Rüdiger Stobbe / 27.12.2022 / 11:00 / Foto: Doenertier82 / 6 / Seite ausdrucken

Woher kommt der Strom? 50. Analysewoche 2022

Das Ende der Kalten Dunkelflaute ist da. Drei Wochen hatte sie Deutschland/Europa im Griff. Deutschland produziert zu viel konventionellen Strom. Der Preis fällt weiter.

Ein Leser schrieb vergangene Woche: Irre, wer soll das alles anklicken? Na, ich jedenfalls nicht. Ich weiß eh, dass die grüne Ideologie nicht umsetzbar ist. Die Frage ist korrekt. Die Schlussfolgerung ebenfalls. Warum aber gibt es überhaupt so viele Verlinkungen? Weil es sich bei den wöchentlichen Analysen, die seit Januar 2019 erscheinen, um wissenschaftsbasierten Journalismus handelt. Ziel dieser von mir MEDIAGNOSE genannten Form des journalistischen Arbeitens ist es, aufgestellte Thesen, verwendete Werte und Zahlen usw. möglichst genau zu belegen. So, wie das in seriösen wissenschaftlichen Publikationen der Fall ist.

Deshalb die vielen Verlinkungen, die es dem interessierten Betrachter ermöglichen, die von mir aufgestellten Behauptungen nachzuvollziehen. Kurz: Der Leser muss nicht „glauben“, er kann „erkennen“, wie ich zu meinen Ergebnissen komme. Dabei ist das „Nachvollziehen“ eine Option und nicht zwingend. Deshalb hat der Leser oben recht mit seiner Vorgehensweise. Die meisten Leser rezipieren meine Kolumne „quer“. Sie beschränken sich auf die für sie wesentlichen Aspekte. Aber, und das ist das Wichtige, wer will, kann überprüfen, ob die gemachten Aussagen stimmen, ob sie plausibel sind. Das ist wissenschaftsbasierter Journalismus. 

Die Kalte Dunkelflaute begann am 29. November 2022 und endete am 18. Dezember 2022. Knapp drei Wochen hatte sie Deutschland fest im Griff. Die Windstromerzeugung lag bei 12 Prozent. Photovoltaik lieferte 1,1 Prozent des Bedarfs. Erdgas war der Energieträger, der mit 25,6 Prozent den meisten Strom lieferte. Gefolgt von Braunkohle (21,6 Prozent) und Steinkohle (19 Prozent). Das sind die nackten Fakten. Ohne den mittels fossiler Energieträger erzeugten Strom wäre Deutschland am Ende gewesen. Das Ende der Kernkraft am 15. April 2023 wird bedeuten, dass die Erdgasverstromung weiter zunehmen wird. Der CO2-Ausstoß lag im Dunkelflautenzeitraum bei 559 g/kWh. Deutschland exportierte knapp 1,5 TWh netto. An welche Länder exportiert wurde, die Länder, aus denen Strom importiert wurde sowie die diversen Strompreise, all das kann mit dieser Tabelle analysiert werden. Der Strompreisverlauf seit dem Kanzlermachtwort vom 17. Oktober 2022, in dem man die Absenkung des Strompreises bis zum 11. November 2022 erkennt. Dem Tag, an dem der Ausstieg aus der Kernenergie vom Bundestag beschlossen wurde.

In der 50. Analysewoche (50. KW-Factsheet) liegt  das Ende der Kalten Dunkelflaute. Bei der Agora Zukunftsprognose sieht das so für das Jahr 2030 mit 68 Prozent Ausbaugrad Erneuerbare und das Jahr 2040 mit 86 Prozent Ausbaugrad Erneuerbare aus. Es ist trotz weiterer Milliardeninvestitionen in die sogenannten „Erneuerbaren“ ein Ergebnis, das man, ohne böswillig zu sein, immer noch als desaströs bezeichnen muss. Der Strompreis ist mit durchschnittlichen 369 €/MWh etwas höher als in der Vorwoche. Warum? Schauen Sie hier! Der Strompreisverlauf seit dem Kanzlermachtwort vom 17. Oktober 2022.

Detailanalysen

Bei der Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart handelt es sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Nutzen Sie den höchst empfehlenswerten virtuellen Energiewende-Rechner. (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) Ebenso den bewährten Energierechner.

