Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 30.08.2016 / 06:00 / 15

Die Sonnenkanzlerin

l'etat c'est moi – „der Staat bin ich!“ will der Sonnenkönig nie gesagt haben. Genauso wenig wie Angelka Merkel etwa für die Abschaltung der Atomkraftwerke zuständig gewesen sein will. Derzeit türmen sich noch einige weitere Probleme, die Frau Merkel nicht verursacht haben will. Mit dem Übernehmen von Verantwortung tun sich die Absolutisten schon immer schwer./ mehr

Manfred Haferburg / 22.08.2016 / 14:58 / 20

Bürger kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten

Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, Geld, Energie, Trinkwasser und Lebensmittelvorräte für mindestens 10 Tage einzulagern. Doch die Probleme, gegen die sich der Bürger jetzt schützen soll, hat sie zu einem guten Teil selbst verursacht oder tatenlos in Kauf genommen - von der Blackout-Gefahr bis zur Erdogan-Unterwanderung./ mehr

Manfred Haferburg / 20.08.2016 / 10:27 / 21

Energiewende und Blackout: The Day after

Seit ein paar Tagen kursiert die Aufforderung der Bundesregierung durchs Land, die Bürger mögen sich mit Notvorräten eindecken. In der Debatte ist viel von Terror und Anschlägen die Rede. Das wahrscheinlichste Szenario ist aber hausgemacht. Auf der Achse des Guten wurde es bereits im Juni beschrieben: Ein Blackout - vor der Energiewende in Deutschland undenkbar - liegt im Bereich des Möglichen. Fachleuten ist längst angst und bange./ mehr

Manfred Haferburg / 17.08.2016 / 12:25 / 34

Ein Auswanderer erkennt sein Land nicht mehr

Zur Wende wurde ich mit verbundenen Augen aus einem fahrenden Auto auf eine regennasse Straße in Berlin Köpenick geworfen. Ich kenne mich aus mit Weltverbesserern. Danach passierten erst unmerklich kleine Veränderungen, die das System der Bundesrepublik unaufhaltsam aushöhlten. Der „Zeitgeist“ nagte nahezu unsichtbar aber beharrlich an allen möglichen Stellen der Demokratie gleichzeitig. Inzwischen vermag ich sie nicht mehr wiederzuerkennen./ mehr

Manfred Haferburg / 01.08.2016 / 14:00 / 10

Mach meine Angie nicht an!

Was ist ein Merkelhasser? Gibt es einen Straftatbestand „Merkelhassen“? Als „Merkelhasser“ kann man sich nicht bewerben, es gibt auch kein Berufsbild. Zum „Merkelhasser“ wird man ernannt - wahlweise von der Bild-Zeitung, der FAZ oder der Huffington Post. Sozusagen: honoris causa./ mehr

Manfred Haferburg / 26.07.2016 / 18:16 / 20

#kurzerklärt: Die ARD beruhigt die dummen Angsthasenbürger

„Unsere Terrorangst wächst – zurecht?“ fragt die ARD in diesem Kurzbeitrag. Nö, natürlich nicht! Das Rezept gegen Angst: Nicht die schrecklichen Bilder reinziehen und sie auch nicht in den sozialen Medien teilen. Lieber ARD schauen und sich so etwas anhören: Es ist deutlich wahrscheinlicher, am Essen zu ersticken, als Opfer eines Terroranschlages zu werden. Also alles paletti Leute./ mehr

Manfred Haferburg / 26.07.2016 / 06:15 / 16

In den letzten Tagen hatten die geschlossenen Anstalten Ausgang

Die Journalisten hatten es nicht leicht an diesem Wochenende, immer neue Varianten von Nicht-Terror-Ursachen herauszufiltern. Definitorisch wird da großartiges geleistet. So ist argumentativ bereits jetzt sichergestellt, dass die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel Deutschland niemals um die Ohren fliegen kann und alternativlos gut ist - völlig egal was noch passiert. / mehr

Manfred Haferburg / 23.07.2016 / 06:00 / 10

Von der Migrationskrise in die Vertrauenskrise

Die Schulden auf dem Vertrauenskonto der Etablierten sind - wie die Staatsschulden - ins Gigantische angewachsen. Unmöglich sie durch die Schuldenmacher je zurückzuzahlen. Vertrauen ist ein empfindliches Pflänzchen: „Wer einmal lügt, dem traut man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht“, sagt der Volksmund. Alle wohlfeilen Appelle, Rechtfertigungen, Versprechungen oder Repressionen verschlimmern die Lage nur./ mehr

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