Günter Ederer

Günter Ederer wurde 1941 in Fulda geboren. Schon in der Schule stand für ihn fest, dass er Journalist werden wollte. Nach seinen Lehrjahren bei Tages- und Wochenzeitungen fand er früh den Weg zum Fernsehen. Zuerst drei Jahre beim Südwest­funk Baden-Baden, dann ab 1969 beim ZDF, wo er ab 1971 die renommierte Wirtschaftssendung “Bilanz” mitgestaltete. Von 1984 an berichtete er als Fernostkorrespondent des ZDF sechs Jahre aus Tokyo über die Umbrüche in Asien.1990 hat sich Günter Ederer gemeinsam mit seiner Frau Anke selbstständig gemacht. Als Filmproduzent und Wirtschaftspublizist hat er mittlerweile in 62 Ländern Filme produziert. Mit 23 Filmpreisen (darunter der Deutsche Fernsehpreis) und Ehrungen (z.B. Ludwig Erhard Preis für Publizistik) ist er der am meisten ausgezeichnete Wirtschaftsjournalist des deutschen Fernsehens.

Weiterführender Link:
http://www.guenter-ederer.de/

Archiv:
Günter Ederer / 11.05.2018 / 06:24 / 14

Der Clausewitz für Handelskrieger (2)

Will Donald Trump die US-Handelsbilanz verbessern, dann sollte er der US-Stärke in der Landwirtschaft zum Durchbruch verhelfen. Die Verleumdungskampagne mit den Chlorhähnchen, die Hysterie vor genveränderten Lebensmitteln und die hohen Zölle auf Rindfleisch sind ein Skandal, der den deutschen und europäischen Verbraucher viel Geld kostet. Deutschland sucht eine Opferrolle, die ihm nicht zusteht./ mehr

Günter Ederer / 10.05.2018 / 06:23 / 11

Der Clausewitz für Handelskrieger (1)

Wer die Handelsbilanz der USA über Jahrzehnte verfolgt, kann sich eigentlich nur wundern, wie lange diese Nation das riesige Defizit hingenommen hat. Donald Trump hat allen Grund, dieses Ungleichgewicht anzugehen. Trotzdem wird das, was Trump mit seinen Zöllen erreichen will, nicht gelingen, wenn er die falschen Rezepte seiner Vorgänger wiederholt./ mehr

Günter Ederer / 21.04.2018 / 06:29 / 24

Toxisches Russland (Teil 2)

Bei Umfragen haben zurzeit mehr Deutsche vor Donald Trump Angst als vor Wladimir Putin, vertrauen Russland mehr als den Vereinigten Staaten. Die Befragten vergessen, wer Deutschland nach 1945 wieder einen Anfang ermöglichte. Auch schimmert immer noch ein Misstrauen gegenüber der Demokratie und einer freiheitlichen und deshalb komplizierten Gesellschaftsordnung durch. / mehr

Günter Ederer / 20.04.2018 / 06:20 / 32

Toxisches Russland (Teil 1)

Russland setzt auf Gewalt. Deutschland ist dagegen Weltmacht für moralische Aufrufe. Die retten aber in Syrien kein einziges Menschenleben und beseitigen schon gar keine Fluchtursachen – im Gegenteil. In der deutschen Öffentlichkeit herrscht eine seltsame Äquidistanz gegenüber Russland und Assad auf der einen – und den westlichen Verbündeten auf der anderen Seite. Aus Angst vor Putin duckt man sich weg – was aber noch nie funktioniert hat. / mehr

Günter Ederer / 06.04.2018 / 18:00 / 9

Qualitätsfernsehen ohne Aprilscherz

Der 1. April war vergangen. Wie an jedem Tag begann um 20 Uhr die Tagesschau, das Aushängeschild des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Sie galt einmal als Vorbild für das Qualitätsfernsehen der ARD schlechthin. Doch schon der Aufmacher lässt den Zuschauer daran zweifeln./ mehr

Günter Ederer / 22.03.2018 / 13:06 / 19

Achgut-Briefing für Maybritt Illner: Erdogans Mordfeldzug

Bei Maybritt Illner ging es gestern um das Thema „Erdogans Kampf gegen die Kurden – kommt die Gewalt zu uns?" . Hier ein Hintergrundbericht zum gleichen Thema über Heuchelei und Versagen Deutschlands, der Europäer und der NATO in dieser Frage. Und: Ja, die Gewalt kommt zu uns./ mehr

Günter Ederer / 15.03.2018 / 06:15 / 41

Kippt Italien Europa? (2)

Die Konstruktion des Euro macht es leider leicht, sich über andere Nationen aufzuregen und sie für die eigene Situation verantwortlich zu machen. Der deutsche Klassenprimus, der den anderen sagt, wie sie den Lebensstandard ihrer Bevölkerung kürzen müssen, wird zunehmend gehasst. / mehr

Günter Ederer / 14.03.2018 / 12:00 / 23

Kippt Italien Europa? (1)

Der Italiener Mario Draghi hat den Euro italienisiert. Gegen einen solchen Euro müssen aufrechte Europäer sich wehren, weil er mittelfristig gefährliche politische Entwicklungen produziert. Nichts macht dies deutlicher als das Wahlergebnis in Italien vom Anfang des Monats./ mehr

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