Gerd Held / 07.12.2021 / 06:15 / Foto: Brady Holt / 68 / Seite ausdrucken

Wuchernde Scheinkrisen, zähe Realkrisen und eine falsch geschaltete Ampel

Vergesst die großen Weltrettungen, denn sie haben sich längst in unendlich wuchernde Baustellen verwandelt, in denen mehr abgerissen als aufgebaut wird. Die wirklichen Herausforderungen Deutschlands liegen woanders. 

Auf der Konferenz der „G20“ in Rom und dann, wenige Tage später, auf der „Klimakonferenz“ in Glasgow wurde immer wieder ein Begriff beschworen: die „neue Weltordnung“ – als wäre dieser Begriff nicht durch zwei Weltkriege und durch zwei Totalitarismen schwer belastet. Als Abkehr von einer pluralistischen Welt moderner Nationen führte er in eine Periode weltgeschichtlicher Tragödien und Verbrechen.

Und nun sind wir offenbar, nach einer zeitweiligen Rehabilitation der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Moderne, wieder zurückgeworfen auf die Suche nach der einen Weltordnung für alle. Aber diesmal trägt dies Programm eher die Züge einer Farce. Einer sehr zerstörerischen Farce, aber doch letztlich einer völlig selbstbezogenen, eitlen Schauveranstaltung. Schon jetzt ist absehbar, dass es nirgendwo eine weltdurchgreifende Kraft gibt, die mit der Ordnung Ernst machen wollte und könnte. Die Darsteller auf der Bühne sind mit großem Aufwand bemüht, diese Wahrheit zu verbergen (auch vor sich selber), doch die große Erzählung von der Weltrettung ist nun schon so oft wiederholt worden, dass sie allmählich abgedroschen klingt. Ein beträchtlicher Teil des Publikums hört gar nicht mehr richtig hin.         

Ein Knebelvertrag (siehe Versailles)

Auch in Rom und Glasgow wurde wieder die Weltuntergangsglocke geläutet: „Es ist eine Minute vor Zwölf“, hieß es, und mit „Zwölf“ war ein Punkt gemeint, an dem das Weltklima in eine terminale Krise eintreten würde. Aber dann ließ sich nicht verheimlichen, dass von den Ländern, die heute steigende CO2-Emissionen haben, keinerlei Rechtspflicht für begrenzende Maßnahme anerkannt wird – allen voran von China als dem größten Emittenten der Gegenwart. Diese Länder bekennen sich zwar verbal zum 2-Prozent-Ziel oder sogar zum 1,5-Prozent-Ziel, aber das kostet sie nichts, denn sie haben diese Ziele von vornherein unter Vorbehalt gestellt: Sie beharren darauf, dass sie ein Recht auf Entwicklung haben, und so steht es auch in den Pariser Protokollen.

China hat schon offen erklärt, dass sich seine CO2-Emissionen in den nächsten Jahren weiter erhöhen werden. Was ist das eigentlich für ein „völkerrechtlicher Vertrag“, der für die einen rechtsverbindliche Ziele vorschreibt und den anderen nur ein Bemüht-Sein aufgibt, das ihnen alle Handlungsmöglichkeiten offenlässt? Es ist ein Knebelvertrag, in dessen Namen in vielen westlichen Ländern nun ganze Industrien demontiert werden und die Tragfähigkeit des gesamten Verkehrs- und Siedlungssystems radikal gesenkt wird. Die globalen Klimaabkommen erinnern in mancher Hinsicht an extreme Reparationsverträge nach großen Kriegen (siehe „Versailles“), mit denen die besiegten Länder ruiniert wurden.

Hier nun besiegt und ruiniert sich der Westen selbst. Dabei ist in der Summe schon jetzt klar, dass mit den Abkommen eine weitere Erhöhung der CO2-Emissionen im Weltmaßstab festgeschrieben wurde. Europa und die USA hätten eben eine „Vorbildfunktion“, verkündet Frau von der Leyen und erklärt die Weltrettung damit zu einem pädagogischen Vorgang – der gar nicht als Veränderung der materiellen Wirklichkeit gemeint ist. Die Weltrettung ist also ein Versteckspiel, eine Maskerade, eine Farce. „Es wird ein langer, schwieriger Prozess“, hört man von der Bundesregierung. Und das alles „eine Minute vor Zwölf“…?!  

