Andreas Michaelis, der seit Juli 2011 als Botschafter Deutschland in Israel repräsentiert, meint, in einem Namensartikel, “mehr Sachlichkeit in der Debatte” um das, was Bündnis 90/Die Grünen eine “Ermöglichung informierter Kaufentscheidungen” nennen, fordern zu müssen. Der Botschafter reagiert damit auf Berichte, nach denen die Regierung in Berlin “a new and explicit position” zu auf europäischer Ebene bereits seit einiger Zeit vorangetriebenen Bemühungen einnehme, in “Siedlungen” hergestellte Waren besonders zu kennzeichnen.
Den Vorwurf, damit unterstütze die Regierung Angela Merkels jetzt Bemühungen, “to harm the livelihood of Jewish businessmen and entrepreneurs”, weist der deutsche Botschafter zurück, indem er sich auf komplizierte Regelungen der EU beruft, die nun einmal umgesetzt werden müßten. http://www.tw24.net/?p=7430