Henryk M. Broder

Henryk Modest Broder, geb 1946 in Katowice/Polen, kam 1958 mit seinen Eltern über Wien nach Köln, wo er zuerst den Führerschein und dann das Abitur machte. Sein Weg führte ihn von den St. Pauli Nachrichten, konkret und pardon über die Frankfurter Rundschau, die taz, die ZEIT und den SPIEGEL zur Welt-Gruppe. Mitbegründer der Achse des Guten. In seiner Freizeit sammelt er Schneekugeln und Kühlschrankmagneten und pflegt seinen Migrationshintergrund. Letzte Buchveröffentlichung: “Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch”, Knaus Verlag, München.

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http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-ist-ja-irre-Mein-deutsches-Tagebuch/Henryk-M-Broder/e486813.rhd?mid=1

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Henryk M. Broder / 23.10.2018 / 09:53 / 35

Sturm und Dreck auf dem Lerchenberg

Feine Sahne Fischfilet gehört derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Punk-/Ska-Bands. Der Erfolg des aktuellen Albums „Sturm und Dreck“ ist der Anlass für das Konzert. In den vergangenen Jahren war die Band u.a. bei bedeutenden deutschen Festivals wie „Rock am Ring“, „Rock im Park“ oder „Southside“ vertreten. Wer schreibt so einen Stuss? Der Zuschauerservice des ZDF./ mehr

Henryk M. Broder / 21.10.2018 / 14:00 / 22

Harakiri mit einem Taschenmesser

Die SPD ist keine politische Partei, sie ist ein Traditionsverein, dessen Mitglieder zusammenkommen, um sich an bessere Zeiten zu erinnern. Man merkt es ihr an, dass sie nicht regieren will. Sie will nur "Zeichen setzen - für Anstand und Gerechtigkeit" oder was sie darunter versteht. Aber als Unternehmerin wirtschaftet sie ziemlich erfolgreich./ mehr

Henryk M. Broder / 20.10.2018 / 06:25 / 58

Der ewige Antisemit: Ich habe untertrieben

Der Antisemitismus gehört zum Weltkulturerbe. Sein Epizentrum liegt in Europa. Er ist das, was Juden und Judenhasser verbindet. Ein tiefes und nachhaltiges Gefühl. Anzunehmen oder auch nur zu hoffen, man könnte ihn aus der Welt schaffen, ist Ausdruck eines modernen Aberglaubens, der auch dem Klima vorschreiben möchte, wie es sich entwickeln soll. / mehr

Henryk M. Broder / 18.10.2018 / 15:00 / 24

Ich rede vom Antisemitismus von Muslimen

Man wird genügsam in diesen Tagen. Und freut sich über jedes klare Wort, auch wenn es in die Watte der interkulturellen Freundschaft verpackt wird. Eine ehemalige Vorsitzende der Berliner jüdischen Gemeinde widersprach auf der Berliner "Wir-haben-uns-alle-lieb"-Demo immerhin der Ansicht, dass es keinen muslimischen Antisemitismus gibt. Ein kleiner Schritt vorwärts für die Menschheit, aber ein großer für Lala Süsskind. / mehr

Henryk M. Broder / 17.10.2018 / 16:31 / 41

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: Herbert G.

Herbert Grönemeyer ist extra aus London eingeflogen, um auf der Berliner #unteilbar-Demo zwei Lieder zu singen, eines davon auf Türkisch. Hinterher gab er der ZEIT ein Interview, in dem er darlegte, worin "die untrennbare Schönheit dieses Landes" liegt./ mehr

Henryk M. Broder / 17.10.2018 / 09:05 / 16

Das Jüdische Museum in Berlin will kein jüdisches Museum sein

Das Jüdische Museum Berlin will seine Dauerausstellung überarbeiten. Was darüber bekannt wurde, deutet darauf hin, dass Kitsch durch noch mehr Kitsch ersetzt werden soll. Man will das Attribut "jüdisch" loswerden und "Unruhe in die Gesellschaft" tragen. Fürs erste wäre schon viel erreicht, wenn sich jemand aus dem Haus um das Essen in der Cafeteria kümmern würde. / mehr

Henryk M. Broder / 16.10.2018 / 06:20 / 57

Steinmeier und seine geheimen Gäste

Das auswärtige Amt betreibt Geheimniskrämerei, als wäre Deutschland ein Feudalstaat. Die Kosten für die Erdogan-Sause sind wie die Gästeliste Verschlusssache. Und das Informationsfreiheitsgesetz, das die Bundesbehörden verpflichtet, solche Informationen herauszurücken, ist nur ein Stück Papier, mit dem im Schloss Bellevue die Klinken geputzt werden./ mehr

Henryk M. Broder / 15.10.2018 / 16:54 / 54

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: AM

Am Wahlabend ließ sich die Kanzlerin nicht blicken. Am Tag danach hatte sie allerdings eine Erklärung dafür, warum das Ergebnis für die Schwesterpartei CSU so enttäuschend ausgefallen war. Es musste etwas mit dem Verlust des Vertrauens in die Politiker zu tun haben. Eine sensationelle Erkenntnis. Nun aber wird sich die Kanzlerin der Sache annehmen und für Besserung sorgen./ mehr

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