Rüdiger Stobbe / 31.12.2019 / 10:00 / Foto: Doenertier82 / 17 / Seite ausdrucken

Woher kommt der Strom? 51. Woche – und das Aus für Philippsburg II

Das Kalenderjahr ist praktisch zu Ende. Der 52. Artikel dieser Kolumne, der Abschluss des Analysejahres 2019, wird bereits im Jahr 2020 erscheinen. Die Vorweihnachtswoche, die heute Gegenstand der Betrachtungen ist, zeichnete sich durch eine – wen wundert es? – wechselhafte Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger aus. Wobei Sonnenenergie, auch das verwundert niemanden, fast keine Rolle spielt. Auch wenn Sie an den von uns Menschen gemachten Klimawandel glauben: So ist nun mal das Wetter in den gemäßigten Breitengraden. Keine Rede mehr von Dürre. Regen ohne Ende. Und keine Bange. Der nächste kräftige Winter kommt bestimmt. Vielleicht schon 2020. Denn der Winter ist heuer tatsächlich erst 10 Tage alt. Wir werden uns vielleicht noch wundern.

Wie auch immer, die konventionelle Stromerzeugung dieser Woche leistete wackere Nachführarbeit, um die Stromüberschüsse, die sich aus der Sprunghaftigkeit der erneuerbaren Stromerzeugung ergeben, und die sich daraus ergebenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Wenn wir bedenken, dass der komplette in Deutschland produzierte Kernkraftstrom bis Ende 2022 wegfallen soll, muss man schon fragen, ob die politisch Verantwortlichen noch ganz bei Verstand sind. Denn der wegfallende Atomstrom wird keinesfalls durch neue Windkraftanlagen ersetzt werden (können). Es wird Kohlestrom und importierter Atomstrom sein. Nicht die 11.000 Windkraftwerke à 3 MW Nennleistung, die als Ersatz bis 2022 gebaut werden müssten. Mit dem Abschalten der Kernkraftwerke wird gewaltiges Vermögen vernichtet. Von irgendwelchen meines Erachtens ohnehin absurden „Klimazielen“ möchte ich erst gar nicht reden. Die rücken in ganz weite Ferne. Jedenfalls dann, wenn korrekt gerechnet wird. Da allerdings haben unsere Weltenretter diverse Probleme. Es geht schließlich um Ideen und Gute Gedanken. Nicht um Fakten.

Fakten sind wie immer in der Detailtabelle der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart zu entnehmen.

Die Tagesanalysen

Sonntag, 15.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 71,05 Prozent

Wenig Bedarf, viel Wind: Die konventionellen Stromerzeuger können die Produktion nicht schnell genug drosseln. Also wird der Strom, der in Deutschland nicht benötigt wird, zum Teil quasi verschenkt. Zum Teil wird auch noch Geld mitgegeben. Wie bereits in der vergangenen Woche. Da waren es 5.000.000 Euro. An einem Tag. Am 8.12.2019 (s.u.).

Montag, 16.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 41,77 Prozent

Die Stromerzeugung durch Wind- und Sonnenkraftwerke – die Stromerzeugung durch Wasserkraft und Biomasse bleibt konstant, deshalb etwa 7 Prozent mehr als die Hälfte von 71,05 Prozent am 15.12.2019 – halbiert sich. Gut, dass die konventionellen Stromerzeuger nicht zu viel Strom weggenommen haben. Denn der Verbrauch steigt. So können ab etwa 7:00 Uhr auskömmliche Preise erzielt werden.

