
Hallo Herr Röhl, glauben Sie wirklich, dass unser mit unserer Demokratieabgabe gemästeten Fernseh- und Rundfunkanstalten ein Interesse daran haben, den PROKON-Skandal durch ihre Veröffentlichungen zu verstärken. Regenerative Energiegewinnung ist gut und somit auch ihre Protagonisten. Leute, die dabei auf windige Versprechen hereingefallen sind und dabei ihr Geld verloren haben, haben halt Pech gehabt. Wo gehobelt wird, fallen halt Späne; das war schon immer so. Der Vergleich mit Herrn Maschmeyer ist völlig verfehlt. Dieser war oder ist mit einem CDU-Politiker befreundet. Jetzt bekommt er dafür die gerechte Strafe. Die Tatsache, dass er auch kleine Leute um ihr Erspartes gebracht hat, ist nur Mittel zum Zweck aber unseren Fernseh- und Rundfunk-Gewaltigen völlig gleichgültig. Auch wenn diese Erklärung zynisch klingt, gibt sie meiner Meinung nach die Gedankenwelt der vereinigten Political Correctness einigermaßen gut wieder. Mit freundlichem Gruß Friedrich Herberg
Kann man das mal nachzeichnen, wie so ein Carsten Rodbertus ein Unternehmen mit 1300 Mitarbeitern hochziehen kann? Wikipedia hat keinen Eintrag zur Person, nur zu Prokon. Letztlich kann das doch nur funktionieren, wenn ich wichtige Leute -Grundstückseigentümer, Lokalpolitiker, ggf. Landespolitiker- so besteche, dass sie “Hosianna” schreien und offenbar die Zahlen nicht nachrechnen wollen. Naja, ist ja schön wenn man viele anonyme kleine Geldanleger hat. Das nenne ich mal Ökologie mit der (EIGENEN!) Brieftasche! Bitte mehr davon (und bei Einwanderungspolitik etc.)! Oder wird da ein staatlicher Rettungsschirm aufgespannt werden wenn im Fernsehen Rentnerpaare unter Tränen ihr von Altersarmut bedrohtes Schicksal klagen…?
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