Schauen Sie sich an, wie sich eine angenommene Verdopplung (Original-Excel-Tabelle) beziehungsweise Verdreifachung (Original-Excel-Tabelle) des Wind- und Photovoltaik- (PV)Stroms auswirken würde. Beachten Sie bitte, dass der Strom bei entsprechender Kennzeichnung im Chart (= 1) oft eben nur im Tagesdurchschnitt ausreicht.

Man erkennt, dass zum Beispiel gut 40 Prozent regenerative Stromerzeugung im Jahr 2021 nur ein Durchschnittswert sind und dass die knapp 50 Prozent im Jahr 2020 trotz Zubaus weiterer regenerativer Stromerzeugungsanlagen durchaus nicht sicher erreicht werden (1. Januar bis 18. Dezember 2022 = 45,7 Prozent). Das physikalisch-technische Problem: Weht der Wind schwach, wird auch bei Vervielfachung der Windkraft- und PV-Anlagen weiter wenig Strom produziert. Weht er hingegen richtig stark, wird sehr, sehr viel Strom produziert. Dann müssen die Windkraftanlagen unter Umständen aus dem Wind genommen, abgeregelt werden. Was das kostet, wie sich die diversen Regulierungsnotwendigkeiten (Eisman) bei einer Stromversorgung mit „Erneuerbaren“ bei den Kosten auswirken, wird hier behandelt.

CO2-Ausstoß bleibt auf hohem Niveau

Die Betrachtung der CO2-Emissionen dieses Jahres offenbart, dass sich Deutschland wieder in die Regionen des Jahres 2018/19 bewegt = über 400 g CO2/kWh. Die KW 50 des Jahres 2022 bringt es auf 549 g/kWh. Meine Prognose: Bis zum Ende des Jahres wird der CO2-Ausstoß weiter hoch bleiben. Im Jahr 2023 wird eine nochmalige Steigerung ohnehin der Fall sein. Da braucht es keinen Propheten. Das Kernkraftwerke-Aus bedeutet noch mehr Ersatz- und Ergänzungsstrom aus Gas- und Kohlekraftwerken.

Die Tabellen mit den Import- und Exportzahlen plus Chart vom 1. Januar 2016 bis zum 18. Dezember 2022 sowie der Vortrag von Professor Georg Brasseur von der TU Graz sind sehr erhellend. Professor Brasseur folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Die WiSo-Dokumentation zum Blackout ist dank Professor Harald Schwarz von der BTU Cottbus und diversen Energiewendeprotagonisten (Mindset-GraichenKemfertPaech) in jeder Hinsicht – realistische Einschätzungen/spinnerte Träumereien – informativ. Dass die Energiewende faktisch gescheitert ist, veranschaulicht Professor Fritz Vahrenholt in seinem Vortrag beim „Berliner Kreis in der Union“.

Am 13. Dezember 2022 erschien der Enexion-Artikel Energiekrise – Wärmepumpen & Mehr. Ein Ausschnitt:

„Hinzu kommt, dass Wärmepumpen nur dann “grün” sind, wenn regenerativ erzeugter Strom per Wind, Solar oder – unsere Meinung – per Kernkraft zum Betrieb erzeugt wird. Dieser notwendige grüne Wind- und PV-Strom ist aktuell nicht mal in dem Umfang vorhanden, um den heutigen Strombedarf – ohne Wärmepumpen, ohne E-Mobilität – zu decken. Dementsprechend werden Wärmepumpen in den nächsten Jahren mit fossilem Strom betrieben werden und haben deshalb praktisch keinerlei Dekarbonisierung-Funktion. Was im Übrigen auch für die E-Mobilität gilt. Die Idee große Mengen zusätzlicher Stromverbraucher zu installieren, Millionen Elektro-Autos in den Markt zu drücken, ohne den notwendigen regenerativ erzeugten Strom bereitstellen zu können, ist höchst fragwürdig. Der aufmerksame Betrachter fragt sich, wem das nutzen soll. Die Dekarbonisierung wird jedenfalls nicht vorangetrieben werden. Im Gegenteil."

Ich möchte wieder und besonders auf einen Artikel hinweisen, der auf der Achse erschienen ist und mögliche Folgen einer intensiven Stromerzeugung per Windkraft thematisiert: Wenig Wind durch Windkraft heißt Dürre und Starkregen! Kann es sein, dass gerade Windkraftwerke die Energiewende konterkarieren?

