Die regenerative Stromerzeugung schwächelt in der aktuellen Analysewoche weiter. Man kann zwar nicht von einer Dunkelflaute sprechen. Doch die aktuellen Werte sind für die Jahreszeit niedrig. Ich korrigiere mich: Die Werte sind wie sie sind. Die Werte der Wind- und PV-Stromerzeugung sind nicht regelmäßig und schon gar nicht exakt kalkulierbar. Gäbe es nicht die hohen Subventionen, würde kein realistisch denkender Investor in diese Form der Energiebereitstellung investieren, die es bereits gab, als die Menschen in Teilen des heutigen Europa noch glaubten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte.
Die Residuallast, der Bedarf, der zusätzlich fossil und/oder mit Stromimporten gedeckt werden muss, ist durchgängig hoch. Stromimporte sind in hohem Umfang notwendig. Die Strompreise schwanken nach diesem Muster: Sind die Stromimporte stark, zum Beispiel nach dem Wegfall der PV-Stromerzeugung zum Abend hin, steigt der Strompreis.
Zu Beginn der Woche, am 20.1.2026 liegt der Strompreis zwischen 180 und 263 €/MWh in der Spitze am Vormittag. Am Nachmittag werden 250 und 277 €/MWh aufgerufen.
Zum Wochenende werden Wind- und PV-Stromerzeugung immer schwächer, um in der nächsten Woche dann mit um die 12 GW am Dienstag um 2:00 Uhr einen absoluten Tiefpunkt zu erreichen. Zum Glück ist der Bedarf niedrig, so dass nur etwa 40 GW hinzuerzeugt werden müssen.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der vierten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Die Residuallasten bleiben hoch und erreichen am 20.1. um 8:00 Uhr knapp 80 GW. Das ist trotz des Ausbaus mehr als heute. Der ebenfalls gestiegene Bedarf fordert seinen fossilen Tribut.
Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?
Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer.
Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ (siehe oben Agora) ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde weg.
Sonderfall Wind- und Solarkraft
Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel ein MW-Dauerenergie. Solarpaneele mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverlusten.
In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die „Freunde der Energiewende“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.
(Beachten Sie bitte Peter Hagers Jahresauswertung 2025 zu den E-Autozulassungen.)
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.
Über Mittag eine Winddelle bei ohnehin wenig Windstromerzeugung. Die Strompreise.
Nach einer Winddelle und sehr wenig PV-Stom steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreise.
Wind- und PV-Stromerzeugung ziehen etwas an. Die Strompreise.
Gleichmäßige Windstromerzeugung auf niedrigem Niveau. Die Strompreise.
Weiter wenig volatile Windstromerzeugung. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung wird geringer bei niedrigerem (Wochenend-)Bedarf. Die Strompreise.
Wieder ruhige Windstromerzeugung. Die Strompreise.
PKW-Neuzulassungen 2025: BEV-Rückgang von 2024 kompensiert
von Peter Hager.
Der deutsche PKW-Neuwagenmarkt befindet sich nach wie vor deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Die wesentlichen Faktoren sind die wirtschaftliche Stagnation in Deutschland sowie die Preissteigerungen bei Neuwagen in den letzten Jahren.
2025: 2.857.591 (+ 1,4% ggü. 2024)
2024: 2.817.331 (- 1% ggü. 2023)
2023: 2.844.609 (+ 7,3% ggü. 2022)
2022: 2.651.237 (+ 1,1% ggü. 2021)
2021: 2.622.132 (- 11,2% ggü. 2020)
2020: 2.917.678 (- 19,1% ggü. 2019)
2019: 3.607.258
PKW-Antriebsarten
Benzin: 777.641 (- 21,6% ggü. 2024), Anteil: 27,2% (2024: 35,2%, 2023: 34,4%, 2022: 32,6%)
Diesel: 395.022 (- 18,3% ggü. 2024), Anteil: 13,8% (2024: 17,2%, 2023: 17,1%, 2022: 17,8%)
Hybrid: 816.111(+ 8,0% ggü. 2024), Anteil: 28,5% (2024: 26,8%, 2023: 23,4%, 2022: 17,2%)
darunter mit Benzinmotor: 649.880
darunter mit Dieselmotor: 166.219
Plug-In-Hybrid: 311.398 (+ 62,3% ggü. 2024), Anteil: 10,9% (2024: 6,8%, 2023: 6,2%, 2022: 13,7%)
darunter mit Benzinmotor: 292.574
darunter mit Dieselmotor: 18.818
Elektro (BEV): 545.142 (+ 43,2% ggü. 2024), Anteil: 19,1% (2024: 13,5%, 2023: 18,4%, 2022: 17,7%)
Flüssiggas: 12.079 (- 11,9% ggü. 2024), Anteil: 0,4% (2024: 0,5%)
Der Anteil von PKW mit Verbrennungsmotor fiel auf 69,5 % (2024: 79,2 %, 2023: 74,9 %, 2022: 67,6%).
