Von Manfred Schwarz.
Das Stadtviertel St. Georg in der Hansestadt Hamburg hat eine bewegte Geschichte. 1194 ist der Stadtteil vor den Toren Hamburgs gegründet worden. Alles, was die ehrbaren Bürger damals nicht so gern inmitten der Stadt haben wollten, siedelte man dort draußen an: etwa den Armenfriedhof, das Lepra-Krankenhaus – und die Galgen-Hinrichtungsstätte.
Seither hat sich viel getan. Zwar gibt es heute noch größere Probleme, etwa mit der Drogen- und Prostitutions-Szene sowie mit einer überdurchschnittlich hohen Kriminalität. Doch das frühere Schmuddelviertel hat sich heutzutage insgesamt zu einem Hamburger „In-Viertel“ gemausert, in dem zwei völlig unterschiedliche soziale Gruppierungen ihre jeweils besonderen Akzente setzen:
- eine im Ostteil von St. Georg ständig wachsende muslimische Bevölkerung
- eine im Westen des Stadtviertels relativ große, meist weit überdurchschnittlich zahlungskräftige Gruppierung von Schwulen
Schon vor dreizehn Jahren haben Zeitungen wie die „taz“ oder die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo“) besorgt berichtet, dass es in St. Georg zunehmend zu verbalen und körperlichen Übergriffen kam. Dass diese Übergriffe schlimme Ausmaße angenommen hatten, ist daran zu erkennen, dass auch diese linken Medien, die sonst Muslimen generell ausgesprochen freundlich gegenüber stehen, in diesem Fall – zumindest indirekt – Kritik an den vielen muslimischen Tätern übten.
Denn – das wurde damals schon sehr deutlich: Opfer von Gewalttätigkeiten im öffentlichen Raum von St. Georg sind überproportional Schwule und Lesben. Als Täter werden in diesen Fällen zumeist Muslime ausgemacht. Hintergrund: Allein in diesem Stadtviertel hinter dem Hamburger Hauptbahnhof gibt es immerhin mindestens 13 Moscheen und offizielle Gebetsräume, genaue Zahlen kennen auch die staatlichen Behörden nicht. Zugleich ist St. Georg – mit insgesamt rund 11.000 Einwohnern – aber „das Zentrum der Hamburger Homo-Szene“ („Die Welt“). Dadurch sind zahlreiche Konflikte vorprogrammiert.
Schon 2007: Große Probleme zwischen Schwulen und Muslimen
Bereits vor mehr als zehn Jahren schrieb sogar die Berliner „taz“, es sei zwar oft „möglich, durch den Hamburger Stadtteil St. Georg zu gehen, und einem fällt überhaupt nichts auf“. Dass sehr viele Schwule in den Cafés an der Flaniermeile Lange Reihe säßen und es sich gut gehen ließen, täusche jedoch darüber weg, dass Homosexuelle in den östlichen Nachbar-Quartieren des Stadtteils oft erheblichen Gefahren ausgesetzt seien.
Die „taz“ ließ einen Schwulen namens Thorsten zu Wort kommen, der in St. Georg lebt. Dieser erklärte selbst, man sehe es ihm an, dass er schwul ist. Mindestens „sehen es die türkischen Jungs, die vor ihm ausspucken“. Die hätten „’einen unglaublich feinen Riecher’, sagt Thorsten und lacht, aber sein Lachen klingt nicht lustig, sondern bitter“.
Viele Freunde von ihm, erzählte Thorsten der „taz“, „hätten keine Lust mehr, sie überlegten sich, wegzugehen aus St. Georg“. Es reiche heutzutage „schon, dem Falschen in die Augen zu schauen, nur ganz kurz, schon heiße es ‚du schwule Sau’“. In den Lederclub für Homosexuelle auf St. Georg, den Thorsten oft besucht, würden sich viele nicht mehr in ihrem „normalen Outfit“ trauen, klagte er.