Sehr zu empfehlen, aber leider hinter der Bezahlschranke ist der FAZ-Artikel vom 8. Oktober 2022: ZU BESUCH BEI TRANSNETBW – Stromversorger kämpft gegen Blackout-Gefahr.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche, möglich bis 2016, in der jeweiligen Tagesanalyse unten. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vor allem auch die Im- und Exportwerte. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Das Analysewerkzeug stromdaten.info ist ein sehr mächtiges Instrument, welches mit dem Tool Fakten zur Energiewende nochmals erweitert wurde. Falls Sie die Agora-Handelstage vermissen: bitte die in den Tagesanalysen verlinkte Agora-Chartmatrix aufrufen.

Wichtige Info zu den ChartsIn den Charts von Stromdateninfo ist Solarstrom gelb markiert und immer oben, oft auch über der Bedarfslinie. Das bedeutet aber nicht, dass dies der Strom ist, der exportiert wird. Im Gegenteil. Wegen des Einspeisevorrangs wird dieser Strom, genau wie anderer regenerativ erzeugter Strom, bevorzugt in das Netz eingespeist. Zum Export bleibt praktisch nur konventionell erzeugter Strom übrig, der immer allein aus Netzstabilisierungsgründen benötigt wird. Gleiches gilt für zusätzliche Stromsenken, umgangssprachlich Stromverbraucher genannt.

Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zum Beispiel erhöhen den Bedarf erheblich, so sie denn im geplanten Umfang realisiert werden sollten. Der hierfür zusätzlich benötigte Strom wird aber durchaus nicht regenerativ gedeckt. Die Sonne scheint nicht mehr und länger, der Wind weht nicht stärker, nur weil zusätzlicher Strom benötigt wird. Deshalb wird der zusätzlich benötigte Strom aktuell immer zusätzlich konventionell erzeugt. Jedenfalls so lange, bis der „massive Ausbau“ der „Erneuerbaren“ plus Speicher realisiert wurde und 100 Prozent grüner Strom nicht nur im Durchschnitt, sondern auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.

Tagesanalysen

Montag, 12.12.2022Anteil Wind- und PV-Strom 9,51 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 20,19 Prozent, davon Windstrom 7,72 Prozent, PV-Strom 1,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,68 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Wochenanfang [2030; 2040]: Wenig Windstrom, kaum PV-Strom. Die Konventionellen „bullern“. Der Strompreis ist hoch. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12. Dezember ab 2016.

Dienstag, 13.12.2022Anteil Wind- und PV-Strom 15,62 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 25,40 Prozent, davon Windstrom 13,47 Prozent, PV-Strom 2,15 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,78 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Dienstag [20302040]: Die PV-Stromausbeute bleibt gering. Die Windstromerzeugung zieht ab 14:00 Uhr an. Die Konventionellen erzeugen nicht mehr ganz so passgenau wie am Montag. Ab 17:00 Uhr stürzt der Strompreis regelrecht ab. Noch stärker als am Vortag. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13. Dezember ab 2016.

Mittwoch, 14.12.2022Anteil Wind- und PV-Strom 15,36 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 25,49 Prozent, davon Windstrom 14,34 Prozent, PV-Strom 1,03 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,13 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Der kleine Windbuckel in der Nacht zum Mittwoch [20302040] löst sich auf. Die PV-Stromerzeugung liegt brach. Stromimport wird notwendig. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden. Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14. Dezember ab 2016.

Donnerstag, 15.12.2022Anteil Wind- und PV-Strom 16,67 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 26,89 Prozent, davon Windstrom 15,31 Prozent, PV-Strom 1,36 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,22 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Auch heute [20302040] ist die Stromerzeugung mittels Wind und Solar ein Desaster. Wieder wird, wenn auch wenig Strom importiert. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15. Dezember ab 2016.

Freitag, 16.12.2022Anteil Wind- und PV-Strom 8,37 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 19,56 Prozent, davon Windstrom 7,21 Prozent, PV-Strom 1,16 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,19 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Am heutigen Freitag geht die Windstromerzeugung noch mal Richtung Null. Eine Menge Importstrom wird eingekauft. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Dezember ab 2016.

