Rüdiger Stobbe / 27.08.2019 / 10:00 / Foto: Doenertier82 / 9 / Seite ausdrucken

Woher kommt der Strom? 33. Woche – Belgiens Atomausstieg

Die Wind- und Sonnenstromerzeugung der 33. Woche schwankte stark. Deshalb kamen die deutschen Kraftwerksbetreiber mit dem Zu- und Abschalten konventioneller Kraftwerke nicht nach. Folge war eine fast über die ganze Woche anhaltende Stromunterdeckung, die nur zur Mittagsspitze knapp unterbrochen wurde. Am 16.8.2019 reichte es aber auch dafür nicht. 

Diese Woche bringt die Probleme, die sich bei einer Stromversorgung mit den stark volatilen Energieträgern Wind und Sonne ergeben, kompakt auf den Punkt. Mal ganz viel Windstrom, mal viel Windstrom, aber wenig Sonnenstrom, mal von beiden recht wenig oder viel usw. Hinzu kommen die Bedarfsschwankungen. Diese Gemengelage ist kaum kalkulierbar. Jedenfalls nicht so, dass einer schwankenden regenerativen Stromerzeugung immer die exakt benötige Menge konventionell erzeugter Strom zugesteuert werden kann. Hinzu kommen Preisverläufe, die es rein wirtschaftlich sinnvoll erscheinen lassen, z.B. die Kohleverstromung in manchem Kraftwerk erst gar nicht anzuwerfen.

Der bedarfsschwache Sonntag wartete mit einer Wind- und Sonnenstromerzeugung auf, die den Strombedarf weit überstieg. Folge: Zeitweise negative Strompreise. Am Donnerstag schien die Sonne recht wenig auf die Solarpaneele. Trotz zufriedenstellender Windstromerzeugung konnte der Bedarf insgesamt nicht mit einheimischer Stromproduktion gedeckt werden. Vor allem das kleine Nicht-EU-Land Schweiz und Frankreich sorgen dafür, dass die Lichter in Deutschland nicht ausgehen. Sie lassen sich das auch recht ordentlich bezahlen, wie Sie unten sehen werden. Mit dieser Tabelle und dem daraus generierten Chart werden detaillierte Zahlen zur Stromerzeugung Deutschlands in der 33. Woche geliefert.

Sonntag, 11.8.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 55,00 Prozent

Dieser Sonntag wird als Lehrstück in die Stromerzeugungsgeschichte 2019 eingehen. Eine gute Offshore-Windstromerzeugung und eine sehr gute Sonnenstromerzeugung bewirken trotz leicht abnehmender Onshore-Windstromerzeugung plus konventioneller Stromerzeugung – die immer nötig ist – eine Gesamtstromerzeugung, welche über den relativ geringen Sonntagsstrombedarf weit hinausgeht. Mit der Folge, dass von 10:00 bis 15:00 Uhr Strom exportiert werden muss. Auch nach Frankreich und in die Schweiz: Um 15:00 Uhr wurde der Strom praktisch – ohne Bonus – verschenkt. Von 10:00 bis 14:00 Uhr wurden zu den 15 GWh Exportstrom in die Schweiz und Frankreich noch gut 280.000 € „draufgepackt“, damit der Strom genommen wird. Am gleichen Tag, es ist immer noch Sonntag, benötigt Deutschland Strom. Ab 16:00 Uhr. Hauptlieferanten sind neben Dänemark und Schweden: Frankreich und die Schweiz. Ertrag für die gut 30 GWh, die beiden Länder geliefert haben: Gut 1,231 Millionen €. Nachprüfen können Sie meine Zahlen hier. Fazit: Mit Stromhandel lässt sich gut Geld verdienen. Der deutsche Stromkunde zahlt. Zusätzlich und selbstverständlich auch noch die garantierten Vergütungen an die Wind- und Sonnerstromerzeuger, für die Herstellung des mit oder ohne Bonus verschenkten Stroms. 

Montag, 12.8.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 47,97 Prozent 

Wenig Sonne, der Wind nimmt ab. Der Bedarf aber steigt: Stromunterdeckung. Zur Mittagsspitze reicht die Stromerzeugung Deutschland nicht  mal, um die Netzausregelungsreserve darzustellen. Deshalb muss zusätzlich Strom – natürlich hauptsächlich aus der Schweiz und Frankreich – importiert werden.

Dienstag, 13.8.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 50,00 Prozent

Etwas mehr Sonnenstrom, etwas mehr Windstrom als am Vortag wird heute produziert. Doch auch der Bedarf steigt. Deshalb ein ähnliches Bild wie am Montag.

