Achse-Leser Matthias Büttner hat zu dem heutigen Beitrag "Der Sonntagsfahrer, das Kamel ist der Speicher" die passende musikalische Begleitung gefunden. Der Kabarettist Andreas Rebers singt: "Wir reiten auf Kamelen durch Berlin". Das Lied ist zehn Jahre alt, aber aktueller als je zuvor. Rebers verortet sich wahlweise als "Kabarett der radikalen Mitte", "eine Erweckung der Giftklasse A", oder "eine Abrissbirne auf zwei Beinen".

Einer der sich (noch) traut. Hut ab, Andreas Rebers! Die bange Frage, wie lange noch...?
"Das Lied ist zehn Jahre alt, aber aktueller als je zuvor...". Wenn Andreas Rebers das heute auch noch singt, habe ich hohen Respekt vor ihm, ansonsten ist die Kabarett- und Kleinkunstszene ja überwiegend zu einem erbärmlichen untertänigen Haufen verkommen, der dümmlich dem Mainstream von Politik und Medien nach dem Munde redet. Werde gleich mal googeln, ob ich auch etwas Neues von ihm finde.
Großartig und mehr als passend. Rebers hat in der letzten Nuhr-Sendung vom 11.4.2019 den BP wegen seiner Gratulation an die Nazi-Mullahs scharf kritisiert (ab Min. 36). Selbst die Satire erhebt sich langsam gegen die grün-linke Wand des Denkens.
das ist aber ein echter hammer! danke. b.schaller