Thomas Maul, Gastautor / 11.02.2021 / 11:00 / Foto: Pixabay / 16 / Seite ausdrucken

Zum Geburtstag von Drostens „Sars-CoV-2“

Vor genau einem Jahr hat die von einem im Januar in China identifizierten neuen Corona-Virus aus dem Dezember 2019 (2019-nCov) ausgelöste Erkrankung die Bezeichnung Covid-19 (Coronavirus desease 2019) erhalten. Bis heute ist ihr Gebrauch in Medizin, Medien und Politik uneinheitlich: Mal ist damit eine schwere Virus-Pneumonie gemeint, mal das ganze Spektrum vom Schnupfen über den grippalen Infekt bis zur kritischen Lungenentzündung; das Robert Koch-Institut wertet positive PCR-Tests gar unabhängig von jeder Symptomatik, also auch Symptomlose/Gesunde, als „Covid-19-Fälle“. Auch das Virus wurde umgetauft: aus „2019-nCoV“ wurde „Sars-CoV-2“.

Entsprechend war am 11. Februar 2020 z.B. im Ärzteblatt („WHO vergibt offiziellen Namen für neuartiges Coronavirus und Lungenerkrankung“) zu lesen:

„Die neuartige Lungenerkrankung aus China hat einen eigenen Namen bekommen. Sie werde nun Covid-19 genannt, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, heute in Genf. Zugleich erhielt auch das neue Coronavirus einen eigenen Namen: Sars-CoV-2. Der Namensgeber des Erregers, die Coronavirus-Studiengruppe des Internationalen Komitees zur Taxonomie von Viren (International Committee on Taxonomy of Viruses) bezieht sich mit dem Namen Sars-CoV-2 auf die sehr enge Verwandtschaft zum Sars-Virus Sars-CoV […]. Der von der Studiengruppe genannte neue Name Sars-CoV-2 sei maßgeblich für die künftige wissenschaftliche Bezeichnung auch in Studien, sagte John Ziebuhr von der Universität Gießen. Er ist einer der Hauptautoren des Fachartikels zur Namengebung, der zunächst auf dem Server BioRxiv veröffentlicht wurde.“

Professor Drostens „Sars-CoV-2“ (11. Februar 2020)

Ein anderer bekannter Autor ist Christian Drosten, ebenfalls Mitglied der Coronavirus-Studiengruppe (CSG). In dem bereits erwähnten Dokument heißt es:

„Der gegenwärtige Ausbruch von Infektionen der unteren Atemwege, einschließlich des Atemnotsyndroms, ist der dritte Ausbruch eines tierischen Coronavirus auf den Menschen in nur zwei Jahrzehnten, der zu einer schweren Epidemie führt. […] Basierend auf Phylogenie, Taxonomie und etablierter Praxis erkennt das CSG dieses Virus offiziell als Schwester von schweren Coronaviren (SARS-CoVs) der Art mit schwerem akutem respiratorischem Syndrom an und bezeichnet es als schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2). […] Das Spektrum der klinischen Manifestationen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2-Infektionen beim Menschen muss noch bestimmt werden.“

Das muss man würdigen: Noch bevor „das Spektrum der klinischen Manifestationen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2-Infektionen beim Menschen […] bestimmt“ war, wurde also bereits mit der „künftigen wissenschaftlichen Bezeichnung“ suggeriert, dass der Erreger bei Infizierten in der Regel zu SARS, einem schweren akuten respiratorischen Syndrom, führt, weshalb das Virus eine ernsthafte Erkrankung im Namen trägt – und eine „schwere Epidemie“ im Gange sei.

