
Man sollte konsequenterweise alles gerecht Gendern: Der Sonne, die Tischin, die Stühlin, die Hässin, die Kriegin um nur ein paar Beispiele zu nennen, die mir in den ersten 3 Sekunden durch den Kopf gingen….. Es gibt bestimmt genug aus dem Emma-club, die ganze Schränke ( innen ) mit weiteren Worten füllen könnten. Als ich noch Student und nicht Studierender war, war es meinen emanzipierten Komiltoninnen völlig egal Student zu sein. Auf so einen Schwachsinn wären selbst die emanzipiertesten unter ihnen nicht gekommen. Auf so einen Hirnstuhl kann man auch nur kommen, wenn man nicht ausgelastet mit Arbeit ist und genug Zeit hat.
“Kaum mehr Frauen im Europaparlament - aber dafür die AfD.” So überschreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung einen ihrer Artikel in dieser “Gender Matters”-Ausgabe. Und legt gleich nach: diese Partei sei “extrem antifeministisch”. Liebe FES, das stimmt. Die AfD hat mit Feminismus, wie er üblicherweise verstanden wird, nichts am Hut. Und mit Gender-Mainstreaming und Frauenquoten auch nicht. Denn das “A” steht für “Alternative” und nicht für “Auch so wie alle Altparteien”, wo man den ganzen Kokolores zum Programm gemacht hat. Ach übrigens, die Antifeministen von der AfD, die “ins Parlament gespült wurden” - wie die SPD-nahe Stiftung das Ergebnis freier Wahlen umschreibt - hat knapp 30% Frauenanteil unter ihren EU-Abgeordneten.
Dieser Quatschwissenschaft kann man sich nur mit Humor nähern. Zum Thema GenderMainstreaming hat der unnachahmliche Akif Pirincci den wunderbaren Satz gesagt: “Wenn meine Tante einen Schwanz hätte, dann wäre sie mein Onkel!”
Ich tschändere nicht, weil ich beim Reden nicht gezwungen sein möchte, immer auch noch an Frauen denken zu müssen. Zumal nicht an solche, die mir das Denken an Frauen komplett vermiesen.
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