Rüdiger Stobbe / 19.03.2019 / 10:00 / Foto: Doenertier82 / 11 / Seite ausdrucken

Woher kommt der Strom? 10. Woche

Von Rüdiger Stobbe.

Pünktlich zum Karnevalssonntag am 3.3.2019 schlug das Wetter um. Der Wind frischte auf. Im Wochenverlauf kam es zu zum Teil erheblichen Stürmen bis hin zu Orkanböen. Auch die Tage der folgenden Woche waren stürmisch. Am 13.3.2019 schlug gar ein Tornado ein Schneise der Verwüstung durch den Eifelort Roetgen.

Die 10. Woche brachte somit viel Windstrom. Der wird mittels Windkraftwerken erzeugt. Das sind Windräder, die im Prinzip wie ein Fahrraddynamo funktionieren. Mehr dazu nach den Tagesanalysen.

Begonnen hatte die große Windkraftausbeute [...] zufolge bereits am Jahresanfang. Am 8. Januar wurden rund 961.000 Megawattstunden produziert, der bisher höchste Tageswert in diesem Jahr. Sturm Bennet brachte es am Rosenmontag auf rund 942.000 Megawattstunden, der vergangene Samstag schlug mit etwa 920.000 Megawattstunden zu Buche. Zum Vergleich: An windarmen Tagen erzeugen die Windräder in Deutschland zwischen 50.000 und 200.000 Megawattstunden, meint agrarheute.de. Euphorie schwingt in diesen Worten mit. Man ist endlich mal zufrieden. Bauern sind oft Besitzer von Windrädern. Man freut sich, dass es endlich mal ´läuft`. Auch ohne Subventionen.

Der Ausschnitt oben ist erwähnenswert, weil hier mit der Verwendung der Einheit Megawattstunden gewaltige Energiemengen auch sprachlich angedeutet werden. Aber: Entscheidend für die Beurteilung der Wind- und Sonnenstromerzeugung sind nicht die Tage, an denen viel Strom erzeugt wird. Es sind die Tage, an denen wenig erzeugt wird.  Die Erneuerbaren gesamt - Wind alleine schon gar nicht - haben noch niemals soviel Strom erzeugt, dass der Bedarf gedeckt worden wäre. Die Kraftwerke können im Inland stehen, im Notfall auch im Ausland. Es sind aber immerkonventionelle Kraftwerke, die durch Verbrennung von Kohle bzw. Gas oder mittels Kernkraft den zusätzlich benötigten Strom erzeugen. Der in Deutschland durchschnittlich benötigte Strom pro Tag beläuft sich auf etwa 1,5 TWh. Das sind 1.500.000 Megawattstunden. Hört sich viel an. Ist auch viel. Zu viel um den Bedarf regelmäßig und komplett allein mit Erneuerbaren zu decken. Jetzt und in Zukunft. Egal ob 2030 oder 2050. 

In dieser Tabelle werden die Daten der 10. Woche übersichtlich aufgelistet und in diesem Chart grafisch aufbereitet. Leider liefert das Fraunhofer ISE die Exportdaten Stand 17.3.2019, 9:00 Uhr lediglich bis zum 7.3.2019 inklusive. Deshalb wurden der Freitag und Samstag der 10. Woche ohne Im-, Exportdaten bzw. ohne den Saldo verarbeitet. Den Stromerzeugungsverlauf der 10. Woche verfolgen Sie hier.

Bis auf den Mittwoch überschritten die Erneuerbaren jeden Tag die1 TWh- Marke. Ich behaupte, dass wesentlich mehr aus den Kraftwerken der Erneuerbaren Energieträger - Wind, Sonne, Biomasse und Wasserkraft - nicht herauszuholen ist. Es sei denn vor allem Windkraftwerke würden massiv zugebaut. Danach sieht es allerdings z. Zt. nicht aus.