Chinesische Virologen kritisieren Panikmache der Umbenennung (19. Februar 2020)

Der Vorgang ist wissenschaftlich und gesundheitspolitisch kritisierbar. Und so protestierte denn auch am 19. Februar eine Studie chinesischer Virologen in The Lancet gegen die Umbenennung des Virus und forderte, diese rückgängig zu machen (vgl.: hier und hier):

„… Die CSG behauptete, dass sie nicht beabsichtigen würde, auf SARS Bezug zu nehmen, wenn sie einen weiteren Virusnamen einführt, der vom Begriff SARS abgeleitet ist. SARS ist jedoch ein Krankheitsname, und die Bezeichnung des neuen Virus SARS-CoV-2 impliziert tatsächlich, dass es SARS oder ähnliches verursacht, insbesondere für Wissenschaftler ohne große Kenntnisse der Virologie und für Bürger im öffentlichen Bereich. Der neue Name stimmt auch nicht mit dem Krankheitsnamen COVID-19 überein. SARS-CoV-2 unterscheidet sich als natürlich vorkommendes Virus von allen anderen SARS-ähnlichen oder SARS-verwandten Coronaviren, die hauptsächlich durch ihre Genomsequenz gekennzeichnet sind. Bis zum 17. Februar 2020 hat 2019-nCoV in China und 24 anderen Ländern 71.331 Infektionen beim Menschen und 1775 Todesfälle verursacht und unterscheidet sich von SARS-CoV in biologischen, epidemiologischen und klinischen Merkmalen. Die Benennung von 2019-nCoV als SARS-CoV-2 ist daher wirklich irreführend. Für ein solches epidemisches Virus mit offensichtlicher internationaler Besorgnis verdient es seinen eigenen eindeutigen Namen. 2019-nCoV entwickelt sich noch weiter und es ist noch zu früh, um das Ergebnis des aktuellen Ausbruchs vorherzusagen. Einige Experten sagten voraus, dass sich 2019-nCoV zu einem schwach pathogenen, aber hoch übertragbaren Coronavirus entwickeln könnte, das jeden Winter zurückkehren könnte, wie das Virus, das saisonale Influenza verursacht. In diesem Fall könnte der Name SARS-CoV-2 negative Auswirkungen auf die soziale Stabilität und die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern haben, in denen das Virus eine Epidemie verursacht, möglicherweise sogar weltweit. Menschen entwickeln Panik bei dem Gedanken an ein erneutes Auftreten von SARS. […] Aufgrund spezieller klinischer, virologischer und epidemiologischer Merkmale und der Unsicherheit des neuartigen Coronavirus schlagen wir, eine Gruppe von Virologen in China, vor, SARS-CoV-2 umzubenennen, um Irreführung und Verwirrung zu vermeiden und Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit bei der besseren Kommunikation zu helfen: in humanes Coronavirus 2019 (HCoV-19). Ein solcher Name unterscheidet das Virus von SARS-CoV und hält es mit dem WHO-Namen der von ihm verursachten Krankheit COVID-19 in Einklang.“

Studien belegen Influenza-Ähnlichkeit (18. bis 28. Februar)

Erste Studien zum „Spektrum der klinischen Manifestationen im Zusammenhang mit Corona-Infektionen“ geben den chinesischen Virologen recht. Erkenntnisse des chinesischen CDC zu Wuhan führen dazu, dass das RKI das neue Coronavirus noch am 24. Februar (siehe hier) als grippeähnlich einstuft. Am 28. Februar heißt es in einem sogar von Anthony Fauci mitverfassten Artikel in The New England Journal of Medicine mit Verweis auf bis dahin vorliegende Studien:

„Auf der Grundlage einer Falldefinition, die die Diagnose einer Lungenentzündung erfordert, liegt die derzeit gemeldete Todesrate bei etwa 2%. In einem anderen Artikel im Journal berichten Guan et al. über eine Mortalität von 1,4% bei 1099 Patienten mit im Labor bestätigtem Covid-19; Diese Patienten hatten ein breites Spektrum an Schweregraden. Wenn man davon ausgeht, dass die Anzahl der asymptomatischen oder minimal symptomatischen Fälle um ein Vielfaches höher ist als die Anzahl der gemeldeten Fälle, kann die Sterblichkeitsrate erheblich unter 1% liegen. Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztendlich eher denen einer schweren saisonalen Influenza (mit einer Todesrate von etwa 0,1%) oder einer pandemischen Influenza (ähnlich wie in den Jahren 1957 und 1968) ähnlich sind als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei der die Sterblichkeitsrate 9 bis 10% bzw. 36% betrug.“

