In der zweiten Analysewoche des Jahres 2026 kommt es zum Rückgang der Windstromerzeugung. Der Winter lässt eine nennenswerte PV-Stromerzeugung ebenfalls nicht zu. Lediglich zwei Windbuckel stechen hervor. Für zwei kurze Zeiträume werden die 40 GW regenerative Stromerzeugung insgesamt übertroffen. Am Montag und am Donnerstag steigt der Strompreis nach Wegfall der PV-Stromerzeugung über 200 €/MWh. Ansonsten pendelt der Preis um die 110 €/MWh. Abgesehen von den beiden Buckelspitzen wurde Strom importiert. Das sorgte für einen auskömmlichen Strompreis auch für die deutschen Stromproduzenten.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der zweiten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Lediglich am 9.1. und 10.1.2026 würde der Strombedarf Deutschlands an insgesamt wenigen Stunden rein regenerativ gedeckt werden. Der Strompreis fällt dann sicher wegen des herrschenden Stromüberangebots, das noch durch die aus Netzstabilisierungsgründen notwendige fossile Zusatzerzeugung verstärkt wird, zumindest zum Teil in den negativen Bereich. Geld muss zum geschenkten Strom mitgegeben werden. Sonst wird der Strom vom Ausland nicht abgenommen.
In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die „Freunde der Energiewende“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.
Es herrscht Dunkelflaute. Die Strompreise.
Über Tag steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreise.
Der erste, kleinere Windbuckel der Woche. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.
Der zweite Windbuckel der Woche. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.
Fast schon wieder Dunkelflaute. Die Strompreise.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

@ Gerard Doering – „Und öffnet man mal mal so einen Mist,“ -- Die meisten als Information angekündigten Texte zum Thema kommen von der wundersamen Firma ENPAL, die einem ihre Solarplatten aufschwatzen wollen, wenn nicht auch noch deren „Drückerkolonnen“ vor der Tür stehen.
„Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist.“ Niemals. Solange die herrschende Beamten-Politiker Kaste für ihre verheerenden Fehler nicht die geringsten persönlichen Konsequenzen zu befürchten hat, solange wird die Energiewende weitergehen – ebenso wie das restliche Staatsversagen. ++ Ich habe heute mit stromdaten.info den Nutzungsgrad diverser grüner Energien für das Intervall vom 01.01.2025 bis 31.12.2025 ausgewertet (also das Jahr 2025). Die Daten in stromdaten.info sind über ganz Deutschland aufsummiert und daher repräsentativ. Der Nutzungsgrad ist das Verhältnis von (mittlerer) realer Leistung zur Nennleistung (installierte Leistung) im Intervall. Ergebnis: Wind onshore = 19,2%; Wind offshore =32,3%; Wind onshore + offshore = 20,9%; Photovoltaik = 9,8%. ++ Wie zu erwarten, sind die Zahlen in etwa gleich mit 2024. Die Windenenergie ist etwas schwächer, die Photovoltaik ist fast identisch. Die Unterschiede sind durch Schwankungen im Wetter bedingt. ++ Der Nutzungsgrad (auch als Auslastung bezeichnet) ist eine Art Wirkungsgrad. Die Volkswirtschaft muss die Nennleistung bezahlen (Produktion, Installation, Instandhaltung, Entsorgung). Ebenso den Netzausbau, die Speichermedien (Batterien, Akkus, Pumpspeicherwerke) und die Backup-Kraftwerke. Ebenso den Ausgleich durch Export, Import bei Schwankungen des Zappelstroms. In die Photovoltaik wurden hunderte Milliarden Euro gepumpt, aufgrund von Subventionen und aufgrund von Zwang. ++ Zur Methodik. Die (mittlere) reale Leistung ist die im Intervall erzeugte Energie dividiert durch die Anzahl Stunden des Intervalls. Die erzeugte Energie kann man in dem Analysetool „Zeiträume vergleichen – Tabellen“ abfragen, die installierte Leistung in „installierte Leistung“.
Ich frage mich derzeit, woher die Einbrecher in Gelsenkirchen den Industriestrom und Wasser für den Kernbohrer hatten. Wohin Kernbohrer, Bohrschlamm und Bohrkern verschwunden sind und warum man das alles wieder mitgenommen hat. Das stinkt alles zum Himmel…
Leider hält man an der „Energiewende“ fest, trotz Scheitern. Eine deutsche Eigenheit. Man macht die Sache um seiner selbst willen. Als die Russen nur wenige Kilometer weg waren, hat man in den Strassenbahnen noch Fahrscheine kontrolliert, deutsch eben. Jubelnd in den Untergang. Lasst alle Hoffnung fahren!
Einiges von den Zwangs-Informationen im Netz öffne ich nicht mehr. Die Überschriften selbst lassen bereits erkennen, dass man auf Bauernfang raus ist und ich spüre richtig die erbärmliche Absicht dieser Auftragsschreiber dahinter. Zur Zeit wird der Leser ständig in Angst versetzt und bedroht. Z.B.:
„Wer nicht sofort seine Gasheizung rausreißt wird sein blaues Wunder erleben“. Und öffnet man mal mal so einen Mist,wird man natürlich auch noch aufgefordert ein Abbo abzuschließen um sich weiterhin manipulieren zu lassen.Deshalb einen Dank für Ihre seriösen Informationen,es ist in dieser Zeit von ganz besonderem Wert.