Man kann sie mit Fug und Recht Bevölkerungsleugner nennen    

Wer glaubt eigentlich im Ernst, dass wir – selbst bei Erreichen einer „Neutralität“ bei den CO2-Emissionen – ein anderes Klima mit weniger „Ereignissen“ bekommen? Viel plausibler ist die Annahme, dass wir im gesamten 21. Jahrhundert mit einer Zunahme der CO2-Emissionen (vielleicht etwas gebremst) rechnen müssen. Dahinter steht vor allem eine ganz grundlegende Tatsache: die Zunahme der Weltbevölkerung. Diese Weltbevölkerung ohne ein Massensterben durch dies Jahrhundert zu bringen (und zugleich ihr Wachstum einzuhegen) – das ist die Aufgabe, ohne deren Lösung redlicherweise kein Großexperiment mit der Welt veranstaltet werden kann und darf.

Insofern steht hinter der Weigerung von Entwicklungs- und Schwellenländern, einen verbindlichen Beitrag zur CO2-Emissions-Senkung zu leisten, eine sehr reale Notwendigkeit. Aber die Einhegung des Bevölkerungswachstums ist auch eine Bringschuld dieser Länder, die niemand ihnen abnehmen kann. Schon gar nicht durch Öffnung der eigenen Grenzen für einen Massenexodus aus den überbevölkerten Ländern. Aber das Bevölkerungsthema ist das große Tabuthema der Klimaretter. Man kann sie mit Fug und Recht Bevölkerungsleugner nennen.    

So zeigt die „Klimakrise“, mit deren Ausrufung die Politik für sich einen ganz neuen globalen Ernst beansprucht, das genaue Gegenteil: Sie zeigt einen fundamentalen Leichtsinn. Es regiert eine wachsende Unfähigkeit und Unwilligkeit, sich praktisch mit den Schwierigkeiten und Widerständen der wirklichen Welt auseinandersetzen. So ist das Politische zu einer Sphäre geworden, in der Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen wie nie zuvor in der neuzeitlichen Geschichte. Und es sind nicht allein „Politiker“ im engeren Sinn, die diese sach- und weltferne Blase gebildet haben. Auch das Wirtschaftsleben, die Wissenschaft, das Bildungswesen und das kulturelle Leben wurden in diesem Sinn „politisiert“. Das Doppelspiel zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden. Und Deutschland ist unseligerweise ganz vorne dabei.

Was das deutsche Tabu der Kernenergie verrät 

In Deutschland wurde (aus Anlass des Fukushima-Unglücks in Japan) die Stilllegung aller Kernkraftwerke beschlossen. Damit wurde eine Technologie mit einem großen Anlagekapital brachgelegt, die fast ohne CO2-Emissionen eine wind- und sonnenunabhängige Stromgewinnung ermöglicht – und damit eine stabile Grundlast-Versorgung. Wenn also die Dringlichkeit der CO2-Neutralität so groß ist, dann wäre die Kernenergie ebenso dringlich, um die Wechselhaftigkeit der „naturnahen“ Stromgewinnung auszugleichen. Die Entwicklung des deutschen CO2-Ausstoßes zeigt, wie dringend die Kernenergie gebraucht wird, damit in der Grundlast-Versorgung nicht auf fossile Brennstoffe ausgewichen werden muss. Dass trotzdem der Stilllegungsbeschluss nicht revidiert wird, zeigt, dass die Akteure die eigene Erzählung vom Kippen des Weltklimas gar nicht ernst nehmen. 