Ebenfalls am 28.Februar heißt es im Journal of Travel Medicine der Oxford-Akademie über die Veröffentlichung des chinesischen CDC zu Wuhan:

„On 18 February 2020, China’s CDC published their data of the first 72 314 cases including 44 672 confirmed cases. About 80% of the confirmed cases were reported to be mild disease or less severe forms of pneumonia, 13.8% severe and 4.7% critically ill. Risk factors for severe disease outcomes are older age and co-morbidities.“

Triumph der Labor-Virologie

Eine Woche nach der irreführenden und panikstiftenden Namensgebung „Sars-CoV-2“ durch CSG und Christian Drosten war also bereits klar, dass das neue Corona-Virus – im Unterschied zum SARS- wie MERS-Virus – nur in äußerst seltenen Fällen schwere Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen gar mit tödlichem Verlauf auslösen, und dies vor allem – wie bei Influenza – Hochbetagte mit Vorerkrankungen betreffen würde. Damit drohte auch keine „schwere Epidemie“. Trotzdem sah Drosten, der Corona noch bis in den März als „milde Erkrankung, Erkältung“ einstufte, keinen Grund, die Studie zur völlig verfehlten Namensgebung zurückzuziehen.

Und mögen er und andere zumindest in dem Punkt gegen die chinesischen Kritiker auch recht haben, dass es rein molekularbiologisch Gründe für die taxonomische Eingruppierung des neuen Coronavirus in die SARS-Familie geben könnte, so triumphierte hier die Labor-Virologie über die Klinik- bzw. Humanmedizin, insbesondere die Perspektive von Lungenfachärzten, und jede vernünftige Public Health Politik. Ohne damit der „etablierten Praxis“ der Virologie zu widersprechen, hätte es unter gesundheitspolitischen Gesichtspunkten nähergelegen, es beim Namen 2019-nCoV zu belassen oder das Virus nach seinem „Entdeckungsort“ Wuhan zu benennen, wie man es mit anderen Corona-Viren vorher auch gehalten hat.

Drostens Aufstieg

Für Drosten persönlich konnte es nicht besser laufen. Als „Entdecker“ des ersten SARS-Virus und Entwickler des passenden PCR-Tests für dieses (2003), als „Sars“-Experte also, würde sein Wort zu allem, was ein neues, „Sars-2“ getauftes, Virus betrifft, zu dem er, als es noch „2019-nCoV“ hieß, bereits im Januar wieder einen PCR-Test beisteuerte, besonderes Gewicht haben. Umso mehr, als es Mitte März begann, seinem Namen alle Ehre zu machen und sich gegen jede Datenlage zu einem „Killer-Virus“ zu mausern.

Am 4. März erschien die Shenzhen-Studie, wonach 91 Prozent der Fälle milde (26 Prozent) bis moderate (65 Prozent) Symptome hatten und 9 Prozent unter einem schweren Verlauf litten. Die erhobenen Daten zum Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ [Studie vom 9. März] zeigten, dass mehr als die Hälfte der kontaminierten über 70- und über 80-Jährigen überhaupt keine Symptome entwickelten, also weder infiziert noch infektiös geschweige denn erkrankt waren. In Italien waren (nach offiziellen Daten vom 4. März, 17. März und 20. März) verschwindend wenige der mit positivem PCR-Test Gestorbenen (laut Patientenakten) nicht vorerkrankt, das Durchschnittsalter der Gestorbenen rangierte über der durchschnittlichen Lebenserwartung, und zudem lagen im Median 2 bis 3 Vorerkrankungen vor – und zwar solche, die, wie die Pneumonie (ob bakterien- oder virenbedingt, ob ambulant oder im Krankenhaus erworben) selber (nach der „Gesundheitsberichterstattung des Bundes – gemeinsam getragen von RKI und Destatis“) zu den 15 häufigsten Todesursachen in Deutschland gehören. Solche Datensätze haben den Präsidenten der Italienischen Gesundheitsbehörde auf einer Pressekonferenz vom 13. März zur unmissverständlichen Klarstellung bewogen, dass die „überwiegende Mehrheit“ der offiziell publizierten „Corona-Toten“ Italiens „nicht an Covid-19“ stirbt.

