Alexander Meschnig / 02.06.2020 / 06:20 / Foto: Tim Maxeiner / 97 / Seite ausdrucken

Zur Psychodynamik einer Pandemie

Laut Worldometer, wo alle Daten zu Corona global gesammelt werden, haben wir in Deutschland aktuell (Stand 30. Mai) folgende Infiziertenzahlen:

Active Cases: 9.525, davon in mild conditions: 8.796 (92 Prozent), in serios conditions: 729 (8 Prozent). Das heißt, in Prozentzahlen, bezogen auf eine Gesamtbevölkerung von 80 Millionen: 0,012 Prozent aktive Fälle, davon schwere Fälle: 0,0009 Prozent, das entspricht einem Fall auf 109.739 Einwohner.

Vielleicht liegt es daran, dass ich in ein mathematisches Gymnasium gegangen bin, aber eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung sagt mir, das Risiko sich gegenwärtig anzustecken ist sehr überschaubar. Die täglichen Zahlen müssen einfach in Relation zu anderen Risiken oder anderen Zahlen gesetzt werden, damit eine realistische Einschätzung möglich ist. Ich frage mich seit Beginn der Krise, warum hierzulande die Zahl der Infektionen ständig in ansteigender Kurve kumulativ gezeigt wird, was den Eindruck einer unheilvollen Dynamik erzeugt? Das wäre so, als wenn man bei der Anzahl der Krebserkrankten die Geheilten mit dazu zählt. Warum wird nicht die reale Abnahme der aktiven Fälle seit Anfang März in einer Kurve täglich deutlich gezeigt? Man hat den Eindruck, es geht hier nur noch um Angstmache und die Legitimation der eigenen Politik und Agenda.

Aber Angst ist nicht rational, und über Angst lässt sich bekanntlich weder streiten noch debattieren. Die menschliche Urangst vor Ansteckung führt wohl bei vielen, begleitet von medialen Schreckensszenarien, zu vollkommen irrationalen Gefahreneinschätzungen. Angst vor etwas Unbekanntem hat zur Folge, dass man sich nach Führung sehnt, nach jemandem, der einem sagt, wo es langgeht. Man erkennt das etwa daran, dass lange Zeit diejenigen Politiker, die eine besonders harte Linie vertraten, die höchsten Zustimmungswerte hatten. Auch das ist mit ein Grund, nervös zu bleiben: Die guten Umfragewerte, vor allem die der CDU, hängen mit der Rhetorik der Härte zusammen und könnten einen unnötigen Aufschub für Lockerungen bedeuten. Fatal ist gegenwärtig aber vor allem ein einfacher psychologischer Mechanismus: Je größer der Einsatz, je gewaltiger die Entscheidung, desto rechthaberischer machen diejenigen, die sie getroffen haben, weiter. Denn aufhören und umkehren würde das Eingeständnis eines möglichen Irrtums beinhalten. So wird weiter Angst erzeugt.

„Auch der gebotene Schutz menschlichen Lebens gilt nicht absolut“

Warum in Deutschland so viele die massiven Einschränkungen ihrer Grundrechte auf der Grundlage so schmaler Evidenz der Daten und stark rückgängiger Neuinfektionen einfach hinnehmen, ja, sogar begrüßen, bleibt aus psychologischer Sicht eine offene Frage. Natürlich können die Verantwortlichen in Politik und Medien nun schwer zurück. Der ökonomische und gesellschaftliche Kahlschlag muss ja legitimiert werden. Außerdem kann man immer, es gibt keine Möglichkeit der Gegenprüfung, sagen: Wir haben mit unseren Maßnahmen Schlimmeres verhindert, egal wie das Ganze ausgehen wird. Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Folgen dieser Politik sind in einer größeren Perspektive, in meinen Augen jedenfalls, gefährlicher als das Virus selbst.

