Matthias Heitmann

Matthias Heitmann ist freier Journalist, Buchautor, Vortragsredner und Bühnenperformer. Sein Buch “Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens” ist 2015 im TvR Medienverlag Jena erschienen. In all seinen Publikationen, Vorträge und Events geht es ihm immer darum, den pessimistischen Zeitgeist mit guten Gründen für Optimismus aus dem Denken der Menschen, aus Organisationen und Strukturen zu vertreiben - nach dem Motto: “Wer die Welt besser versteht, dem wird sie auch besser gefallen.” Informationen unter http://www.zeitgeisterjagd.de.

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Matthias Heitmann, Gastautor / 10.11.2017 / 17:21 / 0

Mehr akzeptierte Geschlechter als akzeptierte Meinungen

Von Matthias Heitmann. Es geht nicht mehr um das Lösen von großen Problemen, sondern darum, Schlimmeres zu verhindern. Wir erleben den Übergang vom handlungsfähigen Genossen zum behandlungswürdigen Leidensgenossen: Das senkt das Niveau jeglicher Auseinandersetzung dramatisch, weil ja kritisches Nachfragen schon als erster Schritt in Richtung Tätersolidarisierung gilt. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 27.10.2017 / 16:47 / 2

Neuer Bundestag: zu wenig Brüste oder zu wenig Eier?

Von Matthias Heitmann. Nur knapp 20 Prozent der Bundestagsabgeordneten sind Frauen. Dass Frauen unter den grünen Abgeordneten mit 58 Prozent total überrepräsentiert sind, ist mir persönlich völlig schnuppe, aber was daran besser oder gar repräsentativer sein soll, weiß ich nicht. Und ganz ehrlich: Meiner Ansicht nach brauchen wir nicht mehr Quotenabgeordnete mit Brüsten, sondern mehr Männer und Frauen mit Eiern./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 20.10.2017 / 16:00 / 6

Die konsensorientierte Hosenscheißer-Demokratie

Von Matthias Heitmann. Warum soll jeder mit jedem koalieren können? Quatsch! Ich muß mir nicht den Kopf von Angela Merkel zerbrechen. Wirkliche Veränderungen wird es weder mit dem alten Personal noch mit den alten Parteien geben. Egal welche Koalition: Sie wird nicht meine sein und nichts an der Notwendigkeit ändern, Demokratie von unten neu zu erfinden. Damit sollten wir nicht auf Berlin warten. Auf gut bayrisch: Was i wuil? Ja mei, ka Koalition!/ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 13.10.2017 / 16:57 / 1

Der Wochen-Wahnsinn: Kataloniens Selbstentmündigungsbewegung

Von Matthias Heitmann. Ich kann gut verstehen, dass die Menschen keine Lust mehr auf die Regierung in Madrid haben, nachdem sie gesehen haben, was man dort von Andersdenkenden hält. Gleichzeitig wächst aber auch die Angst vor einer Eskalation. Der eigentliche Wahnsinn ist aber, dass die Separatisten ein unabhängiges Katalonien in die Europäische Union führen wollen, also genau in den Laden, der demokratische Selbstbestimmung verhindert. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 01.10.2017 / 09:47 / 8

Der Wochen-Wahnsinn: Europas Elitenschmelze erreicht Berlin

Von Matthias Heitmann. Wenn Du nach einem langen Winter mit Dauerfrost das erste Mal durch den Stadtpark läufst, dann riecht es dort nicht nach Frühlingsblumen, sondern nach frisch aufgetauter Hundescheiße. Und trotzdem kommt der Frühling. Wir erleben das Ende der politischen Eiszeit in ganz Europa. Immer mehr Leute trauen sich, anders zu entscheiden, als es die Gesellschaftsmanager empfehlen./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 15.09.2017 / 14:41 / 13

Der Wochen-Wahnsinn: Wider die parteiübergreifende Dünnhäutigkeit

Von Matthias Heitmann. Wir werden regiert von pseudodemokratischen und dünnhäutigen Debattenfeinden. Und das Irre ist, dass in dieser Hinsicht die AfD durch und durch Mainstream ist und es schon immer war: Denn kaum eine Partei hat die Opferkultur so sehr verinnerlicht. Es zeigt sich: Je mehr sich eine Gesellschaft in eine Opfermentalität flüchtet und die eigene Verletzlichkeit feiert, desto unfreier wird sie./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 01.09.2017 / 15:53 / 3

Der Wochen-Wahnsinn: #fefadwgugew

Von Matthias Heitmann. Was hatte der Frankfurter Römerberg am letzten Freitag mit der Frankfurter Innenstadt an diesem Sonntag gemein? Bei leergefegten Straßen herrscht Bombenstimmung: letzten Freitag wegen des Wahlkampfauftritts von Martin Schulz, diesen Sonntag wegen der größten Evakuierungsaktion der Nachkriegszeit. Wir haben dafür einen eigenen Hashtag entwickelt: #fefadwgugew – „Für ein Frankfurt, aus dem wir gut und gerne evakuiert werden“./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 25.08.2017 / 13:30 / 0

Der Wochen-Wahnsinn: Die Bundesmutti und der HSV der Politik

Von Matthias Heitmann. Offenbar nutzt es Angela Merkel, wenn sie sich, wie jetzt auf der Spielemesse GamesCon, als etwas unbedarfte Frau über 60 darstellt, die keine Ahnung hat von modernen Sachen wie Virtual Reality und so. Dabei ist sie die eigentliche Meisterin virtueller Welten. Ihre ganze Politik findet im virtuellen Raum statt. In ihrer Rolle als Bundesmutti kommt sie jedenfalls gut an. Das hat so was Heimeliges, Sicheres. Und wenn dann Leute noch rufen „Wir sind das Volk“, dann klingt das ungefähr wie „Mama, wir wollen nach Hause!“/ mehr

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