Sonntag, 3.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 73,03 Prozent 

1,11 TWh von 1,3 TWh Bedarf lieferten die Erneuerbaren. Das Greenpeace/Energy Brainpool-Modellhätte funktioniert. Wie an jedem Tag der 10. Woche. Doppelt so viel Wind- und Sonnenkraftwerke wie heute - so das Modell - hätten bei weitem ausgereicht, um den Bedarf zu decken. Die Schwäche des Modells liegt darin, dass es damit viel zu viel Strom liefert. Strom, der verschenkt oder gar mit Minusentgelt abgegeben werden muss. Oder möglicher Strom wird durch Abregelung von Windkraftanlagen gar nicht erst erzeugt.

Montag, 4.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung70,45 Prozent

Die Gesamtschau der Stromerzeugung von Sonntag und Montagzeigt, wie die Windstromerzeugung in der Nacht von Sonntag auf Montag weiter ansteigt. Ab dem 4.3 2019, 0:00 Uhr(Rote Linie) muss Strom mit Negativentgelt verkauft werden: Deutschland gibt den Strom ab und zahlt noch ein Entgelt für den Abnehmer.

Dienstag, 5.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 61,40 Prozent

Der Stromerzeugungsverlauf zeigt eindrucksvoll, warum an den beiden Tagen zuvor eine so große Netzausregelungsreserve (= Strom der über der lila Bedarfslinie liegt) bevorratet werden musste. Am Nachmittag bricht die Windstromerzeugung zeitgleich mit dem Sonnenuntergang ein. Die hohe Reserve reicht nicht aus. Strom muss importiert werden, um die Versorgung aufrecht zu erhalten. Dementsprechend steigt der Strompreis.

Mittwoch, 6.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 56,71 Prozent

Heute ist die Stromproduktion der Erneuerbaren etwas geringer, als an den anderen Tagen der Woche 10. Aber immer noch auf hohem Niveau. Beim Verlaufschart gibt es einen markanten Einschnitt, der wahrscheinlich charttechnische Gründe hat.

Donnerstag, 7.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 65,71 Prozent

Ein kontinuierlich windstarker Tag mit leichtem Anstieg im Verlauf.

Freitag, 8.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 65,32 Prozent

Zu Beginn des Tages weht der Wind sehr stark. Mit Untergehen der Sonne aber nimmt er ab. Eine ähnliche Situation wie am Dienstag. Diesmal reicht die Netzausregelungsreserve so gerade aus, um die etwa zweistündige Stromdelle plus leichtem Bedarfsanstieg auszuregeln. Am frühen Morgen ab 1:00 Uhr gestaltet sich der Verkauf der nicht benötigten Netzausregelungsreserve wieder negativ.

Samstag, 9.3.2019: Anteil Erneuerbare an Gesamtstromerzeugung 73,78 Prozent

Der Wind weht stark, ohne sonderlich zu schwanken. Tagsüber gleichen Sonnenkraftwerke eine leichte Winddelle mehr als aus. Die Netzausregelungsreserve reicht und muss einige Maleverschenkt werden. Es gibt ein Stromüberangebot im Markt. Deshalb kostet er manchmal nichts. Den Abnehmer. Und das ist nicht Deutschland. Nie! Wenn Deutschland importieren muss, dann kostet das immer richtig Geld. Weil es den Strom nötig hat. 

Windkraftwerke

Eine feine Erläuterung in die Funktionsweise dieser Stromerzeuger plus Einblick in die aktuelle Jugendsprache liefert dieses Video. Das größte Windrad der Welt steht mit einem Rotordurchmesser 180 Metern in BremerhavenMit einer nominalen Leistung von acht Megawatt liefert die Turbine AD 8-180 nach Angaben des Unternehmens den höchsten jährlichen Energieertrag in der gesamten Branche. "Wir sind überzeugt, dass die Anlage damit einen maßgeblichen Beitrag zur Senkung der Stromerzeugungskosten in der Offshore-Windenergie leisten wird", sagte Adwen-Marketingchef David Guiu. Aufgrund des enormen Gewichts - allein die Gondel wiegt 777 Tonnen - steht die Anlage auf einem Fundament aus 1.700 Kubikmetern Beton, das auf 51 Pfählen gegründet wurde. Um die Stromerzeugung eines Braunkohlekraftwerks, z. B. Weisweile rmit 1.913 Megawatt auszugleichen, wären 239 dieser Windkraftanlagen notwendig. Nominal. Schauen Sie sich diesenChart an. Die Auslastung von Kohlekraftwerken ist naturgemäß wesentlich höher, als die von Windkraftanlagen. Kurz: Um die gleiche Menge Strom, wie das Braunkohlekraftwerk Weisweiler zu erzeugen, wären faktisch noch viel mehr Windkraftanlagen nötig. Die allerdings allesamt keinen/kaum Strom liefern, wenn der Wind nicht genügend weht. Eine Binse, die ich nicht oft genug wiederholen kann. Eine Binse, die im Prinzip Windkraft als Hauptenergieträger für ein Industrieland unmöglich macht.