Viel zu oft sei es passiert, dass Homosexuelle „in der Seitenstraße abgefangen wurden, immer seien es Jungsgangs gewesen, türkische Jungsgangs“. Und es sei immer das gleiche Ritual zu beobachten: „Was macht ihr hier, das ist unser Viertel, Geld her.“ Es herrsche „Unruhe in der schwulen Szene“.
Auch im „Hinnerk“ („Das queere Stadtmagazin für Hamburg“), welches in St. Georg produziert wird und in Norddeutschland unter Schwulen weit verbreitet ist, standen schon 2007 immer wieder Artikel zum Thema „Kulturkampf“. Einmal hat die Zeitschrift etliche türkische Geschäftsleute Fragen zu ihrer Einstellung gegenüber Homosexuellen gestellt. Eine zentrale Frage lautete: „Was würden Sie tun, wenn Ihr Sohn schwul wäre?“ Nicht wenige, so schrieb „Hinnerk“, hätten kurz und bündig geantwortet: „Erschießen!“
Was hat sich getan – seit 2007?
Sind inzwischen in St. Georg Besserungen eingetreten? Nein, eher im Gegenteil. Das wird klar, wenn man neueste Berichte oder Kommentare etwa im links-liberalen „Hamburger Abendblatt“ liest, das sonst eifrig bemüht ist, in der Bevölkerung um Verständnis zu werben für die Interessen und Einstellungen solcher Menschen in der Hansestadt, die muslimischen Glaubens sind. Allem Anschein nach hat sich die Situation für Schwule in St. Georg noch verschärft, nachdem seit 2015 zusätzlich viele tausend Muslime als „Schutzsuchende“ in die Hamburger Metropolregion gekommen sind. Doch die Medien berichten darüber in aller Regel nicht.
Das „Abendblatt“ allerdings hat Ende Januar 2020 über einen schwerwiegenden Angriff auf den Sexshop „New Man City“ im Osten St. Georgs berichtet. Eine Gruppe, die offensichtlich aus Muslimen bestanden hat, sei plötzlich in den Laden gekommen und habe „randaliert“. Ein Mitarbeiter des Shops sagt, die Eindringlinge hätten „mit Farbe quer über die Regale mit Sex-Spielzeug und Filmen gesprüht, herumgeschrien“.
Schon ein anderes Mal zuvor „sei es ein einzelner Halbstarker gewesen, der den Mann hinter dem Tresen bespuckte“. Die Zeitung zitiert einen Angestellten, der namentlich lieber nicht genannt werden will: „Man steht einfach da und ist fassungslos.“ Er erklärt: „Die hassen uns, weil das nicht in ihr Bild passt, dass Männer sich lieben können.“ Das „Abendblatt“ meldet, noch heute seien an der Eingangstür des Sexshops Spuren eines Angriffs zu sehen. Kürzlich hätten Unbekannte einen Teil der Tür zertrümmert.
Die Betreiber des Shops für Männer gehen davon aus, dass es „erneut eine politisch oder religiös motivierte Tat war“. In den vergangenen Jahren habe man sechsmal Angriffe auf das Geschäft ertragen müssen – vielfache Beleidigungen nicht einmal mitgezählt. Ein Mitarbeiter des Ladens: „Es sind immer junge Männer mit Migrationshintergrund, die wohl nebenan in ihrer Community abhängen und in die Moschee gehen.“
Der Schwulenverband (LSVD) beklagt, dass es in St. Georg zunehmend zu Spannungen mit Muslimen komme. Es sei „leider nicht mehr so, dass man als schwules Paar noch sorglos Händchen haltend über den Steindamm gehen kann“, sagte LSVD-Vorstand Wolfgang Preußner dem „Abendblatt“. Und natürlich könne man es nicht tolerieren, wenn ein Geschäft angegriffen werde.
