Ulrike Stockmann sprach mit Henryk M. Broder und Reinhard Mohr über Deutschland im politischen Umbruch – und ihre ironische Analyse einer gespaltenen Republik, die soeben als Buch erschienen ist.
Mit „Good Morning Germanistan!“ liefern Henryk M. Broder und Reinhard Mohr eine Momentaufnahme Deutschlands in Zeiten politischer Umwälzungen. Nach dem Kollaps der Ampel-Koalition steht das Land am Scheideweg: Ein künftiger Kanzler Friedrich Merz kämpft gegen alte Vorurteile und neue Herausforderungen, während die etablierten Parteien um ihren Platz in einer neu zu definierenden Ordnung ringen. Wird jetzt alles besser?
„Good Morning Germanistan!“ ist ein kritisches Protokoll politischer Selbstdemontage und ein humorvoll-bissiger Kommentar zu einer Republik auf der Suche nach Orientierung. Ironisch, faktenreich und hochaktuell.
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@Klara Altmann / 01.05.2025 –
„Nach der Art, in der Stockmann gegen ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen schießt – Stichwort “Stutenbissigkeit„ – boykottiere ich diese Frau jetzt und bis ans Ende. Was soll mich interessieren, was si sonst noch zu sagen hat? Sicher auch sonst nichts von Wert.“ --- Mannomann! Sind Sie nicht zu alt fùr so etwas?
@Klara Altmann: „Nach der Art, in der Stockmann gegen ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen schießt – Stichwort “Stutenbissigkeit„ – boykottiere ich diese Frau jetzt und bis ans Ende. Was soll mich interessieren, was si sonst noch zu sagen hat? Sicher auch sonst nichts von Wert.“ Sehen Sie: Da unterscheiden wir uns völlig. Ich schätze Frauen, die Frauen gegenüber nicht so eine grenzenlos-naive und verlogene Einstellung haben, wie sie etwa die grünen Frauen haben. Für „die Claudi“ und für die Göring-Eckhardt etwa ist die Welt voller lieber Freundinnen. Das ist aber nur deshalb so, weil die beiden einen an der Waffel haben, wie man an deren Einstellung zu Flüchtlingen etc. ja auch ganz deutlich erkennen kann.
@Thomas Schöffel: Ja wie können Sie denn sowas nur unbelegt behaupten. Wollen Sie hier etwa unsere Demokratie delegitimieren? Nachtrag: Beim Zwischen-den-Zeilen-lesen hier, habe ich gerade überprüft: Der allen ‚Nazis‘ und Meldepimmeln unter uns wohlbekannte verschwörungstheoretische Blog PI-NEWS ist ja immer noch offline. Das war doch gestern auch schon so! Dinge gibts.Weiß jemand, was passiert ist? Läßt sich PI jetzt in Spanien in solar-getriebenen Rechenzentren hosten?
Die erste Ursache des aktuellen rasanten Niedergangs des Westens und seiner Werte ist der Hochmut, der nach der breiten, ganz bewussten Lossagung der geistigen Eliten vom Christentum seit Generationen üppigst gedeiht und der sich am deutlichsten in der gänzlich fehlenden oder unterdrückten Einsicht zeigt, dass es durchaus auch die Möglichkeit gegeben haben könnte, während des „Wachstums“ und der „Reifung“ der eigenen Überzeugungen in seinen jungen Jahren Fehler gemacht zu haben oder einem fatalen Irrtum aufgesessen zu sein. Ebenso sichtbar wird der Hochmut in einer immer feingliedriger sezierten Welt am technischen und naturwissenschaftlichem Unverständnis eben dieser neuheidnischen, präferiert in die Politik strebenden „Eliten“, das sie sich aber nicht eingestehen können und wollen. Corona, der Klimawandel, die Kriegsphantasien und jüngst der Blackout in Spanien und Portugal sind prominente Nachweise dafür. Mangelndes Verständnis für die Ursachen wird mit Angsttreiberei verdrängt, ja regelrecht zugeschüttet. Die wenigen, die das Spiel durchschauen, werden dann kurzerhand mittels Machtmissbrauch zu Staatsfeinden erklärt, denen auch der Staatsschutz frühmorgens auflauern kann.
Irgendwie erinnert das an einen sozialistischen Witz. Transparent an der Klapsmühle: „Erich Honecker, einer von uns! Noch dümmer waren nur Wessis! Übrigens ein Saarländer, wie Merkel eine Hamburgerin war.
Nach der Art, in der Stockmann gegen ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen schießt – Stichwort „Stutenbissigkeit“ – boykottiere ich diese Frau jetzt und bis ans Ende. Was soll mich interessieren, was si sonst noch zu sagen hat? Sicher auch sonst nichts von Wert.
Ich habe mir zuerst das Bild angesehen. Bei Herrn Mohr erkenne ich eine gewisse Unduldsamkeit mir gegenüber, Herr Broder hat eigentlich resigniert und Frau Stockmann versucht, mich bei Laune zu halten, obwohl sie mit den beiden sperrigen Kerlen überfordert ist. Na das kann ja heiter werden. Vielleicht gibt es ja heute draußen Zuckerwatte zum ersten Mai und die Zwergeneisenbahn fährt? Aber wenn ich den Broder sehe, ziehe ich lieber die Decke über den Kopf.