Es gibt nicht einmal einen politischen Streit darüber. Hören wir an dieser Stelle Friedrich Merz (CDU). Er spricht ganz richtig von einer „falschen Reihenfolge“ in der Energiewende, weil man nicht zuerst die emissionsstarken Kohle-Kraftwerke stillgelegt habe, sondern die Kernkraftwerke. Aber tritt er nun für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten ein? Nein, er sagt, es sei in Deutschland nun mal „gesellschaftlicher Konsens“, aus der Kernkraft auszusteigen, und daran wolle er nicht rütteln. Und die Politik insgesamt solle das nicht tun. 

Kann man die Krise der Politik in diesem Land deutlicher zum Ausdruck bringen? Da gibt es eine Einsicht in das, was sachlich eigentlich geboten ist. Doch die Politik opfert diese Sache zugunsten eines „gesellschaftlichen Konsensus“. Aber ist es nicht die Aufgabe der Politik, im Namen einer Einsicht, die sie aus der Weitsicht für das Land hat, einen als falsch erkannten Konsens aufzubrechen? Ist das nicht ein Grundgebot politischer Redlichkeit? Wozu brauchen wir überhaupt noch Politiker, wenn sie bloß das sagen, was eh schon alle sagen? Und wie tief muss die Politik in Deutschland gesunken sein, wenn selbst jemand, der als Vertreter liberal-konservativer Bürgerlichkeit gilt, auf diese Weise der Gesellschaft den Vorzug vor der Sache gibt?

Appellworte wie „Aufbruch“, „Zukunft“ oder „Haltung“

Eine parlamentarische Demokratie ist ohne Vorrang für die Sachprobleme gar nicht denkbar. Nur mit einem Primat der Sache haben die Debatte und die Beschlussfassung in einem Parlament einen grundlegenden Wert für das gesamte Staatswesen. Die offene Erörterung der Sachprobleme und der Alternativen bei der Lösung sind das Schlüsselelement bei der Entscheidungsfindung. Und allein über die Sache können die Bürger sehen, dass bei den Wahlen zum Parlament wirklich etwas auf dem Spiel steht. Dass es nicht nur um eine „Bürgerbeteiligung“ geht – bei etwas, das sowieso schon feststeht. Doch bei den Wahlen des Jahres 2021, die angeblich besonders „schicksalhaft“ sein sollten, ist genau dieser Eindruck erweckt worden. Der Eindruck, dass die wesentlichen Sachfragen schon beantwortet sind – durch die Regierenden (die Exekutive) und ihre Experten (als Vertreter der wissenschaftlich erwiesenen Wahrheit) und durch die Medien (die schon ein fertiges Meinungsspektrum mit Gut und Böse lieferten, bevor das wählende Volk überhaupt gesprochen hatte).

So kamen echte politische Entscheidungsfragen für Deutschland im Wahlkampf gar nicht mehr vor. Insbesondere nicht so, dass die Bürger sie mit ihren Erfahrungen verbinden konnten. Mit den steigenden Kosten der Lebenshaltung; den Unsicherheiten in der Energieversorgung; den Nachwuchssorgen in der Arbeits- und Unternehmenswelt; den Lücken im Bildungs-, Gesundheits- und Pflegesystem; dem zunehmend schwieriger Lebensalltag in Großstädten und in ländlichen Räumen. Auch die Unhaltbarkeit einiger außenpolitischer und außenwirtschaftlicher Positionen Deutschlands kam nicht vor. Das alles wurde im Namen angeblich höherer „Menschheitsfragen“, die eigentlich gar keine Fragen waren, sondern moralische Postulate, weggewischt. So ging es nicht mehr um Entscheidungen, sondern um Appellworte wie „Aufbruch“, „Zukunft“ oder „Haltung“ – ohne Rücksicht auf die Errungenschaften der Vergangenheit und ohne Rücksicht auf die unmittelbare Gegenwart. Mit einem Wort: ohne Rücksicht auf die Lage der Nation.  

Weltweiten Missionen, militärisch und humanitär unhaltbar

Das Jahr 2021 hätte Anlass geben können, über die Entscheidungen der Vergangenheit Rechenschaft abzulegen – zum einen, weil in Deutschland eine langjährige Kanzlerschaft zu Ende geht, zum anderen aber auch, weil sich in vielen Ländern ganz unabhängig von den regierenden Parteien und Personen zeigt, dass große Entscheidungen der ersten beiden Jahrzehnte dieses Jahrhunderts leichtsinnig waren und die Probleme nur verschoben, statt sie zu lösen.

