Was sich derzeit im chinesischen Militär vollzieht, folgt der Logik einer gezielten Kadersäuberung. Diese Entwicklung lässt sich zeitlich, personell und institutionell ungewöhnlich klar verorten. Am 24. Januar leiteten die Behörden der Volksrepublik Ermittlungen gegen Zhang Youxia, stellvertretender Vorsitzender der Zentralen Militärkommission (ZMK), sowie gegen Liu Zhenli, den Chef des Vereinigten Stabes der Volksbefreiungsarmee, ein. Beide stehen im Verdacht „schwerer Verstöße gegen Disziplin und Gesetz“ – eine in der chinesischen politischen Praxis bewusst dehnbare Formel, die regelmäßig den Übergang von politischem Misstrauen zu institutioneller Ausschaltung markiert.
Dass das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei die formale Genehmigung zur Aufnahme der Verfahren erteilte, unterstreicht den Rang der Vorgänge. Noch bemerkenswerter ist jedoch, was zunächst ausblieb: eine sofortige, formelle Absetzung. Dieses Schweben im institutionellen Zwischenraum ist kein Ausdruck von Zurückhaltung, sondern ein Instrument der Machtausübung. In autoritären Systemen wirkt der Entzug von Gewissheit oft disziplinierender als der unmittelbare Sturz. Die Betroffenen sind faktisch handlungsunfähig, ohne dass der endgültige Akt bereits vollzogen wäre – ein Zustand maximaler politischer Asymmetrie.
Zhang Youxia galt bis zuletzt als zentrale militärische Autoritätsfigur unterhalb von Xi Jinping. Mitglied des Politbüros, Veteran des chinesisch-vietnamesischen Grenzkriegs von 1979, langjährig verantwortlich für Rüstungsentwicklung und bemanntes Raumfahrtprogramm, verkörperte er jene Verbindung aus operativer Erfahrung, technokratischer Kompetenz und persönlicher Nähe zur Führung, auf der die militärische Modernisierung Chinas über Jahre beruhte. Seine Biografie war eng mit derjenigen Xis verwoben – bis hin zur gemeinsamen revolutionären Vergangenheit ihrer Väter. Diese Nähe fungierte lange als informelle Schutzgarantie.
Dass sie nun nicht mehr greift, markiert den Kern der Zäsur. Nähe gilt nicht länger als Loyalitätsbeweis, sondern als potenzielles Risiko. Wer über eigene Netzwerke, institutionelle Tiefe und faktische Autorität verfügt, wird selbst dann angreifbar, wenn kein Anzeichen offenen Widerstands existiert. Ein Insider der „South China Morning Post“ brachte dies auf die knappe Formel: Zhang und Liu seien nicht gefallen, weil sie gegen Xi gearbeitet hätten, sondern weil sie seinen Standards nicht mehr genügten. Welche strategischen Implikationen dieser Befund über den inneren Machtkampf hinaus entfaltet, bleibt zunächst offen.
Fenstersturz auf chinesisch
In einem begleitenden Kommentar der Militärzeitung „Jiefangjun Bao“ findet sich eine mögliche Deutung. Dort ist von einem „langwierigen und schwierigen umfassenden Kampf gegen die Korruption in der Armee“ die Rede, von einem „Bruch des Vertrauens“ gegenüber Partei und Militärkommission sowie von einer Gefährdung der „politischen Ökologie“ und der „Kampffähigkeit“. Auffällig ist die explizite Bezugnahme auf die „Verantwortungsordnung des Vorsitzenden der ZMK“ – eine Führungsarchitektur, in der militärische Entscheidungsgewalt nicht mehr institutionell verteilt, sondern personalisiert gebündelt wird. Der implizite Vorwurf richtet sich damit weniger gegen individuelles Fehlverhalten als gegen jede Form struktureller Eigenständigkeit.
Der Kontext verstärkt diese Lesart. Bereits im Oktober 2025 war mit He Weidong der zweite stellvertretende Vorsitzende der ZMK wegen Disziplinverstößen entfernt worden. Seine Nachfolge trat Zhang Shengmin an, zugleich Leiter der Disziplinarkommission der ZMK – Ermittler und Führungspersonal in Personalunion. Sollten Zhang Youxia und Liu Zhenli formell ausscheiden, verblieben faktisch nur noch zwei funktionsfähige Akteure im siebenköpfigen Gremium: der Vorsitzende selbst und sein politischer Aufseher. Militärische Kollegialführung würde damit durch eine vertikale Kontrollstruktur ersetzt, in der operative Verantwortung und politische Kontrolle nicht mehr getrennt sind.
