Ein Vorstandsmitglied erzählte mir, die Hälfte seiner jüdischen Gemeinde wolle AfD wählen. Der Zentralrat der Juden rief gerade zur Bekämpfung dieser Partei auf. Finde den Fehler.
Vor einigen Tagen traf ich einen alten Bekannten, Vorstandsmitglied in einer jüdischen Gemeinde in Deutschland. Weitere Details behalte ich für mich, weil ich um die Rigidität und Rachsucht der Mitglieder des „Zentralrats der Juden in Deutschland“ weiß. Wir sprachen über die Situation seiner Gemeinde, über den Mitgliederschwund, das Abwandern der Jugend, die es leid ist, als Dekoration für staatliche Trauer- und Gedenkveranstaltungen herzuhalten, während in Wahrheit nichts für sie getan wird. Das von der Bundesregierung gezahlte Geld verbrauche der Zentralrat für sich und seine Selbstdarstellung, für den Unterhalt seines Apparats und seiner Funktionäre. Die Stimmung in seiner Gemeinde sei desolat, sagte mein Freund, man erwarte nichts Gutes von den etablierten Parteien. Etwa die Hälfte der Mitglieder würden am 26. September die AfD wählen.
Indessen fühlt sich der „Zentralrat der Juden in Deutschland“ verpflichtet, zur Bekämpfung ebendieser Partei aufzurufen. Seine neueste Erklärung nach der Bundestagswahl verlangt, „die AfD aus dem Bundestag und aus allen Landesparlamenten zu verbannen.“ Wir wollen uns nicht bei Kleinigkeiten aufhalten wie der, dass es einen peinlichen Mangel an Demokratieverständnis offenbart, eine demokratisch gewählte Partei aus den Parlamenten „verbannen“ zu wollen. Amüsante Wortwahl: Den Bann, hebräisch cherem, gab es tatsächlich einst im Judentum, er wurde von Rabbinern und Vorständen gegen Abtrünnige, Gesetzesbrecher und Herätiker ausgesprochen. Er ist heute, im Zeitalter vieler pluralistischer Gemeinden, wirkungslos. Der Zentralrat, ganz auf starren Zentralismus programmiert, hat das offenbar noch nicht begriffen.
Er müsste dann auch einen beträchtlichen Teil der Mitglieder seiner Gemeinden „verbannen“, denn die AfD wird von vielen deutschen Juden gewählt. Sie gilt ihnen als die einzige Partei, die ihr existenziell drückendstes Problem benennt und angeht: die Bedrohung der deutschen Juden durch militante Muslime. Etwa 9.300 jüdische Kinder gibt es noch in Deutschland, Tendenz fallend, dank der Unfähigkeit des hoch dotierten Zentralrats, den ihm unterstehenden Gemeinden eine Zukunft zu sichern. Diesen paar tausend jungen Juden steht eine halbe bis ganze Million junger Muslime gegenüber, auf Schulhöfen, in Nahverkehrsmitteln, im öffentlichen Raum. Ohne Leibwächter und gepanzerte Limousinen, wie sie die Zentralrats-Funktionäre zu ihrem Schutz beanspruchen. Wenn es so weitergeht, wird sich das Problem des Zentralrats mit der AfD erübrigen, weil es keine Juden mehr in Deutschland gibt, die diese Partei wählen könnten. Und der Zentralrat darf sich ganz seiner gefühlten Aufgabe zuwenden: Sprachrohr der Bundesregierung zu sein, bei Fuß zu sitzen für weitere Weisungen.

Lieber Herr Noll, man kann doch eine Konkurrenz aufmachen, einen Ober- oder Superrat. Wer sagt denn, dass es für die heiß geliebte Vielfalt oben einen Deckel geben muss?
In den Zentralräten sitzen üblicherweise die schlimmsten Verräter an der von ihnen vertretenen Minderheit (Juden) oder Religionsgemeinschaft (Katholiken). Die Steigerung von Zentralrat ist Zentralkomitee, hier reicht es nicht ein Verräter zu sein, um dort hinein zu kommen muss man schon ein Mörder am eigenen Volk sein (ZKs der kommunistischen Staaten).
Ja, lasst uns über den Zentralrat der Juden reden, das lenkt von der Impfpflicht und der Klimarettung mal etwas ab. MfG
>>„Sie gilt ihnen als die einzige Partei, die ihr existenziell drückendstes Problem benennt und angeht: die Bedrohung der deutschen Juden durch militante Muslime.“<<Lieber Herr Noll, ich erlaube mir, diesen Satz richtig zu stellen: „Sie gilt ihnen als die einzige Partei, die ihr existenziell drückendstes Problem benennt und angeht: die Bedrohung der deutschen Juden durch gläubige Muslime.“ Als ich einen sunnitischen Parcel-Fahrer am Tag nach Nizza um eine Bewertung des muslimischen Attentäters bat, sagte er mir: „Der, der ist schlimmer als ein Jude.“ Danke, sagte ich, Sie haben soeben einem Juden ein Paket zugestellt. Seither sind Gespräche zwischen uns verstummt.
Wer als Jude die CDUCSUSPDGRÜNEFDPLinke wählt, also die Partei, die millionenhaft Antisemiten nach Europa importiert, dem ich aber wirklich nicht mehr zu helfen.
Ich nehme mal an, es handelt sich um „Russland-Deutsche“ jüdischen Glaubens – DIe sind tatsächlich ziemlich „rechts“ drauf, vor allem in Sachen Moslems…
„Sprachrohr der Bundesregierung zu sein, bei Fuß zu sitzen für weitere Weisungen“…… und richtig fettes Blutgeld kassiert…..