Der Strom-Wochenhöchstpreis wurde mit 227 €/MWh bereits am Montag um 17:00 Uhr aufgerufen. Danach schwankte der Strompreis meist zwischen 80 und 120 €/MWh. Ab Freitag 00:00 Uhr wurden keine Preisdaten mehr geliefert (Stand 21.2.2026, 9:22 Uhr). Samstag um 23:00 Uhr kam es zum regenerativen Tiefpunkt der Woche. Die Residuallast betrug bei einem Bedarf von 52 GW satte 47 GW. Lediglich 5 GW lieferten die Erneuerbaren. Dementsprechend waren Stromimporte und fossile Stromerzeugung notwendig.
Der Stromexport war in dieser dieser Analysewoche netto wieder stärker als der Import. Montag und Samstag waren die Ausnahmen. Da ist es nicht überraschend, dass am Montag die höchsten Strompreise der Woche insgesamt zu verzeichnen waren. Grund: Deutschlands Stromnachfrage. Zum Samstag lässt sich nichts sagen, weil keine Preise geliefert wurden.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 7. Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Die Residuallasten liegen wieder um die 60 GW und mehr.
Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?
Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Sunde („h“ und „pro Stunde“) weg.
Sonderfall Wind- und Solarkraft
Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.
In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die „Freunde der Energiewende“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung mit Kernenergie auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.
Windstrom ist nur wenig vorhanden, ebenfalls sehr geringe PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.
Wind- und PV-Stromerzeugung ziehen etwas an. Die Strompreise.
Wind- und PV-Stromerzeugung weiter schwach. Die Stromerzeugung offshore ist konstant. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung bleibt konstant. Die Strompreise.
Regenerative Stromerzeugung an Land schwächelt wieder. Die Strompreise.
Weiterhin wenig regenerative Stromerzeugung bei niedrigerem (Wochenend-)Bedarf. Die PV-Stromerzeugung kaum vorhanden. Windstrom sinkt Richtung „Dunkelflaute“. Die Strompreise wurden nicht geliefert.
Nach schwachem Tagesbeginn: Windstromerzeugung wird zum Abend stark. Die Strompreise wurden nicht geliefert.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

Ich meine, wenn irgendwo in einer Sache kein Sinn ist, bzw. kein Sinn erkennbar ist, MUSS es nicht immer an der Hardware liegen. Oft ist es die Software, Dabei darf man Software nicht auf Hardware reduzieren. Software, das sind auch Preissysteme. EEG-Umlageverfahren. Preise generell sind überhaupt keine Hardware.
Deshalb fehlt mir das Verständnis, wieso angesischts eines kompletten Desasters alle schreien, es läge an dem technischen Verfahren. Bei Technischen Systemen gibt es verschiedene:
a) Die, die immer nur mit der selben Geschwindigkeit immer nur das selbe machen, und die man auch nicht gefahrlos ab- und wieder an-schalten kann.
b) Die skalierbaren Systeme, die sich an externe Anforderungen mühelos anpassen können. Dazwischen liegen die realen Systeme, weil ganz so elend starr und autistisch, wie a) ist fast kein System, außer Druckwasserreaktoren, und bei b) hat die Anpassung auch Grenzen.
Und nun die Software dazu: Die Ideologie! zu a) passt die Ideologie der Teil-Ökonomen, die glauben, wenn man eine Maschine hat, muss die rund um die Uhr Geld drucken, ohne Unterlass. Jeder Bauer weiß, dass sein Melkstand einfach nicht 24/7 arbeiten kann, und vor allem nicht immer synchron zu den Momenten, wo ein Kunde im Laden steht und einen Liter Milch möchte. Der Bauer betreibt seinen Melkstand daher meistens früh, sehr früh, bevor der erste Kunde kommt, und dann füllt der die Milch in Kannen. Er verkauft dann praktisch Milch aus großen Kannen in kleine.
Müsste man vielleicht mal überdenken. Bauern sind keine Akademiker, meistens nicht. Aber wenn sie nicht begreifen würden, wie es geht, wären die längst pleite. Wenn es einer gar nicht begreift, wird auch manchmal vom Amt der Laden zu gemacht. Und die Bauern, die das betrifft, sind schlecht dran. Aber was können sie machen? Es geht ja alles seinen Gang, rechtlich, moralisch, und finanziell. Der Gang muss nicht immer nur nach oben gehen. Dann könnte ja kein großer Fonds das Land schrittweise aufkaufen, für ein Ei.
>>Die Strompreise wurden nicht geliefert.<<
## Ich bin kein Germanistiker, eher Germane mit MINT-Kenntnissen. Wobei man bei uns sagt, das mit dem Germanen könnte auch eine Falschinformation sein. Das scheint der Grund zu sein, weshalb ich manches einfach nicht verstehe. Strom wird geliefert. Und Preise werden manchmal veröffentlicht, also jenen, die einen Kanal haben, als Kopie zur Kenntnis gegeben. Genau genommen geht es dabei um eine Datenübertragung. Strompreisdaten werden nämlich übertragen. Sie werden nicht körperlich transportiert, sondern in Kopie. Die Mathematiker haben eine Abbildtheorie, wahrscheinlich sogar mehrere. Ich finde es wichtig, dass Sprache genau ist. Die passive Ausdrucksweise „wurden nicht“ setzt beim Empfänger der Information viel Kontext voraus, weil es sich um eine Übertragung zu handeln scheint, die gewöhnlich durchgeführt wird, aber in diesem unmittelbaren Fall, unterblieben ist. Da wäre es an sich richtiger, wenn man es aktiv formulieren würde. Dann würde auch klar, wer gewöhnlich Daten überträgt und wer sie nicht übertragen hat, auch nicht in Kopie. Auch Uhrzeit usw. könnte man dann einfügen. Wobei es naturgemäß unbestimmt ist, zu welcher Uhrzeit etwas nicht geschieht. Nicht nur unbestimmt, auch unbestimmbar. Im Prinzip zu allen Uhrzeiten zwischen zwei Zeitpunkten, a) der Lieferung der vorherigen Daten, die sich auf die vorherige Zeitperiode beziehen und b) der Uhrzeit der normalerweise tolerierten Verspätung. Dazwischen ist gewöhnlich die Uhrzeit der gewöhnlichen Übertragung der Daten. Wichtig wäre auch, ob keine Übertragung erfolgte, oder die Übertragung von Nullwerten. Es könnte ja auch sein, dass nicht die Übertragung gescheitert ist, sondern das Kopieren der Werte zur Übertragung. Auf jeden Fall ergeben sich aus den möglichen Geschehnissen oder Nicht-Geschehnissen verschiedene Verantwortlichkeiten. Und das darf nicht unbestimmt bleiben! Man weiß ja gar nicht, wer Besserung geloben soll. Ich wars nicht!
„ im Mittel ein MW-Dauerenergie“
Das bedarf einer Erläuterung angesichts der Tatsache, dass die Dinger regelmäßig und großflächig stillstehen, wenn man Deutschland z.B. auf der A7 durchfährt.