Von Karl Hauner.
Hambacher Forst? Kennt jeder aus den Medien: Aktivisten kämpften gegen den Braunkohle-Tagebau von RWE.
Reinhardswald? Nie gehört. Keine Aktivisten, keine Medien. Dabei ist die Umweltkatastrophe noch größer: Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden. Gemeint ist der Naturpark Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ bezeichnet wird.
Der Reinhardswald…
- liegt zwischen Weser und Fulda in Nordhessen.
- ist über 1.000 Jahre alt und inspirierte die Gebrüder Grimm zu mehreren Märchen.
- ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands.
- ist mit 200 Quadratkilometer Hessens größter Forst.
- beinhaltet Urwaldflächen.
…ist in höchster Gefahr!
- hier sollen 50 Großwindanlagen entstehen.
- Höhe der Anlagen: 241 Meter (höher als der Kölner Dom!), Rotordurchmesser: 150 Meter!
- 1 Million Quadratmeter Wald sollen gerodet werden!
- Die Baugruben für die Fundamente werden 20 Meter tief!
- Für den Bau sind viele Straßen und hunderttausende Lkw-Fahrten nötig.
Der Millionen-Deal:
- Der Wald liegt in einer „Schwachwindzone“, die Windausbeute ist also gering.
- Paradox: Gerade solche Anlagen werden besonders stark gefördert.
- Das Land kassiert pro Anlage 70.000 € Pacht pro Jahr.
- Land und Windkonzerne verdienen beide prächtig!
Der Schaden für die Natur:
- Zugvögel, Greifvögel, Fledermäuse und Insekten sterben.
- Das einzigartige Panorama wird zerstört.
- Der Waldboden wird durch den Verkehr verdichtet.
- Der Grundwasserhaushalt wird durch die Fundamente gestört.
Das Problem:
- Der Reinhardswald gehört dem Land Hessen.
- Darum können die betroffenen Gemeinden nicht klagen.
- Klagen könnte nur ein Verband, z.B. BUND, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, etc.
- Diese scheuen aber den Konflikt mit der Windkraftlobby.
Was kann man tun?
- Umweltverbände anschreiben und fragen, warum sie nichts tun.
- Redaktionen anschreiben und auffordern, zu berichten.
- Hessische Landesregierung anschreiben und Druck machen.
- Diese Mail weiter verbreiten.
Welche Chance gibt es noch?
- Es gibt noch die Chance, gegen jede Anlage einzeln vorzugehen.
- Dazu muss man nachweisen, dass sie umweltschädlich oder unzulässig sind.
- Dafür braucht man Boden-, Wasser-, Bau- oder Rechtsgutachten.
- Wer kennt Hydrologen, Geologen, Biologen, Verwaltungsjuristen oder Bausachverständige?
Hier gibt’s mehr Infos, Pressebilder und Kontakt: https://rettet-den-reinhardswald.de
Beitragsbild: Heinz Mathis CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Frage an Renate Seeberger: Handelt es sich um Walter L., über den kürzlich aus einem anderen Grund viel in den Medien berichtet wurde? (Bin seit 30 Jahren nur noch zu Besuch in Nordhessen und deshalb nicht mehr ganz auf dem Laufenden...)
Dummheit wird bei den Grünen GANZ GROSS geschrieben, sonst wären sie nicht auf die glorreiche Idee der sog. 'Energiewende' und der 'Rettung des Klimas' gekommen. Wenn dieser Schwachsinn weiter durchgezogen wird, eventuell auch noch mit R. Habeck als Kanzler (!!!), bin ich gespannt auf ihre dämlichen Gesichter, wenn durch ihren hochgelobten Zappelstrom ständig u.U. wochenlange Blackouts auftreten und das totale Chaos ausbrechen wird. Was können sie ohne Strom noch tun??? Schlimm nur, dass auch die NICHT-Grünen Fans darunter leiden müssen. Der Klima-Quatsch wird dann genauso in der Versenkung verschwinden wie seinerzeit der 'saure Regen' und das Waldsterben. Und für Nachhilfeunterricht über die lebenswichtigen Aufgaben des ausgemerzten CO2 ist es dann auch zu spät. Warum denkt unsere Noch-Bundeskanzlerin bei den Folgen der Energiewende nicht auch 'vom Ende her'?? Das tut sie doch so gern und als angebliche Physikerin wäre es ohnehin ihre Pflicht, die Folgen zu bedenken.
Wie sagte neulich ein hoher,grüner Funktionär:" Ich sch.... auf die Umwelt,wenn's der Energiewende dient." (Späßle gmacht- ist natürlich von mir der Spruch ,sowas käme einem aufrechten Grünen nie in den Sinn)
Denkt man an die Auswirkungen der Windkraftanlangen auf Fluginsekten und Vögel, so kann man sich vorstellen, welche Verheerungen dieses Projekt anrichten wird. Das Problem für die Natuschutzverbände ist, dass dabei ihr Konzept "Wir klagen, ihr bezahlt und wir ziehen die Klage zurück" in diesem Fall nicht so wirklich funktioniert. Das Problem ist, dass mdie Natuschutzverbände sich in diesem Fall in einer "Catch22" Situation wiederfindet, bei der man einfach nicht gewinnen kann.
Wir siedeln in diesem Wald den Wolf an. An Wölfe wagt man sich auch nicht ran.
Dieses Projekt steht exemplarisch für die Energiewende unser hochverehrten Frau Dr.Dr.hc.Merkel . Ich habe dem Nabu eine Mail geschrieben sie sollen als Verband klagen . Ein paar Euro gespendet an den örtlichen Verein der sich gegen das Projekt der Monster Windräder wehrt .
Die "Windquirle" sind an sich schon ökonomisch und ökologisch schwachsinnig. Was hier passieren soll, ist kriminell und schon die Vorbereitungen müßten bestraft werden. Die Energiewende - Apostel gehören vor ordentliche und unabhängige Gerichte ! (Mein Idealismus wird ja nicht bestraft.)