So wurde die Schuldenkrise nie durch neue realwirtschaftliche Produktivität oder durch neue Sparsamkeit gelöst, sondern durch künstliche Geldvermehrung. Die Migrationskrise wurde nicht dadurch gelöst, dass in Deutschland und EU-Europa das Hoheitsrecht auf Zurückweisung an der Grenze wiederherstellt wurde, sondern man vereinbarte „Deals“ mit fremden Mächten oder überließ harte Maßnahme einzelnen Randländern der EU. In der Klimakrise erweist sich das leichtsinnige „Abschalten ohne Ersatz“ durch die deutsche „Energiewende“ nun als schwere Belastung. In der Außenpolitik erweisen sich die weltweiten Missionen, militärisch und humanitär, als unhaltbar (zuletzt Afghanistan), in der Außenwirtschaft erweist sich der „Ausweg China“ als Sackgasse. In der Auseinandersetzung mit der Covid-19-Pandemie kann der Ausnahmezustand kein Ende finden, weil man leichtfertig einen „Sieg über das Virus“ in Aussicht stellte, statt einen Normalzustand mit fortbestehendem Restrisiko zu akzeptieren.  

Die täuschende Leichtigkeit der Lösungsmittel 

Es ist überall das gleiche Schema: Weil man zu sehr an leichte Lösungen glaubte, visierte man zu perfekte, zu konflikt- und schmerzfreie Lösungen an. Und man visierte auch gleich Gesamtlösungen für den ganzen Planeten an. Man kann es noch konkreter sagen: Die leichten Lösungen erschienen deshalb greifbar, weil scheinbar leichte Lösungsmittel zur Verfügung standen. Das ist ganz offensichtlich im Fall der Politik des billigen Geldes durch künstliche Geldvermehrung. Dies Mittel erweckt den Eindruck, man könne sich die Mühen einer Kapitalbildung durch realwirtschaftliche Wertschöpfung ersparen. Chronische Defizite und immense Schulden könnten folgenlos toleriert werden. Und noch ein zweites leichtes Lösungsmittel muss hier genannt werden: Die Digitalisierung und das „World Wide Web“ versprachen eine neue Reichweite der Kommunikation und zugleich eine neue Autorität und Verbindlichkeit ihrer „Wahrheiten“. Der Glaube an diese beiden leichten Lösungsmittel hat die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts geprägt. Sie bilden den Grundstoff, aus dem die globalen Projekte, die industriellen „Revolutionen“, das „Nation building“ durch Intervention von außen, der „große Neustart“ der ganzen Weltgeschichte gezimmert wurde. So ist der unglaubliche Leichtsinn und die geradezu irrsinnige Rücksichtslosigkeit gegenüber allen Errungenschaften der Moderne zu begreifen, die diese Jahrzehnte geprägt haben. 

Es greift daher viel zu kurz, wenn man nur sagt. In Deutschland geht die Ära Merkel zu Ende, und damit sind nun alle Möglichkeiten für eine Änderung gegeben. In Wirklichkeit ist der Leichtsinn der Anfangsjahrzehnte des 21. Jahrhunderts eine viel allgemeinere Erscheinung, zumindest in westlichen Ländern. Eine Krise des bürgerlichen Sach- und Weltbezugs gibt es in verschieden Varianten – in Frankreich, in Italien, in Spanien und natürlich auch in den USA. Von der langjährigen Kanzlerschaft Merkels lässt sich sagen, dass sie es sehr geschickt verstanden hat, auf der Tastatur des Leichtsinns dieser Jahrzehnte zu spielen und dabei noch den Eindruck von Nüchternheit zu erwecken. 