Die allermeisten Übergriffe werden gar nicht angezeigt
Die Hamburger Polizei hat inzwischen einen „Beauftragten für Schwule, Lesben sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen“ (LSBTI). Er heißt Marco Burmester-Krüger und hat sein Büro im Alsterdorfer Polizeipräsidium. Burmester-Krüger beschönigt die Ereignisse ein wenig. Er habe zwar von dem Angriff auf den Sexshop gehört, aber weitere sehr schwerwiegende Vorfälle dieser Art seien ihm nicht bekannt.
Allerdings räumt der Beamte mit Sonderaufgaben ein, er sei mehrfach infomiert worden über religiös motivierte Beleidigungen gegenüber Schwulen. Der schwule Polizist redet die Lage anschließend allerdings wieder etwas schön: „Wir sind persönlich dort sehr nah dran und achten aktiv darauf“. Der Beamte appelliert an Betroffene, Strafanzeige zu erstatten: „Dann setzen wir auch unsere ganze Kraft darin, die Täter zur Verantwortung zu bringen.“
Schöne Worte. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Das „Abendblatt“ schreibt dazu, dass Kennern der Szene sehr wohl klar sei, dass die allermeisten Übergriffe auf Homosexuelle gar nicht zur Anzeige gebracht werden. Der Geschäftsführer von New Man City – der ebenfalls anonym bleiben möchte – erklärte, eine Strafanzeige würde „in den meisten Fällen ohnehin nichts bringen“. Jedenfalls habe sich die Lage „insbesondere in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert“.
Hamburger Islamverband gibt sich „erschrocken“
Der Geschäftsführer weiter: „Die Zeiten, in denen der Steindamm eine Sexmeile war, sind lange vorbei.“ Es seien „auch Menschen dazugekommen, die einfach eine ganz andere Kultur mitbringen“. Der Manager formuliert den Knackpunkt so: „Das prallt aufeinander.“ Er würde heutzutage auch einem lesbischen Paar abraten, „im orientalisch geprägten Teil von St. Georg offen seine Liebe zu zeigen“.
Dagegen sieht LSVD-Vorstand Wolfgang Preußner als Schuldige keineswegs nur Muslime. Feindseligkeiten träfen einen zwar öfter „plötzlich“, aber die kämen nicht nur von Migranten. „Ich werde selbst am Hansaplatz manchmal übel beleidigt, weil man weiß, dass ich homosexuell bin – etwa von Prostituierten“.
Der Hamburger Islamverband Schura gibt sich nach außen einerseits „erschrocken“ angesichts der zahlreichen Übergriffe in St. Georg. Doch auch Verbandssprecher Mehdi Aroui ist bemüht, die Situation eher zu vernebeln: Es sei Spekulation, ob die mutmaßlichen Angreifer aus religiösen Motiven gehandelt hätten. Aroui bekennt dann freilich doch, generell hätten „die Gemeinden am Steindamm häufiger Probleme mit jungen Flüchtlingen, die dem Alkohol oder Drogen verfielen und Aggression zeigten“ („Abendblatt“). Da finde „eine nach gelagerte Pubertät statt“.
„Wachsende Homophobie“ in muslimischen Gruppen
Etwas deutlicher bezieht der queerpolitische Sprecher der Grünen in Hamburg, Farid Müller, Position. Er, der selbst im Viertel St. Georg lebt, erklärt, er höre „mit Sorge von den Entwicklungen bei New Man City“. Schon ein wenig staatstragend meint der Grünen-Sprecher öffentlich, immer, wenn es Anfänge von Diskriminierung gebe, „muss das im Dialog mit der Polizei bekämpft werden“.
Bereits seit Jahren wünscht sich Farid Müller, dass die jährliche Parade von Schwulen und Lesben im Rahmen des Christopher Street Days (CSD) erstmals auch über die muslimisch beherrschte Hauptverkehrsader von St. Georg, den Steindamm, führe. Was der Grüne nicht direkt sagt: Bisher haben die CSD-Verantwortlichen es nicht gewagt, die Schwulenparade über den Steindamm-Boulevard zu führen.