Eine pfiffige Idee wurde in Gaildorf verwirklicht. Ob sie dem entspricht, was man Naturschutz nennt, sei dahingestellt. Es wurden Windkraftanlage und Pumpspeicher kombiniert. So kann der Bedarf verstetigt an die Stromverbraucher geliefert werden. Allerdings sind es pro Windradpumpspeicheranlage lediglich 4 Megawatt Leistung, die erzeugt werden können. Damit kann man etwa 11.000 Haushalte - von über 41 Millionen- mit einem Durchschnittsstromverbrauch von 3.200 Kilowattstunden = 3,2 Megawattstunden ein Jahr mit Strom versorgen. Wie viele dieser Anlagen gebaut werden müssten, um alleine das Kraftwerk Weisweiler zu ersetzen: 478 Stück. Nominal.

In Deutschland gibt es heute bereits über 30.000 Windkraftanlagen. Sie bringen eine installierte Leistung von über 60 Gigawatt (GW) auf die Waage (1). Von 207 GW insgesamt in Deutschland. Macht 29%. Erzeugt aber werden lediglich etwa 20 % des Strombedarfs. Zum Vergleich: Die installierte Leistung der Braunkohlekraftwerkein Deutschland liegt bei etwa 10 % der Gesamtleistung installiert. Erzeugt werden damit etwa 24 % des Strombedarfs. Eine Übersicht aller Kraftwerke mit wichtigen Kennziffern  in Deutschland finden Sie hier.

Ob der Bau von Windkraftanlagen unter Natur- und Tierschutzaspekten, unter Recyclingaspekten verantwortbar ist, wird leider kaum diskutiert. Deutschland ist und bleibt auf der Rille "Windkraft". Unter wirtschaftlichen Aspekten ist der Bau von Windkraftanlagen unsinnig. Gäbe es keine garantierten Vergütungen, gäbe es kaum irgendwelche Windparks in Deutschland. Hinzu kommt der zweifelhafte Nutzen in Sachen „Rettung des Weltklimas“. Zum einen spielt Deutschland nur eine kleine Rolle im Konzert der CO2-Erzeuger.  Zum anderen ist der CO2-Ausstoß, der bei Herstellung und Installation inkl. Transport der Windkraftanlagen anfällt, in Abzug zu bringen. Um das aufzuholen, müssen die Anlagen sicher einige Jahre laufen. Wer mehr dazu sagen kann: Bitte Leserpost nutzen. Übrigens: Noch massiver ist das Missverhältnis zwischen installierter Leistung und tatsächlich erzeugtem Strom bei Solaranlagen.

(1) Zahlen 2017 hochgerechnet.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom?mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit 3 Jahren den Politikblog www.mediagnose.deSeit knapp einem Jahr beobachtet er dort die Stromerzeugung in Deutschland.

