Rüdiger Stobbe / 19.04.2022 / 10:00 / Foto: Doenertier82 / 8 / Seite ausdrucken

Woher kommt der Strom? KW 14 – Viel Windstrom

Es war eine starke Exportwoche. Der Strom wurde bis auf einige wenige Stunden netto immer verkauft oder (mit Bonus) verschenkt. Nur ein massiver Abfall zeigte dann, wie schnell eine Versorgungslücke entsteht.

Die 14. Analysewoche zeichnete durch eine Windstromerzeugung aus, wie sie sich unsere Freunde der Energiewende vorstellen. Leider korreliert viel Windstrom in aller Regel mit schlechtem Wetter. Schlechtes Wetter wiederum mag der größte Teil der allgemeinen Bevölkerung nicht so gerne. Aber was nimmt der Bürger ohne zu murren nicht alles in Kauf, um die Welt vor dem Klimauntergang zu retten.

Die Strompreise schwankten stark. Strom musste nicht nur verschenkt werden. Es wurde sogar Geld an die abnehmenden Nachbarn mitgegeben. Es waren diesmal zwar nur einmal 2,49 €/MWh. Doch immerhin. Denn die – aufgemerkt – wurden zusätzlich zum ohnehin bereits verschenkten Strom gezahlt. Praktisch verschenkt wurde der Strom öfter. Insgesamt dreimal kratzte der Preis an der Null-Euro-Marke

Es war eine starke Exportwoche. Der Strom wurde bis auf einige wenige Stunden netto immer verkauft oder (mit Bonus) verschenkt. Einmal allerdings musste netto Strom importiert werden. Am Freitag, den 8.4.2022 fiel die Windstromerzeugung über Tag massiv ab. Als dann naturgemäß wegen des Sonnenuntergangs die PV-Stromerzeugung nachließ, war sie wieder da, die Strom-Versorgungslücke am Vorabend. Die konventionelle Stromerzeugung hatte nicht genügend Erzeugungs-Reserven bevorratet. Das ist meist beabsichtigt. Ein oder mehrere zusätzliche Kraftwerke in Betrieb zu nehmen – wobei nicht sicher ist, wie viel Strom am Ende tatsächlich benötigt wird –, wäre für die Betreiber teurer als der Stromimport. Zahlen muss ohnehin der Stromkunde. Dass der Stromimport ordentlich Geld kostet, muss nicht weiter betont werden. Alle Zahlen und Werte der 14. Analysewoche in dieser Übersicht KW14 zusammengefasst.

Detailanalysen

Bei der Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart handelt es sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Nutzen Sie den höchst empfehlenswerten virtuellen Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.). Ebenso wie den bewährten Energierechner.

Schauen Sie sich an, wie sich eine angenommene Verdoppelung (Original-Excel-Tabelle) bzw. Verdreifachung (Original-Excel-Tabelle) des Wind- und PV-Stroms auswirken würde.

Zum Schluss die Charts mit den Jahres- und Wochen Im-/Exportzahlen sowie der Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Der Chart mit der Stromerzeugung vom 1.1.2022 bis 19.4.2022 plus Verhältnis regenerativ zu konventionell erzeugtem Strom plus ausführliche Werteanalyse.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche ab 2016 in der jeweiligen Tagesanalyse. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vor allem auch die Im- und Exportwerte. Falls Sie den jeweiligen „Handelstagschart“ von Agora vermissen sollten: einfach über die verlinkte Agora-Chartmatrix aufrufen. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info ein sehr mächtiges Instrument, welches nochmals erweitert wurde:

  • Strom-Import/Export: Die Charts
  • Produktion als Anteil der installierten Leistung
  • Anteil der erneuerbaren und konventionellen Erzeugung am Bedarf
  • Niedrigster, höchster und mittlerer Strompreis im ausgewählten Zeitraum
  • NEU: Beitrag der regenerativen Stromerzeugung zum Bedarf

…sind neben anderem Bestandteil der Tools „Stromerzeugung und Bedarf", „Zeitraumanalyse“ sowie der Im- und ExportanalyseCharts & Tabellen. Schauen Sie mal rein und analysieren Sie mit wenigen Klicks. Die Ergebnisse sind sehr erhellend.