Mittwoch, 14.8.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 49,15 Prozent

Der Wind flaut ab, die Sonne scheint: Ein feiner Sommertag. Nur nicht für die Windstromerzeugung. Die braucht es aber vor allem auch dann, wenn die Sonne aus Tageszeitgründen nicht scheint. Deshalb auch heute nur eine etwas über dem Bedarf liegende bundesdeutsche Stromerzeugung zur Mittagsspitze.

Donnerstag, 15.8.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 57,85 Prozent

Die Windstromerzeugung zieht an. Doch heute bleibt die Sonnenstromerzeugung zurück. Deshalb bundesdeutsche Stromproduktion mal so: Fast den ganzen Tag muss importiert werden. Dies allerdings zu moderaten Preisen.

Freitag, 16.8.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 51,72 Prozent  

Der Wind flaut wieder ab, dafür steigt heute die Sonnenstromproduktion. Vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang fehlt Strom, der zugekauft werden muss. Ein bekanntes Bild der letzten Wochen. Es ist sozusagen das Sommerbild.

Samstag, 17.8.2019Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 63,06 Prozent

Wochenende: Der Bedarf sinkt, der erzeugte Strom reicht weitgehend. Der Wind reißt die „fehlende Sonne“ raus. Wegen der Netzausregelungsreserve finden dennoch Im- und Exporte statt.

20 Jahre geplanter Atomausstieg Belgien 

In Belgien – fast 50 Prozent Atomstromanteil an der Gesamtstromversorgung – wurde der Atomausstieg bereits Ende des letzten Jahrtausends in Form einer Laufzeitbegrenzung der Kernkraftwerke auf 40 Jahre initiiert. Gesetz wurde er 2003. Sieben Meiler werden in Belgien betrieben. Darunter auch die wegen angeblicher Risse als Pannenmeiler verunglimpften Blöcke Doel 3 und Tihange 2, welcher  etwa 60 Kilometer von Aachen entfernt ist. Vor allem eine deutsche Anti-Tihange-Bewegung ist recht aktiv. Die geforderte "sofortige" Abschaltung wurde allerdings nicht erreicht. Weder die Landesregierung NRW, noch die Bundesregierung sehen eine tatsächliche Gefährdung der Bevölkerung. Es ist wahrscheinlich, dass eine Verlängerung der Laufzeit mindestens zweier Meiler über 2025 hinaus beschlossen werden wird. Doel 1 (1974) und Doel 2 (1975)  müssen lt. einem EuGH-Urteil auf jeden Fall abgeschaltet werden, dürfen jetzt aber noch weiterlaufen. Weil sonst keine Versorgungssicherheit Belgiens in Sachen Strom gegeben wäre.

Tihange 2, der nahe bei Aachen liegende "Pannenmeiler", soll ebenfalls abgeschaltet werden. Allein damit dieser ewige Zankapfel aus der Welt geschaffen wird. Natürlich will Deutschland helfen. Es wurde Alegro (Aachen Lüttich Electricity Grid Overlay) mit der möglichen Übertragungsleistung 1000 MW – das ist fast genau die installierte Leistung von Tihange 2 – beschlossen. Die Trasse beginnt im rheinischen Braunkohlerevier (Oberzier) und führt südlich an Aachen vorbei. Schauen Sie sich aktuelle, von mir erstellte Bilder vom Bau der Trasse an. Sie sehen die Kabelschutzröhren und die Stromkabel, die in diese Röhre eingezogen werden. Ist Wald im Weg: Kein Problem. Der Wald wird gerodet.

Dass wahrscheinlich vor allem in rheinischen Braunkohlekraftwerken – mittels Verbrennung von Braunkohle auch aus dem Abbaugebiet Hambach – erzeugter Strom nach Belgien geliefert wird, ist bemerkenswert, leuchtet aber ein. Was sollen unsere belgischen Nachbarn mit Strom anfangen, der nur stark schwankend (= volatil)  mittels Wind- und Sonnenkraftwerken erzeugt wird.

Belgien hat darüber hinaus bis heute keinen realistischen Plan, den Strom der Kernkraftwerke, die spätestens 2025 abgeschaltet werden sollen, zu ersetzen. Zwar betonen Politiker, man sei auf einem „guten Weg", faktisch aber wird es eng. Vor allem, weil Importmöglichkeiten aus den europäischen Nachbarländern immer geringer werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich neben Deutschland nun auch Belgien in Zukunft auf Stromimporte verlassen will. Es gilt allerdings noch immer der Spruch: "Von Nichts kommt nichts!". Das werden Politiker, Energie- und sonstige Wender sowie Klima-Weltenretter lernen, schmerzhaft lernen müssen. Spätestens nach einem länger andauernden Stromausfall werden die Karten neu gemischt werden. Strom ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Zivilisation. Da versteht der Bürger keinen Spaß.

Wasserpumpspeicherwerke (WPSW) – Die Rettung der Energiewende?