Auffällig ist zudem, dass der eigentliche Sturz Zhang Youxias nicht mit den Ermittlungen begann, sondern mit seinem allmählichen Verschwinden aus dem öffentlichen Raum. Auslandsreisen – etwa nach Russland im November 2025 – wurden von staatlichen Medien kaum noch erwähnt. Frühere Besuche in Vietnam oder bei multilateralen Formaten erschienen auffällig randständig. Zugleich fehlte Zhang wiederholt bei hochrangigen Partei- und Militärtreffen, ohne dass dies offiziell erklärt worden wäre.
Diese Form der medialen Unsichtbarmachung ist in der chinesischen Machtpraxis kein Zufall, sondern ein erprobtes Vorstadium politischer Eliminierung. Bevor formale Schritte folgen, wird symbolisches Kapital entzogen. Autorität wird nicht frontal angegriffen, sondern schrittweise entwertet. Für Beobachter im Inneren wie im Ausland sind solche Signale eindeutig: Wer verschwindet, gilt bereits als politisch angeschlagen – unabhängig vom formalen Status. Oder anders formuliert: Was in Russland als Fenstersturz gilt, ist in China das lautlose Verschwinden aus Öffentlichkeit, Protokoll und Berichterstattung. Macht wird nicht spektakulär gebrochen, sondern administrativ ausgehöhlt.
Ökosysteme aus Loyalitäten
Die Antikorruptionsrhetorik verdeckt dabei eine tiefer liegende Systemlogik. Patronage- und Klientelnetzwerke sind im chinesischen Herrschaftssystem kein Betriebsunfall, sondern seit den Reformjahren der 1980er-Jahre ein zentrales Funktionsprinzip. Wer über Jahrzehnte hinweg Karrieren ermöglicht, Programme verantwortet und Ressourcen lenkt, akkumuliert zwangsläufig informelle Macht. Um Figuren auf dem Niveau eines Politbüromitglieds entstehen Ökosysteme aus Loyalitäten, wirtschaftlichen Interessen und gegenseitigen Abhängigkeiten, deren Volumen leicht Milliarden erreicht.
Genau hierin lag die strukturelle Gefahr Zhang Youxias. Er blieb auch nach mehreren Säuberungswellen eine disproportional mächtige Figur – nicht, weil er sich offen widersetzte, sondern weil seine Netzwerke tiefer reichten als die formalen Hierarchien. In einem System, das auf personalisierte Kontrolle zielt, wird genau diese Form von Macht zum Problem. Die Säuberung richtet sich damit weniger gegen Korruption als gegen Macht jenseits der unmittelbaren Verfügung des Vorsitzenden.
Parallel zur offiziellen Rhetorik kursieren international deutlich schärfere Deutungen der Vorgänge. Westliche Medien und Analysten interpretieren die Ermittlungen nicht nur als Disziplinarmaßnahme, sondern als Ausdruck eines existenziellen Loyalitätskonflikts innerhalb der Führung. Spekulationen reichen von politischer Illoyalität bis hin zu verdeckten Machtambitionen, ohne dass hierfür belastbare Belege vorliegen. Entscheidend ist weniger der Wahrheitsgehalt dieser Narrative als ihre Wirkung: Sie verschieben den Deutungsrahmen von individuellem Fehlverhalten hin zu einer möglichen Systemkrise. In einer solchen Konstellation wird präventives Handeln rational, selbst wenn es auf Annahmen beruht. Der Verdacht ersetzt den Beweis, die bloße Möglichkeit wird zur Legitimation politischen Handelns.
Der Zeitpunkt der Ermittlungen ist kein Zufall. 2027 stehen zwei symbolisch und politisch hoch aufgeladene Ereignisse an: der XXI. Parteitag der KPCh und das hundertjährige Jubiläum der Volksbefreiungsarmee. Beide Termine markieren potenzielle Kristallisationspunkte innerparteilicher Dynamiken. In diesem Kontext erscheint die Entkernung der militärischen Führung weniger als Reaktion denn als vorbeugende Absicherung.