Dienstag, 17.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 44,85 Prozent

Im Verlauf des Tages steigt die Windstromerzeugung an. Mit der Folge, dass die Preise sinken. Ohne konventionelle Stromerzeugung würden die Lichter in Deutschland ausgehen. Auch an einem solchen Tag. Auch an einem Tag wie Sonntag. Nein, an jedem Tag. Das ist Fakt. Und damit keine Missverständnisse aufkommen. Der Prozentsatz Gesamtstromerzeugung meint auch nur genau die Stromerzeugung. An dem gesamten Energiebedarf Deutschlands, dem Primärenergiebedarf, tragen die Erneuerbaren insgesamt 18 Prozent bei. Vor allem Biomasse ist stark. Wind- und Sonnenenergie haben nicht mal einen Anteil von 5 Prozent. Wind 3 Prozent, Sonne 1,5 Prozent. 

Mittwoch, 18.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 40,26 Prozent

Am Nachmittag kommt es zu einer nicht vorhergesehenen Winddelle. Um 17:00 Uhr reicht der in Deutschland produzierte Strom tatsächlich insgesamt nicht aus, um den Bedarf zu decken. Es muss Strom importiert werden. Zum Wochenhöchstpreis von 54,19 € pro MWh. Für 881 MWh. Sind dann doch „nur“ 47.741 Euro. Sehen Sie sich den Im-/Exportchart an und achten Sie mal auf die Preise, die Frankreich für selbst importierten und dann an Deutschland exportierten Strom einnimmt.

Donnerstag, 19.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 51,32 Prozent

Wind- und Sonnenstromerzeugung verstetigen sich. Die konventionellen Stromerzeuger sorgen für ein ausgeglichenes Gesamtbild der Stromerzeugung. Der "Überschuss" besteht praktisch aus bereitgestellter und dann verkaufter Netzausregelungsreserve. Die Preise sind insgesamt zwar nicht auskömmlich. Wenigstens wird der Strom nicht verschenkt.

Freitag, 20.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 58,11 Prozent

Das Vorweihnachtswochenende wird eingeläutet. Der Strombedarf sinkt. Trotz heute nahezu „vorbildlich“ gleichmäßiger Stromerzeugung durch Wind und Sonne bleiben die Preise im Niedrigbereich. Es ist wohl zu viel Strom im Markt. 

Samstag, 21.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 52,46 Prozent

Der Markt und der Strom

Über Tag lässt die Windstromerzeugung etwas nach. Sonnenstrom gleicht dieses aber mehr als aus. Zum Sonnenuntergang – keine Sonnenstromerzeugung mehr – kommt es wie so oft in diesem Jahr zu einer Stromverknappung, welche den Strompreis ansteigen lässt. Der Im-/Export-Saldo ist gleichwohl noch positiv, so dass Deutschland unter dem Strich profitiert. 

Als Deutschland im Sommer dringend Strom benötigte, um die Versorgung der Nutzer sicher zu stellen, zahlte man schon mal gerne 141.570 Euro pro GWh Importstrom (Abbildung, bitte unbedingt anklicken. Es werden alle weiteren Abbildungen geöffnet). Insgesamt legte man vom 7. bis 9.6.2019 knapp 13.500.000 Euro hin, um den zeitweise dringend benötigten Importstrom zu bezahlen und überschüssigen Strom loszuwerden. Nun gut, es wurden auch 1.600.000 Euro eingenommen. Unter dem Strich waren es dann doch knapp 11.900.000 Euro, die der Stromkunde berappen musste. Zusätzlich zu den einheimischen Stromerzeugungskosten.

Am 8.12.2019, ziemlich genau ein halbes Jahr später, war es wieder mal soweit. Knapp 5.000.000 Euro (Abbildung 1) mussten auf den Tisch des Deutschlandhauses gelegt werden, damit der wegen unerwartet hoher Windstromerzeugung überschüssige Strom von unseren europäischen Nachbarn abgenommen wurde.

