In der “Jerusalem Post” hat der renommierte israelische Forscher Yehuda Bauer die dort von Benjamin Weinthal veröffentlichten absurden Diffamierungen des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung mit der gebotenen Klarheit zurückgewiesen. Ich gehe nicht davon aus, dass der Historiker die Hysteriker überzeugt; Hysteriker bleiben Hysteriker, ob Klima- oder Islam- oder Appeaser- oder Fleisch-Hysteriker. Wer aber beim “neuen Berliner Antisemitismusstreit”, wie Klaus Faber die Diskussion ein wenig vollmundig nannte, bisher ratlos abseits stand, kann von der Darstellung und Wertung der Arbeit des Zentrums, wie sie Bauer vornimmt, gewiss profitieren.