Es schlittert talwärts, unser Deutschland. Fast nichts klappt mehr. Dennoch werden diejenigen, die dafür die Verantwortung tragen, von etwa 70 Prozent des Volkes wiedergewählt (Sonntagsfrage). Was aber klappt, ist die Doppelnennung anstelle des früher üblichen generischen Maskulinums: Kundinnen und Kunden also statt Kunden, Leserinnen und Leser anstelle von Lesern.
Allerdings nicht klappt es mit dem generischen Femininum: Warum also nicht „Leichinnen und Leichen“ anstelle von „Leichen“? Oder „Geiselinnen und Geiseln“ statt „Geiseln“? Zeitökonomischer ist es, wenn das Partizip Präsens für die Doppelnennungen gewählt wird: „Lesende“ für Leser, auch für solche, die im Moment essen oder schlafen. Oder „Mitarbeitende“, selbst wenn sie gerade im Urlaub sind.
Und was klappt noch? Ersatznachrichten klappen, zum Beispiel über irgendeinen Waldbrand in Kalifornien. Oder die Verfolgung eines Balls, der – wo auch immer in der Welt – nur mit den Füßen zu treten ist. Schon im alten Rom gewährten die Mächtigen dem Volk Brot und Spiele, panem et circenses. Heute achten sie auf die Auswahl von Leserbriefen. Oder sie unterschlagen Kälterekorde, wie sie anderswo in der Welt notiert werden.
Auch gehört zu diesem Genre die Ignorierung der Tatsache, dass der atmosphärische CO2-Gehalt vor einigen zig Millionen Jahren ein paarmal höher als heute war. Überall grünte es. So üppig, dass davon die Riesensaurier satt wurden. Also keine carbogene Klimakatastrophe, damals? Um Himmels oder Gottes Willen, nein, das bitte nicht! Die Klimakatastrophe wird gebraucht, dringend, für einen jeden von uns. Vor allem von den Politikern (sowohl von den Politikerinnen als auch von den Politikern) und den Journalisten (den Journalist:innen).
Und unser Deutschland, wohin? Migrantengewalt in Migrantenkraft gewandelt, und gleich geht’s wieder bergauf!

@LutzHerrmann: ach ja, wieder mal der böse Russe. Wenn man nur fest daran glaubt wird’s irgendwann wahr. Aber nein das müssen sie nicht. Die EU,Fr,D,UK arbeiten schon kräftig daran. Die USA hätte bei so viel Provokation schon längst kurzen Prozess gemacht ,über die Russen macht man sich noch lustig. Aber ich fürchte nicht mehr lange.
Und übrigens: „Denk ich an D in der Nacht….“
@ Hirnforscher: Gibts da noch was zu tun?
Es macht aber einen Unterschied, ob du von der Leiter fällst, oder von der Leiterin …
Ich habe mit Erstaunen registriert, dass es „Füllspachtel innen“ gibt.
„dass die Länder Polen, Frankreich, Deutschland und England mit präzisen und sehr schnellen Raketen angegriffen werden sollen“
Da sind die russischen Milblogger schon weiter. Die sind auf Sarkasmus umgeschwenkt. Alle halbe Jahre eine doch sehr ballistische Oreshnik auf Kiew. Das ist doch schon was … für eine Supermacht. Naja, solange ihm die ostdeutschen Rentner die Stange halten, hat Putin nix zu verlieren.
Was hier eigentlich noch klappt? Die massiven staatlichen Transferleistungen an den riesigen Nichtsnutzbereich (Stichwort Staatsquote). Mehr fällt mir allerdings beim besten Willen nicht ein.
Eine drohnende Fliege oder eine fliegende Drohne auf dem Weg zu einem Asthmakranken, mit einer Ampulle Nitroglyerin an Bord , von einem Kampfsportkönneden per Fußkick neutralisiert , hätte bald den von manchen Kriegsertüchtigern erwarteten Krieg gegen Russland entfacht ! Wie gut , dass wir besonnene Führungskräfte haben , die nicht gleich bei jedem Vogelüberflug um 5:45h zurückschießen !