Einer der letzten Leitartikler, den man beim „Hamburger Abendblatt“ als liberal-konservativ bezeichnen kann – Matthias Iken –, hat zu den Konflikten in Hamburg-St. Georg einen aufschlussreichen Kommentar geschrieben. Er kommentiert hier, wie er es formuliert, die „importierte Schwulenfeindlichkeit“ – und meint, über die „wachsende Homophobie durch Migranten“, die mehrheitlich aus den Ländern Syrien, Iran, Irak und Afghanistan als „Schutzsuchende“ nach Deutschland gekommen sind, „muss gesprochen werden“.
Iken zitiert den Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der selbst schwul ist. Spahn nerve generell, „dass wir dieses Problem gar nicht besprechen – aus Angst, man könne sich irgendwie verheddern in seinem Multikulti-Wohlfühlsein“. Matthias Iken freut sich zwar weiterhin über die große Vielfalt im Stadtteil St. Georg, in dem man so gut und bunt feiern könne. Aber leider „verblasst“ dort aus seiner Sicht mittlerweile der „Regenbogen“, „das Symbol der Lesben und Schwulen“ („Tagesspiegel“). Iken zieht ein unmissverständliches Fazit: „Massive Angriffe auf einen Sexshop, Beschimpfungen und Bedrohungen von Schwulen und Lesben sind ein Warnzeichen.“
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay
Nur gut, dass dieser Beitrag nicht auf Facebook veröffentlicht wurde. Die 1-Monats-Sperre wäre wohl unvermeidlich geworden. Ts ts, wie können Sie Kritik an Muslimen üben? Das ist political überhaupt nicht correct ...
St. Georg muss man einfach erlebt haben... Danach meidet man den Stadtteil. Eine von Deutschen befreite Zone, grauenvoll.
Mir tun nur die Homosexuellen leid, die Ihre sexuelle Orientierung nicht wie eine Monstranz vor sich her tragen, sich uns als etwas ganz Besonderes förmlich aufdrängen (CSD als oft geschmackloses Beispiel, oder verrückte Ampeln). Ich bin sicher, dass diese sich in der schweigenden, unauffälligen Mehrheit befinden. Den lautstarken, linksgrünen multikultiaffinen Schwulen und Lesben kann ich nur zurufen: Selbst schuld! Wenn ihr euern Grips eingesetzt und euch auch noch durch Lesen schlau gemacht hättet, hättet ihr gewusst, wer in unser Land kommt und was mit Homos in deren Ländern passiert. Und folgerichtig auch, was euch hier blüht. Und ihr hättet euch aus Selbstschutz gegen die Einwanderung von Millionen homophober Menschen aus einer gewissen Kultur gewehrt. Aber leider wart ihr zu naiv und dumm - und das müsst ihr nun ausbaden. Null Mitgefühl - wohl aber ausdrücklich mit den oben Genannten, der von mir vermuteten überwiegenden unauffälligen Mehrheit. Wie ärgerlich, dass man selbst im linksgrünen Hamburg (noch) keine Möglichkeit gefunden hat, der AfD die Übergriffe auf Homos unterzujubeln. Aber da gibt es sicher noch Möglichkeiten... Gibt es in dem Homo-Milieu nicht auch die martialisch auftretenden Ledermänner? Wo sind die? Ziehen die im wahrsten Sinne des Wortes ihr edelstes Teil ein, wenn sich die üblichen wie geklont wirkenden jungen Männer (Status: Armer Flüchtling) nähern? Es muss doch möglich sein, einen Schutzdienst in St. Georg - speziell in der Langen Reihe - zu organisieren und den randalierenden "Schutzsuchenden" in der einzigen Sprache, die sie verstehen, deutlichst ihre Grenzen aufzuzeigen! Ich vermute, dass die meisten Übergriffe auf Homosexuelle durch Muslime gar nicht angezeigt und verfolgt werden, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Also - weiterhin viel Spaß mit Multikulti! Ihr - die ihr jetzt jammert - wolltet es so. Wie schon andere Kommentatoren schrieben: Wie bestellt - so geliefert.