Elektro-PKW (BEV)
Der deutliche Rückgang im Jahr 2024, bedingt durch das abrupte Förder-Aus der Ampel im Dezember des Jahres 2023, konnte 2025 kompensiert werden. Dazu trugen insbesondere hohe Rabatte und attraktive Leasingkonditionen der Hersteller (unter anderem bedingt durch die EU-Vorgaben bei den Flottengrenzwerten) sowie die hohen Subventionen der Bundesregierung für Firmenfahrzeuge (Kauf oder Leasing) bei.
Unattraktiv für die Masse
Für breitere Käuferschichten, insbesondere Mieter in Mehrfamilienhäusern oder Besitzer von Eigentumswohnungen, sind E-Autos mit den derzeitigen Produkteigenschaften (unter anderem Ladezeit, Reichweite), den Rahmenbedingungen für den Betrieb (unter anderem fehlende öffentliche Ladeinfrastruktur, Höhe des Ladestrompreises, einfache Abrechnung beim Laden) sowie das Fehlen eines preislich attraktiven Gebrauchtwagenangebots reizlos.
Von dem Ziel mit 15 Millionen BEV-Autos im Jahr 2030 redet niemand mehr.
Zulassungen
2025: 545.142 (+ 43,2% ggü. 2024)
2024: 380.609 (- 27,4% ggü. 2023)
2023: 524.219 (+ 11,4% ggü. 2022)
2022: 470.559 (+ 32,2% ggü. 2021)
2021: 355.961 (+ 83,3% ggü. 2020)
2020: 194.163 (+ 206,8% ggü. 2019)
2019: 63.281
Top 10 nach Herstellern und deren Marktanteile im Jahr 2025:
VW (6 Modelle): 18,8% (2024: 16,3%, 2023: 13,5%, 2022: 13,4%)
BMW (7 Modelle): 9,5% (2024: 11,1%, 2023: 7,7%, 2022: 5,0%)
Skoda (2 Modelle): 9,3% (2024: 6,6%, 2023: 4,5%, 2022: 2,6%)
Audi (5 Modelle): 7,4% (2024: 5,7%, 2023: 5,8%, 2022: 6,0%)
Mercedes (11 Modelle): 6,4% (2024: 8,9%, 2023: 7,0%, 2022: 5,4%)
Seat (2 Modelle): 6,0% (2024: 4,8%, 2023: 3,3%, 2022: 2,7%)
Hyundai (12 Modelle): 4,6% (2024: 4,5%, 2023: 5,5%, 2022: 7,0%)
Ford (8 Modelle): 3,8% (2024: 1,5%, 2023: 0,7%, 2022: 1,2%)
Tesla (4 Modelle): 3,6% (2024: 9,9%, 2023: 12,1%, 2022: 14,9%)
Opel (8 Modelle): 3,4% (2024: 2,0%, 2023: 5,3%, 2022: 6,2%)
Im Jahr 2025 konnte VW seine Nummer-Eins-Position vor BMW weiter ausbauen. Knapp dahinter folgt Skoda. Insgesamt dominiert der VW-Konzern mit seinen Marken den deutschen BEV-Markt mit über 43 %. Den stärksten Rückgang musste Tesla verzeichnen, der auch bei den weltweiten Verkaufszahlen hinter BYD auf den 2. Platz zurückfiel. Neu hinzugekommen sind Ford und Opel. Herausgefallen sind MG Roewe (2025: 1,6%, 2024: 3,8%) und Volvo (2025: 1,7%, 2024: 3,6%). Ehemals starke Hersteller von BEV-Autos wie Renault (2025: 2,3%) schaffen es derzeit nicht mehr in die Top Ten oder sind wie Smart (2025: 0,9%) sowie Nissan (2025: 0,1%) aktuell abgeschlagen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 von 50 Herstellern 188 PKW-Modelle neu zugelassen (2024: 46 Hersteller mit 144 Modellen – 2023: 41 Hersteller mit 105 Modellen – 2022: 41 Hersteller mit 80 Modellen).
