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Karim Dabbouz, geb. 1987. Arbeitet als freier Texter im Ruhrgebiet. Weiterführende Links: https://twitter.com/eykarim?lang=de https://www.karim.ooo
Karim Dabbouz • Von Karim Dabbouz. Die Amokfahrt der Bewohner des sozialwissenschaftlichen Elfenbeinturms durch die Realpolitik erreicht in der Debatte um die Verheiratung von Mädchen mit alten Männern ihren Höhepunkt. Für den #aufschrei wartet man lieber auf den nächsten alten Mann, der irgendeiner privilegierten Medienmuschi ins Dekolleté sabbert. Hauptsache, man kann sich als tolerant und bunt gerieren. / 07.11.2016 • 9 / Mehr
Karim Dabbouz • Von Karim Dabbouz. Weite Teile der Linken merken nicht einmal , wie sie selbst die Hierarchien beleben, die sie an „Rechtspopulisten“ kritisieren. Früher hieß es: Schaut her, wie fein sich mein Wilder benimmt, er trinkt sogar Bier und dient in der Armee! Heute lautet die Entsprechung: Seht her, wie fein sich meine Syrer benehmen. Manche wollen sogar arbeiten und haben etwas gegen Terroristen! / 15.10.2016 • 7 / Mehr
Karim Dabbouz • Von Karim Dabbouz. Ein Wertewandel weg vom Säkularen und hin zum Einfluss archaisch-religiöser Traditionen lässt sich an allerlei Dingen ablesen. Er ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass man es bei den staatlich finanzierten Medien für nötig hält, einen ägyptischen Geistlichen zu innenpolitischen Debatten in Deutschland zu befragen. / 13.09.2016 • / Mehr
Karim Dabbouz • Von Karim Dabbouz. Das, was viele unter multikulturell verstehen, ist häufig das Gegenteil von Diversität, nämlich der Kampf gegen Vielfalt im Denken, Fühlen, Reden und Handeln. Viele Freunde des Multikulti sind erstaunliche Spießer und propagieren nichts anderes als eine als multikulturell verklärte Monokultur. Diese steht auf der Kippe. Die multikulturelle Gesellschaft selbst wird das locker überleben. / 01.09.2016 • 5 / Mehr
Karim Dabbouz • Eine Umfrage der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin (HMKW) bestätigt, was Skeptiker bereits vorher ahnten: Viele Asylbewerber aus dem Nahen Osten haben nicht unbedingt die gleichen Vorstellungen von einer freien Gesellschaf wie wir. Überraschend ist das nur für diejenigen, die der festen Überzeugung sind, dass jeder zum toleranten und friedliebenden Menschen wird, solange man nur ausreichend lieb zu ihm ist. / 15.08.2016 • 16 / Mehr
Karim Dabbouz • Mein Ruf als Mensch mit arabischem Migrationshintergrund in Europa ist auf Lebzeiten zerstört. Und das verdanke ich nicht dem latenten Rassismus des Europäers, sondern den schlechten Vorbildern aus meinen Reihen, die sich in den Vordergrund drängen, sowie den vornehmlich linken Islamapologeten, die die Täter und ihre religiös verklärten Herrschaftsansprüche decken. / 21.07.2016 • 11 / Mehr
Karim Dabbouz • Von KLarim Dabbouz. Vor allem das junge, gebildete und weltoffene Milieu offenbart dieser Tage, für wie viel wertvoller als eine gesunde Demokratie es sein weltmännisches Lebensgefühl hält. Es gibt eine tiefsitzende Angst vor dem vermeintlich dummen Mitmenschen, selbst wenn man ihm im täglichen Leben kaum begegnet. Auf ein solches Lagerdenken haben Rassisten kein Patent, das gibt es auch in der hippen Jugend-Internationale. / 05.07.2016 • 11 / Mehr
Karim Dabbouz • Eigentlich könnte ich mich als nicht-weißer Mann ja freuen, immerhin habe ich im Gegensatz zu den anderen Bleichnasen nur zwei Mankos, nämlich meine sexuelle Orientierung und mein Geschlecht, wobei ich mir vorgenommen habe, es nach der nächsten gescheiterten Beziehung einmal mit einem Mann zu probieren. Dann hätte ich praktisch zwei Drittel aller Schuld von mir genommen. / 29.06.2016 • 4 / Mehr