Wenn man die Berichterstattung großer Medien zur aktuellen Wanderungsstatistik verfolgt, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass Deutschland sein Migrationsproblem gelöst hat. Die Überschriften lauten „Migration: Nettozuwanderung nach Deutschland halbiert sich auf 235.000“ (Spiegel Online), „Statistisches Bundesamt: Zuwanderung nach Deutschland gesunken“ (Tagesschau), „Neue Migrationszahlen: Zuwanderung nach Deutschland sinkt um fast die Hälfte“ (ntv), „Asyl-Knall! Zahl der Zuwanderer fast halbiert“ (Bild).
Der durchschnittliche Leser wird bei diesen Überschriften den Eindruck gewinnen, es kommen nur noch halb so viele Ausländer nach Deutschland wie zuvor. Doch das stimmt nicht.
Denn laut dem Statistischen Bundesamt sind 1.694.192 Menschen im Jahr 2024 nach Deutschland gekommen und 1.479.944 Menschen im Jahr 2025. Die Zahl, mit der die Medien versuchen, das Migrationsproblem zu „lösen“, ergibt sich aus der Nettozuwanderung, also der Differenz zwischen Auswanderung und Zuwanderung. Ausgewandert sind aus Deutschland 1.264.009 im Jahr 2024 und 1.244.944 im Jahr 2025. 2024 betrug somit die Nettozuwanderung 430.183 und 235.000 im Jahr 2025. Mehr noch: Diese Zahl gilt nicht nur für Ausländer, sie gilt für alle – Deutsche und Nichtdeutsche.
Für Nichtdeutsche sehen die Zahlen wie folgt aus: 2024 sind 1.505.085 Menschen nach Deutschland gekommen und 994.023 aus Deutschland weggegangen. Die Nettozuwanderung betrug somit 511.062. In 2025 sind 1.288.055 Nichtdeutsche nach Deutschland gekommen, und 956.363 haben das Land verlassen. Die Nettozuwanderung der Nichtdeutschen betrug 331.692 Menschen im Jahr 2025 und somit 35 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Und egal wie man es dreht, sind 35 Prozent nicht die Hälfte, und auch nicht „fast die Hälfte“. Aber das scheint für große Medien nebensächlich.
Bemerkenswerte Sprachakrobatik
Was noch als nebensächlich dargestellt wird – meist erst im letzten Absatz – ist in meinen Augen eine viel wichtigere Nachricht: 2025 haben rund 97.000 Deutsche mehr das Land verlassen, als zurückgekehrt sind.
Man muss den Kollegen allerdings zugutehalten, dass die Statistik wirklich schwierig ist. Da bleibt kaum Platz für solche Nebensächlichkeiten wie die Tatsache, dass immer mehr Menschen aus der eigenen Bevölkerung ihr Heimatland verlassen. Dass dieser Trend seit über einem Jahrzehnt anhält, ist wahrscheinlich irrelevant. Doch Fakt ist: Seit über 10 Jahren kommen nach Deutschland immer mehr Ausländer, und es gehen immer mehr Deutsche ins Ausland. Was das für Deutschland bedeutet, führe ich an dieser Stelle lieber nicht aus. Das versteht sich von selbst.
Bemerkenswert ist allerdings die Sprachakrobatik der großen Medien: Keine falschen Zahlen, ein paar Dinge betont, andere verschwiegen – und schon verändert sich das Gesamtbild.
Wenn man sich die Überschriften etwa so vorstellte: „Immer mehr Deutsche suchen ihre Zukunft im Ausland“ oder „Immer mehr Ausländer kommen nach Deutschland und immer mehr Deutsche verlassen ihr Heimatland“, würde ein komplett anderer Eindruck entstehen. Es ginge nicht mehr um ein „geringeres“ Migrationsproblem, sondern um die unangenehme Frage, warum immer mehr Menschen ihr eigenes Land verlassen. Aber dieses Problem findet seinen Platz – wenn überhaupt – nur in den letzten Absätzen.
Ekaterina Quehl, geboren in St. Petersburg und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, ist Journalistin, Redakteurin und Grafikdesignerin. Sie leitete jahrelang die Redaktion eines großen kritischen journalistischen Portals und schreibt heute auf ihrem eigenen Blog, wo dieser Beitrag zuerst erschien.