Fahrlässige Abschaltungen

Ab dem 1.1.2020 liefert das vorletzte Kernkraftwerk in Baden-Württemberg keinen CO2-freien Strom mehr (Abbildung 2). Damit wird die Versorgungssicherheit des Bundeslandes erheblich geschwächt. Lieferte Philippsburg 2 doch immerhin fast ein Viertel des Stroms, der in Baden-Württemberg pro Jahr benötigt wird. Durch erneuerbare Energieträger werden die nunmehr fehlenden 11 Terawattstunden (TWh) Strom ganz sicher nicht ersetzt werden. Ob das Ausland, insbesondere Frankreich genügend Atomstrom als Ersatz liefern kann bzw. wird, ist mehr als zweifelhaft. Also wird über eine extra neu gebaute Trasse Kohlestrom aus dem Rheinischen Braunkohlerevier nach Baden-Württemberg geliefert. Mitte des Jahres 2020 wird voraussichtlich das hochmoderne Kohlekraftwerk Datteln 4 in NRW ans Netz gehen.

Auf der anderen Seite wurde die Rettung der Welt in Deutschland wie nirgendwo sonst auf der Welt hochgeschaukelt. Hier in Deutschland wurden Milliarden und Abermilliarden Euro in eine Energiepolitik gesteckt, deren Ergebnisse höchst ernüchternd sind. Es sollen gleichwohl viele weitere Milliarden Euro in das "Energiewende" genannte Projekt gesteckt werden. Weil man erkannt hat, dass Industrie, dass Wirtschaft, dass das moderne Leben einer hochentwickelten Gesellschaft viel Energie benötigt, will die gegenwärtige Politik diese Gesellschaft so umbauen, dass kaum noch Energieerzeugung durch Verbrennung = CO2-Ausstoß stattfindet. Energiegewinnung mittels Kernkraft ist bereits abgeschafft.

Jetzt ist die Kohleverstromung dran. Jeder, der eins und eins zusammenzählen kann, erkennt, dass ein Ersatz der dann fehlenden Energie durch erneuerbare Energieträger mittels Wind- und Sonnenkraftwerken auf dem Boden des Deutschland genannten Landes vollkommen unmöglich ist. Kurz und gar nicht gut, Deutschlands Politikeliten sind kräftig dabei, den Wohlstand des Landes zu reduzieren, Deutschland Zug um Zug zu deindustrialisieren. Autoindustrie und Maschinenbau zum Beispiel, die Wohlstandsstützen Deutschlands, erleiden einen massiven Niedergang. Hunderttausende Arbeitsplätze gehen verloren.

Unter dem Strich bedeutet das nichts anderes, als dass der „durchschnittsverdienende plus bis zu 100 Prozent mehr Verdienst-Bürger“ und selbstverständlich auch und besonders die weniger verdienenden Menschen erhebliche Wohlstandsverluste erleiden werden. Das Auto praktisch für jede Familie ist in Zukunft Vergangenheit. Willfährige Medien (Wichtige Ausnahme: Abbildung 3), liefern täglich die notwendige Unterstützung, die Narrative, damit das Projekt "Energiewende zwecks Rettung der Welt" von der Bevölkerung auch bloß goutiert – und bezahlt – wird. Kämen die Menschen dahinter, mit welcher Unverfrorenheit sie hinter das langsam erlöschende Licht geführt werden, würden sie sich wehren. 

Warnungen vor Blackout 

Bemerkenswert ist, dass just zum Jahresende die Warnung (Abbildung 4) und, damit verbunden, die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen für den Fall eines Blackouts durch das THW thematisiert werden. Schauen Sie sich den Punkt an. Dort finden Sie auch eine Vorsorgeempfehlung des Bundes (Abbildung 5). Für alle Fälle. Und ein sorgenfreies Jahr 2020.

Ordnen Sie Deutschlands CO2-Ausstoß in den Weltmaßstab ein. Zum interaktiven CO2-Rechner: Hier klicken.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de 

Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

 

Rüdiger Stobbe betreibt seit über 3 Jahren den Politikblog  www.mediagnose.de

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netiquette:

Esther Burke / 31.12.2019

Lieber Herr Stobbe,  bin Ihnen so dankbar für Ihre wöchentlichen Informationen ! Wünsche Ihnen & uns allen ein gutes Jahr 2020 - dass uns die Kraft nicht ausgehen möge , und Mut und Freu(n)de !