Ist ein Land mit hohen Stromexporten, zum Beispiel Deutschland, auch für Flautenzeiten gewappnet? Mit der Frage, ob Deutschland als Stromexporteur genügend Strom auch für die Zeit schwacher regenerativer Stromerzeugung zur Verfügung steht, befasst sich dieser Artikel ausführlich.

Was das „Osterpaket" von Klimaminister Habeck bringt, untersucht der Enexion-Artikel „Energiewende, das Osterpaket und 10 Tage Flaute im März 2022"

Tagesanalysen

Wichtige Info: In den Charts von Stromdateninfo ist Solarstrom gelb markiert und IMMER oben. Das bedeutet aber nicht, dass dies der Strom ist, der exportiert wird. Im Gegenteil. Wegen des Einspeisevorrangs wird dieser Strom, genau wie anderer regenerativ erzeugter Strom, bevorzugt in das Netz eingespeist. Zum Export bleibt praktisch nur konventionell erzeugter Strom übrig, der immer allein aus Netzstabilisierungsgründen benötigt wird. Gleiches gilt für zusätzliche Stromsenken, umgangssprachlich Stromverbraucher genannt. Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zum Beispiel erhöhen den Bedarf erheblich, so sie denn im geplanten Umfang realisiert werden sollten.

Dieser Strom wird aber durchaus nicht regenerativ gedeckt. Die Sonne scheint nicht mehr und länger, der Wind weht nicht stärker, nur weil zusätzlicher Strom benötigt wird. Deshalb wird der zusätzlich benötigte Strom immer zusätzlich konventionell erzeugt. Jedenfalls so lange, bis der „massive Ausbau“ der „Erneuerbaren“ plus Speicher realisiert wurde und 100 Prozent grüner Strom nicht nur im Durchschnitt, sondern auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.

Montag, 4.4.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,53 Prozent, davon Windstrom 53,47 Prozent, PV-Strom 8,67 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,40 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag ´Strom-Import/Export`.

Der Montag bringt viel Wind - und reichlich PV-Strom. Das Preisniveau ist entsprechend niedrig. Obwohl die Konventionellen die Produktion drosseln, kommt es zu einer Strom-Überproduktion, die den Preisverfall mit sich bringt. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4.4.2022 ab 2016.

Dienstag, 5.4.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,95 Prozentdavon Windstrom 40,12 Prozent, PV-Strom 5,37 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,46 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag ´Strom-Import/Export`.

Heute kommt es zu ersten Windstromeinbruch dieser Woche. Auch die Sonne schwächelt. Die Konventionellen müssen viel Strom produzieren, damit der Bedarf gedeckt werden kann. Entsprechend steigt das Preisniveau. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5.4.2022 ab 2016.

Mittwoch, 6.4.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66,47 Prozent, davon Windstrom 50,30 Prozent, PV-Strom 7,46 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,71 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag ´Strom-Import/Export`.

Am Mittwoch „erholen“ sich die Wind- und PV-Stromerzeugung wieder. Das Preisniveau sackt entsprechend ab. Nicht, weil der regenerativ erzeugte Strom so günstig wäre. Der Preis fällt, weil zu viel Strom im Markt ist. Und das obwohl die Konventionellen ihre Erzeugung herunterfahren. Warum wird nicht noch mehr gedrosselt? Antwort: Eine konventionelle Mindestproduktion (etwa 20% der Gesamtproduktion) ist aus Netzstabilitätsgründen unbedingt notwendig. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6.4. ab 2016.

Donnerstag, 7.4.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 74,02 Prozent, davon Windstrom 58,83 Prozent, PV-Strom 6,66 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,53 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Heute wieder starke Wind- und PV-Stromproduktion. Die Konventionellen verharren auf „niedrigem“ Niveau. Das Preisniveau fällt nochmals. Es werden zum Ende des Tages fast 0 €/MWh erreicht. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7.4. ab 2016.