Gefahr durch Erfahrung und Fachwissen
Hinzu kommt eine operative Dimension, die über Personalpolitik und Symbolik hinausweist. Nach Einschätzung westlicher Beobachter hat der Vorsitzende der Zentralen Militärkommission in dieser Phase faktisch selbst zentrale Steuerungsfunktionen übernommen. Dies ist weniger Ausdruck besonderer Führungsstärke als Folge struktureller Entleerung. Wo kollektive Entscheidungsorgane ausgedünnt oder funktionslos werden, bleibt operative Verantwortung zwangsläufig beim Zentrum hängen. Militärische Führung wird damit nicht nur politisch kontrolliert, sondern operativ absorbiert. Kurzfristig erhöht dies Disziplin und Durchgriff, langfristig jedoch wächst das Risiko strategischer Verengung: Entscheidungen entstehen zunehmend im Schatten politischer Erwartungshaltungen statt institutioneller Abwägung.
Historisch ist dieses Muster nicht neu. Bereits während der Großen Proletarischen Kulturrevolution richteten sich Säuberungen nicht primär gegen ideologische Gegner, sondern gegen Träger funktionaler Autorität – Parteikader, Militärs und Intellektuelle, die durch Erfahrung und Fachwissen politische Vorgaben relativieren oder operationalisieren konnten. Der Angriff galt nicht der Opposition, sondern der Institutionalisierung von Macht. Das Ergebnis war maximale Loyalität bei minimaler Steuerungsfähigkeit.
Ein ähnliches Strukturproblem zeigte sich zuvor in der Sowjetunion der späten 1930er-Jahre. Die systematischen Repressionen trafen insbesondere die Führung der Roten Armee und hinterließen gravierende operative Defizite. Die Parallele ist nicht biografisch, sondern strukturell. In beiden Fällen sollte zunehmende Komplexität nicht durch Institutionalisierung, sondern durch personalisierte Kontrolle beherrscht werden. Je komplexer das System, desto größer das Misstrauen gegenüber jenen, die es tatsächlich tragen.
Nach außen sendet diese Entwicklung ein doppeltes Signal. Einerseits demonstriert sie Durchgriffsfähigkeit und politische Kontrolle – ein zentrales Element strategischer Abschreckung. Andererseits wirft sie Fragen nach der tatsächlichen Entscheidungsqualität auf. Ein militärisches Zentralkommando, das politisch entkernt und funktional ausgedünnt ist, mag geschlossen erscheinen, ist jedoch anfälliger für Fehleinschätzungen, Bestätigungslogiken und strategische Blindstellen.
Vor diesem Hintergrund rückt die Taiwan-Frage in ein anderes Licht. Die zunehmende rhetorische, symbolische und diplomatische Verdichtung der chinesischen Position deutet weniger auf eine unmittelbar bevorstehende militärische Entscheidung als auf den Versuch, politische Realitäten schrittweise zu verschieben. Indem Peking historische Narrative neu rahmt, Verwaltungsszenarien entwirft und die internationale Sprache verengt, senkt es die Hemmschwelle für Zwangsmaßnahmen unterhalb der offenen Kriegsschwelle. Diese Form der Eskalation ist langfristig angelegt und zielt auf Normalisierung.
Gefahr von Fehlkalkulationen nach russischem Vorbild
Entscheidend ist jedoch, dass diese außenpolitische Verdichtung mit einer inneren Verengung der Entscheidungsstrukturen zusammenfällt. Ein militärisches Vorgehen gegen Taiwan wäre keine technische Operation, sondern eine politische Entscheidung von existenzieller Tragweite. Je stärker Entscheidungsprozesse personalisiert und institutionelle Rückkopplungen ausgeschaltet werden, desto größer wird die Gefahr von Fehlkalkulationen nach russischem Vorbild – nicht weil Risiken unbekannt wären, sondern weil widersprechende Einschätzungen politisch nicht mehr erwünscht sind.
Damit verschiebt sich der Kern der Taiwan-Frage: weniger hin zur Frage, ob China militärisch handeln will, sondern ob das politische System noch in der Lage ist, zwischen Handlungsdruck und strategischer Vernunft zu unterscheiden. In einem Umfeld, in dem Loyalität höher bewertet wird als Expertise und Kontrolle wichtiger erscheint als institutionelle Robustheit, wächst nicht zwangsläufig die Aggressivität, wohl aber die Fragilität.