Die beliebtesten zehn E-Modelle im Jahr 2025
VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 34.563 (2024: 14.554, 2023: 1.095)
VW ID3 (Kompaktklasse): 31.938 (2024: 20.101, 2023: 22.270, 2022: 23.487)
VW ID.4/ID5 (SUV): 26.550 (2024: 21.611, 2023: 36.353, 2022: 24.847)
Skoda Elroq (SUV): 25.426 (2024: , 2023: )
Skoda Enyaq (SUV): 25.383 (2024: 25.262, 2023: 23.498, 2022: 12.184)
BMW X1 (SUV): 18.957 (2024: 12.640, 2023: 14.694, 2022: 884)
Seat Born (Kompaktklasse): 18.847 (2024: 16.640, 2023: 17.464, 2022: 12.564)
Mini (Kleinwagen): 15.495 (2024: x, 2023: x)
Seat Tavascan (SUV): 14.036 (2024: x, 2023: x)
Audi A6 (Obere Mittelklasse): 13.778 (2024: x, 2023: x)
Auf über 10.000 Neuzulassungen kamen noch folgende Modelle: Audi Q6 (SUV), Tesla Model Y (SUV), Audi Q4 (SUV), BMW 4er (Mittelklasse), Ford Explorer (SUV), Fiat 500 (Minis), BMW 5er (obere Mittelklasse), Hyundai Inster (Minis). Neu unter den beliebtesten E-Modellen: Skoda Elroq, Mini, Seat Tavascan sowie Audi A6. Folgende Modelle der Top-Ten des Jahres 2024 sind nicht mehr enthalten: Tesla Model Y (SUV – die letztjährige Nummer 1), Audi Q4 (SUV), MG Roewe 4 (Kompaktklasse) sowie Mercedes GLA (SUV)
Auch bei den chinesischen Herstellern gibt es Gewinner und Verlierer
Die chinesischen Hersteller konnten ihren Gesamtmarktanteil nur leicht auf 6,5 % steigern (2024: 6,2 %). Trotz der EU-Einfuhrzölle entwickelten sich die Stückzahlen der einzelnen Hersteller sehr unterschiedlich: Deutlich zulegen konnten BYD, Leapmotor und Xpeng. Starke Rückgänge gab es bei MG Roewe und GWM.
BYD (8 Modelle): 11.167 (2,0%), 2024: 2.781 (0,7%), 2023: 4.135
MG Roewe (6 Modelle): 8.951 (1,6%), 2024: 14.370 (3,8%), 2023: 18.526 (x%), 2022: 8.774 (x%)
Leapmotor (3 Modelle): 6.255 (1,1%), 2024: 178 (0%)
Polestar (3 Modelle): 5.007 (0,9%), 2024: 3.180 (0,8%), 2023: 6.288, 2022: 6.984
Xpeng (3 Modelle): 2.991 (0,5%), 2024: 393 (0,1%)
GWM (2 Modelle): 1.403 (0,3%), 2024: 2.096 (0,6%), 2023: 4.585
Nio (6 Modelle): 325 (0,1%), 2024: 398 (0,1%), 2023: 1.263
Maxus (2 Modelle): 88 (2024: 25)
Neu hinzugekommen sind:
Deepal (2 Modelle): 18
ZEEKR (2 Modelle): 16
Nicht mehr vertreten: Aiways
VDA: Weiter starkes BEV-Wachstum im Jahr 2026
In seiner Jahresprognose sieht der VDA bei den PKW-Neuzulassungen in Deutschland lediglich ein kleines Wachstum auf rund 2.900.000 Stück (+ 2%). Unter der Voraussetzung der neuen „Förderung“ der E-Mobilität durch die Bundesregierung geht der VDA von mehr als 690.000 Neuzulassungen bei reinen E-Autos (BEV) aus (+ 30 %). Bei Plug-in-Hybriden hingegen rechnet man mit einem Rückgang auf knapp unter 290.000 PKW (- 5 %).
(Quelle)
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.
Rüdiger Stobbe war nach den Studium (Sozialwissenschaften/Germanistik, Abschluss 1. Staatsexamen) 30 Jahre in der Versicherungswirtschaft tätig. Er betreibt seit Februar 2016 den werbe- und kostenfreien Politikblog www.mediagnose.de.

@ Lars Tragl :
>>Wenn in 10 Jahren der Vertrag ausläuft, braucht man eine teure Speicherbatterie, will man den Strom nicht fast verschenken, …<< ##
Ich habe gerade letzte Woche 1,87kWh LiFePo4 für 151 Euronen gekauft. Wo verrate ich nicht, sonst machen Sie es auch. Aber das eigentliche Problem entsteht erst, wenn das Projekt am Anfang ohne jeden Gedanken an eine Batterie gemacht wurde. Dann passt die einfach nirgends dran. Das macht es dann vielleicht teuer. Das muss jeder selber wissen, ob er den Parolen glaubt, es wäre unmöglich, Energie zu speichern. Am Ende will dann keiner von denen mehr davon etwas wissen, aber Sie sitzen auf den Kosten. Die ganz großen Gurus sind dann schon in die Akasha Chronik eingegangen.
