „Populismus“ zeigt sich der Widerstand gegen diese Fehlentwicklung./ mehr

Gerd Held / 04.11.2016 / 06:10 / 6

Politik als Dünkel der besseren Stände (1)

Wenn sie politisch nicht wie gewünscht reagieren, werden Lebensformen, Aussehen und überhaupt das Dasein bestimmter Bevölkerungsgruppen verächtlich gemacht. Wer andere als provinziell, dumm und hässlich disqualifiziert, nimmt für sich selbst in Anspruch, zum weltgewandten, gebildeten und attraktiven Bevölkerungsteil zu gehören./ mehr

Gerd Held / 21.10.2016 / 06:15 / 5

Und es gibt es doch – das Volk

Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ verfolgt ein verdecktes Ziel. Das Volk selber soll zum Verschwinden gebracht werden. Einen Verfassungsstaat ohne Staatsvolk gibt es aber nicht. Der Artikel 20 des Grundgesetzes ist in dieser Hinsicht eindeutig. Deshalb ist es durchaus klug, dass viele Menschen das angeblich so dumme Volks-Wort im Munde führen. Kein Tabu wird verhindern, dass es immer mehr werden. / mehr

Gerd Held / 05.10.2016 / 06:00 / 10

Der heimliche Abschied von der deutschen Einheit

Zum Tag der Deutschen Einheit wurde ein Pauschalverdacht in den Raum gestellt, der sich besonders gegen die neuen Länder, aber auch gegen das wiedervereinigte Deutschland insgesamt richtete. Die Einheit scheint auf einmal kontaminiert zu sein – „Einheit“ liest sich plötzlich wie „Abschottung“. Drohungen mit wirtschaftlichen Nachteilen sollen die Menschen gefügig machen - eine erniedrigende Angstpolitik, die schon beim Brexit nicht funktionierte. / mehr

Gerd Held / 01.09.2016 / 16:31 / 13

Wir schaffen das: Brennpunkt „Kleiner Tiergarten“ in Berlin

Wer die Entwicklung am U-Bahnhof Turmstraße und am Kleinen Tiergarten in Berlin über einige Zeit verfolgt hat, sieht die grinsenden Wahlplakate auf einmal ganz anders. Inzwischen trauen sich manche Anwohner nicht einmal mehr am Tag in den Park. Dieser neue Brennpunkt in der deutschen Hauptstadt steht in direktem Zusammenhang mit der massenhaften Aufnahme illegaler Migranten. Es ist Merkels Brennpunkt./ mehr

Gerd Held / 08.08.2016 / 06:00 / 15

Im Gefängnis der Worte (3): Spricht hier noch eine Regierung?

Die Bürger erwarten zu Recht vom Staat, dass er sich um ihren Schutz kümmert. Doch die Bundeskanzlerinn scheint davon auszugehen, dass „die Gesellschaft“ die entfesselte Gewalt einfangen muss. Man privatisiert einen Angriff auf unser Land und den Terror. Spricht aus dem Mund von Angela Merkel überhaupt noch eine Regierung?/ mehr

Gerd Held / 20.07.2016 / 06:25 / 22

Im Gefängnis der Worte (2): Die Rede von „den Flüchtlingen“

Im offiziösen Sprachkodex, der die Politik und die Medien in Deutschland bestimmt, werden bis heute - allen zwischenzeitlichen Erfahrungen zum Trotz – die ins Land drängenden Migranten mit dem Oberbegriff „Flüchtlinge“ geführt. Es gibt treffende und irreführende Bezeichnungen. Manchmal darf man von „Lügenworten“ sprechen, wenn sie ganz offensichtlich und wiederholt die wahren Verhältnisse verschleiern. / mehr

Gerd Held / 04.07.2016 / 06:15 / 17

Im Gefängnis der Worte (1): „Fremdenfeindlich“

Indem jemand für „fremdenfeindlich“ erklärt wird, wird er selber zum Feind erklärt. So geschieht eine Unterteilung der politischen Landschaft nach dem Freund-Feind-Schema. Für das politische Leben ist das keine Kleinigkeit. Zwischen Feinden gibt es keine rationale Auseinandersetzung. „Feind“ ist ein totalitärer Begriff, der dem Anderen das Bürgerrecht abspricht./ mehr

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