Wenn man sich so die Zeit, in der wir leben, klarmacht, kann man auch von ihr Abstand gewinnen. Ja, es sind Jahrzehnte, aber man muss sich nicht einreden lassen, dass damit schon die Ära der Moderne und der bürgerlichen Welt erledigt ist. Dann würde man ja der wohlfeilen Erzählung von einer „ganz neuen Welt“ folgen und ihr auf den Leim gehen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Jahrzehnte das ganze 21. Jahrhundert bestimmen werden. Es kann durchaus sein, dass dieser Spuk noch ein weiteres Jahrzehnt in Anspruch nehmen wird, aber die leichten Lösungsmittel zeigen schon so schwere Folgekosten. Das gilt für die Politik des billigen Geldes, deren Fortsetzung immer fragwürdiger wird. Und auch bei der Digitalisierung und Weltvernetzung ist eine Ernüchterung feststellbar. In beiden Fällen wird deutlich, dass sie kein Realitätsersatz sein können. Die Zahl der Probleme, die sich weder durch „billiges Geld“ noch durch immer klügere „Algorithmen und Apps“ lösen lassen, wächst. Diese Mittel befriedigen auch immer weniger unseren Hunger nach realem Leben, nach wirklich errungenem Leben. Sie machen nicht satt. 

Deshalb ist das dünne Süppchen, das jetzt zur Regierungsbildung angerührt wird, einfach uninteressant: das Spielchen zwischen Grünen und FDP; die „Neuaufstellung“ der CDU/CSU, die sich wieder nur um Personalfragen dreht; das Zögern des Herrn Scholz, das so gar nicht zu seinen Kanzler-Plakaten passen will – nirgends ist ein Wille erkennbar, sich mit der Lage und den begrenzten Mitteln unserer Nation zu befassen. Nicht mit dem wirklichen Ernst der Lage, den doch so viele im Lande schon spüren.   

Lesen Sie morgen:  Der Engpass, der unweigerlich kommt

Foto: Brady Holt CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

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PALLA Manfred / 07.12.2021

@Autor - “1,5/2 - GRAD -Ziel” sollte es wohl heißen + + +  - und wg. Bevölkerung (Global): - DIE “Explosion” hat nach WK II begonnen (1955 = 2,7 Mrd.) - “In JEDER Sekunde DREI Menschen MEHR” hieß es 1993 im “Der Spiegel” - etwa pro Tag “240”-Tausend - auf Geburten und “Längeres Leben” bezogen + + +  - und “mein” Spruch gilt wohl weiterhin, der da lautet: “Wenn sich DER WESTEN in zehn Jahren (2030) noch als MUSEUMs-DORF für Milliarden von TOURI-Asiaten erhalten kann, ist schon VIEL gewonnen !?!”  ;-)

Sabine Lotus / 07.12.2021

Ach und von wegen Beweise: Bezahlen Sie die weltweite Medienanalyse über die letzten zwanzig Jahre, die Ihnen ‘beweist’, dass bestimmte ‘Spezies’ permanent besonders vorteilhaft und zartfühlend medial betrachtet wurden? Deal. Aber Jux beseite. Ich soll beweisen? Warum kumpeln Sie nicht mal ein paar Journallos an, ob die mal klären könnten, warum so viele unserer Gesundheitsminister der vergangenen Jahrzehnte aus der pipifax-Spezialbehandlung kamen und 20 Jahre später das System derart ausgebrannt ist, dass bei Grippe triagiert wird (werden muss?) und das nicht nur real sondern auch noch medial irre-hochskandaliert. Mit Impfzwangdebatte, QR, und Hysterie wie nie? Und das dann wiederum in ganz seltsamer Weise hervorragend zu ‘deren’ Plänen passt? Lustiger Pipifax und ich soll Beweise liefern? Pfft.

Thomas Brox / 07.12.2021

@ Sabine Schönfelder. Betrifft die Zuordnung eines Textes Wenn Sie auf einen Text von mir antworten, der nicht an Sie, sondern an einen Dritten gerichtet ist (in diesem konkreten Fall an Sabine Lotus), dann machen Sie das bitte am Anfang ihres Textes kenntlich. Zum Beispiel “Betrifft ihren Text an Sabine Lotus” oder so ähnlich.