Zudem haben wir es im Kontext von Corona mit einem essentialistischen Begriff von „Leben“ zu tun, der jede weitere Diskussion unterbindet. Erstaunlicherweise hat der Deutsche Ethikrat in einer Stellungnahme auf diese Absolutsetzung Bezug genommen und klargestellt:

Auch der gebotene Schutz menschlichen Lebens gilt nicht absolut. Ihm dürfen nicht alle anderen Freiheits- und Partizipationsrechte sowie Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrechte bedingungslos nach- bzw. untergeordnet werden. Ein allgemeines Lebensrisiko ist von jedem zu akzeptieren.“

Natürlich muss man Politikern zugutehalten, dass sie Entscheidungen treffen und handeln müssen. Bei einer neuartigen und unsicheren Situation muss psychologisch eine besondere Entschlossenheit gezeigt werden, da die betroffenen Menschen nach Sicherheit verlangen. Jeder halbwegs intelligente Politiker weiß auch, dass Nichthandeln im Nachhinein wesentlich schwerere Konsequenzen für die eigene Position bedeutet als Falschhandeln. Wahrscheinlich konnte kein einziger der Verantwortlichen in Deutschland dem Handlungsdruck, verstärkt durch die Schließung der Grenzen der Nachbarstaaten, wie auch der medialen Panikagenda, widerstehen. Dass Schweden hier einen anderen Weg gegangen ist, zeigt – unabhängig von den Ergebnissen – vor allem ein ungeheures Selbstbewusstsein, denn die abweichende Entscheidung wurde sofort weltweit kritisiert und in den meisten deutschen Medien als Irrweg mit tödlichen Folgen bewertet.

Flüchtlingskrise, Klimawandel und Corona

Das Problem ist nun, dass die propagierten „rettenden Maßnahmen“ recht behalten müssen. Jeder Zweifel daran ist in gewisser Weise eine narzisstische Kränkung, nachdem man sich als Akteur in einer Ausnahmesituation als souverän und anerkannt erlebte. Diese psychische Disposition ist, wie der Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz anmerkt:

„in typischer Weise empathielos für die von den Maßnahmen Betroffenen und auf das eigene bedeutungsschwere Machthandeln zentriert, so dass alle wirtschaftlichen, psychologischen, sozialen und finanziellen Folgen verblassen.“

In der Tat werden die Konsequenzen des zu diesem Zeitpunkt bereits wohl nicht mehr notwendigen Lockdowns – die Reproduktionsquote war schon zuvor unter den kritischen Wert von 1,0 gefallen – erst langsam sichtbar. Eine breite Diskussion über die politischen Entscheidungen, die die ökonomischen, gesellschaftlichen und auch psychologischen Folgen berücksichtigt hätten, wurde praktisch nicht zugelassen. Kritiker der Regierungsmaßnahmen, auch wenn sie bis dato anerkannte Wissenschaftler waren, wurden in die Ecke von Scharlatanen oder Verschwörungstheoretikern gestellt. Maßgeblich dafür waren, wie bereits in der sogenannten Flüchtlingskrise im September 2015, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die allermeisten Medien, die sich mehr oder weniger als Verlautbarungsorgane der Regierung verhalten.

Was 2015 die „Menschlichkeit“, in der Klimadebatte das „Überleben“ als absolutes Argument, ist in der Corona-Krise nun der „Gesundheitsschutz“ geworden. Eine nicht mehr hinterfragbare Kategorie, die jedem, der es wagt, hier vorsichtig Fragen zu stellen oder Kritik anzubringen, als eiskalten Menschenfeind deklariert. Flüchtlingskrise, Klimawandel und Corona sind zu einer trinitarischen Formel zur Spaltung der deutschen Gesellschaft in Hell und Dunkel geworden. Eine Kritik an der Masseneinwanderung und der Vorwurf lautet: „Du willst Frauen und Kinder im Mittelmeer ertrinken lassen!" Einwände gegen die Klimahysterie: „Das Ende der Menschheit naht und Du leugnest das Problem!" Ein Hinterfragen der Regierungsmaßnahmen bezüglich Corona: "Du willst die Alten zugunsten der Wirtschaft sterben lassen und egoistisch weiter Party machen!"

Alle anderen drängenden Probleme in den Hintergrund schieben

In allen drei Fällen die vollkommene Unmöglichkeit, Argumente vorzubringen, auszutauschen, abzuwägen, zuzuhören. Das Ganze orchestriert von den regierungsfreundlichen Medien, deren – in Bezug auf die Themen Klima und Corona – tägliche apokalyptische Meldungen Angst erzeugen sollen. Nach Corona, sozusagen das „neue CO2“, wird „das Klima“ wieder an die Stelle des Virus treten, mit dem man die Möglichkeit einer neuen Weltordnung zur Rettung der Menschheit propagieren kann. Die Erzeugung von Unsicherheit und Panik im Kontext einer globalen Infektionsgefahr durch ein Virus gibt psychodynamisch die Möglichkeit, alle Ängste und Unsicherheiten auf eine Bedrohung zu projizieren, die „besiegt“ werden kann. Nicht nur der französische Präsident Macron spricht von einem Krieg, in dem wir uns befinden. Diese rhetorische Fixierung auf das Virus hat den Vorteil, alle anderen drängenden Probleme in den Hintergrund zu schieben, wie auch Hans-Joachim Maaz aus der Sicht eines Psychologen konstatiert:

