Bei der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands sind bislang mindestens 103 Todesopfer zu beklagen, meldet tagesschau.de. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Zahl noch erhöhen wird, da es eine hohe Zahl an Vermissten gebe. Bereits jetzt übersteige die Zahl der Toten deutlich jene beim sogenannten Jahrhunderthochwasser 2013 von Elbe und Donau. Damals kamen 21 Menschen ums Leben.
Ministerpräsident Armin Laschet habe nach einer Sondersitzung des Landeskabinetts in Düsseldorf bekannt gegeben, dass in Nordrhein-Westfalen mindestens 43 Menschen ihr Leben verloren hätten.
In Rheinland-Pfalz seien nach Angaben von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.

Bei allem Leid bitte nicht vergessen: Ob beklagte Trockenheit, Waldsterben, Hitze, Erdverglühen, ob nun Regen oder Hochwasser – alles Klimawandel wegen CO2. Die Klimaexperten Lauterbach und von Hirschhausen wissen das ganz genau.
Bei der ungewöhnlich hohen Anzahl von Toten stellt sich durchaus die Frage nach systemischem Versagen. Denn Starkregen sind zwar selten, aber nichts ungewöhnliches. Und auch diesmal kamen die ja keineswegs aus „heiterem“ Himmel. Und den Raumplanern ist sehr wohl bekannt wo jeweils besonders gefährdete Ecken liegen.
Wahrscheinlich sehen wir hier einen weiteren Beleg dafür, das diese Gesellschaft nur noch in halluzinierten Wahnwelten lebt aber nicht mehr in der Lage ist, selbst mit überschaubaren, aber realen Gefahrenlagen umzugehen. Das lässt für die Zukunft schlimmes befürchten.
Wo ist die Kanzlerin?