Freitag, 8.4.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,56 Prozent, davon Windstrom 43,85 Prozent, PV-Strom 7,38 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,34 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Der Freitag beginnt mit einem stundenlangen Stromverschenken bei späterem Stromzukauf. Zwar zieht die konventionelle Stromerzeugung an. Die Strom-Vorabendlücke kann dennoch nicht verhindert werden. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8.4. ab 2016.

Samstag, 9.4.2022: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 69,06 Prozent, davon Windstrom 46,18 Prozent, PV-Strom 12,09 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,79 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Der Bedarf sinkt mit dem Beginn des Wochenendes. Weil die regenerative Erzeugung (deshalb) stark ist, fallen die Preise auf 0 €/MWh, werden kurzzeitig sogar negativ. Die konventionelle Erzeugung. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für die Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9.4 ab 2016.

Sonntag, 10.4.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,87 Prozent, davon Windstrom 39,41 Prozent, PV-Strom 14,64 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 11,82 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Sonntag: Bis 19:00 Uhr ist zu viel Strom im Markt. Die Preise sind entsprechend niedrig. Ab 17:00 Uhr geht dann die Post ab. Die Konventionellen bullern, was das Zeug hält. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.

Belege für die Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27.3. ab 2016.

Insgesamt behaupte ich, dass sich die Energiewende, welche bisher praktisch nur eine unvollendete Stromwende ist, Woche für Woche selber ad absurdum führt. Nur mit den Zahlen, die jede Woche in dieser Kolumne ausgewertet werden. Wer das nicht so sieht, möge bitte den Gegenbeweis antreten. Die Fakten liegen offen und klar auf dem Tisch.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. 

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über sechs Jahren den Politikblog www.mediagnose.de

 

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Rainer Hanisch / 19.04.2022

Hm, irgendwo im Netz fand ich kürzlich eine Verkaufsanzeige für eine Bockwindmühle. Nicht mehr das beste Stück - aber, wer weiß? Da einen Generator rein, muss ja bloß für einen privaten Zweipersonenhaushalt reichen, zuzüglich etwas “Flauten-Reserve”. Somit hätte ich wenigstens annähernd den Strombedarf gedeckt. Auf PV verzichte ich gern; zu geringer Wirkungsgrad, grade, wenn mehr Strom benötigt wird. Von Sendepause während der Nacht mal abgesehen. Nee, da ist Windmühle die bessere Alternative. Warum gab es eigentlich zu Zeiten, in denen die Windmühlen den Großteil nutzbarer Energie lieferten, so emsige Bemühungen, etwas zu finden, was kontinuierlich Energie bereitstellen konnte und nicht von den natürlichen Gegebenheiten abhängig war? Solar ist ja auch nicht prickelnd, auf keinen Fall bei niedrigen Temperaturen! Wasserkraft wäre in meinem konkreten Fall wohl das Optimum, in der Nähe führt ein Kanal vorbei. Dessen Wasser fließt unabhängig vom Klimawandel schön kontinuierlich.

Michael Schroeder / 19.04.2022

Was ist dem mit dem Strom in und aus den “Gefrierhühnchen”, da hört man gar nichts von. Ich denke nach Ostern geht das richtig ab…

Heiko Stadler / 19.04.2022

Den Stromwendern scheint das Problem mit dem Zuviel und Zuwenig durchaus bekannt zu sein. Eine wirklich interessante Technologie könnte der Redox-Flow-Speicher sein. Das ist ein Akkumulator, der die Energie nicht in den teuren Elektroden, sondern in der Flüssigkeit zwischen den Elektroden speichert. Beim Laden wird die Flüssigkeit reduziert und beim Entladen oxidiert (kalte Verbrennung). Der Wirkungsgrad beträgt etwa 70% und ist somit viel besser als bei der Wasserstoff-Elektrolyse. Vielleicht könnte die Achse darüber mal recherchieren.

