Ulrike Stockmann / 08.03.2021 / 10:00 / 52 / Seite ausdrucken

Zum internationalen Frauentag: Alles Gender oder was?

Seit dem Jahreswechsel wird in Printmedien sowie im Radio und Fernsehen vermehrt gegendert. Seltsame Wortungetüme aus Binnen-I's, Gendersternchen oder dem sogenannten generischen Femininum sind die Folge. Die geschlechtergerechte Sprache ist ein Orchideen-Thema, das von einer kleinen Elite der Mehrheitsgesellschaft aufgezwungen wird. Vorgeblich, um Frauen sprachlich abzubilden. Doch wem soll es nützen? Die Mehrheit der Frauen hat nie darum gebeten.

Foto: Ulrike Stockmann

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Kerstin Behrens / 09.03.2021

das einzig amüsante an den Sternchen, -innenen oder + kann man für relevante Passworte verwenden, ansonsten wenig amüsant, zumal Damen selbst in Hamburg stets auf Trecking Tour gen Himalaya sind, Rucksack, Helm und die notwendige Flasche Wasser sind noch die harmlose Variante. Richtig ekelig wird es bei unseren Freunden aus dem islamischen Kulturkreis, wenn die Tussies mit samt ihrer Nachkommen in Massen unterwegs sind. Wie kann man sich als Frau so beschissen kleiden? An dieser Stelle Dank an Karl Lagerfeld als gebürtiger Hamburger für seine letzte Präsentation in der Elbphilharmonie!

Hjalmar Kreutzer / 09.03.2021

Die Genderei ist zwar völlig alltagsuntauglich und verdirbt die deutsche Sprache - wenn man sie denn ernst nimmt. Muss man das? Man kann auch viel Spaß damit haben. „Gegenderte“ amtliche Schreiben mit roter Tinte korrigiert zurücksenden: „Die Amtssprache ist Deutsch. Nicht in verständlichem Deutsch verfasste Amtsschreiben betrachte ich als nicht geschrieben, bitte bringen Sie Ihre Anliegen an mich in ordentlichem Deutsch vor.“ Die orthographische Fehlerzahl auflisten und die Rechtschreibnote 6 darunter schreiben. Oder beim lauten Vorlesen von Gendertexten für Sternchen, Doppelpunkte, Unterstriche immer „pling-tüdelütü“ mitlesen ;-)

Hans-Peter Dollhopf / 08.03.2021

Frau Stockmann, von sozialem Furor, der Folge von sozialer Ungerechtigkeit wissen wir nun schon auch über ein paar Jahrtausende, seit es “Schriftliches”, also Geschichten, Historie gibt, man erinnere nur Kirk Douglas als Spartacus in “Spartacus”, 1960 - Ironie aus. Einzig der Möglichkeit des rekonstruierenden Rückblicks auf Vergangenes verdanken wir die Möglichkeit, unser “Patriarchat” uns Awms zu beschimpfen. Solange noch irgendwo ein Altes Testament in einer Nachttischschublade neben einem Bett in einer Absteige verbleibt, werden wir um die Mär vom Patriarchat, vom Vaterunser wissen! Ohne Überlieferungen von möglicher Kausalität gäbe es nun keine Erfindung einer Forderung nach Gendergerechtigkeit. Hautnah empfundene Ungerechtigkeit ohne Begründung aus einem kausal-historischen Zusammenhang endet immer nur in einer Saloon-Schießerei. Das tief blickende Narrativ ist das Nonplusultra jeder Bilderstürmerei der zeitgenössischen Wokerei und zerstört durch den damit von ihm selbst ausgelösten Furor tatsächlich schon wieder die überlieferten Grundlagen seiner eigenen “Aufmerksamkeitsökonomie”[tm, whoever], den historischen Rückblick, den Respekt! Gott, was bin ich grad eben wieder junghegelianisch!

Dr. Hans Wilhelm Meier / 08.03.2021

Liebe Frau Stockmann, wie können Sie schreiben : das von einer kleinen Elite der Mehrheitsgesellschaft aufgezwungen wird . Was ist da Elite. Die weiblichen Wesen, die da aktiv sind, haben -wie man bei uns sagt- mit Elite soviel zu tun, wie die Kuh mit dem Sonntag. Ceterum censeo der Islam gehört weder zu noch nach Deutschland.

Thomas Kache / 08.03.2021

O.k.- ich bin alter weisser Mann und habe damit schon mal eingeschränktes Stimmrecht, wenn es um Feminismus, Gender & so `n Gedöns geht. Aber vielleicht mag mir der Eine oder die Andere doch Recht geben, wenn ich behaupte, das der “Feminismus” als solcher wenig bis nichts mit den Grundrechten der Frauen (und Mädchen) zu tun hat. Meiner Meinung nach hat es wohl schon im Altertum sehr einflussreiche und mächtige Frauen gegeben (nur ein Beispiel: Königin Kleopatra von Ägypten). Ach in den Sagen und Märchen der Völker spielen Frauen eine oftmals exponierte Rolle. Es hat da wohl mal Zeiten gegeben, in denen es nicht um Quote, sondern um Rang, Ansehen und Fähigkeit gegangen ist… tempi passati. Guten Abend

B. Kurz / 08.03.2021

Lieber Herr @Klinner, ohne Ihre Großmutter gekannt zu haben, ist mir dieses Motto auch geläufig und ich verfahre schon seit geraumer Zeit in so ziemlich allen Lebenslagen danach. Was diesen Gender-Blödsinn betrifft, denke ich, wer es nötig hat, sich mit solchem Stuss profilieren zu wollen, muss schon irgendwann mal arg gelitten haben. Vielleicht sollte man*in es einfach mal mit richtiger Arbeit versuchen.

S.Müller-Marek / 08.03.2021

Ich ignoriere dieses Tschändergedöns einfach. Kommt jetzt die Tschänderpolizei und ich muss hundert Mal hintereinander G*R*Ü*N*I*N*N*E*N schreiben? Oder wie funktioniert das?

Kostas Aslanidis / 08.03.2021

Die spinnen die Roemer, das ist vorbei. Die spinnen die Germanen, wurden die Gallier heute sprechen. Was stimmt eigentlich mit diesem Land nicht. Aus meiner Sicht ist es reiner Groessenwahn. “Wir sind die kluegsten, alle anderen sind Doof”. Mit dem Land, weis jeder normale Mensch, was gemeint ist. Wenn ich mal Freunde in Griechenland erzaehle, was fuer ein Irrsinn in Deutschland veranstaltet wird, kommt sofort die Antwort. “Hoer mit dem Bloedsinn auf”, wir haben wichtigeres zu tun.

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