Die Pandemiepsychose eröffnet die Möglichkeit für die Herstellung einer neuen totalitären Weltordnung zur Rettung der Menschheit. Die Virusangst muss nur längere Zeit geschürt werden, zum Beispiel durch Virusmutation oder „neue“ Viren, sodass praktisch alle Notstandsgesetze fortdauern müssen. Mit der Infektions- und Todesangst werden jeder Protest und auch alle Gegenbeweise im Keime erstickt und alle schwerwiegenden Folgen, wie Arbeitslosigkeit, Insolvenz, Verarmung, soziale Not, schwere psychische und psychosoziale Erkrankungen, Gewalt, werden den Viren angelastet. Die politischen und ökonomischen Verhältnisse und Ursachen bleiben unangetastet. Die Politik ist praktisch exkulpiert – das mag jeden Verantwortlichen zur Leugnung latenter Zweifel am eigenen Fehlverhalten beflügeln.

Nebeneffekte produzierten ebenso menschliches Leid und Tote

Corona hat sich verselbstständigt, aber nicht als Pandemie, sondern als Instrument zur vollkommenen Verunsicherung ganzer Bevölkerungen und der Aussetzung elementarer Grundrechte. Das heißt nicht, dass zu Beginn der Pandemie bestimmte Regeln (keine Massenveranstaltungen in geschlossenen Räumen, Schutz besonders gefährdeter Personen, etwa alter Menschen, medizinischen Personals, Vorerkrankter) nicht sinnvoll waren. Eine neue und unbekannte Situation legitimiert besondere Handlungen und Eingriffe, aber es muss klar kommuniziert werden, wie lange der Ausnahmezustand gelten soll. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert: Zuerst sollte die Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden.

Dieses Ziel wurde mittlerweile übererfüllt. In einigen Krankenhäusern wurde sogar Kurzarbeit beantragt, dringende OPs wurden verschoben, Kranke trauen sich nicht mehr zum Arzt oder in die Klinik zu gehen, Betten stehen leer. All das produziert ebenso menschliches Leid und Tote, die aber kaum jemanden interessieren. Danach kam die Ansage, die Geschwindigkeit der Verdoppelung der Infektionszahlen müsse auf mehr als zehn Tage, noch besser auf 14 Tage reduziert werden. Bereits Mitte Mai waren wir bei über 50 Tagen angelangt.

Danach war die ominöse Reproduktionsquote die offizielle Bezugsgröße. Diese Quote war schon, wie bereits oben angemerkt, vor dem kompletten Lockdown unter dem kritischen Wert 1,0 und blieb seitdem weitgehend darunter, derzeit ist sie etwa bei 0,7. Als das klar wurde, verkündete das Robert-Koch-Institut, erst, wenn die Zahl der Neuinfektionen auf „wenige Hundert“ gedrückt werde, seien weitere Lockerungen möglich. Danach kam noch das Argument der „zweiten Welle“, an die inzwischen aber sogar der wichtigste Berater der Regierung, der Virologe Christian Drosten, nicht mehr glaubt.

Ganz ohne Widerstand wird das aber nicht bleiben

Das Nichtkommunizieren über die wechselnden Bezugsgrößen verunsichert viele Menschen. Jeder etwa durch die Corona-Maßnahmen von Arbeitslosigkeit Betroffene braucht eine Perspektive, ein klares Ziel, Hoffnung. Genau das wird aber systematisch zerstört. Eine polit-mediale Elite hat sich nicht nur beim Thema Corona weit von der Lebensrealität der meisten Menschen entfernt. Sonst müsste sie auch mal ganz kurz an diejenigen denken, die nicht wie alle im Staatsdienst Tätigen ihre Bezüge regelmäßig bekommen, sondern die etwa als Niedrigqualifizierte buchstäblich vor dem Nichts stehen und für die es auch eine totale Überforderung ist, ihre Kinder selber beschulen zu sollen.