R. Kuth / 07.12.2021

Von der A45 ist aktuell die nächste Talbrücke komplett wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das wäre doch mal was für unsere neuen Problemlöser, Aber das wird nichts, die kennen nur Themen mit “C”  Corona, CO2, Cancelculture….

Thomas Brox / 07.12.2021

@ Sabine Lotus. “Ach ja sicher, der H@rr Brox und sein Aktienpaket nu wieder. ... ” Ich kann Sie beruhigen, ich besitze keine Aktien. Aber ein relativ bescheidenes Einfamilienhaus. Und einige Rücklagen, u.a. auch für das Haus. Und diese Rücklagen werden gerade durch die Inflation geschrottet, samt Rente und Betriebsrente ebenso. Und ich bin nicht der einzige, der rasiert wird. ++ Schön, dass Sie das Problem mit unserem lieben Staat ähnlich sehen. (1) Deutschland kann an den großen Strukturen der Welt nichts ändern. Wir können uns bestenfalls anpassen. Wenn wir das versieben - und wir sind auf dem besten Weg - dann ... (das wissen Sie ja selbst). (2) Aber die internen Probleme (inclusive Euro/EU) könnte man beheben. Wenn intern nichts geändert wird, dann wird die Gesellschaft auseinander brechen.

Sabine Schönfelder / 07.12.2021

Thomas@Brox, und jeden Tag geht die Sonne auf. Zum wiederholten Male, langsam zum Mitsprechen, „ Es ist ein Fakt, dass das inflationäre Gelddrucken der EZB bei erzwungenem Leitzins von Null ausschließlich zur Staatsfinanzierung dient:“ NATÜRLICH ist das ein Fakt. Das war NIE das Thema. Aber WER bezahlt denn die Milliarden Impfdosen, Masken, Impfreklame, Lauterbach und sein Impfministerium. Auch noch für Afrika, demnächst? Und wer profitiert von den Impfmiliarden? Der Staat? Mainz erhielt 1 Milliarde ´geimpfte ˋ  Gewerbesteuer und hat die Steuer darauf hin direkt Unternehmer- freundlich gesenkt. „ Die TATEN von Lagarde und von der Leyen sind relevant, und sonst nichts.“. Wenn die Abschaffung des Nürnberger Codex für Sie relevant ist, ebenso die hemmungslose, dilettantische Geldpolitik von Lagarde sind unsere Standpunkte wahrlich nicht annäherungsweise in Einklang zu bringen. Vergessen Sie nicht, daß SIE mich mit Ihrer erschreckenden Eindimensionalität hier auf dem Blog ansprachen. Beginnen Sie die „Prinzipien“ Ihres Rasiermesserchens bei Ihrer eigenen Argumentation zu verwirklichen. Ihre naive Betrachtung der Welt könnte ein paar gute „Theorien“ gebrauchen. Wenn Sie das Beamtentum kennen, schätze Sie sind selbst einer, leicht gefrustet, wissen Sie auch, daß der Leithammel in jeder Behörde den Takt angibt. Besonders wenn er eng mit der Kanzlerin vernetzt ist. Beweisen Sie mir doch mal das GEGENTEIL. Und glauben Sie mir, Ihre ständigen Wiederholungen zu replizieren ist auch nicht vergnügungssteuerpflichtig. Ihr Niveau liegt auf einer Rasierklinge. Auf einer ganz, ganz stumpfen. Übrigens, kauft Lagarde auch Unternehmensanleihen und Klaus Schwab will den Great Reset. Freut sich öffentlich über leere Fußgängerzonen. Reicht das?..und Musk würde ohne Subventionen erheblich weniger verdienen und Amazon kassiert seit Corona Milliarden…..

