Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 18.09.2020 / 12:00 / 49

Atomausstieg: Die Dummen sind immer die anderen

Für die deutsche Haltung zur Kernenergie haben die Finnen sogar ein eigenes Wort: „Besserwisser“ heißt auf Finnisch nämlich „Besserrrwisserr“. Die Länder, die nicht aus der Kernenergie aussteigen oder gar neue KKW bauen, sind für die Durchblicker-Teutonen alle strunzdumm. 442 Kernkraftwerke sind weltweit in Betrieb und fünfzig neue werden gerade gebaut. / mehr

Manfred Haferburg / 12.09.2020 / 06:15 / 117

Strompreis verdoppelt, Zukunft verbaut

Selbst wenn Deutschland sich auf eine Rückkehr zum zuverlässigen Atomstrom besinnen würde – es ginge nicht mehr. Das Land bietet heute noch nicht einmal mehr die Grundvoraussetzungen, um Kernkraftwerke sicher zu betreiben. Einmal mehr wurden in diesem Land unumkehrbare Fakten geschaffen. / mehr

Manfred Haferburg / 11.08.2020 / 11:00 / 105

Ein kleines Stück Normalität

Reisen in einer Hygienediktatur macht so viel Spaß, wie Gruppensex im Priesterseminar. Es gibt aber durchaus Unterschiede. Beispielsweise zwischen Austrian Airs, der Deutschen Bahn und der niederländischen KLM. Auffälig in den gelasseneren Nordländern: Gegenseitiges Anschwärzen gibt es nicht./ mehr

Manfred Haferburg / 27.07.2020 / 10:00 / 44

„Ich habe Vertrauen in ihn”

Vor einer Woche brannte die Kathedrale in Nantes. Ein zunächst verdächtigter Ruander, der dann wieder freigelassen wurde, hat die Tat inzwischen gestanden und wurde erneut festgenommen. Ihm drohen jetzt 10 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 150.000 Euro – die er natürlich nicht hat. / mehr

Manfred Haferburg / 19.07.2020 / 13:26 / 58

Nantes: Frankreichs Kirchen als Zielscheibe

Mit dem Ermitteln der Brandursachen vieler französischer Kirchen tut sich Frankreich seit langem schwer. Auch für den Großbrand der Notre Dame von Paris konnte sich die eingesetzte Untersuchungskommission seit eineinhalb Jahren bisher lediglich zu der Feststellung durchringen, dass Brandstiftung nicht die Ursache sein kann./ mehr

Manfred Haferburg / 14.07.2020 / 15:00 / 20

Mit der Wahrheit lügen

Wer ein bisschen googelt, findet mühelos heraus, dass brennende Autos in Neukölln inzwischen zum allnächtlichen Stadtbild gehören. In Berlin sind seit Jahresbeginn bis Anfang Juni 239 Fahrzeuge angezündet worden. Bisher wurde so gut wie kein Täter erwischt. Sind es die falschen Täter?/ mehr

Manfred Haferburg / 04.07.2020 / 14:00 / 79

Für jeden Steuerzahler sind 6.000 Euro verpufft

In Deutschland sind gerade 342 Milliarden Euro verpufft. Sie wurden in die „Energieeffizienz“ von Gebäuden investiert und der Energieverbrauch ist nicht im geringsten zurückgegangen. Privatleute, Vermieter und Wohnungs-Unternehmen haben mit viel staatlichem Subventionsgeld neue Heizungen und neue Fenster eingebaut und die Fassaden auf Teufel komm raus gedämmt - jedoch außer Spesen nichts gewesen./ mehr

Manfred Haferburg / 23.06.2020 / 16:00 / 11

Die hängenden Arbeiter der Notre Dame

Seit einem Jahr bedeutet das im Feuer teilweise zusammengeschmolzene Gerüst der Dacharbeiten der Notre Dame eine Gefahr für die stark beschädigte Kirche. Wenn diese 200 Tonnen Gerüst auf die Deckengewölbe stürzen – der Schaden wäre nicht auszudenken. Das Gerüst muss weg. Durch Corona gibt es eine dreimonatige Verspätung bei den Rettungsarbeiten. Doch jetzt gehen die Arbeiten voran – durchgeführt von den „hängenden Arbeitern der Notre Dame“./ mehr

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