
Ich lese den Text jetzt gerade zum zweiten mal und wieder denke ich “was meint sie eigentlich?” Offenbar sieht die Autorin die Situation kritisch. Aber warum genau? Was schlägt sie, ausser Gesprächsrunden, konkret vor? Solche Texte sind das was mich bei den Linken und Grünen immer irritiert. Man will “reden” und “offen debattieren”, über “Chancen”. Mir fehlt bei so etwas immer ein konkreter, auf Tatsachen beruhender, Ansatz. Ein mögliches Vorgehen fernab vom akademischen Diskurs.
Spät, aber es kommt wenigstens. Danke. Leider wird das nicht dazu führen, die Regierung unter Druck zu setzen, um ihr Handeln zu reflektieren oder zu ändern. Im Augenblick schlagen sich dort alle in die Brust, weil die Umfrageergebnisse nach monatelangen Umfrage-Lockdowns wieder steigen. Wie immer in Krisenzeiten übrigens. Sollten tatsächlich sehr viele Ärzte und Wissenschaftler diesem Aufruf von Frau Abe folgen und beispielsweise offene Diskussionen via Skype (o.ä.) abhalten, dann wären die Bürger mit Sicherheit dabei und nicht mehr auf Zahlenkolonnen-verkündende RKI-Mitarbeiter angewiesen. Ich würde das gut finden.
Vielen Dank für diese klaren Worte! Wir sind alle wie paralysiert. Haben uns anstecken lassen von der Angstdebatte. Wie schnell wir OHNE fachübergreifenden Diskurs es zugelassen haben, dass unsere Grundrechte beschnitten wurden, ist unverzeihlich! Und die psychischen, physischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind unabsehbar. Nun noch der elende Maskenzwang auch wieder OHNE wissenschaftlichen Nachweis - aber „ein Schal reicht ja auch“. Das sagt doch wohl alles! Und wieder hält die Masse den Mund, macht brav mit, weil man mit der Angst gute Geschäfte machen kann. Die Gesundheit als psychisches Druckmittel, das ist pervers. Nur die Folgen der „Therapie“ werden schlimmer sein.
Großen Dank an die mutige Frau Abe. Ich hoffe, die Mediziner werden sich ihrer Verantwortung bewußt und reagieren jetzt massiv im Geiste von Hippokrates, auf den sie ihren Berufseid abgelegt haben, machen ihren Mund auf und wehren sich gegen die Gockeleien eines Bankkaufmanns und einer Kanzlerin, die ihnen, den Ärzten, nicht im Geringsten das Wasser reichen können. Ich füge dem Gesagten hinzu, was die Aufgeklärten unter uns schon wissen. 1. Angst macht unfrei und unfähig, Fakten aufzunehmen und zu verarbeiten. 2. Prof. Ioannidis sprach von einer 50 bis 80mal höheren Dunkelziffer derer, die schon Covid19 durchgemacht haben ohne es bemerkt zu haben. Woraus 3. folgt, daß die Sterberate bei 0,2 Prozent liegen könnte, in der Mehrheit Patienten über 80 mit schweren Vorerkrankungen und deswegen zusammengebrochenem bzw. zusammenbrechenden Immunsystem, sodaß intensivmedizinische Behandlung nichts Positives mehr bringen konnte. Was in den geringen Fällen auch auf die jüngeren Verstorbenen zutrifft. 4. Falls immer noch einer die Bilder von Italien als Argument benutzt, dem sei Folgendes zur Überlegung mitgegeben: Als 2015 beim Ansturm der Flüchtlinge die deutsche Grenze nicht geschlossen wurde, redete sich die Regierung (de Maizière) mit schlechten Bildern heraus, die man keineswegs zulassen dürfe… Soviel zur Suggestionskraft von Bildern. 5. Wir sollten jetzt massiv von der Regierung einen flächendeckenden Antikörpertest fordern (möglichst alle, anstatt Maskenzwang), um belastbare Zahlen der tatsächlich überstandenen Erkranktenzahlen zu haben, um endlich wieder RUHE in die Bevölkerung zu bringen. Damit wir uns 6. wieder der Existenzsicherung widmen können. 7. Die Merkel-Regierung und Spahn haben zum Gegenteil beigetragen, deswegen muß deren sofortiger Rücktritt gefordert werden.