Sabine Lotus / 07.12.2021

Ach ja sicher, der H@rr Brox und sein Aktienpaket nu wieder. Können Sie mir mal erklären, warum Ihnen das so schwerfällt? Das ist keine verflixte Ablenkung, dass ist das was uns von der PR Welt on top noch bespielt und permanent Ihre Gedanken regelt und die Ihres kompletten Umfelds noch oben drauf. Wenn Sie den Zusammenhang sehen wollen, müssen Sie schon das ganze Bild - und das besteht nicht nur aus verbequemten Beamtendeutschen die sich in den vergangenen Jahrzehnten fest- und fettgefressen haben (und dieses Problem sehe ich genau so wie Sie H@rr Brox)- betrachten. Warum quiekt’s bei dem Thema bei Ihnen nur immer so verdächtig? Sind Sie ein Fan des Maschinenmenschentums? Dann hören Sie doch auf sich zu beklagen. Sie gewinnen doch bereits.

Thomas Brox / 07.12.2021

@ Sabine Schönfelder. Es ist ein Fakt, dass das inflationäre Gelddrucken der EZB bei erzwungenem Leitzins von Null ausschließlich zur Staatsfinanzierung dient: Aufkauf von Staatsanleihen. Damit werden die überdimensionierten Staatsapparate der Einzelstaaten und das PEPP Programm der EU finanziert. Wollen Sie das bestreiten? Habe Sie dazu etwas Substantielles zu sagen? Ihre weiteren Ausführungen zu dem Thema EZB sind nebulöse und irrelevante Behauptungen. Die TATEN von Lagarde und von der Leyen sind relevant, und sonst nichts. ++ Ihre Behauptung, dass die großen Mächte (China, Russland, Indien, USA, ... ) sich entgegen ihren eigenen Interessen substantiell von Klaus Schwab (oder vom WEF) beeinflussen lassen, ist lächerlich. Punkt. ++ Das BVerfG hat 2 Senate mit jeweils 8 Richter. Die Entscheidungen werden praktisch einstimmig gefällt - auch das berüchtigte Klimaurteil. Habarth alleine ist doch nicht entscheidend! Wollen Sie behaupten, dass ALLE 16 Richter durch den WEF geschmiert werden? Haben Sie einen Beleg? Kapieren Sie einfache Argumente nicht? Aber alle 16 Richter sind deutsche Beamte, mit dem Interesse den Beamtenstaat zu erhalten. ++ Der Rest ihrer Antwort hat genau das gleiche Niveau: Nebulöse Behauptungen, ohne Struktur und Logik. ++ Welches Interesse haben eigentlich die Milliardäre und Konzerne des WEF daran, dass Deutschland in ein Entwicklungsland verwandelt wird? Hier sind einige Billionen in Form von Produktionsstätten und Personal investiert. Antwort: NULL. Und schon das widerlegt ihre Behauptungen. ++ Wenn man es genau nimmt, dann ist Ockhams Rasiermesser bei ihnen gar nicht anwendbar ist. Ockhams Rasiermesser setzt voraus, dass eine Theorie logisch formuliert ist und(!) die Tatsachen erklären kann. ++ Ich möchte Sie bitten von weiteren Diskussionen auf diesem schwachen Niveau Abstand zu nehmen. Sie sind offensichtlich unfähig relevante Fakten und Belege auf den Tisch zu legen. ++ PS. Der WEF ist übrigens ein privater Verein ohne exekutive Rechte.

Günter Lindner / 07.12.2021

“Vergesst die großen Weltrettungen, denn sie haben sich längst in unendlich wuchernde Baustellen verwandelt, in denen mehr abgerissen als aufgebaut wird.” Und es ist in jeder Stadt so wunderbar Sichtbar. Und da es dem Bürger nicht direkt gleich ins Auge springt , werden die leerstehende Geschäfte mit allerlei Bilder, Kunstobjekte, anderen Werbebeigaben dekoriert. Damit der Bürger nicht gleich das Versagen Deutscher Politik wahrnehmen soll. Und die Mehrzahl lässt sich täuschen. Das wurde bei der letzten Wahl eklatant sichtbar. Und das gibt den jetzigen Politikern die Möglichkeit und im guten Glauben damit die Welt zu retten, auch den Restwohlstand und Industrie weiter zu demontieren.

Helmut Driesel / 07.12.2021

  @Klaus Keller: Warum nicht den Alt-BP Horst Köhler rehabilitieren?

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