Annette Heinisch

Annette Heinisch. Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg, Schwerpunkt: Internationales Bank - und Währungsrecht und Finanzverfassungsrecht. Seit 1991 als Rechtsanwältin sowie als Beraterin von Entscheidungsträgern vornehmlich im Bereich der KMU tätig.

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Annette Heinisch / 11.12.2017 / 06:20 / 27

Wir haben die „Alles egal”-Phase erreicht

Von Annette Heinisch. Wenn der Staat allmächtig wird und sich – anders als der Bürger – an keine Regeln und Grenzen der Macht mehr halten muss, dann ist Gefahr im Verzug. Diese sich immer weiter ausdehnende Machtbesoffenheit, sei es durch Bevormundung, sei es durch überbordende Bürokratisierung oder einen Superstaat EU macht Angst. Wie desaströs die Tatsache ist, dass niemand diesem Treiben Einhalt geboten hat oder derzeit gebietet, zeigt sich daran, dass wir die „Alles egal”-Phase erreicht haben. Wer zieht die Notbremse?/ mehr

Annette Heinisch / 08.11.2017 / 06:29 / 27

Keiner will die Suppe auslöffeln

Von Annette Heinisch. Eine Ehre ist es wohl nicht, unser Land regieren zu müssen. Wir stecken in einem ziemlichen Schlamassel, da kann man sich nur die Finger verbrennen. Viele denken, dass es uns doch prima geht. Hört das auf, ist derjenige schuld, der dann zufällig an der Regierung ist. Dieser Tag könnte näher rücken, daher strebt keiner die Führung an. Nichts zeigt das deutlicher als das Verhalten der SPD. Und die FDP hat die Auswahl zwischen Party-Pupser und Watschenmann. Nur die Grünen sind traditionell suizidal./ mehr

Annette Heinisch / 17.08.2017 / 17:27 / 9

Paukenschlag aus Karlsruhe: EZB jenseits ihres Mandats?

Von Annette Heinisch. Die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) treffen auf tiefe Bedenken des Bundesverfassungsgerichts. Die Richter monieren, dass die Zentralbank damit eine Kompetenzüberschreitung beginge und außerdem das Haushaltsrecht des Bundestages verletze. Das Verfassungsgericht droht damit die von Macron und Merkel angestrebte Vermengung verschiedener Staatshaushalte zu einem europäischen Eintopf zu sprengen. Der Geduldsfaden scheint am Ende zu sein./ mehr

Annette Heinisch / 14.08.2017 / 18:59 / 6

Ein Kartenhaus namens Euro

Von Annette Heinisch. Angenommen, Sie sind krank und Ihr Arzt verschreibt Ihnen eine Medizin, die Ihren Zustand nicht verbessert, sondern verschlimmert. Was machen Sie? Setzen Sie die Medizin ab? Nein! Sie nehmen die doppelte Dosis. Genau das haben Macron und Merkel vor, um den Euro zu retten. Die Bundesbank warnt, aber der Bundesverband der Deutschen Industrie ist dafür./ mehr

Annette Heinisch / 29.07.2017 / 09:12 / 9

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

Von Annette Heinisch. Wieder ein Messerstecher, wieder ein Toter und mehrere Verletzte. Aber diesmal waren die Leute schneller als die Polizei. Man nimmt die Sache selbst in die Hand, ob bei Sturm, Hochwasser oder Mord. Keine Hysterie, kein Drama, keine Psychologen, einfach praktisch die Ärmel hoch krempeln und anpacken. Das geht nur in einer Gesellschaft, in der die Bürger es nicht aufgegeben oder verlernt haben, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. / mehr

Annette Heinisch / 12.07.2017 / 18:55 / 2

Die Hamburger sagen danke!

Von Annette Heinisch. Die Hamburger sind Bürger einer freien Stadt. Wenn es sein muss, jammern und maulen sie nicht, sie packen an. Nach einem Sturm oder nachdem Vandalen, die ein Viertel verwüstet haben, abgezogen sind. Und sie wissen, dass zum guten Ton auch der Dank gehört. Das gibt es nicht oft in diesem Land./ mehr

Annette Heinisch / 28.06.2017 / 06:08 / 41

Der Placebo-Wahlkampf: Die Ehe ist für alle da!

Von Annette Heinisch. Alle Parteien machen sich für die Ehe stark. Gestern noch ein Refugium für Spießer, heute schon Ausdruck geschlechtsübergreifender Progressivität. Aber treibt das wirklich die Menschen um? Das ist das eigentliche Problem dieses Wahljahres: Es gibt keine ernst zu nehmende politische Konkurrenz. Anders als Trump, Macron oder Kurz, die zeigen zumindest Alternativen auf und schaffen damit den nötigen Konkurrenzdruck. / mehr

Annette Heinisch / 26.04.2017 / 13:00 / 20

Gabriel will nur das Beste. Die Kirchen und die Karnevalsvereine auch.

Von Annette Heinisch. Das Schöne ist: Israels Probleme sind glücklicherweise nicht unsere Probleme. Unser Problem ist es aber, wenn wir keine guten Beziehungen zu Israel haben. Dafür danken wir nun unserem Chefdiplomaten Gabriel, dem Nichtregierungsorganisationen wichtiger sind als Regierungen. / mehr

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