Die Rede unserer Bundeskanzlerin Merkel in Davos lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Sie ist auf der Webseite des Bundeskanzleramts nachzulesen. Dort steht, die Welt müsse gemeinsam handeln, aber jedes Land dazu seinen Beitrag leisten… Deutschland habe sich daher entschieden, bis 2022 aus der Kernenergie auszusteigen und bis spätestens 2038 auch aus der Kohleverstromung, wenn möglich schon bis 2035.
Dazu seien aber völlig neue Wertschöpfungsformen notwendig… Es bedeute, keine Treibhausgase mehr auszustoßen und nicht vermeidbare Emissionen auszugleichen. Das seien "Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß…" Im Grunde müsse die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren verlassen werden.
Es geht also nicht um Klimaschutz, sondern, nach dem gescheiterten Kommunismus, wieder um ein Experiment am Leib der lebendigen Gesellschaft. Wohin wir unser gegenwärtiges gutes Leben verlassen sollen, sagt die Kanzlerin nicht.
Aber die Vorzeichen sind mit einer volatileren Stromversorgung und den höchsten Strompreisen weit und breit deutlich genug. Die massive Destabilisierung unseres Stromnetzes, auf das unsere Hochtechnologiegesellschaft angewiesen ist, wird nicht nur zur Deindustrialisierung und damit Verarmung führen, sondern in eine Mangelwirtschaft, in der auch Stromkontingente zugeteilt werden.
Am Ende steht eine Gesellschaft, wie sie Robert Harris in seiner Dystropie „Der zweite Schlaf“ geschildert hat, eine Gesellschaft, die vergessen hat, dass es mal Strom, Flugzeuge und Autos gab. Es gibt bereits Feministinnen in unserer Mitte, die propagieren, auf Kinder zu verzichten, weil die "Klimaschädlinge" seien. Es gibt bereits Altersheime, die ihren Insassen das Fleisch reduzieren wollen, weil Fleischgenuss wegen CO2 schädlich sei. Es gibt bereits die Neubauers und Racketes, die Flugverzicht predigen und gleichzeitig finden, dass sie das Recht haben, ihre Forderungen aus Hongkong und Patagonien zu verkünden.
Merkel hat in ihrer Davos-Rede auch angedeutet, wie sie mit Andersdenkenden umzugehen gedenkt. Auf ihrer Seite erscheint das als „Appell zum Dialog“:
„Die Bundeskanzlerin warnte in diesem Zusammenhang vor gesellschaftlichen Konflikten im Kampf gegen die Erderwärmung. Es gebe eine Sprachlosigkeit zwischen Menschen, die den Klimawandel leugneten und denjenigen, für die Klimaschutz höchste Dringlichkeit habe. Dies mache ihr Sorgen. Die Sprachlosigkeit müsse überwunden werden durch mehr Dialog.“
Was auf ihrer Seite verschwiegen wird, ist, dass Merkel gleichzeitig Sanktionen für „Dialogverweigerer“ fordert, wie Die Welt berichtet: "Die Verweigerung des Dialogs, sagte Merkel sogar, 'sollte gesellschaftlich sanktioniert werden'; konkretisiert hat sie diese Aussage nicht". Dort steht auch, die Vertreter der Wirtschaft hätten Merkels schaurige Rede als „klasse Vortrag“ gefeiert. Das erinnert ein wenig an den russischen Adel, der für die Bolschewiken Devisen, Diamanten und Gold schmuggelte und zum Dank nach dem siegreichen Oktoberputsch vor den Erschießungskommandos landete.
Noch ist es möglich, sich gegen die totale Transformation zu wehren.

Was qualifiziert und vor allem berechtigt Frau Merkel eigentlich zu solchen Aussagen? "Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß…" Wurde auch nur ein Bürger dieses Landes befragt, ob er mit diesen gigantischen Transformationen überhaupt einverstanden ist? Frau Merkel spricht in Davos, in Deutschland schweigt sie sich, die Sprachlosigkeit in Person, wie immer aus. Gesprächsbereitschaft sieht anders aus. Das alles läuft ab, wie in einem Albtraum. Die deutsche Bevölkerung, ob schon immer hier lebend, oder erst neu hinzu gekommen, wurde und wird nicht befragt. Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun!
Ich schätze Frau Lengsfeld sehr, aber auch Sie bleibt zu ihrem letzten Satz die Antwort schuldig. Wer soll sich in diesem Land noch gegen den allgemeinen links-grünen Irrsinn wehren und vor allem wie? Es gibt nur eine Partei die sich offen wagt den Finger in die Wunden dieser Gesellschaft zu legen. Diese Partei, mit allen ihren Fehlern und Mängeln, wird aber gesamtgesellschaftlich geächtet, diskreditiert, ausgegrenzt. Dringt mit ihren Wahrheiten nicht zu den meisten Menschen die längst links-grün indoktriniert sind durch. Die Wirtschaft die eigentlich als erste das vollkommene Staatsversagen erkennen müsste, da es sie massiv betrifft, schreitet seit an seit mit Merkel. Also wer soll hier aufbegehren?
Die Haupthindernisse der Großen Transformation sind: Demokratie, Meinungsfreiheit, Wahrheitsliebe, Patriotismus, das "alte" Grundgesetz, die deutsche Sprache, deutsche Nationalkultur, Familie, Eigentum, historisches Gedächtnis, Generationenvertrag, selbstbewusste Bürger, humanistische und naturwissenschaftliche Bildung, freie Medien, freien Universitäten, Schutz vor transnationaler Rechtsprechung und anderen Einmischungen von außen, Schutz der Grenzen, Schutz vor internationalen organisierter Kriminalität, innere Sicherheit, Schutz vor subversiven, dubios finanzierten NGOs, ein verantwortungsbewusstes Parlament, Rechtstaatlichkeit. Hausaufgabe: Versieh jedes Item mit einer Checkbox und hake ab, was Merkel-D schon aus dem Weg geräumt hat. Vorwärts immer - rückwärts nimmer!
M´s Großer Sprung nach vorne.
Die Frage, ob denn "die Menschen" ihr Leben bisher so schlecht fanden, daß sie alles wegwerfen wollen für ein unbekanntes neues, wird selbstverständlich nicht gestellt. Allerdings sieht ja das merkelsche Konzept vor, daß es sich auch nicht um dieselben- nein, falsch- die gleichen Menschen handelt. So betrachtet, wird es dann wohl stimmen. Fünf mal tägliches Beten, Polygamie und eine stets braune bis schwarze Haut- das ist schon ein wirklich ziemlich anderes Land, mit einer sehr anderen Lebensweise.
@Andreas Rochow - Besser kann man es nicht ausdrücken. Vom ersten bis zum letzten Satz.
Sozialismus bedeutete Tod, man kann es nicht oft genug wiederholen. Wer dazu eine umfassende Begründung lesen will ist mit dem Buch - Kreide für den Wolf - Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus - bestens bedient. Ich hoffe, die Rufer in der Wüste werden nicht auf Dauer ungehört bleiben.