Karl Stocker / 31.12.2019

Nicht zu vergessen,in der Schweiz wurde auch gerade ein AKW abgeschaltet!Die Reserve aus dem Auslans schwindet also auch dahin…

toni Keller / 31.12.2019

Mer hawwes jo, scheint das neue Motto in Baden Württemberg zu sein. Wie es allerdings Schwaben mit ihrem Gewissen vereinbaren können, etwas wegzuwerfen, was noch gut ist, was noch hebt, wie die Badener sagen oder , was mer noch brauchet ko, wie die Schwaben zu sagen pflegen, das will mir nicht in den Kopf.

Bernd Ufen / 31.12.2019

Und hier noch einmal ein Knaller zum Jahreswechsel: “Die Energiewende, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zum Schutz des Klimas beitragen solle, setze den Ausstieg aus Kernkraft und Kohle voraus und baue auf Erneuerbare Energien”. Das ist nicht etwa die Aussage eines grünen Fanatikers, sondern des Mitarbeiters eines Norddeutschen Stadtwerks in der Öffentlichkeit. Ein Bürger, der solche Fachleute in seiner Gemeinde hat, braucht keine Feinde mehr! Herr Stobbe, vielen Dank für Ihre Arbeit, die ich sehr schätze. Es wird ein hartes Jahr werden, trotzdem wünsche ich alles Gute!

Andreas Rochow / 31.12.2019

Die Analysen sind anschaulich und entsprechend nachvollziehbar. Mir fehlt ein Index, der die Schwankungen knackig darstellt, ähnlich dem Anlegerstressfaktor bei Aktien und Aktienfonds. - Im Grunde ein Skandal, dass der Energieversorger des selbsternannten “Exportweltmeisters” und “Vorreiters” sich auf Lieferanten einlässt, die liefern, wann sie wollen und nicht wenn man sie braucht! Es ist ebenfalls unglaublich, dass man diesen Schlendrian mit Steuergeldern “fördert”, und den Stromkunden nochmal mit Preissteigerungen belastet, weil ein Gesetz mit dem bescheuerten Namen “Erneuerbare Energien” rechtskräftig geworden ist. Die Sonnen- und Wind-Oligarchen sind Parasiten dieser Gesellschaft. Wegen der weiter steigenden CO2-Emissionen sollten schnellstens Subventionen und Abnahmegarantien beendet werden! Die Speicherung darf nicht das Problem der Energieversorger oder der Netzbetreiber sein. Vielmehr haben sich die Windmüller und Solarwirte mit einer Speicherkapazität auszustatten, die es ihnen ermöglicht, ihr Produkt kontinuierlich anzubieten! Das ist eigentlich selbstverständlich, allerdings im EEG so nicht vorgesehen! Was ist das für eine lausige Regierungsarbeit! Mit Propaganda (Agora Energiewende, Agora Verkehrswende) kann man Naturgesetze nicht vergewaltigen, keine Aluminiumhütte und keine Backfabrik betreiben. Und woher soll der Strom für die spinnerte millionenstarke E-Mobilflotte kommen? Wenn Merkels Energie erneuerbar ist, fress ich einen Besen, Ihr linksgrünen Spinner seid zerstörerische Großbetrüger und spielt mit dem Blackout-Risiko!

A. Ostrovsky / 31.12.2019

Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Das Schlüsselwort heißt Lastabwurf. Große Stromverbraucher abschalten. Beispielsweise den WDR…...