Mittlerweile ist sogar die FAZ fortschrittlicher als die Meinungsansammlungen: Covid-19, die vom Pandemievirus ausgelöste Krankheit, war anfangs als Lungenleiden aufgefasst worden. Inzwischen kämpfen Mediziner an vielen Fronten im Körper. Von Hildegard Kaulen und Nicola von Lutterotti -Aktualisiert am 22.04.2020-11:51
Liebe Achse, vielen Dank für diese Veröffentlichung und allgemein die Berichterstattung in diesen Zeiten. Ich kann mich glücklich schätzen einen sicheren Beruf zu haben und merke dennoch jeden Tag wie der Spagat zwischen Familie (1 Tochter), Beruf (40h, derzeit Telearbeit) und nebenberuflichem Studium unter der aktuellen Situation mehr und mehr zur Belastung wird. Es gibt keine Grenzen mehr zwischen Arbeit und Privatem und alle “Highlights” des Jahres auf die man sonst hinarbeiten wurden abgesagt. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie es Menschen geht, die um ihre Existenz bangen. Danke, dass hier so offen und kontrovers berichtet und diskutiert wird. Das ganze hat mir die Hoffnung, dass es in Deutschland noch genügend andere Köpfe gibt, die ein ähnliches Demokratieverständnis haben wie ich. Bleiben Sie liebe Achse und liebe Mitleser weiter so offen, interresiert und kontrovers wie in der Vergangenheit.
Man hat den RKI-Chef Dr. med. vet. Wieler gefragt, wie er glaubt, das man das Vieh schützen kann. Er hat als Veterinär geantwortet, wie es seiner Ausbildung entsprach. “Das Vieh muss im Stall bleiben.” Was hat denn Frau Dr. med. von den Laien als Ärztin und Fachfrau für U-Boote, Panzer und Gedöns dazu gemeint? Man konnte nichts hören. Allein der Bankkaufmann Jens Spahn versuchte etwas zu begreifen. Wie weit mag er gekommen sein? Wir werden es wohl nie erfahren, aber verzeihen werden wir ihm dürfen, selbst wenn er einige von uns vernichtet hat und einen Riesenschaden hinterlässt. Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg?
Was gewaltig schief gelaufen ist in dieser Krise: Die Balance ist verlorengegangen. Welche Balance? Die Balance zwischen Ermöglichen und Erzwingen, zwischen Individueller Vorsorge und erzwungenem kollektivem Altruismus. Während man durch Lügen die individuelle Vorsorge behindert, ja sie durch Versäumnisse bei Warnungen, Verhaltenshinweisen, Bevorratung und Beschaffung nahezu unmöglich gemacht hat, zwingt man den Einzelnen in kollektive Brachialmaßnahmen, die für keine individuelle Abwägung mehr offen sind. Höchst selektiv werden Lebensentwürfe zerstört, Existenzen vernichtet, Unternehmen kleiner Geschäftsleute ruiniert. Keiner kann mehr selbst entscheiden, ob er sein Restaurant öffnen will, oder ob er eines besuchen möchte. Niemand darf mehr sein persönliches Risiko wägen und nach seinen Präferenzen entscheiden. Niemand hat mehr das Recht, sich in Gefahr zu begeben. Immer wird darauf verwiesen, er könne andere gefährden, weshalb ihm eine eigene Entscheidung verboten ist. Dieses Prinzip führt direkt in die Knechtschaft in Armut. Man stelle sich nur vor, im Gefolge dieses Virus komme ein neues, gleichfalls unbekanntes, und es gehe so weiter. Wo landen wir dann? Natürlich ist es richtig, sich zu schützen, und selbstverständlich ist es eine gesellschaftliche Aufgabe, das Gesundheitssystem zu rüsten und nachzubessern, wo erforderlich. Aber wenn letzteres erfolgt ist, wenn Masken und Desinfektionsmittel ausreichend zur Hand sind, ist es an der Zeit, vom Zwang zurückzukehren zu dem, was unsere Gesellschaft ausmacht: individuelle Handlungsfreiheit. Es lebe die Freiheit!
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