Apropos Braunkohletagebau Hambach, Hambacher Forst, Hambacher Loch. Das Loch, das nach der Auskohlung des Braunkohletagebaus Hambach zurückbleibt, soll aufgeforstet, soll zum Naherholungsgebiet ausgebaut werden. So wie zum Beispiel geschehen auf der Sophienhöhe, einer riesigen Abraumhaldedes Hambacher Tagebaus. Das Gebiet liegt direkt neben dem Tagebau Hambach.

Pfiffige Freunde der Energiewende haben allerdings einen anderen Plan. "Ein gigantischer Stromspeicher für überschüssigen Wind- und Solarstrom soll im „Hambacher Loch“ entstehen" schreibt  FAZ.net am 18.8.2019, wo es weiter heißt:  

Bei einer Grundfläche des Hohlkastens von vier Quadratkilometern (1000 mal 4000 Meter) und einer Höhe von 100 Metern – bei einer mittleren Tiefe (Wasseroberfläche des Sees bis Mitte des Betonkörpers) von 400 Metern – beträgt die im Wasser gespeicherte potentielle Energie 300 Millionen Kilowattstunden (kWh). Bei 400 Meter Tiefe beträgt die potentielle Energie von einem Kubikmeter Wasser rund eine kWh. Damit würden bei einem Zyklus mehr als 270 Gigawattstunden (GWh) an elektrischer Energie gespeichert werden können, was etwa dem Achtfachen dessen entspricht, was alle klassischen deutschen Pumpspeicherkraftwerke speichern können. 

Das wären gewaltige räumliche Ausmaße. Aber auch veritable Stromspeicherkapazitäten. Es gibt allerdings auch eine Menge Fragen. Diese werde nach ausführlicher Recherche in einem Woher kommt der Strom? Spezial: Wasserpumpspeicherwerke – Rettung der Energiewende? abhandeln.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de.

Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

 

Rüdiger Stobbe betreibt seit über 3 Jahren den Politikblog  www.mediagnose.de.

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Esther Burke / 27.08.2019

Soo spannend wieder - ich freu mich jede Woche auf den Bericht ! Herzlichen Dank, Rüdiger Stobbe .  Als wir vor 17 Jahre unsere Photovoltaikanlage für 35 T EUR installieren ließen haben wir doch nicht im Traum damit gerechnet, dass dann der Strom großenteils die ganze Zeit teuer entsorgt werden müsste.  Und jetzt hoffen wir, dass es nach den 20 Einspeisjahren vernünftige Speicher für unseren kl. Haushalt geben wird, und dass die für die Herstellung erforderlichen Stoffe auf anständige Weise gewonnen und erworben werden…

Jürgen Althoff / 27.08.2019

Herr Stobbe, wird bei den Überlegungen zu Riesen-Stromspeichern eigentlich auch daran gedacht, dass die Speicher nach Pflichterfüllung wieder aufgefüllt werden müssen, und zwar möglichst schnell UND parallel zur normalen Stromlieferung?

Wolfgang Richter / 27.08.2019

Wenn Belgien jetzt aus dem rheinischen Braunkohlerevier seinen Strom als Ersatz für die von Germony geforderte AKW-Abschaltung bekommt, dafür in neue Leitungstrassen reichlich investiert wird, Geld, nicht linksgrüne Illusionen, wie klappt’s dann mit dem Kohleausstieg bei der Stromerzeugung? Und wer zahlt den “Umbau” der belgischen Stromerzeugung? GGf. freundlicherweise NRW, das meines Wissens an den belgischen AKW Anteile hält? Nachhaltiges Planen und Wirtschaften sieht in meiner Vorstellung anders aus. Aber es wird ja nur das Geld der “anderen” verteilt. Wenn “wir” schon Geister- und Phantomstrom bezahlen, mancher von virtuellen Kraftwerken träumt,  kommt’s vermutlich auch kleinere finanzielle Aufschläge auch nicht mehr an.

Petra Conze / 27.08.2019

Vielen Dank Herr Stobbe für diese Serie, auf die ich mich jede Woche neu freue und Ihre Arbeit zu diesem sehr interessanten Thema! Wäre es möglich einmal die Kosten für die Boni aufzuaddieren, welche die deutschen Stromverbraucher bislang dieses Jahr gezahlt haben, damit die Nachbarländer unseren Überschuss abnehmen?? Hätte nicht übel Lust diese Zahl auf Facebook meinen immer noch unglaublich ignoranten Freunden um die Ohren zu ballern! Merci aus Frankreich, noch nicht ganz so verrückt hier!

Marianne Sommer / 27.08.2019

Hallo Herr Stobbe, wie immer sehr informativ :-) Vielen Dank dafür. Aber noch eine Frage .... Gibt es irgendwo eine Übersicht wann zu welcher Zeit die Pumpspeicher gefüllt werden? Ich habe alles abgegrast, finde aber nichts :-( Die Speicherfüllstände auf der Energy-Charts-Homepage ist nicht das was ich suche. Mich würde z.B. interessieren ob am 11.08. ab 10:00 Uhr die Pumpspeicher gefüllt wurden.

