Henryk M. Broder

Henryk Modest Broder, geb 1946 in Katowice/Polen, kam 1958 mit seinen Eltern über Wien nach Köln, wo er zuerst den Führerschein und dann das Abitur machte. Sein Weg führte ihn von den St. Pauli Nachrichten, konkret und pardon über die Frankfurter Rundschau, die taz, die ZEIT und den SPIEGEL zur Welt-Gruppe. Mitbegründer der Achse des Guten. In seiner Freizeit sammelt er Schneekugeln und Kühlschrankmagneten und pflegt seinen Migrationshintergrund. Letzte Buchveröffentlichung: “Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch”, Knaus Verlag, München.

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http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-ist-ja-irre-Mein-deutsches-Tagebuch/Henryk-M-Broder/e486813.rhd?mid=1

Archiv:
Henryk M. Broder / 01.03.2019 / 06:01 / 66

Glückwunsch, Herr Präsident, auch im Namen meiner Landsleute!

Nicht nur Freunde und Verwandte gratulieren einander zu Geburts- und anderen Feiertagen, auch Regierungen tun es. Das Telegramm, mit dem Präsident Steinmeier dem iranischen Präsidenten Ruhani zum Nationalfeiertag der Islamischen Republik Iran seine "herzlichen Glückwünsche" übermittelte, war kein Ausrutscher, sondern Tradition. Mit Ausnahme der Jahre von 2007 bis 2013/ mehr

Henryk M. Broder / 28.02.2019 / 12:00 / 17

Auf weitere gute Zusammenarbeit der Fatah mit der SPD!

Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Dr. Bärbel Kofler, reist nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete, um dort die Zivilgesellschaft zu inspizieren. Eine gute Gelegenheit, um ein sechs Jahre altes Arrangement der SPD-Spitze mit der Fatah zu erneuern, mit dem eine "strategische Partnerschaft" auf der Grundlage "gemeinsamer Werte" vereinbart wurde. / mehr

Henryk M. Broder / 28.02.2019 / 06:20 / 92

Weiberfastnacht 1: Kopftuch

Falls Sie, liebe Achse-Leser, bisher gedacht haben, die Auftritte der ferngelenkten kleinen Greta aus Schweden wären an Absurdität, Komik und Galgenhumor nicht zu übertreffen, dann haben Sie sich getäuscht. Oder noch nie etwas von Soumaya Hijabi gehört oder gesehen./ mehr

Henryk M. Broder / 27.02.2019 / 16:00 / 27

Die Nationale Front ist wieder da!

Die EU-Wahlen stehen vor der Tür, und weil sich kaum jemand für das Schaulaufen interessiert, ist ein "breites gesellschaftliches Bündnis" unter dem Namen "Europäische Bewegung Deutschland" entstanden, das an die "Nationale Front" zur Zeit der DDR erinnert. Im Unterschied zu damals sind heute auch die Verbraucherschützer dabei, die kaputten Haushaltsgeräten zu ihrem Recht verhelfen wollen./ mehr

Henryk M. Broder / 27.02.2019 / 13:00 / 73

Im freien Fall und trotzdem bester Laune

In Bayern ist die SPD auf sechs Prozent abgestürzt, in Thüringen hat der Spitzenkandidat der Partei acht Monate vor der nächsten Landtagswahl den Anspruch, zum Regierungschef gewählt zu werden, aufgegeben. Das sei der Bevölkerung „nicht vermittelbar“. Aber ganz oben, wo die Bäume in den Himmel wachsen, ist die Stimmung gut. Besonders gut drauf ist die Spitzenkandidatin für die Europawahl./ mehr

Henryk M. Broder / 26.02.2019 / 06:21 / 106

Früher war alles besser. Ich auch.

Kollegen, die sich mit mir und dem beschäftigen, was ich schreibe, sind sich weitgehend einig. Früher war ich besser, viel besser, da habe ich mich für irgendeine gerechte Sache eingesetzt, ich war mal "ein journalistisches Genie", während ich heute "falsch abgebogen" bin. Habe ich zu viel "Dschungelcamp" gesehen oder sind meine Rezensenten vom Roten Libanesen auf die Acker-Kratzdistel umgestiegen?/ mehr

Henryk M. Broder / 24.02.2019 / 12:56 / 29

Totaaal normaaal!

88 Prozent der Deutschen sind auf „mindestens einen Aspekt der nationalen Identität“ stolz – auf das Grundgesetz, den Sozialstaat, das kulturelle Erbe, die wirtschaftliche Leistung und den technischen Fortschritt. Es folgen der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte, die Toleranz gegenüber Zuwanderern und der deutsche Beitrag zur europäischen Integration. Nur 12% sind auf gar nichts stolz./ mehr

Henryk M. Broder / 22.02.2019 / 17:01 / 43

Steinmeier und die Hohe Schule der Diplomatie

Es ist noch nicht lange her, dass unser Präsident Frank-Walter Steinmeier den ehemaligen Vorsitzenden der palästinensischen Schwesterorganisation von "pax christi", Yassir Arafat, mit einem Kranz geehrt hat. Nun ließ er es sich nicht nehmen, den iranischen Mullahs zum 40. Jahrestag der islamischen Revolution zu gratulieren. Wem wird er sich demnächst an den Hals werfen? Wir haben da einige Ideen./ mehr

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