Henryk M. Broder

Henryk Modest Broder, geb 1946 in Katowice/Polen, kam 1958 mit seinen Eltern über Wien nach Köln, wo er zuerst den Führerschein und dann das Abitur machte. Sein Weg führte ihn von den St. Pauli Nachrichten, konkret und pardon über die Frankfurter Rundschau, die taz, die ZEIT und den SPIEGEL zur Welt-Gruppe. Mitbegründer der Achse des Guten. In seiner Freizeit sammelt er Schneekugeln und Kühlschrankmagneten und pflegt seinen Migrationshintergrund. Letzte Buchveröffentlichung: “Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch”, Knaus Verlag, München.

Weiterführender Link:
http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-ist-ja-irre-Mein-deutsches-Tagebuch/Henryk-M-Broder/e486813.rhd?mid=1

Archiv:
Henryk M. Broder / 26.03.2019 / 13:00 / 54

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: M. W., CSU

Manfred Weber, CSU, möchte europäische Werte durchsetzen, und das global. Leider sagt uns Manfred Weber nicht, welche Werte er meint. Die deutsche Willkommenskultur, das französische Streikrecht, die griechische Finanzpolitik, den spanischen Föderalismus oder das schwedische Modell der Prostitution. Egal, wir wünschen ihm alles Gute und bitten ihn um einen Gefallen./ mehr

Henryk M. Broder / 21.03.2019 / 12:00 / 65

Rowohlt macht Werbung für Achgut.com

Im Rowohlt Verlag Hamburg ist ein weiteres Buch aus der Reihe „Die Neue Rechte und woran man sie erkennt" erschienen. Die Presseabteilung bewirbt das Buch mit der Behauptung, "neurechte Strategen" hätten versucht, "das Buch juristisch zu stoppen". Außerdem würden die beiden Autoren "im Netz bedroht". Das ist heute das Mindeste, was man braucht, um sich als Nazi-Jäger zu qualifizieren./ mehr

Henryk M. Broder / 20.03.2019 / 12:00 / 42

Ziemlich beste Freunde: Das Jüdische Museum Berlin und die iranischen Ayatollahs

Der Kulturrat der iranischen Botschaft in Berlin besucht das Jüdische Museum und lässt sich durch die laufende Ausstellung führen. Anschließend stellt die Botschaft die Bemerkungen des Kulturrats und seiner Gastgeber online. Die Leitung des Museums dementiert nicht, sie behauptet nur, die Wiedergabe sei "aus dem Zusammenhang gerissen" und nicht "wörtlich". Die israelische Botschaft hält die Sache für eine "innerdeutsche Angelegenheit" und mag sich nicht äußern./ mehr

Henryk M. Broder / 19.03.2019 / 13:00 / 43

Und noch ein Links-Antisemit…

... der sich an Israel abreagiert. Detlef Koch, Beruf unbekannt, Mitglied der Fraktion Die Linke im Lübecker Rathaus, rechnet beinahe täglich mit dem Zionismus ab/ mehr

Henryk M. Broder / 15.03.2019 / 08:00 / 27

Sie können mich gerne zitieren, aber nicht in Gänze

Erst vor Kurzem hat der Bundespräsident alle Deutschen aufgerufen, aufzustehen und sich gegen Unrecht zu engagieren. Das war bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit. Die ist inzwischen fast vorbei, und alle, die aufgestanden sind, können sich wieder setzen. Denn der Kampf gegen Unrecht hört am Pförtnerhäuschen vom Schloss Bellevue auf. Und der Iran liegt nicht an der Spree./ mehr

Henryk M. Broder / 13.03.2019 / 12:00 / 62

Der Denunziant ist ein Meister aus Deutschland

Zwei Investigativ-Reporter der ZEIT veröffentlichen ein Handbuch über "Das Netzwerk der Neuen Rechten". Drei Jahre haben die beiden recherchiert, wurden dabei "bedroht, angelogen und gerieten in den Shitstorm einer rechten Trollarmee". Das Ergebnis ist eine Anleitung zur Denunziation. So wird eine alte deutsche Tradition, die sich schon im Dritten Reich und der DDR bewährt hat, wiederbelebt. / mehr

Henryk M. Broder / 13.03.2019 / 08:15 / 49

Wieder da, das perfide Albion

Showdown in London, Panik in Mainz. Das ZDF berichtet laufend über den Brexit. Zuletzt hat die Anstalt enthüllt, wer hinter dem Projekt steckt. Es sind ein paar hemmungslose Superreiche, die noch reicher werden wollen. Auf Kosten der Armen, die keine Ahnung haben, von wem sie über den Tisch gezogen werden. Die Briten sollten einfach öfter das heute journal schauen, das hilft./ mehr

Henryk M. Broder / 11.03.2019 / 14:30 / 24

“Ab in die Kammer, du Judenvieh!”

Jedes Jahr im März findet in der Bundesrepublik die "Woche der Brüderlichkeit" statt. Ihre Vorbilder sind "Dinner for One" mit Miss Sophie und Freddy Frinton und die Filmkomödie "Und täglich grüsst das Murmeltier" mit Annie MacDowell und Bill Murray. Heuer wurde die WdB an einem historischen Ort eröffnet, in Nürnberg. Als Appetizer gab es einen antisemitischen Vorfall, der tapfer beschwiegen wurde./ mehr

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