Henryk M. Broder

Henryk Modest Broder, geb 1946 in Katowice/Polen, kam 1958 mit seinen Eltern über Wien nach Köln, wo er zuerst den Führerschein und dann das Abitur machte. Sein Weg führte ihn von den St. Pauli Nachrichten, konkret und pardon über die Frankfurter Rundschau, die taz, die ZEIT und den SPIEGEL zur Welt-Gruppe. Mitbegründer der Achse des Guten. In seiner Freizeit sammelt er Schneekugeln und Kühlschrankmagneten und pflegt seinen Migrationshintergrund. Letzte Buchveröffentlichung: “Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch”, Knaus Verlag, München.

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http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-ist-ja-irre-Mein-deutsches-Tagebuch/Henryk-M-Broder/e486813.rhd?mid=1

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Henryk M. Broder / 22.01.2019 / 08:12 / 47

Marx, Murks und Europa

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki wirbt für Europa, was immer er sich darunter vorstellt, während der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, den Begriff "christliches Europa" ablehnt, weil der "vor allem ausgrenzend ist". So schafft sich die Kirche ab. Nicht wegen der vielen Missbrauchsskandale, die nur zögerlich angegangen werden, sondern weil sie den Zeitgeist predigt./ mehr

Henryk M. Broder / 19.01.2019 / 16:00 / 38

Klima, Klima über alles!

Der "Schulstreik" soll darauf aufmerksam machen, dass es die Generation der heute jungen Menschen ist, die die Folgen des Klimawandels ausbaden muss, den die Generationen davor zu verantworten haben. "Warum soll man für eine Zukunft lernen, die es vielleicht gar nicht gibt?", formuliert es Greta Thunberg, eine früh vergreiste Umweltaktivistin aus Schweden./ mehr

Henryk M. Broder / 18.01.2019 / 06:16 / 67

Wie ein Hammer auf den Stein

Eine SPIEGEL-Geschichte über den amerikanischen Botschafter in Berlin, Rick Grenell, besteht zu 90 Prozent aus Mutmaßungen, Unterstellungen und namenlosen Quotes. Der Rest ist Kaffeesatz. Aber der Schluss ist großes Kino und zeigt, wie knallhart der Kollege recherchiert. Der Claas-Relotius-Preis für investigative Reportage hat seinen ersten Empfänger gefunden./ mehr

Henryk M. Broder / 17.01.2019 / 13:00 / 58

Keiner ist gezwungen, Mitglied der EU zu sein, aber…

Mit Fahnenflüchtigen und Verrätern wurde früher kurzer Prozess gemacht. Zur Zeit der SU zog die Sowjetarmee los, wenn es galt, abtrünnigen Völkern zu zeigen, was ihnen blüht, wenn sie die sozialistische Idee in Frage stellen. Heute geht es um den Fortbestand der EU. Was die EU von der SU unterscheidet: Sie hat keine Armee, die sie in Marsch setzen könnte. Nur Manfred Weber von den bayerischen Gebirgsschützen./ mehr

Henryk M. Broder / 13.01.2019 / 06:20 / 86

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: Julia Ebner

Nicht einmal die ZEIT würde jemals schreiben, Frauen, die sexuell belästigt würden, wären selber schuld. Sie würde auch Juden und Schwulen nicht raten, sich weniger auffällig zu verhalten, um Angriffe zu vermeiden. Nur wenn es um einen AfD-Mann geht, liegen die Dinge anders. / mehr

Henryk M. Broder / 10.01.2019 / 14:55 / 80

Wer Hass streut, der erntet Hass

Die Umkehr von Opfer und Täter, wie wir sie derzeit im Falle des Bremer AfD-Politikers Magnitz erleben, der vermutlich so lange gegen eine Wand gelaufen ist, bis er so aussah, als wäre er überfallen worden, ist kein neues Phänomen, sondern deutsche Tradition. Ebenso die Unterscheidung zwischen "unschuldigen" und "schuldigen" Opfern. Darüber entscheiden die regionalen Volksgerichte der Antifa./ mehr

Henryk M. Broder / 10.01.2019 / 08:53 / 30

Danke, Eva!

Eva Menasse veröffentlicht in der SZ eine Verteidigungsrede für ihren Bruder Robert. Das zeigt, dass auch Geschwister befreundet sein können. Über mich schreibt sie, ich würde "seit Langem mehrere politische Richtungen gleichzeitig, aber immer mit dem selben Maschinengewehr" bedienen. Und merkt nicht, dass es ein Kompliment ist. / mehr

Henryk M. Broder / 08.01.2019 / 12:42 / 49

Zwei Männer, eine Methode oder: Brot und Melasse

Lügen für die gute Sache ist etwa so wie Saufen für Toleranz oder Hupen für den Frieden. A bisserl was geht immer. Robert M. ist mit seinem Einsatz für ein vereintes Europa über das Ziel hinausgeschossen, für Mathias B. hat es sich durchaus gelohnt. Er hat freilich nicht ganz so hoch gepokert, und als gelernter Philosoph konnte er sein Tun auch überzeugend erklären. / mehr

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