WF Beck / 19.04.2022

War letztens in einem Elektrofachgeschäft, Michael Hofmann, interessant für sie. Da kam ein Kunde und wollte einen Eimer Strom kaufen. Der Verkäufer fragte, wollen sie Wechsel- oder Gleichstrom. Der geneigte gruene Kunde antwortete, Wechselstrom und selbstverständlich gleich. Ich muss doch heute abend das Stromloch auffüllen. So geht Realsatire in Klimawenderetterbuntland.

Dr. Mephisto von Rehmstack / 19.04.2022

Wie aus diesem Artikel deutlich wird, sind die EE Utopisten nicht einmal innerhalb ihres eigenen Beritts logisch: der Zubau weitere volatiler Quellen ist nicht nur unsinnig sondern sogar kontraproduktiv wie hier beschrieben. Deren inhärente Schwäche wäre nur mit Speichertechnologie zu mindest zum teil zu kompensieren. Genau aber dieser entscheidene Schwachpunkt wird nicht im mindestens ausreichend angegangen. Warum? Weil es ganz offensichtlich die Grenzen des ganzen Irrsinns aufzeigt: es gibt sie nicht, oder noch nicht (zu vernünftigen Kosten “craddle to grave”), es ist eben das ewige Dilemma der Elektrizität,  sie will sich einfach nicht speichern lassen. Es ist aber nicht so, daß das die Habecks und Graichens das nicht wüßten, im Gegenteil, sie wissen es nur zu gut, aber sie versuchen, diesen Grundfehler durch Hyperaktivität und Aktionismus zu kaschieren und ihren ........ zu retten. Diese ganzen Habeck Pläne scheitern schon an Material und Fachkräfte Mangel, das zu errechnen reichen Volkschulkenntnisse der Grundrechenarten, sie sind also nur Zeichen einer grandiosen Irrsinns im Endstadium! Bei Lanz durfte die Bundesbauministerin Gleiwitz (oder so) ihre gesamten Pläne zum Wohnungsneubau in aller Ausführlichlichkeit darlegen, die dann von einer Bauingenieurin mit einem Satz kommentiert wurden: alles nicht ausführbar. Eine entsprechende Kommentierung der Energiewende steht noch aus.

Michael Hofmann / 19.04.2022

Lieber Ludwig, völlig falsch-die Grünen meinten Strom in Eimern

Ludwig Luhmann / 19.04.2022

Was ist eigentlich aus dem Grünen Projekt geworden, Sonnenlicht in Jutesäcken zu bevorraten?

Helmut Driesel / 19.04.2022

  Ich sehe hier immer noch keine Windmühle am Horizont, der Zubau kann nicht so rosig sein. Vielleicht sollte man einen erfahrenen General als Bevollmächtigten installieren. Ich denke, mit ausreichend Windmühlen am Waldrand ließe sich sogar der Windbruch vermindern.  Der Strom wird exportiert, sogar, wenn die Versorgung im Lande schwächelt, da fragt man sich sich echt, wer das managt, das ist eine reife Leistung, Gratulation! Bisher jedenfalls. Werden nun gar keine Gasheizungen mehr gebaut, zum Gram der Heizungsbauer und Schornsteinfeger? Da bin ich echt gespannt, was sich die Spezis einfallen lassen. Wärmepumpe jedenfalls ist nicht ausreichend ausgereift und kann als Luxus betrachtet werden. Was ja nicht heißt, dass nicht kurzfristig jemand was Neues findet, ich glaube noch an das innovative Potential hierzulande. Warum ist der Clou mit den magnetischen Monopolen in den letzten 20 Jahren so konsequent verheimlicht worden?  Haben die Amis da den Daumen drauf? Ist das vielleicht militärisch relevant? Der Biden hat ja kürzlich geulkt, die Deutschen würden die russischen Raketen künftig mit Lasern abschießen. Daraufhin hat unsere Obersoldatin gleich Bomber bestellt, damit das mit dem Ulk nicht so auffällt, Geheimnis und so. Ich nehme aber an, die einzigen Geheimnisse der Bundeswehr sind ganz trivialer Art. Schälen die eigentlich immer noch Kartoffeln bis zur totalen Erschöpfung? Das war bei uns damals am meisten gefürchtet.

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