Hans-Peter Dollhopf / 31.12.2019

Trostlos für PV-Anlagenbesitzer ist der Umstand, dass die normal ausgestattete Solaranlage beim Blackout nicht mehr produziert, da der im Wechselrichter gesetzlich vorgeschrieben verbaute NA-Schutz “ständig Spannung und Frequenz des Versorgungsnetzes auf Einhaltung der vorgegebenen Toleranzen überwacht und bei einer vorgegebenen Abweichung die Anlage allpolig vom Versorgungsnetz trennt” (Wikipediazitierung). Man müsste schon eine sogenannte Ersatzstromfunktion hinzugekauft haben, die aber zusätzlich noch “Kobold”(tm) mit entsprechendem Batteriewechselrichter kostet. Dann allerdings rentiert sich der gesamte Spaß während der Anlagenlebensdauer fast nie mehr. Die Situation ist diese: Wir haben irre hohe Strompreise für alle Kunden, weil unter anderem Millionen private Solaranlagen durch den gesetzlich vorgeschriebenen Kostenbestandteil der EEG-Umlage über jede einzelne am Stromzähler gezählte Kilowattstunde mitfinanziert werden. Mit wachsendem Anteil von Solarstrom im Mix, mit jeder zusätzlichen Solaranlagen beim gleichzeitigen Wegfall der bisherigen Fossilen, wird der große Blackout jedoch immer etwas wahrscheinlicher, doch wenn der Strom dann ausfällt, mag die Sonne noch so auf sein Dach scheinen, föhnt sich der Anlagenbesitzer auch nicht mehr. Ökonomisch steigt die Abhängigkeit vom stabilen Netz wegen des Amortisierungszwanges sogar. PV-Anlagen mit “Kobold”(tm)-Ausstattung (Scherz beiseite: Batterie inkl. eigenem Wechselrichter) sind ohne Ersatzstromfunktion, trotz Speicher, beim Netzausfall ebenso tot! Wie doof ist das alles denn? Mit dem Kauf einer PV wird man zwar von steigenden Strompreisen weniger belastet, war aber überhaupt nie autark im Sinne von selbstversorgt. Im Gegenteil. Das alte grüne Argument vom Vorteil der Dezentralisierung der Erzeugung war immer heiße Luft. Der Ausfall führt im betroffenen Raum automatisch zum zusätzlichen Wegfall dieser irre teueren privaten Kapazitäten mit Müll-Nachhaltigkeitswert.

Dr. Joachim Lucas / 31.12.2019

Die Alliierten haben im 2. Weltkrieg versucht durch Bombardierungen von Schweinfurt die Kugellagerindustrie Deutschlands lahmzulegen, um jede motorisierte Bewegung unmöglich zu machen. Dabei geht das viel einfacher und radikaler, wenn man die Energieversorgung eines Landes komplett lahmlegt. Wie das dann aussieht, zeigen wir jetzt mal allen, aber gründlich.

Gerd Körner / 31.12.2019

@ Jürgen Probst: Ich kann ihren Wunschgedanken sehr gut nachvollziehen, aber er wird nichts bringen. Denn kommt es tatsächlich mal zu einem Blackout, dann werden unsere Volksverdummer immer noch heiß duschen und in ihren vollausgestatteten Elfenbeintürmen mit Notstromaggregaten heizen können, während unsereiner sich den Arsch abfriert und nach 2 Tagen nicht mehr weiß wohin er noch hinscheißen darf.

Detlef Fiedler / 31.12.2019

Hallo Herr Stobbe.  Herzlichen Dank für Ihre hervorragende Arbeit mit dieser Kolumne. Anlässlich der Abschaltung von Philippsburg II soll es dort eine “Abschaltparty” von Atomkraftgegnern gegeben haben. Wir dürfen nun alle sehr gespannt sein, ob die selben Leute, im Falle eines Blackouts, bei sich zu Hause dann auch eine Abschaltparty machen. Den Machern und Autoren der Achse, sowie allen Lesern und Kommentatoren, einen guten Rutsch und ein glückliches Neue Jahr.

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