
Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Es ist ein freies Land, jeder kann so dumm oder schlau sein wie er will. Komplexreduzierung zur Alltagsbewältigung in bunt. Für nur 5,90 €. Ich will nicht über Frauen herziehen, weil ich Frauen liebe. Die pin-up-girls des Zeitgeist sind doch lustig. Und listig. Vorbilder eben, mit welcher Attitüde man gut rüberkommt. Die Konkurrenz schläft nicht. Auf der Seite der Männer gibt es Entsprechendes. So was wächst sich im Idealfall aus, bis der richtige Mann oder die richtige Frau vor der Tür steht. Wenn nicht, dann haben die Entsprechenden eben Pech gehabt. Eins ist sicher. Wie z. B. Frau Stokowski oder Frau Neubauer wirklich sind, was sie denken oder wofür sie einstehen, steht nicht in der Brigitte. Vielleicht scheffeln sie gern Geld, vielleicht versklaven sie gern ihre Partner oder lassen sich gar erniedrigen, vielleicht sind sie auch ganz patent. Das ist ihre Privatsache. Der Rest ist Show. The show must go on. Und es ist wohl die Wahrheit, dass 49% der Männer eher darin interessiert sind, wie solche Damen im Nachthemd aussehen. Und man verkloppt auch nicht den Schauspiel, weil enem Macbeth nicht behagt.
So Gestalten wie das Luiserl Neubauer-Vielflieger bringen es auch fertig in Beate-Uhse-Unterwäsche Werbung für die Vollverschleierung incl. Scheuklappen zu machen…
Sich „Lifestyle-Sorgen“ zu machen, entspannt. Denn es handelt sich ja um keine echten, wirklich bedrückenden Sorgen. Ähnlich einem Film, in welchem es den Protagonisten so richtig schlecht ergeht. Trotzdem bedeutet der Film Entspannung. Die Sorgen sind ja nicht echt. Unechte Sorgen lenken von echten Sorgen ab. Von der Ehe, die schon lange nicht mehr funktioniert, von den Sorgen um den Nachwuchs, der schon 30 ist und überhaupt nicht in die Puschen kommt, von schlechten Rentenaussichten, vom kaputten Auto, von Einsamkeit. Da kommt Brigitte Be Green gerade richtig. Wir können so tun, als haben wir keine Sorgen. Oder eben nur eingebildete, ungefährliche, oberflächliche, gar nicht konkrete, die ganz weit weg stattfinden. Und man kann sich mithilfe ihrer so hübsch in Szene setzen. Lifestyle-Sorgen eben.
Im Einklang mit der Natur nicht wiederkäuen und nicht pupsen. Arme Rindviecher.
Wen wunder’s? Die Brigitte war doch immer schon ein armseliges Blättchen für hirnamputierte Evastöchter, die sich nie für etwas anderes interessierten als für die hierin offerierten völlig sinnlosen Diäten nach dem Motto: “Wie erreiche ich meine Bikini-Traumfigur?” Nun also “Brigitte goes green.” Denen, die Geld für so einen Mist ausgeben, ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Dieses Land wird mit “green” überzogen! Erinnert an ein fff-Kind, welches in ein Laden kommt um eine “grüne” Deutschland-Flagge zu kaufen. Der Verkäufer sagte: Die gibt es nur in schwarz-rot-gold! Darauf erwiderte das Kind spontan… okay dann in rot! Dieser ganze Irrsinn ist nur noch mit Humor erträglich!
@Wolf von Fichtenberg: “um papiernern im Blätterwald der Nichtigkeit zu sterben”—Jedwede Broschüre “be green” bedeutet doch zunächst einmal nichts anderes, als: Fälle einen Baum, stelle daraus ein paar von den Druckerzeugnissen her, die ihre Lesergemeinde dazu auffordern, einen Baum zu pflanzen!—Wir brauchen das tatsächlich nicht; das Blättchen, wie es hier skizziert wurde, erinnert von Ferne an den Opel “Manta”—und dieser wurde, unter tatkräftiger Mitwirkung seiner stolzen Eigentümer, bekanntlich sehr schnell zu dem, was er letztendlich dann geworden ist…
Moin Herr Buurmann, schön mitschreiben. Dann brauchen Sie für Apokalypse WOW II - XII nicht zu recherieren. Die neuesten Terminansagen zum Weltuntergang könnten Ihr Lebensthema werden. Effizient und zeitlos dank Brigitte Abo. Ich schmeisse auch eins raus: “Teiluntergang Europas, ab dem 01.02.2020.” Nebenbei die Prognose, dass es diesem hippen Brigitte “heule Welt Magazin” nicht auffallen wird, dass in wenigen Wochen keine Spitzenuniversität unter den 25 der 100 führenden der Welt mehr zur EU gehört. Ich persönlich bin froh, dass die Damen an diesen Universitäten in Ruhe und ohne Interviewanfragen von “Bigotte be green” sich ernsthaft einer wissenschaftlichen Karriere im klassischen Sinn widmen können. Die Verbalversatzstücke, die Frau Stockmann vorstellt, lassen erahnen, was für ein Trash wohl Inhalt der nächsten Hefte sein wird. Wie gerne würde ich mal ein Liveinterview mit einer Schreiberin dieses Heftes führen. Es hat den Anschein, als käme auf den Wunsch nach begrifflichen Definitionen wenig rational nachvollziehbares heraus. “Wir müssen Effizienz und Zeit neu definieren!” Geht das? Naturwissenschaftlich, Ökonomisch? “Die Wahrheit hört niemand gern!” Darum lüge ich mal:” Von den jungen hippen Leserinnen dieses Ökuspokusmagazins wird in den nächsten 15 Jahren garantiert keine ein Studium im angloamerikanischen Sprachraum erfolgreich abschließen.” Heureka: Effizienz und Zeit sind bedingt definierbar, sofern man so verblödet ist, die Welt in egozentrischer Idiotie zu erklären. Ich hätte nie geglaubt, wie schnell es mit den von Prof. Heinsohn angekündigten Kompetenzfestungen und Ihrer Herausbildung gehen wird. Ich bin dabei, ab Februar…...Amerika, GB, Kanada, Australien, China, Japan, Südkorea…..(n. Heinsohn).
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