Ich bin zwar nicht schwul, aber willkommen in meiner Jugend! Warum soll es den Schwulen von Hamburg besser gehen, als anderen jungen Männern?
Der konservative Islam hat mit dem rechtsextremistischen Gedankengut mehr gemein als Linke und Linksliberale sich wünschen würden.
Auf St. Georg ist das Hamburger Kino für US Filme in OV. Um da rein zu kommen, muss man durch die Moslem Szene. Gruselig. Christlich aussehende Menschen, vor allen Dingen Frauen ohne Bedeckung, huschen da nur mit gesenktem Blick herum. Wie gesagt, dieses wunderbare Kino alten Stils, das Savoy, liegt inmitten dieses Kulturkampf Gebietes. Vor einigen Jahren tobte vor der Tür irgendeine anti Israel Demo. So was wie Alkuds. Die Sprüche, die da über die Lautsprecher kamen, waren alle in aggressivem Arabisch gebrüllt, aber die Plakate konnte man teilweise lesen. Unmenschlicher Hass auf Juden wurde da mitten im sauberen grünen SPD Hamburg gepredigt, nein, eigentlich auch das geschriebene war nur gebrüllt. Die Trennlinie zu der Schwulenszene ist deutlich zu sehen. Wer sich als Homosexueller da auf der falschen Seite erwischen lässt ist reif. Alles im sauberen Hamburg und alles seit vielen Jahren. Aber es interessiert niemanden, denn es passt nicht ins Narrativ.
Ich mag St.Georg. Aus der Ferne. Sollte ich jemals wieder in meine Heimatstadt ziehen, dann dorthin. Kein Viertel Deutschlands ist so offen „amerikanisch“ auch wenn es keine der dort lebenden Gruppen so aussprechen wollen würde (die einen weil sie stramm alternativ sind, die anderen weil sie noch „eine Rechnung mit dem Teufel“ offen haben). Das Großstadtleben ist ein Selbstbetrug und sämtliche Selbstbetrüge deutscher Großstädte sind dort auf die Spitze getrieben. Wenn ich mich also wieder für diesen Beschiss entscheide, dann bitte vollkommen (natürlich ganz oben, Penthouse und abgesperrter Tiefgarage inkl.). St.Georg ist der urbane Archetyp! Lassen Sie mich das erklären: St. Georg ist nicht „ein“ Viertel, sondern mehrere. Das Schwulenviertel hat keinen Schnittpunkt mit dem islamischen Viertel. Beide Viertel orientieren sich an einer eigenen Verkehrsachse. So verlaufen auch die Gehwege. Ein Kaftan-tragender Fundamentalist wird nie an der schwulen Langen Reihe zu sehen sein, zwei Händchen-haltende Gleichgeschlechtliche niemals an der afghanisch sprechenden Lohmühlenstraße. Das war schon immer so, min. seit beide Gruppen, ihre „Zugehörigkeit“ öffentlich zeigen. Beide Viertel verbindet ein Wohngebiet, in welchem aber keine der Gruppen (bisher) Fuß fasste. Dort wohnen sozial Schwache, die Wohnungen gehören oft der Stadt oder Genossenschaften, die Straßen im Wohngebiet der Prostitution und den drogen-dealenden Gangs. Letztere waren bis in die 2010er hinein hauptsächlich Schwarze. Spätestens seit 2015 hat sich das verändert. Das dürfte jetzt so mancher merken: Die Afrikaner waren wesentlich un-rassistischer als die uns Neu-Geschenkten. Erstere sahen in Deutschen Kunden, Letztere Opfer (vulgo: Untermenschen). Vor allem aber trennt nun nichts mehr diese neuen fromm-rassistischen Gangs vom alternativen Viertel. Das links-liberale Multikulti-Miteinander war in echt immer nur ein Nebeneinander. Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.