Wenn ich etwas Positives in der Situation sehen kann, dann, dass die Corona-Pandemie das Klimathema zumindest eine Zeitlang in den Hintergrund gedrängt hat. Aber vor allem hat sie das besonders in der Flüchtlingskrise etablierte Narrativ der Weltoffenheit ins Wanken gebracht. Plötzlich sind Themen wie Eindämmung, Begrenzung oder Abschottung wieder rehabilitiert. Auch die Nationalstaaten haben sich als die einzig handlungsfähigen Akteure gezeigt, was den Globalismus und die „One-World-Vertreter“ zumindest zeitweise in die Defensive gedrängt hat.

Allerdings ist zu befürchten, dass mit dem Virus die Neigung, den Ausnahmezustand zu einem permanenten Instrument der politischen Steuerung zu machen, medial begleitet von apokalyptischen Tönen (etwa in Bezug auf die „Klimarettung“), Oberhand gewinnen wird. Schon bald werden wir sehen, welche Industrien, Produkte oder Unternehmen nun in welchem Umfang Mittel erhalten werden und welche nicht. Corona könnte so die Möglichkeit bieten, eine Transformation durchzusetzen, die mit der Klimadebatte bereits begonnen hat. Im Namen des Überlebens werden wir wohl eine Therapie im globalen Maßstab verordnet bekommen, die unsere Freiheitsrechte mit dem Argument des Notstandes aushebeln könnte. Ganz ohne Widerstand wird das aber nicht bleiben.

Foto: Tim Maxeiner

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Dieter Kief / 02.06.2020

Uhh - bangemachen sagen Sie gilt nicht, - das gilt dann aber auch für Sie nicht, lieber Alexander Meschnig: Vergesssen Sie also getrost Ihre Befürchtungen wg. Beseitigung des Rechtsstaats u. dgl. Schreckensbilder mehr. Hören Sie bitte auf damit, andere mit diesbezüglichen “Prognosen” zu beglücken. - Dafür mal vielen herzlichen Dank im Voraus!

Ulrich Jäger / 02.06.2020

“Wir haben mit unseren Maßnahmen Schlimmeres verhindert, egal wie das Ganze ausgehen wird.” Es ist die Argumentation von Priestern, die damit ihre Existenz berechtigen. Die Opfergaben keltischer Druiden dafür, dass der Himmel nicht herunterstürzt, haben doch auch ihren Sinn gehabt. Oder ist etwa der Himmel damals vor 2000 Jahren herabgestürzt? Heute mag man über den Glauben der damaligen Menschen lächeln, bei der aktuell propagierten Heiligen Einfalt, genannt “neue Normalität”  läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Anweisungen, die bei genauer Betrachtung halbgare Ausflüsse von mit Allmachtsphantasien beseelten Behörden sind, müssen bei Strafe befolgt werden. Warum war vor einigen Wochen das Picknick einer Frau mit ihren Kindern auf einer Wiese strafbewehrt, weil die Speisen aus der mitgebrachten Tupperdose kamen und nicht aus der 20m entfernten Döner-Bude? Lässt sich die Anordnung, bayrische Biergärten nur bis 20 Uhr zu öffnen, auf das nachtaktive Wesen von SARS-CoV2 zurückführen? Verhält sich dasselbe Virus bei einem Grenzübertritt Schweiz-Deutschland zui einem erlaubten Verwandtenbesuch (u.U. aus der Hochrisikogruppe) anders als beim illegalen Einkauf im grenznahen EDEKA? Fragen über Fragen und als einzige Erklärung bleibt der berühmte Gessler-Hut.