@Dr. Thomas Dörfler:
Sie haben natürlich recht: Bestandszahlen (diese werden vom KBA jährlich im März veröffentlicht, z.B. zum 01.01.2025: 1,65 Mio BEV-PKW) sind niedriger als die kummulierten Zulassungszahlen der einzelnen Jahren. Den Vergleich zwischen Bestand und Neuzulassungen gibt es nach der nächsten Veröffentlichung der Bestandszahlen des KBA.
@Rainer Möller : >>Ich lasse mir gerade eine Solaranlage aufs Dach legen. Warum? Weil ich Rüdiger Stobbes Erwartung, der Staat könne „wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung“ in die Wege leiten, für noch viel unrealistischer halte als die Erwartungen der grünen Solaranbeter. Der Bürger muss wieder so autark wie möglich werden, so wie unsere Vorfahren es auch waren.<< ## Ich kann es verstehen, aber man kann dabei auch vieles falsch machen. Man muss nicht nur dem Staat misstrauen, sondern auch dem Netzbetreiber, dem Messtellenbetreiber, dem Lieferanten der Anlage, und dem Chinesen. Um es vorweg zu nehmen, ich misstraue nicht jedem Chinesen.
Sie haben dann also eine Anlage. Die kann Strom liefern. Außer, wenn sie vom Netzbetreiber oder der Bundesnetzagentur oder sonst irgendwem gerade abgeschaltet wird, weil der meint es wäre zu viel. Und nachts, dann scheint keine Sonne. Viele denken nun mit einer 10 Kilo Wp Anlage müsste man einen Speicher für mehr als 10kW haben. Wie viel verbrauchen Sie im Haushalt in der Nacht. Bei mir schaltet sich der Kühlschrank manchmal an und LED-Licht, der Fernseher oder der Computer. Und jede Tasse Kaffee … Wenn Sie nachts keinen Kaffee trinken entfällt das. Ich käme mit einer 625Wh Batterie aus. Wenn es bei Ihnen vielleicht 2kWh sind, wäre die 10kWp Anlage einfach überdimensioniert. Gut, wenn sie tagsüber waschen, elektrisch rasenmähen und den Pool heizen, ist es vielleicht OK. Also wenn sie keine Batterie haben, ist der Nutzen fraglich. Einspeisen lohnt nicht und außerdem sind alle dagegen. Bei Batterie wird es knifflich. Wie wird die denn gesteuert? Gar nicht? Dann brauchen sie gar keine. Von China aus über die Cloud? Haha, das ist wie Papiergold. Wenn man es abheben will, ist es weg. Und dann die zentrale Frage: Was macht ihre Anlage bei Stromabschaltung oder Blackout. 99,99% aller Wissenschaftler haben Solaranlagen, die beim Blackout nur statische Schwerkraft auf den Untergrund ausüben, mehr nicht. Sandsäcke auch.
@Rainer Möller , Solaranlage- kostengünstig und autark?. Wohnen sie im Wohnmobil auf den Kanaren? Da kann das gut klappen, hier in derzeit Dunkel-Kalt-Dummland nicht. Auf dem Dach bei uns betreibt der Eigentümer eine riesige Anlage, der Strom wird ausnahmslos subventioniert verkauft.
Wenn in 10 Jahren der Vertrag ausläuft, braucht man eine teure Speicherbatterie, will man den Strom nicht fast verschenken,und irgendwann später sind die Panele Sondermüll. Ohne Subvention hätte es die Anlage nie gegeben.
Wetter aktuell (15:00): es schneit.
Storm: 17% Kohle, 16% Gas, 45% Wind, 9% PV, 6% Biomasse, 3% Kernkraft (aus F), 2% Gas/Wind (aus NL), 1% Wasser
Ab 17:00 dann 0% PV = Gas und Kernkraft hoch !
Mal eine Bitte an den Herrn Peter Hagers.
Es ist ja eigentlich eine Unstatistik, immer nur die Zulassungszahlen zu berichten. Wir wissen ja, dass jedes Jahr auch Autos die Zulassung verlieren. Die Zulassung von 2,3 Mio. BEV seit 2019 sagen also nicht über den Bestand aus.
Mein Bachgefühlt und das gesammelte Wissen mir bekannter BEV besitzer sagt mir, dass die meißten Firmenwagen (Gruß an die Sozis: Stichwort „Firmenwagenprivileg“) sind, die drei Jahre geleast werden, danach zurück gehen – weitere Nutzung selten.
Wenn also mittlerweile jährlich 0,5 Mio BEV verschrottet oder ins Ausland verklappt werden, wächst die Flotte nicht mehr, sonder bleibt stabil auf niedrigem Niveau.
Nur dumme Maßnahmen müssen subventioniert werden und je höher die Subvention, desto schwachsinniger die der Subvention zugrunde liegende Maßnahme.