K. Sommer / 27.08.2019

Vielen Dank, Herr Stobbe für die unverstellte Sicht auf unsere Energiversorgung. Sehr zu loben ist, dass Sie sich auch des Themas Pumpspeicher annehmen wollen! Von der Politik heißt es immer nur “geht nicht” weil so ein Ding nicht in die laufende Legislatur passt und die Lobrbeeren mit Sicherheit erst dem Amtsnachfolgerzufallen. Aber Pumpspeicher ist schon im Ansatz eine unnötige Festlegung, Lageenergiespeicher sind nicht nur mit Wasser möglich. Heben wir mit Überschußenergie Steine in die Höhe, kann man viel flexibler einen schrittweisen Ausbau der Industriebrachen gestalten und hat die Nachteile des Wassers nicht, als da sind Verunreinigungen Turbinenverschleiß, Algenbewuchs, Mineralabsetzungen etc…. Sehr lesenswert ist der entsprechende Abschnitt im “Buch der Synergie” A. Kamas (einfach mal guggln) “Im Grunde handelt es sich bei Lageenergie- oder Hubspeichern um Systeme, die Pumpspeicherkraftwerken ähneln – nur daß sie mit festen Materialien wie Gestein oder Beton arbeiten und einen wesentlich geringeren Platzbedarf haben (etwa 1/100 eines Pumpspeicherwerks). Hydraulische Systeme sind aber ebenfalls möglich, wie wir weiter unten sehen werden. Im englischsprachigen Raum wird auch häufig von Gravitationsenergie-Speicherung (gravity energy storage) gesprochen. Dabei ist ein hohes Produkt von Masse x Höhe am effektivsten, so daß Bergwerksstollen, Steinbrüche oder auch Industriebrachen geeignete Standorte darstellen. Ein besonderer Vorteil der Lageenergiespeicher ist ihre Skalierbarkeit, doch auch ihr Wirkungsgrad von bis zu 90 % ist nicht zu unterschätzen. “ “Eine kurze Rechnung: Wird eine Masse von 1 kg um 1 m angehoben muß 9,81 Nm Arbeit aufgewandt werden, was einer potentiellen Energie von 9,81 Ws entspricht. Wird die Masse wieder heruntergelassen, wird auch diese gespeicherte Arbeit wieder frei und kann genutzt werden. Das Potential eines Schwerbetonquaders von 3 x 4 x 10 m und ~ 360 t Gewicht beträgt bei einer Hubhöhe von 100 m exakt 100 kWh. “

Rudolf Dietze / 27.08.2019

Das mit dem Pumpspeicherwerk hab ich auch gelesen. Ein 400m tiefes Loch 4x1km groß wird schwer beherrschbar. Nachterstedt lässt grüßen. Viele Tagebaurestlöcher in der Lausitz und anderswo sind gesperrt wegen Rutschgefahr, da sind die Tiefen mit 50-100m deutlich geringer.  Bei schwankenden Wasserspiegel ist mit erheblicher Böschungserosion zu rechnen. Beim vergleichsweise kleinen Markkleeberger See sind an den Strandbereichen nur durch Wellenschlag Verluste zu beobachten. Also wird die nutzbare Fläche erheblich kleiner. Im hambacher Loch werden sich schnell Fische ansiedeln, die durch die Turbiiiiiiie. Peeeeeta.

Hagen Müller / 27.08.2019

Hambacher Loch; Wasserbatterie: 400 mio tonnen Wasser werden verdrängt, so schwer muß also die Konstruktion mind. sein, um nicht aufzuschwimmen. ca. 160 mio m² Beton notwendig. Gesamtherstellung Beton in D. ca. 90 Mio m³ pro Jahr. Klasse.

beat schaller / 27.08.2019

Gut, Herr Stobbe, einfach wirklich gut. Danke für all diese fundierten Aussagen und Ansichten.  Eigentlich kaum zu glauben, dass man sowas in Deutschland immer noch glaubhaft erzählen kann und sogar noch als Erfolgsgeschichte verkauft. Auch in der Schweiz wird das so gemacht und das Volk springt auf den Zug auf. Alle zeigen auf die Kritiker, am liebsten per Handy oder Laptop und noch auf dem Tretroller, der dem Papa den Parkplatz in der Garage für seinen Tesla verkleinert.  Lasst endlich einen Blackout auffahren, möglichst schnell, denn so wäre vielleicht in diesem Bereich wenigstens eine Möglichkeit, spät aber noch nicht ZU spät etwas neu auszuhandeln. ? Träumen kann man noch. b.schaller

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