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Hans Meier / 18.03.2019

Eine sehr erschreckende Tatsache ist es, unseren Wechsel-Strom, also seinen präzisen Taktwechsel von 50 mal pro Sekunde und diese typisch-notwendige Balance der „Leistungs-Eingabe exakt zur Leistungs-Entnahme“ aus dem Versorgungs-Netz, nicht wirklich begreifen zu können oder verstehen zu wollen. Denn für diese „stabile Balance“ benötigt man unbedingt exakt steuerbare Turbinen zum Antrieb der Elektro-Generatoren. Windräder sind elektrotechnisch so brauchbar wie Segelschiffe ohne Motoren, um damit den Rhein sicher und pünktlich hinauf zu zu fahren. Es sind Symbole einer emotionalen Utopie. Dieses ungeheuer irrationale Unverständnis, in der die Laien als große Mehrheit schon die einfachsten technischen Zusammenhänge nicht verstehen und nur emotional orientiert reagieren, zeigt wie eine launische Merkel-Miss-Wirtschaft die sachliche Rationalität vorsätzlich boshaft unterdrückt. Der Skandal den Merkel und ihre Adlaten als Täter ohne Not gegen die guten Sitten, die Vernunft und Verantwortung begehen, ist ein politischer Wahnwitz. Dieser bewusste Betrug der ausgeplünderten Bevölkerung, durch profitierende und abhängige Opportunisten, die den politischen Machterhalt der ergrünten Politikfunktionäre stützt, tarnt sich scheinheilig als kindisch treu-doofe Klima-Propaganda ala „Greta aus Bullerbü“.

G. Schilling / 18.03.2019

Das ist Greta und ihrer Anhängerschaft doch egal wenn heute Strom verschenkt und morgen teuer zurückgekauft werden muss. Hauptsache das Dogma stimmt. Greta for President oder Papst ist doch wurscht.

Peter Hoffmann / 18.03.2019

Habe gerade einen Leserbrief zum Thema CO2 geschrieben. Bitte P.Hoffmann in Peter Hoffmann ändern

P.Hoffmann / 18.03.2019

Was in der CO2 Diskussion völlig untergeht ist: CO2 ist zwar ein Treibhausgas, aber bei weitem kein Klimakiller. In den Klimamodellen des IPCC wird der Einfluss des CO2 hoffnungslos überschätzt, andere Einflussquellen auf die Erhöhung der Erdtemperatur wie Sonnenaktivität, Ozeanverhalten, Deforestation, Urban Heat Island, Galactic Cosmic Rays werden unterschätzt bzw. gar nicht berücksichtigt. Der Treibhauseffekt (THE) von zusätzlichem CO2 bezogen auf die aktuelle Konzentration von 400ppm (0,04%) in der Erdatmosphäre ist relativ gering. Das haben namhafte Wissenschaftler schon vor Einsetzen der Klimahysterie in den 90-iger Jahren berichtet. Der Chemie Nobelpreisträger Paul Crutzen 1995: „Es gibt bereits soviel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme von CO2 fast vollständig ist und zusätzliches CO2 spielt keine Rolle mehr.“ Andere Wissenschaftler haben 1988 dem dt. Bundestag zum Thema „Schutz der Erdatmosphäre“ berichtet: „Da die CO2 Absorptionsbanden bereits weitgehend gesättigt sind, nimmt der Treibhauseffekt durch zusätzliches CO2 nur noch mit dem Logarithmus der CO2 Konzentration zu, so dass sich die Erdtemperatur bei jeder Verdopplung der CO2-Konzentration immer nur um den gleichen Betrag erhöht“ Diese Temperaturerhöhung um den gleichen Betrag bei CO2-Verdopplung wird auch „Gleichgewichts-Klimasensitivität“ (Equilibrium Climate Sensitivity = ECS) genannt. Bezüglich des ECS gibt es grossen Streit zwischen den Klimaalarmisten und den Skeptikern des anthropogenen Klimawandels. Das IPCC spezifiziert das ECS vage mit gut 3°C zwischen 1,5-4,5°C , wobei die Modelle Temperaturerhöhungen voraussagen, die absolut nichts mit der Realität zu tun haben. Realistische Werte gehen von 0,3°C bis 0,7°C Erdtemperaturerhöhung bei CO2-Verdopplung aus, es gibt Modelle, die einigermassen mit der Realität übereinstimmen. Fazit: Mit logarithmisch ständig kleiner werdenden Temperaturerhöhungen ist keine Klimakatastrophe zu machen! Umweltschutz anstatt Kl