Es nützte nichts mehr. Längst wurden die „Bilder aus Bergamo“ mit den positiven Ergebnissen des weltweit empfohlenen Drosten-PCR-Tests zusammengeschlossen. Anders ausgedrückt (27. März, Frankfurter Rundschau):

„Christian Drosten berät Angela Merkel, aber auch die Provinz. Er ist schon lange Coronavirus-Experte und hat sich bereits mit dem Vorläufer Sars beschäftigt. (…) Am 30. Dezember wurden sie in der Virologie der Charité hellhörig. Ein Mitarbeiter hatte bei Twitter Meldungen über eine neuartige Viruserkrankung entdeckt. Für Institutsdirektor Christian Drosten und seine Leute stand schnell fest: Es handelt sich mit großer Sicherheit um eine Krankheit, die von einem Coronavirus hervorgerufen wird. Als wir Mitte Januar in seinem Büro in der Charité an seinem großen rustikalen Besprechungstisch sitzen und uns über das Virus unterhalten, ist er ein namhafter Virologe – in der internationalen Virologenszene gut bekannt, wenig darüber hinaus. Wenige Zeit später ist er einer der einflussreichsten Männer des Landes. Praktisch jeder kennt das ernste Gesicht des Wissenschaftlers, der der Regierung und den Bürgern das Wesen der Pandemie erklärt. Und der Ratschläge gibt, welchen die Kanzlerin und das Bundeskabinett, Landesregierungen und regionale Behörden folgen.“

Foto: Pixabay

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netiquette:

G. Böhm / 11.02.2021

@ Wolfgang Kaufmann: So ich weiß, hat das Amtsgericht Heidelberg in seinem Beschluß vom 05.02.2021 zunächst Herrn Drosten als Gutachter bestimmt. So werden wir ja bald aus erster Hand erfahren, wie der PCR-Test überhaupt eine Infektion im Sinne des Gesetzes nachweist, oder auch nicht.

Rolf Menzen / 11.02.2021

Wenn ich mich richtig an meinen Englischunterricht erinnere (Abi ‘74), dann heißt es “disease” und nicht “desease”

Karla Kuhn / 11.02.2021

“......das Robert Koch-Institut wertet positive PCR-Tests gar unabhängig von jeder Symptomatik, also auch Symptomlose/Gesunde, als „Covid-19-Fälle“. Auch das Virus wurde umgetauft: aus „2019-nCoV“ wurde „Sars-CoV-2“.  So einfach geht das, ist doch prima. Ich würde gerne wissen, WIE oft in der Vergangenheit solche Szenarien schon durchführt wurden. ? Zum Nutzen von WEM ? Aber zum Schaden der Patienten ?  “Hat er nun das fragliche Virus biochemisch einwandfrei als neuartig nachgewiesen…..“Wenn es so wäre, würde das nicht in der Fachwelt für Furore sorgen ? Ich kann nicht begreifen, daß Drosten, NACH dem Schweinegrippendebakel, an dem viele Menschen an Narkolepsie erkrankt sind, eine schreckliche , nicht heilbare Krankheit überhaupt noch einen Fuß auf den Boden bekommen hat. ODER ?? Kann es ein, daß gerade solche Typen, auch wie Merkel und Spahn GEZIELT ausgesucht wurden, um den “Great Reset durchzusetzen ?? Frances Johnson, “.... sollte betrachtet werden für eine Gruppe von 0-60, eine für 60-75Jährige, eine für über 75Jährige und eine für schwer Vorerkrankte, wobei terminal cancer mitgezählt werden sollte.”  EIne Impfung,die so gut wie nicht erforscht ist, die in die DNA eingreift, die nur eine NOTZULASSUNG bekommen hat, sollte generell für KEINEN MENSCHEN in Frage kommen, zumal dieses Corona von Wissenschaftlern hochgejubelt wurde, jeder der denken kann , weiß wahrscheinlich den Grund ! B. Dietrich, SO sehe ich das auch, Johannes Hoffmann, alles richtig, WARUM ?? Mit Professor Bhakdi käme Merkel wahrscheinlich nicht ans ZIel. Drosten scheint der ideale Typ für diese Frau zu sein, die es mit den Gesetzen offenbar nicht so genau nimmt. Das alles ist eine einziger SKANDAL und ich kann nur beten, daß die darin verwickelten endlich zur Rechenschaft gezogen werden. ALLE !