Michaela Björnsen_Schmitz / 02.06.2020

Je mehr feierwillige Großfamilien in deiner Gegend wohnen, desto höher dein Risiko, vor allem, wenn du einen Job machst, bei dem du ihnen nahe kommst - Kassiererin im Supermarkt. Reiche Leute gehen nicht bei Aldi einkaufen. Die Verharmlosung von Corona finde ich unangebracht, diese Krankheit ist immernoch ansteckender als die Grippe, die wenigen schweren Verläufe haben ein hohes Todesrisiko und sie hinterlässt anscheinend Spätschäden. Eine gewisse Vorsicht ist schon sinnvoll. In keinem anderen Land werden abweichende Meinungen so stark abqualifiziert und die Leute werden unglaublich stark isoliert, uns ist es passiert, dass unsere Verwandten vom Tisch aufgestanden sind und gegangen sind, Thema Flüchtlinge. In der Uni ist es noch schlimmer: Tenor einer Dozentin: ja, es ist fair, benachteiligten Schülern den Hauptschulabschluss hinterherzuschmeißen, nein, es sei nicht unfair gegen diejenigen, die es mit Anstrengung knapp geschafft haben. Dass so ein HS-Abschluss am Arbeitsmarkt wertlos ist, weil jeder Azubi-Betrieb die Kandidaten mal ins 4wöchige Praktikum einlädt um zu sehen, was die können, wird nicht diskutiert. Dass solche Schüler bessere, andere Schule bräuchten, wird weder diskutiert noch finanziert.

Frances Johnson / 02.06.2020

@ Bernd Müller: Ach, Herr @Nesher! Sie schreiben:  “Es wäre schon längst vorbei, wenn man frühzeitig konsequent gehandelt hätte.” Da hat Nesher allerdings Recht. 1. China/WHO: Konsequente Meldung schon im Dezember. 2. Im Januar Unterbrechung aller Flugverbindungen weltweit nach China und in den Iran. 3. Im Januar Ausstattung aller Praxen, Krankenhäuser und Pflegeheimen mit Schutzmaterial, das man nach der Studie des RKI 2013 hätte aufstocken müssen, spätestens nach dem Event 201 im Oktober 2019. 4. Unterbrechung aller Kreuzfahrten im westlichen Pazifik und im Indischen Ozean. Ja, unter diesen Umständen wäre das Virus nicht gereist, eine Pandemie wäre nicht entstanden, sondern lokale Epidemien in China und dem Iran. Vielleicht ein ander Mal. Mit einem Coronavirus oder dem Vogelgrippevirus oder Virus XY. Weil man dann weiß, dass ein sofortiges drastisches Durchgreifen billiger wäre.  Wie es auch mit Griechenland und Europa gewesen wäre bei Rückkehr zur Drachme: Schnell und hart ist oft besser, verlangt aber statt Weicheiern Entscheidungsträger und nicht Menschen, die an ihren Stühlen in Brüssel kleben.

Karla Kuhn / 02.06.2020

Dr. Wolf, “.....Impfgegner etc. Ich hätte nichts dagegen, wenn bei diesen die Pandemie richtig zuschlägt. Leider ist es aber wie beim Autofahren, es trifft häufig nicht die Idioten,...”  Bisher war ich schon ein “imperialistischer Klassenfeind ” “das Subjekt und andere “Niedlichkeiten” im segensreichen Sozialismus. Hier im “Goldenen Westen” laufe ich wie viele andere unter, “NAHZIEH, Dunkeldeutsch, Pack, Faschist” und neuerdings unter “Verschwörungstheoretiker” auch Impfgegner, weil ich VEHEMENT gegen diesen Corona Impfstoff bin und weil ich zu den SELBER DENKENDEN Menschen gehöre, die sich informieren und sich weder von der “elitären” Politkaste noch vom Mainstream “beglücken” lassen möchten.  Aber zu den IDIOTEN habe ich bisher noch nicht gehört und darum ist es besonders “liebenswert” von Ihnen, Menschen, die es WAGEN eine andere Meinung zu vertreten, (ist wahrscheinlich nur als Satire gedacht, darum verzeihe ich Ihnen) so freundlich einzustufen. ( Halten Sie sich lieber immer zu Hause auf, tragen Sie Handschuhe und Mundschutz, am besten mit Augenschutz, denn ich vermute,  die “Krone” hat es auf SIE abgesehen. Vielleicht werden Sie das nächste Opfer sein ? Wer weiß ??  Übrigens, wenn es so weitergeht mit dem drastischen Rückgang der “Krone” ,wird es wahrscheinlich keinen Impfstoff geben. Wozu auch ??  Macron hat ja nun erreicht was er wollte mit Merkels Hilfe,  die ebenfalls durch Merkel in den Sessel gehievte Leyen hat das Geldsäckel aufgemacht mit den paar Milliardchen,  um die Minusstaaten in der EU Zone zu halten. Operation gelungen, Patient TOT.