Samstag, 17.12. 2022Anteil Wind- und PV-Strom 14,56 Prozent. Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 26,22 Prozent, davon Windstrom 13,4 Prozent, PV-Strom 1,16 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,66 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Zunächst [20302040] zieht die Windstromerzeugung offshore an, dann folgt der Onshore-Strom. Der Bedarf sinkt, der Preis fällt. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Dezember ab 2016.

Sonntag, 18.12.2022Anteil Wind- und PV-Strom 31,60 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,80 Prozent, davon Windstrom 30,35 Prozent, PV-Strom 1,25 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 11,20 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Das Ende der Kalten Dunkelflaute [20302040] ist da. Drei Wochen hatte sie Deutschland/Europa im Griff. Deutschland produziert zu viel konventionellen Strom. Der Preis fällt weiter.

Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. Dezember ab 2016.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.

 

Rüdiger Stobbe betreibt den werbefreien Politikblog www.mediagnose.de.

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Helmut Driesel / 27.12.2022

  Danke, dass Sie mal die Durchschnittswerte für die Dunkelflaute heraus gerechnet haben, verehrter Herr Stobbe. An den windstärksten Tagen des Jahres 2022 wurden übrigens bei 57 installierten GW an Land nur 37GW maximal eingespeist (laut Agora-Energiewende). Der Rest wurde abgeschaltet oder ging irgendwie auf dem kurzen Dienstweg verloren. Das sind 35%, über die niemand spricht, also annähernd der Goldene Schnitt, wenn man das gerne hört. Egal ist das nicht. Es sollte auch in die Habeck-Phantasien Eingang finden.

Hermann Sattler / 27.12.2022

Allein für ihre Mühe und Sorgfalt 100 Punkte. Kaum ein Normale könnte die Fakten so präzise und Aussage kräftig darstellen. Bitte bleiben sie dran. Jeden Monat greift der allgemeine Durchblick mehr. Die Foren wirken.

Hjalmar Kreutzer / 27.12.2022

Sehr geehrter Herr Stobbe, zum Jahresende einfach nochmals Respekt, Anerkennung und herzlichen Dank für Ihre kontinuierliche und unermüdliche Dokumentation und Beweissicherung. Ja, wegen dieser Belege kommen Sie um die Links nicht herum, die ich zugegebenermaßen auch nicht alle nachvollziehe. Man darf ja träumen und hoffen: Mögen diese einmal als Beweismittel dazu dienen, die ehemals und aktuell Verantwortlichen wegen schweren Eingriffs in unsere Energieversorgung dorthin zu bringen, wohin sie in einem funktionierenden Rechtsstaat gehören würden, und das bei grundsätzlich kaltem Wasser zum Waschen und einem Waschlappen „für alles“. Seifen o.a. Waschtenside werden wegen der „Klimaschädlichkeit“ des Herstellungsprozesses und Schädigung der Gewässer nicht gestattet. Letzteres selbstverständlich vorzeitiger Silvesterscherz :-)

Andrea Koch / 27.12.2022

Vielen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit!

Claudius Pappe / 27.12.2022

Lieber Herr Stobbe, vielen Dank für ihre Mühe. Ich und vielleicht 5 % der Deutschen verstehen ihre Zahlen, denn wir können noch selbst rechnen und denken. Uns ist klar das wir ( Deutschland ) am Ende sind, nicht nur bei der Stromproduktion. Leider lesen die restlichen 95 % der Deutschen ihre Berechnungen nicht, sondern glauben der Regierung und den NGO s der linken woken Religion. Wir kaufen jetzt das Gas das Russland an Indien, Türkei usw. billig verkauft und diese Länder uns es teuer weiterverkaufen…...... so dumm ist unsere Regierung.

Dr. Joachim Lucas / 27.12.2022

Wer das als Privatmensch oder als Unternehmer sieht, was hier läuft, muss hier weg. Das werden Zustände wie nach dem 2. Weltkrieg 1946-1949. Was Ideologie anrichten kann, konnte man als jüngerer Mensch bisher nur aus Büchern nachvollziehen. Jetzt dürfen die es in Zukunft selbst erleben. Es ist hoffnungslos solange die Grünen hier in D irgendwie mitreden können.

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