Damals sollten in Europa alle blond und blauäugig sein, heute muss es für das Pan Europa eine bräunliche Mischrasse sein. Das ist kein Verschwörungstheorie, da ist wirklich was dran. Damals wollte man alles rausschmeißen, was sich der Gleichschaltung widersetzte, heute ist das Mischverhältnis umgekehrt, da holt man Unmengen an „Dunkelhäutigen“ rein, damit die Gleichschaltung funktioniert. Zumindest die Theorie. in der Praxis tut’s das gar nicht und offenbart eine absurd kindliche Vorstellung von Genetik und Sozialogie in den „Eliten“. Die Denke die hier hintersteht ist etwa 150 Jahre alt und stammt noch aus den alten Zirkeln der Gesellschaftstheoretiker und „Geheim“gesellschaften, also sämtliche vorpolitischen Zirkel und Kaderschmieden der „Eliten“bildung von Studentenverbindungen über Freimaurer, religiöse Logen oder eben die Kaderschmieden der politischen Parteien, die die Gesellschaft in etwas anderes verändern wollen, als hier in Europa natürlich aus dem Boden gewachsen ist. Und die ziehen das dann durch. Der ganze Scheiß ist hochgradig verfassungs- und völkerrechtswidrig und wird dennoch vorangetrieben. Während des Covid Lockdowns wurde die angestammte Bevölkerung in ihren Wohnungen ohne Verurteilung in Haft genommen. Dennoch kamen weiterhin Zuwanderer ins Land, obwohl man ja eigentlich meinen sollte, dass die Quarantäne das hätte verhindern müssen. Und nicht nur das: Die hiesige Wirtschaft wurde dabei geschliffen. Man zähle eins und eins zusammen. Das ist gesteuert. Unsere „Eliten“ sind Sektierer…
Vilen Dank Frau Quehl für den tollen Beitrag: Kurz, treffend und mit Zahlen unterfüttert. Ihren Text werde ich mir für diverse Diskussionen abspeichern!
„Man kann das Meer nicht überqueren, indem man nur dasteht und aufs Wasser starrt.“ Rabindranath Tagore
Die Zukunft, die sich uns in Deutschland bietet: Für Fremde bezahlen, für Fremde arbeiten, Fremde ertragen. Immer ärmer werden. Und am Ende unterversorgt im Pflegeheim vergammeln und sterben. Wer soll das bitte wollen? Wer kann, verlässt das Land, manche heute, manche erst morgen.
@ Robert Schleif Ich bin mir nicht ganz sicher, wofür sie sind? Auch nicht bei @ Lutz Herrmann.
Während die andere Seite Verbotsorgien feiert, zählt diese Seite Katastrophen auf. Das geht seit Ulfkotte so.
Mit Kopp und Ulfkotte sind die Alternativblogs initiiert worden. Und sie folgen alle demselben Prinzip, nämlich uns mit Katastrophen zu überfrachten.
Vielleicht härtet das ja auf irgendeine Weise ab, jeden Tag Negativ-Schlagzeilen zu lesen? Die ich nur noch nicht entdeckt habe?
Ich finde, man sollte auch korrigierend bei den alternativen eingreifen, schließlich strahlen die bis in mein Privatleben aus, die betreffen auch alle.
Haben sie ein Problem damit, den Islam zu verbieten?
Wir haben bisher kein einziges Problem gelöst. Ich denke, daß die Form sogar dazu geführt hat, Konflikte zu verschärfen.
Seit dem Internet kann man sich nicht einfach raushalten.
Zwei so verschiedenartige Ströme wie Ein-und Auswanderung zu einer ,,Nettozuwanderungsrate„ zu verrechnen will doch nur verschleiern, dass Einwanderung Kulturfremder nach wie vor stattfindet. Nur die Stärke des Stroms hat etwas nachgelassen, also der Zuwachs ist gesunken. Wer feiert eigentlich das Leck in einer Ölpipeline als Reparaturerfolg, wenn 35% weniger Öl austritt als zuvor?
Die (nicht zuletzt durch die illegalen Zuwandererinvasionen) parteienstaatlich umfänglich und gezielt herbeigeführte Bildungskatastrophe zeitigt eben ihr Resultat. Auch und gerade an „unseren“ DurchreGIERungs-Elitenschrägvögeln. Da können dann plötzlich gut gepamperte Beamtenheere und soft in die Volksumnachtung geleitende Demokeratrurabgaben-Staatsfunker-Kampfverbände von ihren öffentlich-unrechtlichen Vibrations-Liegeparadiesen aus ( ausgestattet mit wohligen Vibrationsdildos wohl zur VIP-Triebvervollkommnung obendrein auch noch, wie man vermuten kann und muss) einfach eine Halbierung eines Zuwachses von einer Halbierung der zugrundeliegenden Mengenanzahl als solcher nicht mehr rechnerisch voneinander unterscheiden. Ganze Bataillione der „UNSERE DEMOKRATIE“-Classe politique bringen einfach keine Grundschulbasiskompetenz in ihre Hirnkästen mehr und auf die Reihe. Bildung ist eben ein Scheues Reh. It’s their mathematics, Stupid! Es ist ihre parteienstaatlich-totalitär verlogene Machtarithmetrik, Dummkopf!