Frances Johnson / 02.06.2020

Was allerdings passieren kann, wenn social distancing vollkommen ignoriert wird (siehe Göttingen): Namaki said he had been disturbed by the lack of social distancing on public transport. “The slightest negligence can destroy all successes and tarnish our reputation in the international arena,” he said. Contrary to some messaging by Iran’s leadership that the virus was weakening, he said that it had become more dangerous. “Last week we had cases of patients dying at the age of 32 or 42 without any underlying disease, due to coronavirus,” he said. “My colleagues and the deputies of the ministry of health are working around the clock and traveling to one province every day to control this epidemic, but we are dealing with local issues and behaviours that could lead to the return of the peak of the disease.” Wedding celebrations, he warned, would turn into funerals soon afterwards. Guardian: Iran’s rapid rise in Covid-19 cases. Grund: Zu wenig Busse, zu viel Enge, alle Moscheen offen. Eingegeben bei Opodo: Flug nach Teheran samstags ab Frankfurt. Wir machen lockdown, haben aber Flüge nach Teheran. Verstehe einer diese Welt.

Ferdinand Arnold / 02.06.2020

90% vom Netto Kurzarbeitergeld, Arbeitsweg von 1 Stunde -> 1 Sekunde und wenn ich mir jetzt noch ein Auto kaufe, ja dann ist die “Korona”-Krise auch finanziell sogar ein Gewinn. Von der Lebensqualität ist sie das allemal. Unter den gegebenen Umständen da fürchte ich mich gerne ein bißchen, das ist es doch wert. Ernsthaft: Inzwischen sagen CDC, Prof. Streeck und zahlreiche Studien, dass Sars-Cov2 im Wesentlichen genauso gefährlich ist wie eine starke Grippe. Wenn man nicht verlorene Menschenleben sondern verlorene Lebenszeit rechnet dann ist es deutlich weniger gefährlich. Da kann ich der WHO nicht wirklich verübeln, dass die das anfangs auch nicht als besonders gefährlich eingeordnet haben. Mit einer solchen einmaligen Jahrhunderthysterie hat eben keiner gerechnet.

Dov Nesher / 02.06.2020

@Günter H. Probst. Ist Ihnen bekannt, dass das Kurzarbeitergeld schmerzhaft deutlich unter dem Gehalt liegt. Ich weiß nicht, welche Umfragen Sie da zitieren, aber ich kenne keine mit sochen Zahlen

Sabine Schönfelder / 02.06.2020

Doov@Necher, immerhin fühlen Sie eine gewisse Verteidigungshaltung in sich aufsteigen. Italien hatte einen strengen Shutdown,  dennoch angeblich mit die höchsten Opferzahlen und jetzt Untersterblichkeit. Das brauchen Sie nicht gut zu finden, sondern das entlarvt die mediale Berichterstattung. Sie glauben keiner Statistik (die Sie widerlegt), aber den repressiven, kommunistischen Chinesen, schenken Sie Glauben, ebenso an eine Übersterblichkeit in Schweden. Wieso vertrauen Sie gerade diese Informationen? —  und jetzt? Die Welt ist auch nicht so schwer zu verstehen. Strengen Sie sich an. Nur noch einmal für SIE, Doov Necher, es verstarben 370000 nicht obduzierte Coronatote in 5 Monaten weltweit von 7, 7 Milliarden Menschen. Durchschnittsalter der Verstorbenen,  je nach Hygiene- und Krankenhausstandards der jeweiligen Länder, zwischen 75- 80,5 Jahre. Das ist keine gefährliche Seuche. Über 90% der Covid-19- Träger weisen keine oder nur wenig Krankheitssymptome auf. Das ist keine gefährliche Seuche. Ihr Dozent hatte 100% recht? Was hat er Sie denn gelehrt? Welche Statistik haben Sie denn überprüft? Welche Kontrollgruppe verwendeten Sie denn? Erzählen Sie mal. Und wie ich bereits andeutete, wenn Ihnen die heiße Luft ausgeht, folgt der „ad hominem“ Angriffsmodus, Sie kleiner Antifant…in welchem Fach wollen Sie sich denn mit mir auseinandersetzen? Bin gespannt.

Kostas Aslanidis / 02.06.2020

Es sind “brave” Buerger, die ihr Steuergeld dem Versagerstaat schenken, der sie ausbeudet und fuehlen sich gut dabei. Es sind schlicht Untertanen. Der Fuehrer haette die reinste Freude mit diesen Knechten.

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