Matthias Heitmann

Matthias Heitmann ist freier Journalist, Buchautor, Vortragsredner und Bühnenperformer. Sein Buch “Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens” ist 2015 im TvR Medienverlag Jena erschienen. In all seinen Publikationen, Vorträge und Events geht es ihm immer darum, den pessimistischen Zeitgeist mit guten Gründen für Optimismus aus dem Denken der Menschen, aus Organisationen und Strukturen zu vertreiben - nach dem Motto: “Wer die Welt besser versteht, dem wird sie auch besser gefallen.” Informationen unter http://www.zeitgeisterjagd.de.

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Matthias Heitmann, Gastautor / 04.09.2018 / 06:12 / 60

Organspende ja – Organabgabe nein!

Ich habe mich frei und freiwillig dazu entschieden, Organspender zu sein. Eine nur durch Widerruf auszusetzende Spende ist keine Spende, sondern eine Zwangsabgabe. Ginge es nicht um die Rettung von Menschenleben, ich würde ohne Zögern sofort die Freiheit für mich reklamieren und der Organabgabe willentlich widersprechen./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 06.01.2018 / 10:30 / 16

Der Wochen-Wahnsinn: Ein Sportverein ist keine Partei

Von Matthias Heitmann. Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt e.V., hat die AfD als „Nazis“ und „braune Brut“ bezeichnet und angekündigt, keine Nazis im Verein zu dulden. Nun haben hessische AfD-Politiker Strafanzeige wegen Beleidigung und Verleumdung gestellt. Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth diskutieren in der ersten Ausgabe ihrer Radiokolumne „WochenWahnsinn“ über diese Posse. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 30.12.2017 / 12:00 / 1

Der Wochen-Wahnsinn: 2017 – das Jahr zwischen den Jahren

Von Matthias Heitmann. Wir leben in einer Phase des Übergangs, in der Altes über den Haufen geworfen wird, aber noch nicht durch etwas wirklich Neues und Sinnmachendes ersetzt wird. Dennoch gibt es viele Gründe für Optimismus, denn solange Dinge unklar sind, sind sie auch veränderbar. Daher wäre Besinnung wirklich gut, aber nicht im Sinne von „Besinnlichkeit“ oder von „Rückbesinnung“ auf alte Wahrheiten, sondern Besinnung auf menschliche Stärken./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 08.12.2017 / 18:34 / 2

Der WochenWahnsinn: Friedhofsruhe ist nicht friedlich!

Von Matthias Heitmann. Ich bezweifle, dass Donald Trump Lösungen für die Konflikte in der Welt und auch im Nahen Osten liefert. Ich weiß aber, dass er nicht deren Ursache ist. Man kann Trump auch nicht vorwerfen, vom richtigen Pfad der internationalen Friedenspolitik abzuweichen. Es gibt keinen Pfad./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 01.12.2017 / 16:00 / 4

Der Wochen-Wahnsinn: Antiterror-Lego fürs gute Gefühl

Von Matthias Heitmann. Die wie Legosteine angemalten oder in Geschenkpapier eingepackten Antiterror-Lkw-Sperren auf den Weihnachtsmärkten sind knapp ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidtplatz Indizien für die Absurdität der Sicherheitsdebatte. Sie halten weder Lkws in voller Fahrt auf, noch tragen sie zum Sicherheitsempfinden bei. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 24.11.2017 / 16:30 / 7

Angst vor der Schwäche der eigenen Argumente

Von Matthias Heitmann. Ich fürchte Bundespräsident Steinmeier wird seinem Namen alle Ehre machen und weiter politischen Beton anrühren lassen, notfalls auch wieder mit Schwarz-Rot. Dabei brauchen wir nicht alten Steine, sondern neue Köpfe. Aber man Angst hat vor Kontroversen, Angst vor Leuten mit Überzeugungen, und Angst vor der Schwäche der eigenen Argumente. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 17.11.2017 / 14:00 / 5

Jamaika: die lebende Totgeburt

Von Matthias Heitmann. Es macht sich Ernüchterung breit, weil klar wird: Das sind genau dieselben Typen wie bisher, und von denen kann man Veränderung nicht wirklich erwarten. Wenn Jamaika gelingt, gibt es außer den Linken und der AfD keine Partei mehr im Bundestag, die nicht unter Angela Merkel regiert hat. Was soll man da von wem noch erwarten? Jamaika wäre die Fortsetzung genau der Fehler, für die die Politik gerade abgestraft wurde. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 10.11.2017 / 17:21 / 0

Mehr akzeptierte Geschlechter als akzeptierte Meinungen

Von Matthias Heitmann. Es geht nicht mehr um das Lösen von großen Problemen, sondern darum, Schlimmeres zu verhindern. Wir erleben den Übergang vom handlungsfähigen Genossen zum behandlungswürdigen Leidensgenossen: Das senkt das Niveau jeglicher Auseinandersetzung dramatisch, weil ja kritisches Nachfragen schon als erster Schritt in Richtung Tätersolidarisierung gilt. / mehr

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