Rainer Grell

Rainer Grell, geb. 1941, Leitender Ministerialrat a.D., arbeitete 35 Jahre im Innenministerium Baden-Württemberg, zuletzt als Leiter des Referats Staatsangehörigkeitsrecht. Er erarbeitete dort einen „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“, der als „Muslim-Test“ bundesweit Kritik auslöste.

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Rainer Grell / 18.12.2016 / 14:21 / 0

Die spinnen, die Stuttgarter!

Von Rainer Grell. Wenn es darum geht, sich der NS-Vergangenheit zu entledigen, lassen sich die Stuttgarter viel Zeit. Kurt-Georg-Kiesinger-Platz oder Hanns-Martin-Schleyer-Halle? Kein Problem! Wenn es aber darum geht, den „Kampf gegen Rechts“ zu führen, ist der Stuttgarter extrem entschlossen. Alles, was „rechts“ kontaminiert erscheint, ist pfui und igitt./ mehr

Rainer Grell / 14.12.2016 / 06:15 / 3

Die Kunst, richtig zu beleidigen

Von Rainer Grell. Auch Beleidigen will gekonnt sein. Mit Nazi-Vergleichen tritt man zumeist in Fettnäpfchen. Tiernamen und vulgäre Ausdrücke sind zwar üblich, aber nicht sehr einfallsreich. Am schönsten schaffte es der Komponist Johannes Brahms, die Sache auf den sprichwörtlichen Punkt zu bringen: „Falls es hier jemanden gibt, den ich noch nicht beleidigt habe, den bitte ich um Entschuldigung.“/ mehr

Rainer Grell / 13.12.2016 / 06:00 / 15

Die Herrschaft der Lüge

Von Rainer Grell. Napoleon sagte einmal, dass die Deutschen jede Lüge glauben würden. Das ist wahr, und somit hat Angela Merkel leichtes Spiel. In der „Flüchtlingskrise“ geht es ihr nur um eins: Erhaltung und Festigung ihrer Machtposition – komme, was wolle. Sie hat ihren Machiavelli gelesen und setzt seine Ratschläge unbeirrt um./ mehr

Rainer Grell / 07.12.2016 / 06:02 / 7

Politik der Geste: Willi Brandts Kniefall vor 46 Jahren

Von Rainer Grell. Heute vor 46 Jahren machte Willy Brandt am Ehrenmal für die Helden und Opfer des Ghetto-Aufstands von 1944 seinen berühmten Kniefall. Gesten sind wie Bilder: Sie prägen sich ein, viele bleiben unvergeßlich, manche machen Geschichte. Und sie entfalten eine politische Kraft, die oft weit über die konkrete Situation hinausgeht./ mehr

Rainer Grell / 01.12.2016 / 06:10 / 14

Generalkritik: Merkel 4.0 oder „Merkel in Öl“?

Von Rainer Grell. Angela Merkel tritt noch einmal als Bundeskanzler-Kandidatin an. Sonst hätte sie sich fragen müssen: „Von wem will ich mich eigentlich für die Kanzler-Galerie malen lassen?“ Ob sie nun ihre vierte Amtsperiode erleben wird oder sich nach der Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres nach einem Maler umsehen muss, weiß niemand. Bekannt ist hingegen, was sie geschafft hat und was nicht. Jubelchöre gibt es genug. Hier eine detaillierte Generalkritik./ mehr

Rainer Grell / 29.11.2016 / 06:02 / 15

„Soziale Gerechtigkeit“: Wohlfühlwort und Wirklichkeit

Von Rainer Grell. Gerechtigkeit muss wieder dahin zurückgeführt werden, wo sie hingehört: in den Bereich des Rechts, der Rechtsprechung. Nicht umsonst sind im Lateinischen, Englischen und Französischen „Gerechtigkeit“ und „Gericht, Justiz, Recht“ ein und dasselbe Wort. Soziale Gerechtigkeit ist aber erst dann erreicht, wie ein Zyniker formuliert hat, wenn jeder das hat, was der andere nicht hat./ mehr

Rainer Grell / 25.11.2016 / 17:30 / 1

Blühender Unsinn: Welt- und Gedenktage für alles und jedes

Von Rainer Grell. Wenn ich in meinen Kalender schaue, komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus: Kaum Termine, dafür zahlreiche „Welttage“. "Soziale Gerechtigkeit" und Flüchtlinge werden ebenso geehrt wie etwa Rauchmelder, Purzelbäume, Suppen oder die Tiefkühlkost. Sogar Schwertschlucker, der Magen-Darm-Trakt und der Orgasmus wurden bedacht. Der Unsinn kennt keine Grenzen./ mehr

Rainer Grell / 19.11.2016 / 15:16 / 0

Skandale, immer wieder Skandale

Der Begriff Skandal geht auf das griechische skandalon zurück, das „Fallstrick, Anstoß, Ärgernis“ bedeutet. Wenn Wikipedia allerdings meint „Skandale sind Ausdruck einer funktionierenden Öffentlichkeit und haben damit auch einen positiven Aspekt“, so hat man offenkundig die Aufdeckung Aufsehen erregender Ärgernisse und die kathartische Wirkung solcher Enthüllungen im Auge und nicht die Ärgernisse selbst./ mehr

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