Während in Chemnitz ein „brauner Mob“ randalierte, der die Republik umstürzen will, sind es im Hambacher Forst „Umwelt-Aktivisten“ und "Öko-Revolutionäre" (Spiegel TV), die die Welt retten wollen. Vermummte Gestalten greifen Polizisten mit Fäkalien, Steinen, Molotowcocktails und Zwillen an. Ein Beamter sah sich genötigt, einen Warnschuss abzugeben. Angesichts eines Fernsehteams hoben Aktivisten bei einem Zusammentreffen im Wald zwar nicht die gestreckte Hand, sondern einen Knüppel, mit dem sie auf die Berichterstatter losgingen. Derweil zeigen die gewalttätigen „Waldschützer“ ihr freundliches Gesicht in Form von allerliebsten jungen Sprecherinnen der entsprechenden Umweltverbände und Lobbygruppen.
Es geht um ein Waldstück, das für den Braunkohletagebau abgeholzt werden soll. Von verbliebenen 200 Hektar sollen aktuell 100 Hektar weichen. Zum Vergleich hier einmal die Waldflächen, die gegenwärtig schon für die Windenergie weichen müssen.
Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung hat sich die Anzahl der Windenergieanlagen im Wald innerhalb Deutschlands seit 2010 versiebenfacht. Alleine zwischen 2010 und 2015 wurden nach einer Statistik der Stiftung 859 Anlagen im Wald errichtet. Den bisher stärksten Zubau gab es dann 2016 mit 387 Neuanlagen. Nach einem Bericht der Märkischen Allgemeinen wurden für 2017 allein in Brandenburgs Wäldern 293 neue Anlagen geplant. „Es ist davon auszugehen, dass durchschnittlich 0,5 Hektar Wald pro Anlage dauerhaft in Anspruch genommen und damit ausgeglichen werden muss“, heißt es überschlägig von Seiten des Umweltministeriums.
Ganz grob geschätzt dürften seit 2010 demnach über 750 Hektar Wald für Windkraftanlagen abgeholzt worden sein, ein Vielfaches des jetzt im Hambacher Forst zur Disposition stehenden Waldes. Aber das ist ja nicht alles: Während beim Kohleabbau allenfalls ein paar Großbagger in Betrieb gehen, werden im Wald tausende von Vogel- und Fledermaus-Schredderanlagen errichtet. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr insgesamt bis zu 250.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer. Greenpeace fördert diese Entwicklung nach Kräften und entdeckt beim Hambacher Forst plötzlich sein Herz für die Bechsteinfledermaus: "Der Hambacher Wald ist ein ökologisches Kleinod und Heimat vieler geschützter Arten. Hier lebt zum Beispiel die bedrohte Bechsteinfledermaus".
Nach dem Kohleausstieg, für den der Hambacher Forst ja ein Fanal werden soll, soll es dann erst richtig losgehen mit dem Vogelschreddern. Und das alles für eine notorisch unzuverlässige Energieform, die für ein Industrieland keine Basis der Stromversorgung sein kann.
Beitragsbild: Owen Morse Washington University via Wikimedia Commons

Windenergieanlagen sind Sakralbauten der Ökoreligion. (Die Natur ist dein gnädiger Gott, Technik die Ursünde des europäischen weißen Mannes) Dass ihre Windsakralbauten technisch völlig sinnlos sind und Landschaften zerstören, ist ihnen egal. Was dem Christen seine Kirche, den Juden seine Synagoge, den Moslems seine Moschee ist, dass ist dem Ökogläubigen seine Windenergieanlage. Die Ökoreligion ist eine Mischung aus Germanischen Naturgötterglaube und protestantischer Erbschuldlehre (Klimasünde). Deshalb fährt die staatsevangelische Priesterkaste auch voll auf diesen Glauben ab.
Man kann es immer wieder nur noch erstaunt zur Kenntnis nehmen: Rote, Linke und Grüne einschließlich der CDU und FDP haben ein gestörtes Verhältnis zu den Naturwissenschaften und zur Rationalität. Mit den Grundrechenarten sind diese Herrschaft*innen besonders überfordert. Macht aber nix, wird mit der richtigen Haltung ausgeglichen.
"Vogel- und Fledermaus-Schredderanlagen" Bitte, achgut, bislang habe ich Euch vertraut, da ihr immer gut recherchiert oder begründet. Bitte jetzt nicht damit anfangen, Propaganda mit Gegenpropaganda zu bekämpfen. Tiere und insb. Vögel sind nicht dumm. Wenn man im Spätherbst ein paar Nist-Bäume fällt, dann begehen sie im folgenden Frühjahr keinen Massenselbstmord, weil sie ihre Heimat nicht wiederfinden, sondern suchen sich andere Bäume woanders. Und wenn da ein Windrad steht, dann haben sie auch keinen Hang zu Nervenkitzel. Sie fliegen drumherum. In Dänemark beispielsweise, damals mit dem höchsten Windkraftanteil, kamen in 1 Jahr 200 Vögel um. Das meist durch unglückliche Umstände (Sicht, Panik...). Vom massenhaften Tiertod kann keine Rede sein. Auch Frösche suchen sich einen anderen Tümpel. Raben sind sogar so schlau, in einer Stadt wurde ein Jäger engagiert, Raben abzuschießen. Einer wurde getroffen (ein Rabe), danach keiner mehr. Was war passiert? Alle anderen Raben flogen nach dem Tod des Kollegen exakt ein bisschen höher, als die Kugeln des Jägers aus seinem Schießgewehr fliegen konnten! Sie hatten nicht nur verstanden, was der grüne Mann da unten macht, sondern auch eine Gegenstrategie entworfen und unter allen Artgenossen abgestimmt. Lassen Sie mal ihre Nachbarn bitte die Flugbahn von Gewehrkugeln prädizieren! Die japanische Rabenpolizei (Nester aus Drahtbügeln auf Strommasten) gibt unumwunden zu: "Die sind schlauer als wir"! Und auch die Atomkraft ist deswegen nicht gut, weil alles andere auch nicht so toll ist. Wir würden uns bestimmt nicht darüber freuen, wenn wir noch den Sondermüll der Neandertaler hier lagern müssten und der Dreck alle 20 Jahre nach 5 Mrd. Eur teurer Sanierung verlangt...
Was erlauben Sie sich, Herr Maxeiner mit Logik gegen Ideologie vorzugehen!? Es ist ein Glaubenskampf und sogar (Sie haben es selbst zitiert) Öko-Revolution. Da fallen schon ein paar Späne/Feder/Köpfe.