Johannes Eisleben

Johannes Eisleben ist Arzt und Mathematiker und arbeitet als Systeminformatiker. Er lebt mit seiner Familie bei München.

Archiv:
Johannes Eisleben / 13.06.2018 / 06:29 / 33

Das Lesen der Anderen

Von Johannes Eisleben. Das Merkmal der Gegenöffentlichkeit ist nicht, links oder rechts zu sein, sondern sich ein unabhängiges Denken außerhalb des Herrschaftsdiskurses bewahrt zu haben, das auf die Realität, wie sie die ganz normalen Menschen in diesem Land erleben, schaut. Die Gegenöffentlichkeit besteht aus kritischen Realisten, die um die Begrenztheit und Fehlbarkeit des Menschen und die Notwendigkeit stabilisierender Institutionen wissen. / mehr

Johannes Eisleben / 23.05.2018 / 06:29 / 41

Putsch der Eliten – und warum Populismus nicht hilft

Von Johannes Eisleben. Die emanzipatorischen Ideengebäude, die Menschen durch Aussicht auf eine bessere Zukunft begeisterten, verwandeln sich in Herrschaftsideologien: Staatliche Institutionen, Medien und Recht dienen in erster Linie der Privilegierung der Eliten und ihrer Herrschaftsabsicherung. An diesem Punkt ist heute das universalistisch-links-liberale Gedankengebäude angelangt. / mehr

Johannes Eisleben / 02.05.2018 / 06:20 / 44

Warum ist umkehren so schwer?

Von Johannes Eisleben. Die heutige Generation der etablierten politischen, verwaltungstechnischen und medialen Elite ist verbraucht, ihre Mitglieder scheinen nicht mehr umdenken zu können. Hoffen wir darauf, dass sie schnell durch rechtstaatlich-demokratische politische Entwicklungen abgelöst werden./ mehr

Johannes Eisleben / 19.04.2018 / 06:25 / 12

Internet-Propaganda – wäre Luther Rechtspopulist?

Von Johannes Eisleben. Damit Propaganda wirken kann, muss der Mensch sich bestätigt sehen. Dies gelingt nur, wenn die Propaganda nicht im Widerspruch zur eigenen Lebenswirklichkeit steht. Was die herrschenden Eliten derzeit stört, ist nicht die Internet-Propaganda, sondern die Tatsache, dass die eigene Propaganda nicht mehr wirkt. Wie die Ablasslehre zur Zeit Luthers sind deren Inhalte vollständig von der realen Lebenswelt der Menschen losgelöst./ mehr

Johannes Eisleben / 10.04.2018 / 15:30 / 9

Wann kippt der Schuldenturm?

Von Johannes Eisleben. Mit dem Satz „Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten“, formulierte Lenin eine bittere Wahrheit. Wir sind auf dem besten Weg dorthin, nicht nur in der Euro-Zone, sondern auch in den USA und besonders auch in Japan, dem OECD-Land mit der mit Abstand höchsten Staatsverschuldung. Allerdings wissen wir nicht, wann es so weit ist./ mehr

Johannes Eisleben / 13.03.2018 / 06:29 / 58

Der Staat als Gegner seiner Bürger

Von Johannes Eisleben. In den letzten Jahren wird immer klarer, dass unser Staat sich zum Gegner seiner Bürger entwickelt. Der Staat entzieht seinen Bürgern die Sicherheit der Energieversorgung. Der Staat enteignet sie über die Eurorettung rechtswidrig. Der Staat nimmt seinen Bürgern durch die unkontrollierte Einwanderung größtenteils nicht integrationsfähiger Migranten das Gemeingut öffentliche Sicherheit. Das kann noch eine Weile so weitergehen, denn die Bürger brauchen Zeit, um unzufrieden zu werden und zu merken, dass etwas nicht stimmt./ mehr

Johannes Eisleben / 26.02.2018 / 06:20 / 32

Die anonyme Ideologie

Von Johannes Eisleben. Niemand hat sie sich ausgedacht. Niemand hat sie niedergeschrieben. Und doch ist sie da. Eine Herrschafts-Ideologie, die sich aus einem antirationalen, gesinnungsorientierten Konsens der Führungseliten speist, der in den letzten 60 Jahren entstanden ist. Sie bedroht unsere Freiheit und droht unseren demokratischen Rechtsstaat in einen Willkürstaat zu transformieren. Institutionen stören dabei nur und werden geschleift. / mehr

Johannes Eisleben / 19.02.2018 / 06:15 / 28

Politisches Handeln gegen die eigenen Interessen

Von Johannes Eisleben. Der Staat ist dazu da, Institutionen bereitzustellen, die von einzelnen Individuen nicht verfügbar gemacht werden können, obwohl die Bürger sie benötigen. Ihnen verdanken wir den Ordnungsstaat, den Rechtsstaat und den Sozialstaat. Alle drei erodieren aufgrund der aktuellen Politik. Eine Bestandsaufnahme./ mehr

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