Andreas Rühl / 18.03.2019

Was mich ein wenig irritiert, ist die Tatsache, dass - neben allen anderen Aspekten - nicht einmal einen halbwegs vernünftigen Ansatz zur Lösung der Speicherproblematik gibt, damit meine ich: einen, der Strom nicht noch teurer macht und zwar erheblich teurer. In dem hohen Strompreis drückt sich doch nur die totale Ineffizienz der Produktion aus und es ist am Horizont keine Technologie zu sehen, die daran etwas ändern wird. All die vorgeschlagenen, zum Teil sogar pfiffigen Lösungen sind doch offenkundig nicht rentabel. Und werden es auch nie sein. Es hätte kein einziges Windrad gebaut werden dürfen, ohne die Frage zu klären, wie man und wo man den Strom speichert, den das Teil erzeugt. Und zwar - im Bedarfsfall - den ganzen Strom, den es erzeugt. Das sollte doch das ERSTE sein, was man angeht bei einer volatilen Energiequelle. Offensichtlich wird hier das Pferd von hintem aufgezäumt und der verrückten Hoffnung, irgendjemand finde schon irgendwann ein Lösung. Fragt sich nur: WER? Und WARUM? Da die volatile Erzeugung von Strom hochsubventioniert wird, besteht doch gar kein Anreiz, nach Lösungen zu suchen - den Blackout verhindern dann eben die AKWs der Nachbarn. Ein Kind, das so einfache Kausalzusammenhänge nicht begreift, wäre nicht schultauglich. Bei uns wird man damit aber zum “Energieexperten”. Warten wir auf den ersten großen Blackout, weil die Nachbarn die Lücke nicht stopfen können. 1 Woche ohne Strom. Ohne Internet. Ohne Wasser. Ohne Fernsehen. Ohne UBahn. Ohne Krankenhaus. Ohne Heizung. Ohne Klimaanlagen. Ohne Ampeln. Ohne Bahnverkehr. Ohne Busverkehr. Ohne Banken. Ohne Supermärkte. Ohne alles. Dann wird es zum Schwur kommen. Ich ahne, wer schuld haben wird: Die Profitgier der Stromkonzerne und Trump.

Eugen Richter / 18.03.2019

Auch sehr schön. Vor fast 10 Jahren schrieb ein Blogger(Ingenieur),  dass für den Bau von 1GW WKA rund das 30 bis 60fache an Stahl und Beton bentötigt werden, als beim Bau eines 1GW- KKW.  Dazu kommen Laufzeiten von 20 Jahren WKA zu 60 Jahre KKW und stetige wetterunabhängige Stromlieferung durch KKW. Wer von den Lesern wieder herumheulen sollte, wegen Radioaktivität und „Atommüll“ hier ein Tipp: Lächeln und Winken. All die vielen seriösen Beiträge zur Kernenergie haben das Oberstübchen solcher Leser nicht aufhellen können. Dann sind weitere Beiträge nicht mehr hilfreich.

Harald Heitker / 18.03.2019

Ich dachte, das sei geklärt. Aus einem kleinen Stück Draht in der Handtasche von Anna Lena baerbock. Sie hat einen Weg gefunden, ihn dort zu speichern.

Joachim Lucas / 18.03.2019

Das Ganze sieht immer gleich aus. Null Weltnutzen bei maximalem Eigenschaden. Sowas kriegt man nur mit maximaler Verblendung und Null Verstand hin. Wer grün wählt oder denkt hat eben die Kontrolle über seinen Verstand verloren. Motto: Mit Windenergie und hohler Nuß voll an die Wand!

Peter Sticherling / 18.03.2019

“Die Erneuerbaren insgesamt – Wind alleine schon gar nicht – haben noch niemals soviel Strom erzeugt, dass der Bedarf gedeckt worden wäre.” Wenn das so ist, braucht man nur den Bedarf zu senken und schon klappt’s mit den Erneuerbaren. Den Mangel kann man gut verwalten. Es hat ja auch mal Lebensmittelmarken in Deutschland gegeben.

Karla Kuhn / 18.03.2019

“Woher kommt der Strom”  Wenn Deutschland (die deutche Politik) so weitermacht und die restlichen Kernkraftwerke und die Kohle gleichzeitig verbannt, wird die Frage in Zukunft heißen müssen: “Von WEM bekommen wir unseren STROM und zu WAS für einen Preis !!

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