Detlef Fiedler / 11.02.2021

Herzlichen Dank, werter Herr Maul. Es könnte, mit etwas Glück und wenn die Götter es gut mit uns meinen, künftig anders um Herrn Drosten aussehen. Die Rechtsanwältin Frau Bahner vertritt einen Mandanten in einem Bussgeldverfahren. Es geht um eine Einreise ohne Attest (ohne negativen PCR-Test). Frau Bahner hat damit verteidigt, dass eine Infektion i.S. des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) § 2 durch einen PCR-Test nicht nachgewiesen werden kann. Gleichzeitig wurde von ihr Sachverständigenbeweis beantragt. Mit Beschluss des AG Heidelberg (04.02.2021) wurde dem stattgegeben und Prof. Dr. Christian Drosten antragsgemäss zum Sachverständigen bestimmt. Ein schriftliches Gutachten Drostens zu diesem Sachverhalt steht also jetzt an. Auf die Feinheiten kommt es an. Die clevere Rechtsanwältin hat nämlich nicht nur generell bestritten das ein PCR-Test eine Infektion nachweisen kann, sie bestritt dass ein PCR-Test eine Infektion im Sinne des IfSG § 2 nachweisen kann. Also eine Infektion, definiert nach geltendem Recht. Das wird für Drosten haarig. Hierzu das Ärzteblatt am 01.02.2021 zu PCR-Tests: “Der Test weist einzelne Erregergene, jedoch keine intakten Erreger nach . . . Ein sicherer Nachweis der Infektiosität ist nur mit aufwendigen Tests möglich, bei denen im Labor untersucht wird, ob das Material aus den Abstrichen lebende Zellen abtöten kann”. Eben ganz genau so, wie das IfSG eine Infektion definiert. Das Ärzteblatt weiter (hinsichtlich einer aktuellen Studie): “Positive Viruskulturen wurden nur bei Patienten mit einem Zyklusschwellenwert von 28,4 oder weniger nachgewiesen . . . Ein hoher Zyklusschwellenwert gibt deshalb eine niedrige Virusmenge im Abstrich an”. Ich vermute die Luft für den PCR-Test und für Drosten könnte in Zukunft etwas dünner werden.

b. stein / 11.02.2021

Seit ich im letzten Jahr auf DLF Nova den (für einen ÖR Sender) sehr deutlichen Talk/Artikel “Pandemie-Planspiele Corona-Krise: Hätten wir besser vorbereitet sein können?” mit dem WDR Journalisten Jürgen Döschner gelesen, die entnervte Merkel Äußerung “uns ist das Ding entglitten” und Seehofers Ausarbeitung des “Corona Stategiepapiers” mit der Vorgabe einer zu erzielenden Schockwirkung dazu addiert habe, sag ich nix mehr zu dem “Planspiel der oberen 10.000”.

Karl Meier / 11.02.2021

ALLE MdBs und MdLe per E-Mail anschreiben und FORDERN !: “SOFORT unverhältnismässigen Lockdown und zugehörige Massnahmen beenden !”.... !!!

Silas Loy / 11.02.2021

Das fragliche Virus war ja zunächst nur eine Berechnung der Chinesen unter Vermeidung der vier Koch’schen Postulate. Das steht auch eingangs der Wuhan-Studie von Januar 2020 ganz ausdrücklich. Eine oder mehrere biochemische Isolationen gemäss den Postulaten von Koch sollen angeblich danach doch noch irgendwo stattgefunden haben. Auch Drosten wäre dafür als Virologe eigentlich zuständig gewesen. Hat er nun das fragliche Virus biochemisch einwandfrei als neuartig nachgewiesen oder hat er sich nur mal so an der Namenserfindung der WHO beteiligt?

