Anfang dieses Jahres waren 48,2 Millionen Pkw zugelassen, meldet deutschlandfunk.de unter Berufung auf eine Mitteilung des Statistischen Bundesamts. Das seien 14 Millionen mehr gewesen als vor zehn Jahren. In den privaten Haushalten sei der Trend offenbar zum Zweit- oder Drittwagen gegangen, heiße es weiter. Das Auto sei für Millionen Berufspendler als Beförderungsmittel erste Wahl, auch auf kürzeren Strecken. Fast die Hälfte aller Erwerbstätigen habe nach eigenen Angaben weniger als zehn Kilometer zum Arbeitsplatz zurückzulegen. Öffentliche Verkehrsmittel hätten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr gut 13 Prozent der Erwerbstätigen genutzt.
Durch den im Zuge der Corona-Politik auch für alle öffentlichen Verkehrsmittel verhängten Maskenzwang ist das Auto zur einzigen Möglichkeit geworden, längere Strecken mit freien Atemwegen zurücklegen zu können. Insofern dürfte auch weiter Zuwachs zu verzeichnen sein.