Die chinesischen Säuberungen sind damit weniger als nationale Besonderheit zu lesen denn als Extremform eines Problems, das hochzentralisierte Systeme grundsätzlich begleitet. Je stärker politische Führung auf Personalisierung setzt, desto größer wird der Druck, Unsicherheit durch Kontrolle zu ersetzen. Institutionen erscheinen dann nicht als Stabilitätsanker, sondern als potenzielle Störfaktoren. Was als Effizienzgewinn beginnt, endet häufig in strategischer Selbstbeschränkung.
Hinzu kommt, dass die aktuelle Säuberungswelle nicht nur Entscheidungsstrukturen verengt, sondern auch Informationsräume austrocknet. Je weniger transparent interne Prozesse werden, desto stärker wirken Gerüchte, Unsicherheit und vorauseilende Anpassung. Für die nachrückenden Führungsebenen entsteht ein Klima, in dem Vorsicht und Konformität rationaler erscheinen als fachliche Eigenständigkeit. Damit verstärkt sich ein Effekt, der bereits die Spitze prägt: operative Entscheidungen werden nicht nur zentralisiert, sondern auch von einem immer engeren Kreis gefiltert. Das mag Kontrolle sichern, es schwächt jedoch die Fähigkeit, Risiken realistisch einzuschätzen und Alternativen zu prüfen.
Ob Chinas politische Zukunft von Stabilität oder von selbst erzeugter Fragilität geprägt sein wird, entscheidet sich daher weniger an der Fähigkeit, Macht zu demonstrieren, als an der Fähigkeit, sie zu begrenzen, bevor sie sich selbst untergräbt. Je stärker Macht personalisiert und institutionelle Korrektive ausgeschaltet werden, desto größer wird die Gefahr strategischer Fehlkalkulationen, auch im militärischen Bereich. Das Beispiel des Ukraine-Krieges zeigt, wie eng personalisierte Entscheidungsstrukturen, verengte Informationsräume und gravierende außenpolitische Fehleinschätzungen miteinander verbunden sein können.
China als asiatische autokratische Supermacht wird sträflich unterschätzt. Der „Westen“ wird erst aufwachen, wenn sich dieses kommunistische Terrorregime (!) Taiwan einverleibt. Da bin ich schon gespannt auf das Herumgeeiere unserer SUPER – Politiker, Trump eingeschlossen.
Vom Brandmaurer und dem Geistesblitz in Sachen Meinungsfreiheit Daniel Günther mal ganz abgesehen …
Die Frage wäre, was jetzt wirklich die Ursache dieser Entwicklung ist. Hier im Westen gibt es im Sicherheitsapparat in der Tat ein Korruptionsproblem, weshalb zumindest Teile des Apparates nicht mehr ihrem eigentlichen Auftrag und wohl auch nicht mehr der Führung folgen. Inwiefern dies in China genauso ist, mag ich auf die Entfernung nicht beurteilen. Aber: Normalerweise braucht es zur dauerhaften effektiven Verteidigung eines Landes eine horizontal (eher nicht vertikal) aufgebaute Volksarmee, die im Volk stark verwurzelt ist und den Auftrag aus Überzeugung erfüllt und nicht etwa aus finanziellen Interessen. Für diese Überzeugung braucht es gemeinhin ein wenig Patriotismus oder zumindest einen äußeren Feind. Dann funktioniert es. Eine reine Berufsarmee schielt hingegen aufs Geld. Aus diesem Anreiz entsteht dann relativ schnell Eigeninteresse, was dann dazu führt, dass der Glaser bisweilen die Scheiben einwirft, damit die Armee was zu tun bekommt und nicht wegrationalisiert wird. Eine zu zentralistisch aufgebaute Armeestruktur nach dem Führerprinzip hat hingegen ein ganz anderes Problem: Die Konzentration auf eine Person an der Spitze, die mal einen schlechten Tag haben oder sogar fremdgesteuert werden kann, was dann zum Missbrauch der Armee gegen das eigene Volk führt. Kombinationen beider Varianten sind bereits vorgekommen. Ich persönlich bin deshalb absoluter Verfechter des Ansatzes einer echten Volksarmee bzw. Volksmiliz, für die die Beteiligung an der Sicherung des Landes eine essenzielle Bürgerpflicht ist und deshalb nur eine Aufwandsentschädigung erhält, aber sonst außer Dienst mitten im normalen Leben steht und dort zivil ihr Geld verdient. Bei Spezialeinheiten kann man das etwas aufweichen. Aber die stellen bei weitem nicht die Mehrheit in der Landesverteidigung, weswegen man dort entsprechende Sonderzulagen zahlen könnte, ohne das Grundprinzip zu verwässern.