Frances Johnson / 11.02.2021

Die Headline “„Alle drei Mutationen sind aggressiver“ – Merkel warnt vor den veränderten Viren”, w-on, ist verwerflich, denn unbedarfte Bürger denken sich genau das Falsche. Im Text: - „Noch ist nicht alles auserforscht, aber wir tun gut daran, an den Annahmen vieler Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland nicht zu zweifeln, wenn sie uns erklären, alle drei Mutationen sind deutlich aggressiver, also ansteckender, übertragen sich leichter als das Ursprungsvirus“, warnte Merkel. - Ansteckender also. Bei den Auswirkungen dieser Ansteckung hält man sich seltsam bedeckt. Sind die Varianten so “aggressiv”, also ansteckend, wie zum Beispiel CoV-OC43, also sehr ansteckend und dabei genauso harmlos (Erkältung)? Im Seniorenheim in Belm bei Osnabrück war es wohl so. Ich werde extrem misstrauisch, wenn ein schnell übertragbares Virus einfach so “aggressi”  genannt wird. Ebola ist aggressiv. Es übertragt sich langsamer und macht schwere Verläufe. Könnte es sein, dass man hier einen Furz hochspielt zur Manipulation und Akzeptanz der “Maßnahmen”.

Petra Wilhelmi / 11.02.2021

Drosten wird von der Impfmafia - anders sind deren Mitglieder nicht mehr zu bezeichnen - gesponsert. Sein Institut hat nachweislich Gelder von der Gates-Stiftung erhalten. Wes Brot ich esse, dessen Lied ich singe, heißt es doch. Bis heute gibt es kein wirklich vollständiges Genom von C-19.  Es wurden Gelder ausgelobt für denjenigen, der ein gereinigtes Virus nachweisen kann. Es gab niemanden, der das Geld für sich beansprucht hat. Bei “Laufpass” steht gerade heute ein Artikel, der sehr interessant ist “Das Phantom-Virus”. Man sollte auch wissen, dass der Oberste des Wuhan-Labors in der BMGF einen hohen Posten hat und das dieses Labor auch von der BMGF gesponsert wird. Wenn man dazu weiß, dass Gates die ganze Welt impfen und außerdem extra noch, wenn die Zeit reif ist, alle mit Nanopartikel markieren will, bekommt diese sogenannte Pandemie ein besonderes Geschmäckle. Dieses ganze Pandemie-Theater läuft und läuft und immer mehr verdienen sich daran eine goldene Nase. Ist ja auch einfach, ein Test, der alles möglich ertestet, ist Grundlage dafür, dass man eine Pandemie ausruft. Das ist an sich schon eine Unverschämtheit sondersgleichen. Gestern habe ich eine Serie geschaut, wo der “Bösewicht” zum Schluss sinngemäß meinte, ob die Hauptpersonen wirklich meinten, dass die Verfassungsschreiber der USA wirklich den kleinen Popel im Blick gehabt hätten. Sie gingen davon aus, dass die Wähler die Schwerreichen wählten. Die Verfassungsschreiber hätten überhaupt kein Interesse an wirklicher Demokratie gehabt. Durch die ausgerufene Pandemie war für mich dieser Satz die Quintessenz aller Maßnahmen, die, begonnen in Wuhan, sich über die ganze Welt erstreckte und in Deutschland in Merkel ihren Meister gefunden hatte. Warum Merkel? Die USA haben die Rosenstolz-Dateien der Stasi. Wir wissen nicht, was dort drinnen steht. Ziel ist die große Transformation zu einer gelenkten sozialistischen Marktwirtschaft. Klima reichte nicht zur Aufschreckung, also musste ein Virus her.

B. Dietrich / 11.02.2021

Wir haben keine Pan- und keine Epidemie, wir leiden unter einem hoch infektiösen Staatsstreich, der bereits die Hirne von 85 % der Bundesbürger befallen hat – das allerdings basisdemokratisch: Die Krankheit (o.a. ‘der Wahn’) befällt über den Arbeiter, die Oma, den Enkel, die Hausfrau, den Wirtschaftsführer auch Leute, die irgendwas mit Medien machen, mediengeil oder Mediziner (gleicher Wortstamm!) sind sowie sogenannte Spitzenpolitiker. Und sie heilt nicht mal so eben nach 2 Wochen wieder aus.

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