Henryk M. Broder

Henryk Modest Broder, geb 1946 in Katowice/Polen, kam 1958 mit seinen Eltern über Wien nach Köln, wo er zuerst den Führerschein und dann das Abitur machte. Sein Weg führte ihn von den St. Pauli Nachrichten, konkret und pardon über die Frankfurter Rundschau, die taz, die ZEIT und den SPIEGEL zur Welt-Gruppe. Mitbegründer der Achse des Guten. In seiner Freizeit sammelt er Schneekugeln und Kühlschrankmagneten und pflegt seinen Migrationshintergrund. Letzte Buchveröffentlichung: “Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch”, Knaus Verlag, München.

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http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-ist-ja-irre-Mein-deutsches-Tagebuch/Henryk-M-Broder/e486813.rhd?mid=1

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Henryk M. Broder / 09.04.2019 / 06:04 / 104

„Verreck langsam.” Ein deutscher Dichter rastet aus

Alte Liebe rostet, aber sie vergeht nicht. Vor fast auf den Tag genau 15 Jahren habe ich im SPIEGEL eine Geschichte geschrieben, an der die Hauptfigur, ein verwirrter Dichter, immer noch leidet. Nun hat er mir, anlässlich einer anderen Geschichte, in der er nicht vorkommt, eine Mail geschrieben, die so riecht wie ein Klo, das lange nicht geputzt wurde. Die Pointe: Der Mann arbeitet für die AfD./ mehr

Henryk M. Broder / 31.03.2019 / 13:00 / 43

Und der Unmut, der nimmt zu

Als ich den Namen Meron Mendel zum ersten Mal hörte, dachte ich, es handelt sich um eine Figur aus einem Roman. Aber nein, Meron Mendel gibt es wirklich. Der Erziehungswissenschaftler, Fahrradfahrer und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt hat sich jetzt auf Twitter auch als Stimme der "jüd. Gemeinden" geoutet./ mehr

Henryk M. Broder / 30.03.2019 / 14:43 / 33

Sag es durch die Blume

Der Religions- und Politikwissenschaftler, Wissenschaftsblogger & Buchautor Michael Blume ist als Antisemitismus-Beauftragter des Landes Baaden-Württenberg eine totale Fehlbesetzung. Und das hat – damit keiner auf Abwege kommt – nichts damit zu tun, dass er kein Jude ist. Dafür ist er ein echter Schmock. Man kann eben nicht alles haben oder sein. Nobody ist perfect./ mehr

Henryk M. Broder / 26.03.2019 / 13:00 / 54

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: M. W., CSU

Manfred Weber, CSU, möchte europäische Werte durchsetzen, und das global. Leider sagt uns Manfred Weber nicht, welche Werte er meint. Die deutsche Willkommenskultur, das französische Streikrecht, die griechische Finanzpolitik, den spanischen Föderalismus oder das schwedische Modell der Prostitution. Egal, wir wünschen ihm alles Gute und bitten ihn um einen Gefallen./ mehr

Henryk M. Broder / 21.03.2019 / 12:00 / 65

Rowohlt macht Werbung für Achgut.com

Im Rowohlt Verlag Hamburg ist ein weiteres Buch aus der Reihe „Die Neue Rechte und woran man sie erkennt" erschienen. Die Presseabteilung bewirbt das Buch mit der Behauptung, "neurechte Strategen" hätten versucht, "das Buch juristisch zu stoppen". Außerdem würden die beiden Autoren "im Netz bedroht". Das ist heute das Mindeste, was man braucht, um sich als Nazi-Jäger zu qualifizieren./ mehr

Henryk M. Broder / 20.03.2019 / 12:00 / 42

Ziemlich beste Freunde: Das Jüdische Museum Berlin und die iranischen Ayatollahs

Der Kulturrat der iranischen Botschaft in Berlin besucht das Jüdische Museum und lässt sich durch die laufende Ausstellung führen. Anschließend stellt die Botschaft die Bemerkungen des Kulturrats und seiner Gastgeber online. Die Leitung des Museums dementiert nicht, sie behauptet nur, die Wiedergabe sei "aus dem Zusammenhang gerissen" und nicht "wörtlich". Die israelische Botschaft hält die Sache für eine "innerdeutsche Angelegenheit" und mag sich nicht äußern./ mehr

Henryk M. Broder / 19.03.2019 / 13:00 / 43

Und noch ein Links-Antisemit…

... der sich an Israel abreagiert. Detlef Koch, Beruf unbekannt, Mitglied der Fraktion Die Linke im Lübecker Rathaus, rechnet beinahe täglich mit dem Zionismus ab/ mehr

Henryk M. Broder / 15.03.2019 / 08:00 / 27

Sie können mich gerne zitieren, aber nicht in Gänze

Erst vor Kurzem hat der Bundespräsident alle Deutschen aufgerufen, aufzustehen und sich gegen Unrecht zu engagieren. Das war bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit. Die ist inzwischen fast vorbei, und alle, die aufgestanden sind, können sich wieder setzen. Denn der Kampf gegen Unrecht hört am Pförtnerhäuschen vom Schloss Bellevue auf. Und der Iran liegt nicht an der Spree./ mehr

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