Die Stalin-Methode: Immer wieder mal Säuberungsaktionen.
So hält man die Konkurrenz in Schach.
Ich fasse mich kurz: China war, ist und bleibt (wahrscheinlich) ein korruptes, mythisch geprägtes Reich. Für 外国人 (Aussenmensch!) undurchschaubar. Das jetzige Regime versteht sich – unter anderen Vorzeichen – strukturell in der dynastischen Nachfolge. Als Nebensatz: Das Individuum war und ist Nichts, das Kollektiv ist Alles. 习近平 的 Streben nach uneingeschränkter Machtfülle stand die Zentrale Militärkommission 中央军事委员会 (bisherige Mitglieder) als Hausmacht 派系 im Wege. Da kommt 落马 „Fenstersturz“ wie in der 解放军报 erwähnt, nach dem Vorbild jahrtausendealter dynastischer Herrschaft wie gerufen. Die Herren 张又侠,刘振立,何卫东 sind nach sozialistischer Denkschule politisch enthauptet. Im Übrigen bin ich der Meinung, der chinesische StaMoKap greift nach den Sternen.
Chinas Korruptionsindex ist heute unterdurchschnittlich. Das war mal anders. Der Kampf gegen die Korruption hat auch wirtschaftliche Komponenten, denn Mißtrauen und Korruption hemmen die wirtschaftliche Entwicklung und bringen Verfall.
Auch Russland hatte lange mit Korruption zu kämpfen.
Ein stabiles Rechtssystem muß auch für autoritäre Regierungen das Ziel sein, wenn sie die Erfolge halten wollen.
Unruhen kann niemand gebrauchen.
Wie sieht das bei uns aus?
Ist wieder extrem, wie die Beurteilungen differieren.
Diametral andere Inhalte -->>„Warum westliche Medien immer wieder falsche Narrative über China produzieren – und warum sie diesmal besonders absurd sind.
Seit 2014 geht Xi Jinping Korruption und zweifelhaften Loyalitäten in der Armee ohne Zögern, aber mit großer Vorsicht nach. Chinesen, die mir begegnet sind, lobten ihn dafür, dass er nicht nur im Militär, sondern auch in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen die Korruption massiv reduziert habe. ..Heute vollendet er diese Arbeit, indem er die letzten korrupten regionalen Festungen innerhalb der Armee demontiert. Er ersetzt sie durch jüngere Offiziere, die nie dem Westen ausgesetzt waren und als patriotisch wie fachkundig gelten.“<<-- Die Länge der Landesgrenzen England 443 km, Deutschland 3.714 km, USA 12.048 km, Russland 22.408 km und China 22.447 km.
In Deutschland regieren seit über 100 Jahren die gleichen korrupten Familien in Erbfolge. Das die Inzucht , „soziale Reproduktion“, irgendwann Schwachsinn und andere Defekte wie die Habsburger Lippe, Nase produziert, ist seit der Mendelsche Regeln, Erblehre bekannt. Eine „Inzucht Säuberung“ ist dringend notwendig.
Informelle Macht, Unabhängigkeit und Netzwerke waren es auch, die Hitler 1934 zur Zerschlagung der SA und Ermordung Ernst Röhms bewegten. Einerseits konnte er so seine persönliche Machtposition stärken, andererseits aber auch einen effizienteren Übergang zur Kriegswirtschaft gewährleisten. Denn die SA wollte für den nationalen Sozialismus die Spitzen der Wirtschaft austauschen.
Die Umstrukturierung in China dient mit guter Wahrscheinlichkeit der Kriegsvorbereitung, mit der auch die USA beschäftigt sind. Wieso sonst würde der Westen direkt oder indirekt Krieg gegen die wichtigsten Ölliferanten Chinas führen, nämlich Russland, Iran und Venezuela?
Es braucht kein machtbesoffener Xi zu sein, der die Kampfhandlungen eröffnet. Der Dritte Weltkrieg hat vielleicht längst begonnen.